Bewerbungsmappen

Hallo,
weiß jemand von euch, wo man richtig schöne Bewerbungsmappen herkriegt? Ich finde im Netz immer nur Seiten mit mehr oder weniger einfachen Mappen. Auch die Lemani-Bewerbungsmappen mit Nadelstreifenoptik (die jetzt viel angeboten werden) sind mir noch zu simple. Ich such was richtig Besonderes. Wo kaufen Leute, die sich auf hohe Posten bewerben oder Professoren etc. ihre Mappen? Weiß jemand einen Link?
Danke und Gruß
Daniela

hallo,

Wo kaufen
Leute, die sich auf hohe Posten bewerben oder Professoren etc.
ihre Mappen? Weiß jemand einen Link?

die kaufen sowas nicht. die machen höchstens eine anständige, saubere bewerbung und fertig iss. wenn überhaupt.

dieser ganze bewerbungsmappenquatsch gehört zu den dingen, die wirklich niemand braucht.

gruß
ann

Hallo Daniela,

weiß jemand von euch, wo man richtig schöne Bewerbungsmappen
herkriegt? Ich finde im Netz immer nur Seiten mit mehr oder
weniger einfachen Mappen.

aus beruflicher Erfahrung kann ich dir sagen, dass das Einzige, woran man wirklich sparen kann, die Bewerbungsmappe ist! Kauf dir hier eine einfache, saubere Klemm-Mappe mit durchsichtiger Folie. Sie sollte für den Personaler/Chef einfach zu handhaben sein, so dass er rasch an die gewünschte Information kommt. Es kommt also viel viel mehr auf den Inhalt an. Oder wenn du schon Geld investieren möchtest, dann mach ein wirklich professionelles Bewerbungsfoto!

Grüße Karin

nicht ganz!
Hallo!

Es kommt also viel viel mehr auf den
Inhalt an.

Richtig!

Oder wenn du schon Geld investieren
möchtest, dann mach ein wirklich professionelles
Bewerbungsfoto!

Auch richtig!

aus beruflicher Erfahrung kann ich dir sagen, dass das
Einzige, woran man wirklich sparen kann, die Bewerbungsmappe
ist!

DAS sehe ich anders!

Kauf dir hier eine einfache, saubere Klemm-Mappe mit
durchsichtiger Folie. Sie sollte für den Personaler/Chef
einfach zu handhaben sein, so dass er rasch an die gewünschte
Information kommt.

Also für „einfache“ Berufe mag eine Klemmmappe OK sein, aber sobald man sich auf höherqualifizierte Berufe bewirbt, hat man mit einer Klemmmappe keine Chance! Eine normale 3-teilige Mappe sollte es schon sein! Zumindest für akademische Berufe ist das ein Muß! Eine einfache Klemmmappe zeugt dann nämlich von mangelndem Interesse bzw. Scheu vor Aufwand /Geld etc.
Ich bin selbst Personaldisponentin und kenne auch mehrere Personalreferenten: Bewerbungen in Schnellheftern /Klemmheftern etc. für „Büroberufe“ werden sofort aussortiert!

VG

Hallo Mau,

sag mal, in welch edler Branche bist Du denn?

DAS sehe ich anders!

Kauf dir hier eine einfache, saubere Klemm-Mappe mit
durchsichtiger Folie. Sie sollte für den Personaler/Chef
einfach zu handhaben sein, so dass er rasch an die gewünschte
Information kommt.

Also für „einfache“ Berufe mag eine Klemmmappe OK sein, aber
sobald man sich auf höherqualifizierte Berufe bewirbt, hat man
mit einer Klemmmappe keine Chance! Eine normale 3-teilige
Mappe sollte es schon sein! Zumindest für akademische Berufe
ist das ein Muß!

Mein letztes Vorstellungsgespräch hatte ich (für den Beruf der Technischen Redakteurin, der selbstverständlich eine akademische Vorbildung erfordert) aufgrund einer inhaltsschweren, aber leicht handhabbaren Klemmmappe.

Und die Herrschaften machten nicht den Eindruck, dass sie meine Unterlagen als dürftig angesehen hätten.

Gruß, Karin

Hallo Mau,

Auch Hallo!

sag mal, in welch edler Branche bist Du denn?

Ich selbst bin Jurist und da war es fast schon „dürftig“, sich mit den üblichen 3-teiligen Mappen zu bewerben. Einige Juristen bewerben sich mittlerweile sogar schon mit eigenem Wasserzeichen im Papier… Klemmmappen werden dagegen eher ungelesen aussortiert. Gilt aber auch für andere Berufe, in denen 200 oder mehr Bewerbungen auf eine Stelle kommen…

VG

Ich selbst bin Jurist und da war es fast schon „dürftig“, sich
mit den üblichen 3-teiligen Mappen zu bewerben. Einige
Juristen bewerben sich mittlerweile sogar schon mit eigenem
Wasserzeichen im Papier… Klemmmappen werden dagegen eher
ungelesen aussortiert. Gilt aber auch für andere Berufe, in
denen 200 oder mehr Bewerbungen auf eine Stelle kommen…

Und ich finde 3-teilige Mappen im Handling unmöglich. Die nehmen nämlich beim Aufklappen auf dem Schreibtisch jede Menge Platz weg und der Inhalt ist deswegen auch nicht besser.
Für mich sieht es sogar so aus, wer so viel Geld in die Mappe investieren muss, hat wohl nichts anderes zu bieten.
Ich würde keinen einstellen, nur weil er Papier mit Wasserzeichen hat, der Mann muß einfach passen und die Unterlagen sollten sauber und ordentlich sein.

