Hallo Jutsch,
*malzumFAQierschiel* ob man das vielleicht mal als FAQ verwursten könnte? *Kopfschiefleg*
Darum nochmal der Reihe nach:
Generell ist es völlig wurscht ob Du eine Bewerbung per Mail oder per Post verschickst: die zu beachtenden Anforderungen an Form und Inhalt sind die gleichen.
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Das Anschreiben.
Das ist der eigentliche Text vom Mail. Dieses Mail wird als „unformatierter Text“ verschickt. Entweder im Text selber oder als drunter als „Anlage“ solltest Du erwähnen, dass Du Deine Bewerbungsmappe (Dateiname erwähnen) angehängt hast. Für alle Fälle müssen aber alle Deine Kontaktdaten (Papieradresse, Telefonnummer und Mailadresse) dort nochmal im Klartext erscheinen - Du willst es dem Personaler ja leicht machen, Dich zu erreichen
Und es könnte ja sein, dass grad das Firmennetzwerk zusammengepurzelt ist, und man Dich schnell anrufen will, weil man Deine Unterlagen auch per Post haben möchte oder sonstwas.
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Die Unterlagen.
Wie schon gesagt, wie üblich: Lebenslauf und alle relevanten Zeugnisse. Plus noch einem Titelblatt, so Du das bei der papiernen Bewerbung auch verwendest.
Lebenslauf
Selbstverständlich wird ja der Lebenslauf auf die Firma angepasst, wo man sich gerade bewirbt, das heisst, der ändert sich pro Bewerbung. Und natürlich wird auch das Datum aktualsiert 
Wenn Du kein Titelblatt ist, wirst Du Dein Bewerbungsfoto entweder einscannen oder schon in digitaler Form vom Fotographen haben. Auf jeden Fall wird das an üblicher Stelle im Lebenslauf (oder eben auf der Titelseite) platziert.
Zeugnisse
Deine Zeugnisse musst Du wohl oder übel selber einscannen.
Die Umsetzung
Alle diese Dokumente Titelblatt - Lebenslauf - Zeugnisse in chronologischer Reihenfolge bringst Du im Textverarbeitungsprogramm Deiner Wahl in ein (in Worten: 1) Dokument. Achtung, manch ein bekanntes Textverarbeitungsprogramm von der Firma Microsoft tendiert dazu, Graphiken (wie Passfotos im Lebenslauf oder Zeugnisse) wüst durcheinander zu werfen. Das heisst, ganz am Schluss unbedingt nochmal überprüfen, nicht dass das Bild letzten Endes doch noch über die Adresse gerutscht ist 
Danach machst Du - wiederum mit einem Programm Deiner Wahl - aus dem Textdokument ein pdf. Warum nun ein pdf und nicht das Originalformat vom Textverarbeitungsprogramm?
- kann es sein, dass Dein zukünftiger Brötchengeber nicht das gleiche Programm wie Du verwendet --> er kann den Anhang nicht öffnen
- kann es sein, dass der zukünftige Personaler die tolle Schriftart „jutsch_sans_serif.ttf“ gar nicht installiert hat und die ganze mühsame Formatierung zum Teufel geht --> könnte den Personaler ärgern, bzw. Dein Dokument schwer- bzw. unlesbar machen
- gibt es böse Viren, die sich in Textverarbeitungsdokumenten verstecken, das heisst, Dein Anhang könnte präventiv rausgefiltert werden --> es kommt also gar nicht zum Personaler
- pdf ist auf (fast) allen Rechnern lesbar und vor allem: auch „exotische“ Schriftarten und mühsam an Ort und Stelle bugsierte Graphiken bleiben auch da. Und - im Druck sieht das genau so aus, wie Du Dir das mal ausgedacht hattest.
Dateigrösse
Das ist immer ein heisses Thema. Es ist möglich 13 Seiten mit 700 kB zu ver-pdf-en, ohne dass die Druckqualität leidet. Wenn Du nicht ahnst, wie man das anstellt, frag bitte nochmal bei den Bildverarbeitern nach (oder mich per Mail). Auf jeden Fall musst Du schauen, dass Deine Datei unter 1 MB bleibt. Denn es gibt Firmennetzwerke, die entweder allzu grosse Anhänge gleich mal killen oder diese zumindest stark verzögern. Ausserdem sind die meisten Firmenpostfächer in der Grösse limitiert - und bei 100 Bewerbern à 10 MB passiert das ratzfatz.
Achja - wir reden hier natürlich von einer einzigen Datei, die man mit einem Doppelklick aufmacht und fix ausdruckt. Du willst doch nicht wirklich einem Personaler zumuten, 13 Anhänge aufzumachen und jeden einzeln auszudrucken?
Dateiname
Aus Deiner Sicht ist es sicherlich klug, das Werk „bewerbung_firma_hinterhuber_und_söhne.pdf“ zu nennen. Aber der Personaler kriegt wahrscheinlich hunderte ähnlich benamster Dokumente. Natürlich ist es auch unschlau, das Dokuemnt „Blindbewerbung_Standard.pdf“ oder ähnliches zu taufen *fg* Schlauer ist es die Datei „jutsch_bewerbung.pdf“ oder so zu nennen. Nenn mich spiessig, aber ich verwende bei sowas immer noch Dateinamen, die max. klassische 8 Buchstaben lang sind
Man weiss ja nie, was die Gegenseite so für Systeme verwendet…
*wink*
Petzi