Bewerbungsmappen

Vollmond?
Moin,

Du reihst Dich in die Gruppe derer ein, die mir in den letzten Tagen durch ihr Gemotze das Leben schwer macht. Vielleicht kannst Du mir helfen herauszufinden, ob das am Wetter oder am Mond liegt. Bist Du immer so freundlich oder ist das ein regelmäßig wiederkehrendes Phänomen?

Bye
Rolf

Kurze Frage: Was machst Du Jobmäßig???

mir ist ziemlich egal, was du gerne hättest, damit dein
Berufsleben einfacher wird.
Plastikklemmhefter sehen einfach billig aus. Der erwähnte
Karton ist definitiv edler (und umweltfreundlicher!!).

Mal frech geantwortet:
Ist mir als Personaler doch egal, was Du schön findest, Bewerbungen die mir zu umständlich sind, mich todlabern oder gar aus einem Papierstück mit Kaffeefleck bestehen animieren nicht gerade weiter drin zu blättern. Das wirkt sich dann bei den großen Personalabteilungen ganz schnell für den Bewerber negativ aus, insbesondere wenn es um Standardpositionen geht, wo es genügend Bewerber gibt. Willst Du nen Job haben???

Die dritte Seite ist eine nette Zugabe und für bestimmte Jobs
einfach eine gute Sache. Die übergeordneten Chargen lesen das
auf jeden Fall.

Die Dritte Seite bekommen die übergeordneten gar nicht zu lesen, zumindest nicht in großen Personalabteilungen. Da wird auf spannende Bewerbungen ein Laufzettel drauf gebappt und den lesen die meisten dann durch - mit den Notizen von dem Personaler.

Anders sieht das mit der Dritten Seite aus, wenn man z.B. direkt an einen Head Hunter schreibt, der bereits Kontakt zu einem hatte.

Das Problem in Personalabteilungen ist häufig außerdem, dass bereits Leute eine Auswahl treffen (z.B. für eine IT-Stelle) die kaum bis gar keine Ahnung haben wer was kann. Oder besser gesagt, wenn einer Datenbank X beherrsch, dann kanner auch Datenbank y. … obwohl jemand besser qualifiziert ist, kann er dann ratz fatz aussortiert werden. Daher ist es dann wohl doch wichtiger alle Fähigkeiten entsprechend dem Anzeigentext aufzulisten und darauf zu verweisen, dass man aber auch noch mehr weiß…

Im Zusammenhang Bewerbung ist auch immer ein wenig darauf zu achten wo ich mich bewerbe (Größe des Unternehmens, Handwerksbetrieb, Bank etc) und auf was für eine Position. Bei den normalen Jobs (kaufm. Angestelllter, Bäcker, Maurer, Sachbearbeiter, Installateur etc…) reicht der Klemmhefter definfitiv aus.

Dieter Nuhr…
Wenn man keine Ahnung hat…

Glaube es liegt am Wetter ;o) Zumindest im Rhein Main kann ich den Wechsel zwischen Regen und Sonne nicht mehr ab… Vielleicht trifft das ja auch auf Deine Begegnungen zu??? Und irgendwann ist man dann so schlecht drauf, dass man selbst der Auslöser wird, zumindest im persönlichen Kontakt… Also, schnell ins Wochenende und mal was Schönes machen um abzuschalten.

Wünsche Dir was und nächste Woche dafür nur gut gelaunte nette Begegnungen!!!

hi kerstin,

ich schicke in der letzten zeit auch ab und an mal eine bewerbung durchs land. meine mappen sind spiralgebunden, also klarsichtdeckel, anschreiben, lebenslauf (2-seitig, 1. seite rückwärts eingelegt zur besseren übersicht), anlagenverzeichnis (farbig) und ca. 12 seiten zeugnisse, hinten kartondeckel.
ich fand die spiralbindung immer ganz schön, weils einen sauberen eindruck macht und weil man sieht, dass die bewerbung individuell zusammengestellt ist.
teilst du die meinung?

nochwas - was mich immer ein wenig frustriert: ich kann über meine aktuelle position gar nix belegen. bin 5 jahre in meinem job, habe mich gut entwickelt. es gibt nur formalisierte protokolle zu jahresgesprächen, aber die kann ein dritter eh nicht einordnen. frage nach einem arbeitszeugnis ist der wink mit dem zaunpfahl. was wäre deiner meinung nach eine gute alternative? visitenkarte mit schicken? (dabei möchte ich meine firma im schreiben eigentlich noch nicht nennen - wegen weitem netzwerk…)
gruß
marcus

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Diese Antwort finde ich schon fast wieder zum Lachen.

