Bewerbungsmappe abgeben: Erfahrung

Da hier öfter mal gefragt wird ob man seine Bewerbungsmappe persönlich abgeben sollte, hier mal meine Erfahrung damit:

Ich gehe mal davon aus, das man sich nicht in einem 3 - Personenbetrieb bewirbt…

Bewerbung abgeben ist nur dann gut, wenn man jobentsprechend gekleidet ist un auch bereit ist, die Bewerbung mit einem freundlichen Lächeln der Vorzimmerdame oder der Rezeptionsdame in die HAnd zu drücken.
DANN kann es nämlich sein, dass diese sagt, „da war ein sympathisch aussehender Mensch hier…“ und man hat zumindest einen guten Eindruck hinterlassen.

Nervend ist es, wenn „Bewerber“ ohne Termin kommen und penetrant darauf bestehen, zu jemandem vorgelassen zu werden, der höchstwahrscheinlich sowieso keine Zeit hat.
Das hinterlässt einen schlechten Eindruck, sollte man sich unbedingt sparen.
Gruß ina

Hallo,

die Dame am Empfang ruft mich locker 5 mal am Tag und und sehen tu ich sie mindestens 2 mal am Tag. Aber :

„da war ein sympathisch aussehender Mensch hier…“

hab ich noch nie gehört.
Auch nicht in den Firmen in denen ich vorher gearbeitete hatte.

LG Jasmin

Das gibt es nur bei einer Job-Messe

Ich gehe mal davon aus, das man sich nicht in einem 3 -
Personenbetrieb bewirbt…

Selbst da ist es gefährlich.

Bewerbung abgeben ist nur dann gut, wenn man jobentsprechend
gekleidet ist un auch bereit ist, die Bewerbung mit einem
freundlichen Lächeln der Vorzimmerdame oder der Rezeptionsdame
in die HAnd zu drücken.

Erstmal ein vernünftiger Grundsatz.

DANN kann es nämlich sein, dass diese sagt, „da war ein
sympathisch aussehender Mensch hier…“ und man hat zumindest
einen guten Eindruck hinterlassen.

Wird zu 99,99% nicht passieren. Ein Empfangs-MA gibt keine persönlichen Anmerkungen dazu weiter. Er gibt dies zwar mit Vermerk des Eingangs weiter, aber der gelbe Klebezettel mit „war ne nette Dame, die könnte was für uns sein“ unterbleibt. Seine Meinung interessiert den Personal-MA einen feuchten Furz. Denn der spielt Jury.
Der persönlich gut hinterlassene Eindruck des Bewerbers bei der Sekretärin des Chefs ist ein Mythos. Sie nimmt die Bewerbung an, mehr nicht. Auch hier kommt kein solcher Klebezettel drauf. Möglicherweise wird im späteren Bewerbungsverfahren die Sekretärin gefragt wie der Kandidat sich ihr gegenüber verhalten hatte, solange er bei ihr im Zimmer sitzend auf Einlass beim Chef gewartet hatte. Mehr nicht.
Auch ging mal ein Tipp rum der da lautete, die Berwerbungsmappe persönlich bei der Chefsekretärin abzugeben und der ein Strauß Blumen mitzunehmen. Es gibt glaub ich kaum peinlicheres Auftreten.

Nervend ist es, wenn „Bewerber“ ohne Termin kommen und
penetrant darauf bestehen, zu jemandem vorgelassen zu werden,
der höchstwahrscheinlich sowieso keine Zeit hat.

Das ist immer der Fall. Es gibt nie einen Chef, Personal-MA oder sonst wen, der in der Folgewoche der Stelleninsertion da sitzt und auf die Bewerber wartet, die vorgelassen werden wollen. NIE!
Das gibt es nur bei einer Job-Messe o.ä. NUR!

Das hinterlässt einen schlechten Eindruck, sollte man sich
unbedingt sparen.

Genau so ist es. Spar dir das unbedingt. Und spar es dir auch bei einem 3-Personenbetrieb. Denn die haben mit gerade mal 3 Personen, sowas von keine Zeit für diese zeitraubenden „Mappenabgabegespräche“, dass du definitv als Zeitdieb in Erinnerung bleibst. Oder was glaubst du, warum suchen die jetzt den vierten MA?

Also: Immer so bewerben, wie es ausgeschrieben ist. Auch wenn es nur als Empfehlung ausgesprochen ist, wie „…gern können Sie uns auch per E-Mail…“.
Das „auch“ heißt dann „wir wollen es unbedingt so und nicht anders und erspart es uns blos hier vorbeizukommen und uns die Zeit zu rauben mit Mappenabgabegesprächen“.
Alles klar Ina.