hoffe ich bin richtig hier.
Ich bin grad in der Bewerbungsphase
und bin mir nicht schlüssig, wie man bei einer 3-seitigen
bewerbungsmappe die einteilung vornimmt.
Das Problem dabei ist, das das anschreiben ja außerhalb der mappe kommt.
Aber wohin mit dem Deckblatt?
Wohin den 2-seitigen lebenlauf einfügen?
Arbeitszeit und damit die mit der Aufbereitung einer hereingegebenen Mappe verbrachte Zeit ist teuer und knapp. Eine Bewerbung muss so reinkommen, dass sie mit einem Handgriff in den Scanner oder Kopierer geworfen werden kann.
Das heißt: Klemmhefter oder, noch freundlicher für den Empfänger, gelocht und mit einer Nogeni-Klammer heftbar zusammengehalten: Verschenke Löcher. Die kosten Dich nichts und bringen dem, der das Dossier in der Hand hat, von vornherein einen Augenblick Zeitgewinn.
Ich habe mich in Zeiten der Arbeitssuche über dieses Thema ausführlich mit sog. „Bewerbungstrainern“ von der Bundesagentur gekabbelt. Aber die Leute, die mir dieses Vorgehen bestätigen, sitzen nicht an den Tischen, von denen aus ALG bewilligt wird, sondern an denen, von denen aus Dienstverträge gemacht werden.
Das heißt: Klemmhefter oder, noch freundlicher für den
Empfänger, gelocht und mit einer Nogeni-Klammer heftbar
zusammengehalten: Verschenke Löcher. Die kosten Dich nichts
und bringen dem, der das Dossier in der Hand hat, von
vornherein einen Augenblick Zeitgewinn.
Das waren dann die Bewerbungsmappen, die sofort in die Ablage „Müll“ und retour am ersten Tag kamen. Solche „Bewerbungen“ kannst vllt für nen 400 Euronen Job akzeptieren, aber wer in einer verhältnismässig „verantwortungsvollen“ Position arbeiten will und dem „Personalem“ so ein Dingen vorlegt… und tüss…
Die Formulierung „Verschenken Sie Löcher“ stammt übrigens nicht von mir, sondern aus dem Newsletter von einem Personaltrainer und -vermittler, der sich eher im Bereich 48 k€ als im Bereich 4,8 k€ aufhält.
Das waren dann die Bewerbungsmappen, die sofort in die Ablage
„Müll“ und retour am ersten Tag kamen. Solche „Bewerbungen“
kannst vllt für nen 400 Euronen Job akzeptieren, aber wer in
einer verhältnismässig „verantwortungsvollen“ Position
arbeiten will und dem „Personalem“ so ein Dingen vorlegt…
und tüss…
und wie kommst du darauf?
ich kenne es auch nur so, dass der ganze bewerbungsmappenschnickschnack eher mitleid hervorruft. DAS ist eher was für 400 €-jobs.
ernstzunehmende bewerbungen kommen ohne dieses brimborium aus.
Arbeitszeit und damit die mit der Aufbereitung einer
hereingegebenen Mappe verbrachte Zeit ist teuer und knapp.
Dieser Aussage schliesse ich mich an.
Ich kann diese super schönen Mappen nicht ab. In der Firma dokumentieren wir alle Bewerbungen indem wir sie kopieren bzw. einscannen.
Vor 2 Jahren hab ich mir noch die Mühe gemacht und die Dokumente schön sauber wieder so in die Bewerbungsmappe gesteckt, wie es vorher waren.
Seit über 1 Jahr mach ich das nicht mehr. Ich steck einfach alle Dokumente in die Mitte der Mappe - Klappe zu und wech!
Ich hab weder die Zeit noch die Nerven herauszufinden wie was in welche Lasche gesteckt wird. Ausserdem passen diese Mappen oft nicht in den Standard C4 Briefumschlag mit Fenster, weil die Mappen überbreit sind.
Das heisst, man muss oft noch Etiketten schreiben, damit man dies auf einen größeren Umschlag (ohne Fenster) aufkleben kann. Dreifache Arbeit und absolut unnötig.
Ich mag diese blöden Supermappen nicht.