Hi Marcus!

Nur mal so zur Verdeutlichung…

Der Personalmensch möchte die Bewerbung unter Umständen zur gleichzeitigen Sichtung an den Abteilungsleiter und den Geschäftsführer weiter leiten…

Er muss sie dazu kopieren…

Ist es da praktisch, eine spiralgebundene Mappe einzelseitig auf den Kopierer zu legen und auch noch zu drehen, weil ja rückseitig auch noch etwas auftaucht?

LG
Guido

2 „Gefällt mir“

Bin da eher kritisch …
Hallo Kerstin,

ich arbeite nun seit drei Jahren im Personalbereich, bin aber nicht für Einstellungen zuständig. Das was du schreibst, kann ich allerdings nicht unterstützen.
Wir sind schon etwas größer - 350 Beschäftigte - und abgesehen von der Qualifikation und Ausdrucksweise ist vor allem das Äußere das, was ins Auge sticht. Oder auch mal etwas abweichendes, wie z.B. die sog. dritte Seite, wobei sie natürlich zur Stellenausschreibung bzw. Person passen muss. Und wenn ich ab und zu schon mal ein Auge auf eingehende Bewerbungen werfe, dann sind es seltener die „08/15-Bewerbungen“ (im einfachen Plastik-Schnellhefter und solche, die nicht sonderbar auffallen, weil sie einfach zu standarisiert sind), die meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
Aber naja, ich treffe ja auch keine Entscheidungen.

Gruß
Molika

Hallo Helena,
die Dritte Seite ist die, die nach den zwei Seiten Lebenslauf kommt und da steht dann drauf z.B. „Was Sie sonst noch über mich wissen sollten“…Ich bin ganz toll, weil ich so toll bin und außerdem kann ich das noch so toll…"

War mal ein Instrument um sich von den zig Bewerbungen abzuheben. Mittlerweile aber in jedem zweiten Bewerbungsführer als non plus ultra angepriesen und daher nach meiner Meinung einfach nicht mehr up to date.

ansonsten @alle
Ich arbeite projektbezogen und habe daher Bewerbungsgespräche im Schnitt alle 2 Jahre. Über die Jahre sind meine Mappen immer einfacher und kürzer geworden. Das proportional die Vorstellungsgespräche zunahmen, kann ein Zusammenhang sein muß nicht.
Ein Freund dieser furchtbaren 3-Teiler Mappen bin ich auch nicht, nach wirklich langer Suche aber auf eine sehr schlichte aber elegante Clip-Mappe gestossen. Ich würde sagen, abheben ja, aber mit dezentem Stil

Genau!
Hi!

Ein Freund dieser furchtbaren 3-Teiler Mappen bin ich auch
nicht, nach wirklich langer Suche aber auf eine sehr schlichte
aber elegante Clip-Mappe gestossen. Ich würde sagen, abheben
ja, aber mit dezentem Stil

Ich finde diese einfachen Klemmmappen (sieht das sch… aus mit drei „m“) nicht unbedingt optimal - aber besser als diese „Ich-brauche-eine-Gebrauchsanweisung-zum-Öffnen-und-Schließen-Bewerbungs-Mappen“ sind sie allemal!

Ich bevorzuge die etwas hochwertigeren (stabilen) Klemmteile, schon allein, weil sie dafür sorgen, dass die Unterlagen auf dem Postweg nicht zerknittert werden können…

Abheben kann man sich z.B. auch dadurch, dass man für seine Bewerbung nicht das billigste 40g-Papier nimmt, sonder evtl. ein glänzendes schwereres.

