Hallo,
ich hoffe auf kompetenten Rat.
Ich habe seit meinem Studium freiberuflich gearbeitet. Jetzt möchte ich mich jedoch neu orientieren. Ich würde gerne in einem Team arbeiten wollen und suche daher eine Festanstellung.
Jetzt weiß ich aber nicht, wie ich das mit den obligatorischen Bewerbungsunterlagen machen soll. Zeugnisse habe ich so gut wie keine. Uni-Abschluss gibt es, aber der ist über 10 Jahre alt, dann noch eines von einer Weiterbildung. Von Arbeitgebern gibt es nur Zeugnisse von zwar langfristigen, aber nur Studentensjobs bzw. sind das welche, die ich auch noch anfangs freiberuflich direkt nach dem Studium gemacht habe.
Was tun, damit die Bewerbungsmappe etwas dicker wird? Die alten Zeugnisse überhaupt mit rein tun? Oder lieber ganz darauf verzichten und einen ganz anderen Auftritt wählen?
Herzlichen Dank für euren Rat
Janina
hallo,
als freiberufler hast du doch sicher referenzen, die du anfügen kannst, oder?
gruß
ann, ebenfalls freiberufler
Hallo Ann,
Referenzen? Ich habe Ansprechpartner, nichts Schriftliches, was zeugnisähnlich wäre.
Auch mit dem Benennen von Referenzen ist das so ein Ding. Da sind Ansprechpartner bei, die ich nur im konkreten Fall „vorwarnen“ würde. So habe ich das zumindest bisher gemacht, wenn Kunden eine Referenz wollten. Dann wusste derjenige konkret Bescheid. Ich würdes solche Kontakte nur ungern freigeben. Kommt es schlecht an, wenn man den Hinweis ins Anschreiben gibt, dass man Referenzen auf Anfrage nennt und ansonsten eine eher allgemeiner gehaltene Kundenliste beifügt? Das wären dann größere Unternehmen bzw. Filialunternehmen, die dann mit Firmennamen, aber eben ohne konkreten Ansprechpartner aufgelistet wären.
Grüße
Janina
Moin,
Was tun, damit die Bewerbungsmappe etwas dicker wird?
die Dicke einer Mappe tut so gut wie nichts zur Sache!
Du must dem Empfänger ‚nur‘ klarmachen, daß Du die ideale Besetzung für die Stelle bist.
Dein Problem dürfte sein, Dich als Teamspielerin darzustellen!
Nun weiß ich nicht, auf welchem Feld Du Dich tummelst, aber neben den fachlichen Qualifikationen, die natürlich stimmen müssen, solltest Du in Anschreiben und den Referenzen eben diese Teamfähigkeit herausarbeiten, denn das ist meist der Punkt, weswegen Selbständige ungerne genommen werden; man traut ihnen diese Teamfähigkeit nicht (mehr) zu.
Referenzen können durchaus zufriedene! Kunden sein, die Du bitten kannst, als Ansprechpartner für den Bewerbungsempfänger zu dienen.
Viel Erfolg
Gandalf
Servus,
da frag ich mich, wie Du eigentlich Dein CV bisher aufgezogen hast?
Schöne Grüße
MM
Hallo Janina,
Ich habe seit meinem Studium freiberuflich gearbeitet. Jetzt
möchte ich mich jedoch neu orientieren. Ich würde gerne in
einem Team arbeiten wollen und suche daher eine
Festanstellung.
Du kannst auch in einem Team arbeiten und trotzdem freiberuflich bleiben. Für die Firma ist das sogar bequemer, weil sie mit dir praktisch kein Risiko eingehen. Wenn du beispielsweise schwanger wirst, ist das nicht deren Problem. … Es könnte also für eine Firma durchaus interessant sein, dass du freiberuflich bleiben willst.
Um keine Scheinselbstständigkeit entstehen zu lassen, bräuchtest du mehr als einen Auftraggeber. Ich stelle mir das so vor, dass du z.B. halbtags im Team arbeitest und den anderen halben Tag kleinere Aufträge annimmst.
Ich weiß nicht, ob das was für dich wäre.
Schöne Grüße
Petra
da frag ich mich, wie Du eigentlich Dein CV bisher aufgezogen
hast?
Ganz einfach: Ich habe die Möglichkeit einer Referenz angesprochen. Wenn der Wunsch ausgesprochen wurde, habe ich um 1, 2 Tage gebeten, mit der Erklärung, dass ich das Gegenüber gerne informieren möchte, dass da jemand anruft. Das ist immer von beiden Seiten positiv aufgenommen worden. Im Gegenteil. Oft genug kam die Reaktion: Ich wüsste auch lieber vorher Bescheid, wenn jemand nachfragt.
Grüße
Janina
Moin Gandalf,
welche Zeugnisse würdest du denn überhaupt noch reintun? Uni ja, Fortbilung ja, die Jobs nein? Oder eine Bewerbug ganz ohne?
Grüße
Janina
Servus,
was spricht denn dagegen, im Rahmen einer Bewerbung auf ein Angestelltenverhältnis den üblichen Standard fürs CV „Been there, done that“ zu verwenden, und die Anmerkung „Referenzen auf Anfrage“ entweder zum CV oder ins Anschreiben zu nehmen?
Schöne Grüße
MM
was spricht denn dagegen, im Rahmen einer Bewerbung auf ein
Angestelltenverhältnis den üblichen Standard fürs CV „Been
there, done that“ zu verwenden, und die Anmerkung „Referenzen
auf Anfrage“ entweder zum CV oder ins Anschreiben zu nehmen?
Das ist vielleicht ein Missverständnis gewesen oder von mir nicht klar genug formuliert gewesen: Genau so wollte ich es machen. Im Anschreiben die Formulierung Referenzen gerne auf Anfrage, aber eben noch keine konrekten Kontaktdaten.
Grüße
Janina
Tach,
welche Zeugnisse würdest du denn überhaupt noch reintun?
Uni ja,
Ja!
Fortbilung ja,
Auch das
die Jobs nein?
Kommt darauf an, wie qualifiziert die Zeugnisse sind und auch was für Jobs das waren.
Aber wenn Du ein Dutzend Zeugnisse beifügst, würde eine Personaler die Stirne runzeln.
Oder eine Bewerbug ganz
ohne?
Ne, auf keinen Fall.
Gandalf