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Hallo,

ich bin zwar keine Personalerin, und trotzdem sind über meinen Schreibtisch bereits Hunderte von Bewerbungsmappen gewandert. Das Gros davon (ca. 95 %) waren solche von Akademikern, manchmal kamen sie frisch von der Uni, dann aber auch waren es Bewerbungen für das Top-Management.

Ob die Bewerbung nun in einer Klemm-Mappe ankam oder in diesen dreiteiligen Mappen, vielleicht sogar noch in solchen mit edler Prägung, war letztenendes ziemlich Schnuppe. Es gibt nämlich auch hochwertige Bewerbungsmappen bzw. Klamm-Mappen aus Kunststoff. Man muss ja nicht gleich das billigste Zeug nehmen, dem man die üble Qualität auf den ersten Blick ansieht. :wink:

Überlegt man sich dann mal, wie teuer diese Papp-Mappen sind, steuert man schon fast automatisch in die Gegenrichtung. Und glaubt mir: Die die meiste Kohle verdienen und am weitesten oben sitzen sind auch zumeist die geizigsten… okay sparsamsten. ;o) Wenn man sich überhaupt noch in Papierform bewirbt (hier ist die Tendenz stark fallend) und seine tolle Papp-Bewerbungsmappe dann mitsamt der Absage zurück erhält, kann man das gute Stück nämlich gleich auch in die Tonne kloppen. Den teuren Papp-Mappen siehst du nämlich in den meisten Fällen an, dass sie bearbeitet wurden. Personaler oder auch andere Entscheider packen die nämlich nicht mit Glacé-Handschuhen an. Vielmehr sehen sie sie als Arbeitsunterlage. Das heißt jetzt nicht, dass sie sie bewusst verhunzen, sie arbeiten aber damit - öffnen sie, schließen sie, reichen sie weiter, stoßen irgendwo gegen, legen sie wieder hin, dann vielleicht noch kurz einen Aktenordner drauf, den sie gerade mal zwischenparken müssen. Kurz: Sie hinterlassen Spuren! Sichtbare Spuren! Und so wird so ein tolles Stück erst richtig teuer, denn du kannst es nur ein einziges Mal verwenden. Das ist viel befremdlicher: Zu sehen, dass eine Mappe bereits woander Verwendung gefunden hat.

Dieses Problem hast du bei den Kunststoff-Mappen zumindest in diesem Maß nicht. Die sind robuster, halten etwas aus und sind mehrfach verwendbar, ohne dass das angeschriebene Unternehmen es merkt.

Personaler sind nicht so blöde, dass sie nicht wissen, dass man sich auch andernorts noch bewirbt - sie dürfen es nur nicht sehen. Also macht dem Bewerber auch keiner einen Vorwurf, wenn der in dieser Hinsicht ein bisschen wirtschaftlich denkt. Schließlich gibt es sie, die GUTEN Alternativen.

Ich jedenfalls weiß von keinem Bewerber, der NICHT genommen wurde, weil seine Mappe nicht stilvoll genug war. ;o) Bin übrigens in einem Großkonzern mit fünfstelliger Mitarbeiterzahl tätig. Zumindest da ist eine Kunststoffmappe definitiv KEIN K.O.-Kriterium.

Viele Grüße
Kirsten

Never!
Hi!

Diese 3-teiligen Bewerbungsmappen fallen eigentlich bei allen mir bekannten (mich eingeschlossen) Personalern DIREKT auf Haufen B!

Das gilt nicht nur für „einfache qualifizierte“ Berufe (da kommt es auf den Inhalt eh nicht so unbedingt an, da dieser nicht unbedingt umfangreich ist), sondern GERADE für hochqualifizierte Jobs!

Ich will mich nicht erst 5 Minuten mit dem Auseinandernehmen und wieder Zusammenbauen beschäftigen, bis ich eine brauchbare bearbeitungsfähige Kopie der Mappe habe, die auch noch meinen (und viel wichtiger: Denen des Fachvorgesetzten) Sortieransprüchen genügt.

Klar finde ich diese 50 Cent-Dinger auch unbrauchbar, aber es gibt durchaus stabile Klemmmappen, die auch im Handling vernünftig sind.

LG
Guido

Form über Inhalt?
… wenn ich mir vorstelle, dass ein Personalmensch Bewerbungen aussortiert, ohne sich den Inhalt anzusehen, nur weil sie nicht dreiteilig und somit einer fragwürdigen Mode entsprechend daher kommen, dann frage ich mich, ob dieser Berufsstand noch alle Tassen im Schrank hat.