Und überzeugen kann man mit einer schriftlichen Bewerbung imho nur sehr selten! Das Ziel muss sein, eingeladen zu werden. Meine Erfahrung: Je länger das Vorstellungsgespräch dauert, desto besser die Chancen - da kann dann durchaus auch mal „geplaudert“ werden (natürlich nicht über die Tabu-Themen, wie den alten AG oder so)…

Liebe Grüße
Guido, dessen längstes Vorstellungsgespräch erst 2 Std. im Unternehmen war und dann im Abendessen endete

hallo molika,

naja, es ist ja ein unterschied zwischen „ins-auge-stechen“ und einer ernstzunehmenden bewerbung. mir stechen bewerbungen mit bunten bildchen auch ins auge, aber das hinterlässt eher einen nachhaltig negativen eindruck. und bei fach- und führungskräften wird davon ausgegangen, dass diese eben genau das können: sich aufs wesentliche konzentrieren. die bewerbung ist eine arbeitsprobe und als solche sollte sie behandelt werden.

ich meinte auch nicht, dass das äußere gar nicht zählt, das ist das absolute basic, sonst schau ich nicht weiter. als ich noch weniger bewerbungen gesichtet habe, hab ich mir auch mehr zeit genommen, aber jetzt arbeite ich in einem großkonzern mit, wie gesagt, mehereren tausend bewerbungen im jahr-ich denke nicht, dass ein mittelständler solche massen bewegen muss.

viele grüße
kerstin

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hallo marcus,

ich zum beispiel nenne den aktuellen arbeitgeber schon, wenn ich mich in einer ähnlichen branche bewege und weil es ein großer konzern ist, bei einem kleinen mittelständler muss das nicht unbedingt sein, da reicht ein verweis auf die branche und dann deine funktion/position.

hattest du schonmal einen vorgesetztenwechsel? das sind immer ganz gute anlässe für die erstellung von zwischenzeugnissen, so in richtung bestandsuafnahme, ich kann verstehen, dass dich das frustriert, jedoch würde ich keine protokolle von jahresgesprächen mitschicken. um überzeugend dazustellen, was du aktuell tust, kannst du im anschreiben und lebenslauf darauf verweisen, zum beispiel schreiben „erfolgreich abgeschlossene Projekte stellen zum Beispiel die Implementierung von xy dar“ oder so. Oder „in meiner Position berichten ich direkt an den Leiter xy“ oder eine spalte im lebenslauf: "Projekte und dann wichtig: für alle projekte dieselbe struktur, also: Thema, Ziel, Ergebnis, Budgetverantwortung oder projektleitung??? das ist jetzt recht allgemein, da ich nicht weiß, wo und was du arbeitest.

natürlich kannst du auch deinen arbeitgeber so nach einem zwischenzeugnis fragen, nach 5 jahren ist das m. e. schon ok, wobei es, da gebe ich dir recht, schon beim arbeitgeber vielleicht die frage hervorruft, ob du dich anderweitig orientieren möchtest. wie ist denn dein verhältnis zu deinem vorgesetzten??

liebe grüße
kerstin

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo!

Also ganz ehrlich gesagt, bin ich wirklich sehr entäuscht darüber, wie oberflächlich Du die Bewerbungsmappe (studierst kann man ja nicht sagen) durchblätterst.
Gerade die Bewerbungsmappen, die sehr umfangreich sind, sind oftmals mit sehr viel Mühe und Aufwand gestaltet worden.

Derzeit scheinst Du ja einen Job zu haben. Ich wünsche Dir nicht, mal in die Lage einer Arbeitslosen zu kommen und sich darüber Gedanken machen zu müssen, was Dein zukünftiger Chef bzw. Chefin gern für eine Bewerbungsmappe von Dir hätte.

Und nach meiner Erfahrung muss ich sagen, dass wenn man Diejenigen, die Bewerbungen sichten oftmals nicht mal selbst eine entwerfen können. Und davon überhaupt keine Ahnung haben.

Tuh mir bitte einen Gefallen! Versetze Dich nur mal eine Sekunde lang in die Lage des Jobsuchenden.

