Bewerbungsanschreiben Problem mit Siezen

Hallo!
Wahrscheinlich mache ich es mir wieder komplizierter, als es ist.

Folgende Situation: im damaligen Ausbildungsbetrieb lernte ich zwei Leute kennen, die im Begriff waren, eine kleine Firma aufzubauen. Als ich in der Abteilung tätig war, also Azubi, bot man mir sofort das ‚Du‘ an.
Jetzt, wo sich die Leute selbstständig gemacht haben, und die Firma sich etabliert hat, habe ich mich blind via e-mail um eine Stelle beworben, eher angefragt. (da jetztige Arbeitstelle befristet ist)
Ich verwendete das ‚Du‘ vermied es aber so gut es ging.
Zurück kam eine neutrale Antwortmail.
Desweiteren folgte ein Telefonat (ganz kurz, war mir nicht sicher, ob überhaupt geduzt wurde), und kürzlich das Vorstellungsgespräch. Dieses lief sehr ungezwungen ab, und ich wurde mit ‚Du‘ angesprochen (aber natürlich mehr das ‚geschäftliche‘ Du)
Jetzt muss ich noch eine Bewerbungsmappe schreiben, und bin mir absolut darüber im Unklaren, welche Form ich im Anschreiben verwende?! (ich hätte ja auch mal fragen können beim Gespräch, war mir aber unsicher)

Das Gespräch hatte ich übrigens nur mit einem der Herren, den anderen (reservierter) habe ich gar nicht gesehen.
Wenn spreche ich an? Beide, oder den, den ich gesprochen habe?

Die Stelle liegt übrigens noch in naher Zukunft, entweder November diesen Jahres, oder im März '03, weil ich eher nicht von meiner jetztigen Stelle weg kann/darf.
Bedarf haben die Leute! Und eine mündliche Zusage habe ich auch, aber nicht das doch noch was dazwischen kommt, deshalb möchte ich mit der Bewerbung kein ‚0-8-15‘ Schreiben formulieren.
Vorallem als der …wie heisst das…so eine Art Berater, Vermittler (arbeitet auf Provisionsbasis) schon überrascht war, dass es erst Nächstjahr ginge, aber ich glaube, dass ist ja normal, wenn die jetzt einen Engpass haben.

Vielleicht kann mir jemand einen Rat geben, wie ich mich fassen sollte? (die direkte Anrede vermeiden, dass geht ja leider nicht)

Vielen Dank schonmal!
Nicole

Hallo Nicole,
schwierig, aus der Ferne den richtigen Tip zu geben, aber an Deiner Stelle würde ich probieren (sofern möglich), diese Unsicherheit direkt preis zu geben und zu erfragen. Zeugt doch von Selbstbewußtsein, also Punkt für Dich. Solltest Du Dich gegen das Nachfragen entscheiden, im Zweifelsfall lieber „Sie“. Aber das sag ich nur so aus dem Bauch raus. Besser hilft der Knigge weiter. Viele Grüße und viel Erfolg!
Frank

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Hallo,

kurze regel:

In offiziellen Geschäftsbriefen immer mit „Sie“.

Könnte ja sein, daß jemand den Brief mit dem „du“ in die finger kriegt und das „du“ dann noch in den falschen Hals.

Im anschreiben:

Sehr geehrter Herr „Boss“,
lieber Hugo,

anbei meine Bewrbungsunterlagen. etc.

Gruss
winkel

Vielen Dank!
winkel&Frank: werde die ‚Sie‘ Form verwenden, und leuchtet mir auch jetzt irgendwie ein!

Grüsse!