Und als Fachabteilungsmensch würde ich mich fragen, wieviele gut geeignete Bewerber wurden mir bisher von der Personalabteilung aufgrund solcher Praktiken vorenthalten.

Mann bin ich froh, dass in meiner Branche die E-Bewerbung akzeptiert und sogar gewünscht ist.

Gruß bobesch

Hallo

Mann bin ich froh, dass in meiner Branche die E-Bewerbung
akzeptiert und sogar gewünscht ist.

Mal so am Rande: da gibt es je nach Bearbeiter auch Ausschluss-Kriterien… Zum Bleistift:
Dateianhang zu groß? -> löschen
10 Anhänge anstelle einer PDF-Datei? -> löschen
Unprofessioneller email-account? -> löschen
Falscher "Brief"kopf? -> löschen
usw usw usw… Diese „Praktiken“ sind auch nicht sinnvoller, oder? :smile:

Das Problem ist generell, daß einfach zu viele Bewerbungen auf eine Stelle eingehen. Also muß der Personaler, der auch nicht unendlich Zeit hat, im zweiten Schritt absolut subjektive Kriterien ansetzen, um den hohen Aktenberg schnell zu senken. Das wird von Fall zu Fall unterschiedlich ausfallen und kann auch dazu führen, daß die Wahl der Mappe einen Einfuss hat (aber eben in beide Richtungen). Von einem Bilanzbuchhalter erwarte ich eine ganz andere Mappe, als von einem Schauwerbegestalter. Es gibt einfach - auch wenn uns gerne das Gegenteil suggeriert wird - keinen pauschal „richtigen“ Leitfaden dazu, wie eine Bewerbung auszusehen hat.

Und als Fachabteilungsmensch würde ich mich fragen, wieviele
gut geeignete Bewerber wurden mir bisher von der
Personalabteilung aufgrund solcher Praktiken vorenthalten.

Das ist wohl war. Ich habe sehr viele solcher Kandidaten kennengelernt, die fachlich absolute Granaten waren, aber immer scheiterten. Als ich mir die Bewerbung angesehen habe, war mir auch klar, warum. Das ist leider so. Viele haben keine Zeit (bzw können sie sich nicht nehmen), sich wirklich inhaltlich mit allen Bewerbungen auseinanderzusetzen.

Gruß,
LeoLo

Hi!

… wenn ich mir vorstelle, dass ein Personalmensch
Bewerbungen aussortiert, ohne sich den Inhalt anzusehen, nur
weil sie nicht dreiteilig und somit einer fragwürdigen Mode
entsprechend daher kommen, dann frage ich mich, ob dieser
Berufsstand noch alle Tassen im Schrank hat.

Ich schrieb Haufen B! NICHT Haufen C!!

Heißt im Klartext: Wenn im Haufen A nicht die Granate ist, die die Fachabteilung erwartet, kommt Haufen B zum Tragen…

Haufen C sind dann die Bewerbungen, die so gar nicht gehen.

Und als Fachabteilungsmensch würde ich mich fragen, wieviele
gut geeignete Bewerber wurden mir bisher von der
Personalabteilung aufgrund solcher Praktiken vorenthalten.

Sieh es so:
Es gibt ein Anforderungsprofil. Wenn das aus dem ersten Haufen abgedeckt wird (und das wird es bei der Anzahl der qualifizierten Bewerber eigentlich meistens), dann hat der zweite Haufen keine Chance mehr.

Eigentlich wird immer und immer wieder gepredigt, dass man von diesen tollen Dreiteilern die Finger lassen soll! OK, Ahnungslose und die Büromaterialindustrie predigen etwas anderes, aber von einem Bewerber erwarte ich einfach, dass er sich informiert.

Du hast die E-Mail angesprochen. Fändest Du es witzig, wenn die Unterlagen nicht in einer Mail, sondern in 14 über drei Tage verteilt eintrudeln?
Am besten noch mit einem Programm gepackt, dass kein Mensch auf dem Rechner hat?

Das wäre in etwas vergleichbar…

LG
Guido

Dreiteiler
Hi Guido,

Eigentlich wird immer und immer wieder gepredigt, dass man von
diesen tollen Dreiteilern die Finger lassen soll! OK,
Ahnungslose und die Büromaterialindustrie predigen etwas
anderes, aber von einem Bewerber erwarte ich einfach, dass er
sich informiert.

… wenn Du meinen post genau liest, merkst Du, dass ich ein absoluter Gegner der Bewerbungs-Tryptichons bin.

Du hast die E-Mail angesprochen. Fändest Du es witzig, wenn
die Unterlagen nicht in einer Mail, sondern in 14 über drei
Tage verteilt eintrudeln?

Ja , wenn ich ansonsten keine Post bekommen würde…:smile:

Am besten noch mit einem Programm gepackt, dass kein Mensch
auf dem Rechner hat?

Du hast natürlich recht, eine anerkannte und sinnvolle Form muss gewahrt sein. Aber diese Dreiteiler sind so unnötig wie ein Loch im Kopf. Mehr nicht.

Herzliche Grüße
bobesch