Lilly

zur verdeutlichung ein paar links:
s. unter dreiteilige mappen, so bitte nicht:smile:
http://www.bewerbung.tv/bewerbung_mappen.html

völlig ausreichend sind zum beispiel hier die „swing clip mappen“, gerne auch den clip in einer farbe-diese sollte nur eben nicht unbedingt grell oder in glänzendem pastell sein…:smile:
http://www.bewerbungsshop24.de/shop/index.php?sid=c5…

sehr gerne mag ich diese:
durable master clip
http://office-supplies.euroffice.co.uk/durable_maste…

wo man links die ganze leiste hochklappen kann, da gehen auch ne menge blätter rein

liebe grüße
kerstin

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hallo lilly,

diese antwort finde ich sehr unfair und auch verletzend, denn ich bin jemand, die sich jede bewerbung anschaut und ich weiß, wie es ist, zu suchen. aber ich weiß auch, dass es vom bewerber eine form der wertschätzung ist, sich mühe zu geben und das dann auszudrücken und das ist, denke ich, nicht zuviel verlangt.

und bei diesen bewerbungen fühle ich mich nicht verpflichtet, sie ganz zu lesen. und wenn ich hier versuche, tipps zu geben, dann WEIL ich weiß, wie das ist. und helfen möchte, ob jemand das annimmt, ist eine andere sache…

aber zu glauben, dass jede bewerbung von vorne bis hinten gelesen wird, ist einfach illusorisch. ich habe das anderer stelle bereits geschrieben: wir hatte 4500 bewerbungen für zwei stellen und weitere 2000 für 30 stellen im anderen bereich. ist es da nicht den leuten gegenüber fairer, die sich wirklich bemühen, das genauer anzuschauen. und ich kenne kollegInnen, die nur hinten das zeugnis aufschlagen und dann ab- oder zusage schreiben. ich lese JEDES anschreiben.

kerstin

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ich denke, wir sind hier nicht bei „Wünsch Dir was!“.

p://www.bewerbungsshop24.de/shop/index.php?sid=c539633b5…

sehr gerne mag ich diese:
durable master clip
http://office-supplies.euroffice.co.uk/durable_maste…

wo man links die ganze leiste hochklappen kann, da gehen auch
ne menge blätter rein

liebe grüße
kerstin

hallo,

ich wollte mal was zum thema bewerbungsmappen posten. wie ich
in einem anderen beitrag schrieb, arbeite ich im
personalbereich und sichte beinahe täglich sehr viele
bewerbungen. anscheinend sind dabei mappen sehr im trend, die
aufklappbar sind, aus festem karton, oder mit
inhaltsverzeichnissen angelegt und noch mit der berühmten
„dritten Seite“ marke „was sie sonst noch über mich wissen
wollen“, will nur meist niemand.

meine bitte: bitte nehmt ganz normale mappen mit einem
klarsichtdeckel. beim sichten von bewerbungen legt man die oft
nebeneineander und es ist ziemlich nervig, erst aufklappen zu
müssen…außerdem ist bei der anderen variante gleich der name
zu lesen. grundsätzlich gilt, dass alles, was bei der
bewerbungsschau aufhält, unnötig ist. es bracuht kein
inhaltsverzeichnis. und wen jemand sich seitenlang ergießt,
wie toll seine sozialkompetenzen sind, dann ist das kein
grund, ihn/sie einzuladen. viel wichtiger ist ein passendes
anschreiben und die ausrichtung des lebenslaufs auf die
stelle.

auch sollten die papiere als bündel (klemmappe) herausnehmbar
sein, bitte nicht in klarsichthüllen stecken!!!natürlich muss
die bewerbung ansprechend gestaltet sein und sollte keine
rechtschreibfehler usw. enthalten. was in vielen
bewerbungsratgebern in bezug auf die dritte seite steht, kann
ich nicht teilen, da wenn man es realsitisch sieht, die
meisten bewerbungen nur gescreent werden, also nicht von vorne
bis hinten gelesen. ich schaue schon, dass ich da jeder
bewerbung dieselbe aufmerksamkeit schenke, aber es ist
wirklich ein zeitproblem. wichtig ist auch, dass die
unterlagen vollständig sind.

zum thema lebenslauf: in deutschland ist die chronologische
darstellung üblich, deshalb würde ich das auch so halten.

hm, nun ists doch länger geworden.

wenn interesse besteht, kann ich gerne noch auf fragen
antworten, habe auch schon bewerbertrainings durchgeführt.

viele grüße
kerstin

Noch was allgemeines: Jeder verdient sich gerne was dazu, aber diese art von Werbung, die du hier betreibst, kotzt mich an.

das ist echt frech: ich gebe hier tipps, weil ich helfen möchte und wenn du das so scheiße findest, gibt ein tolles mittel: nicht weiterlesen.

Die übergeordneten Chargen lesen das

auf jeden Fall.

sorry, aber das ist sowas von unrealistisch gedacht. helena hat völlig recht: wenn jemand in die engste auswahl kommt, wird das vielleicht auch gelesen, aber davor hat die organisationsstruktur eben die personalabteilung gesetzt-oder den headhunter, wie auch immer.

mehr schreibe ich zu deinen unterstellungen nicht, nur soviel noch, dass du es dir wohl nicht vorstellen kannst, dass jemand einfach andere unterstützen möchte, weil sie das selbst kennt, wie frustrierend die jobsuche ist.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hallo nochmal,

mich verletzt es sehr, wie ich hier angegriffen werde. ich weiß nicht, wie oft die möglichkeit besteht, sich tipps direkt von jemand aus der personalabteilung zu holen, ich hab mir das immer gewünscht. mein angebot war ernst und unterstützend gemeint, aber mir zu unterstellen, ich mache das, um MEIN berufsleben nur zu vereinfachen, ist so eine miese unterstellung.

in der zeit, in der ich die postings hier schreibm, hätte ich x-bewerbungsmappen auf- und zu geklappt, wenns darum ginge,

ich kann diese auch gerne einstellen, wenn das gewünscht ist.
im übrigen ist das nicht meine einsame meinung, sondern ich teile sie mit allen personalerInnen, die ich kenne. und meine chefs finden offebar auch, dass da was gut läuft, schließlich bin ich abteilungsleiterin.

viele grüße
kerstin

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

ganz genau! das ist man als bewerberIn nun wahrlich nicht. wenn du eine realistische schilderung nicht haben kannst und deinen frust nur über persönliche beleidigungen ausdrücken kannst, so ist das wirklich nicht mein problem. eine haltung, die konstruktiv wege und lösungen sucht, ist es aber nicht…

Ich denke, wir sind hier nicht bei „Wünsch Dir was!“.

hallo andreas,

wow, da hast du aber einiges an zeit und geld investiert, das finde ich total gut. ich stimme dir zu, dass alle 50 zertifikate nicht mitgeschickt werden müssen. ich schreib mal meine einschätzung:
es gibt ja zertfikate, die vielleicht schon älter sind und sich unter umständen auf nicht mehr aktuelle pc programme/software oder so beziehen, das kannst du getrost weglassen. wenn du mehrtägige weiterbildungen gemacht hast, würde ich schon überlegen, das beizulegen. bei innerbetrieblichen schulungen, zum beispiel asu dem bereich produktschulungen, die sehr spezifisch nur die arbeit bei einem arbeitgeber betreffen, würde davon abraten, eine schlüsselqualifikation ist ja auch zu priorisieren und wichtiges von unwichtigem zu trennen und das beweist du durch die auswahl der anlagen auch.

dann ist noch zu sagen, dass ab einem gewissen joblevel, also wenn du schon einige jahre in einer bestimmten position arbeitest, werden auch bestimmte kompetenzen vom bewerbungsempfänger angenommen. beispiel: du bist im außendienst und hast vor drei jahren mal eine rhetorikschulung gemacht, das musst du nicht mitschicken.

im lebenslauf kannst du durchaus eine überschrift einfügen:
fortbildungen/weiterbildungen wichtig ist hier, dass du die, die du dort nennst, auch belegst. im anschreiben würde ich schon darauf verweisen, dass du dich ständig weiterbildest, das ist nicht selbstverständlich und echt beeindruckend…was du auch tun kannst, ist die seminare zu bündeln, also :weiterbildungen im bereich methodischer kompetenzen, zum beispiel zeitmanagement oder: weiterbildungen im bereich kommunikation/präsentation, zum beispiel „visualisieren“

liebe grüße
kerstin

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

1 „Gefällt mir“