Bewertung Arbeitszeugnis

Hallo zusammen,

habe gestern mein Arbeitszeugnis als Versicherungsfachmann erhalten nun würde ich von Euch gerne erfahren was Ihr davon haltet, gemäß Aussage meines Chef´s sollte es in Schulnoten gesprochen 2 - 2,5 sein.

Herr …,geboren am … in …, wohnhaft in …, war vom 01.01.2006 bis zum 31.12.2007 als Kundenbetreuer im Werbeaußendienst bei unserer Filialdirektion tätig.

In der Zeit vom 01.01.2006 bis zum 30.06.2006 albsolvierte er die theoretischen und praktischen Ausbildungslehrgänge unserer Gesellschaft.
Er war währen dieser Zeit als Kundenbetreuer in Ausbildung tätig. Die Prüfung zum Versicherungsfachmann wurde mit Erfolg abgelegt.

Ab 01.01.2006 war er als Kundenbetreuer in der Agentur … eingesetzt. Er wirkte bei der Pflege und dem Ausbau bestehender Kundenverbindungen mit und gewann neue Kunden. Durch den Abschluss neuer Verträge sorgte Herr … für eine Erhöhung der Vertragsdichte. Durch die Neuordnung und Verlängerung bestehender Verträge trug er zu Bestandssicherung bei. Er nutzte die seitens der Gesellschaft zur Kundenbetreuung eingesetzten Computerprogramme.

Herr … verfügte über umfassende Fachkenntnisse. Herr… indentifizierte sich mit seinen Aufgaben und arbeitete mit sehr viel Engagement und Eigeninitiative. Auch bei hoher Belastung erzielte er gute Arbeitsergenisse.

Herr … hat die ihm übertragenen Aufgaben stets zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt.

Sein persönliches Verhalten war stets einwandfrei. Bei Vorgesetzten, Kollegen und Kunden war er geschätzt.

Herr … scheidet zum 31.12.2007 auf eigenen Wunsch aus den Diensten der Gesellschaft aus. Wir bedauern seine Entscheidung, danken ihm für seine Arbeit und wünschen ihm wieterhin viel Erfolg und persönlich alles Gute

Hallo.

Ich denke, dass es auch in dem Bereich 2-2,5 liegt. Also zumindest deutet meines Erachtens alles auf diese Note hin.

Gruß -PHANTOMIAS-

Hi!

In der Zeit vom 01.01.2006 bis zum 30.06.2006 albsolvierte er
die theoretischen und praktischen Ausbildungslehrgänge unserer
Gesellschaft.
Er war währen dieser Zeit als Kundenbetreuer in Ausbildung
tätig. Die Prüfung zum Versicherungsfachmann wurde mit Erfolg
abgelegt.

Mit Efolg heißt: Bestanden. Da nicht der „gute“ Erfolg erwähnt wird, kann man also von einer 4 ausgehen.

Ab 01.01.2006 war er als Kundenbetreuer in der Agentur …
eingesetzt. Er wirkte bei der Pflege und dem Ausbau
bestehender Kundenverbindungen mit und gewann neue Kunden.

Er gewann neue Kunden?
WOW!
Sollte man das nicht voraussetzen?
Da auch hier nur erwähnt ist, dass er seinen Job machte, kann von tollen Ergebnissen oder besonderen Erfolgen keine Rede sein.

Durch den Abschluss neuer Verträge sorgte Herr … für eine
Erhöhung der Vertragsdichte.

Das ist irgendwie so sinnvoll wie:
Weil Duisburg ein Tor mehr geschossen hat als der Gegner, haben sie gewonnen.
Oder anders: Entweder ich packe in den Satz etwas hinein, oder ich lasse ihn weg. Lasse ich ihn nicht weg, erwähne ich eine Selbstverständlichkeit, und das ist zumindest hier ziemlich negativ zu werten, da es bereits zum zweiten Mal passiert.

Durch die Neuordnung und
Verlängerung bestehender Verträge trug er zu Bestandssicherung
bei.

Zum dritten mal…

Er nutzte die seitens der Gesellschaft zur
Kundenbetreuung eingesetzten Computerprogramme.

Zum vierten mal…

Herr … verfügte über umfassende Fachkenntnisse.

…die er aber nicht einsetzt?

Herr…
indentifizierte sich mit seinen Aufgaben und arbeitete mit
sehr viel Engagement und Eigeninitiative. Auch bei hoher
Belastung erzielte er gute Arbeitsergenisse.

Das ERSTE Mal, das so etwas, wie eine positiver Wertung zur Arbeitsleistung gemacht wird.
Ganz ehrlich: Ich keinne den Autor nicht, bin mir aber ziemlich sicher, dass er keine Ahnung davon hat, wie man ein Zeugnis schreibt.
Kurz: Er macht es nicht mit Absicht.

Herr … hat die ihm übertragenen Aufgaben stets zu unserer
vollen Zufriedenheit erledigt.

Auch das passt eigentlich nicht zm Rest - außer zum Absatz davor.

Sein persönliches Verhalten war stets einwandfrei. Bei
Vorgesetzten, Kollegen und Kunden war er geschätzt.

Tödlich!
In einer Branche wie dem Versicherungswesen, wo kaum etwas so elementar ist, wie der Kunde, wird selbiger zum Schluss genannt?
Also erst an dritter Stelle?
2 Möglichkeiten: Den Kunden extra erwähnen, also in einem Extrasatz (was ich IMMER favorisiere) oder ganz nach vorne!

Herr … scheidet zum 31.12.2007 auf eigenen Wunsch aus den
Diensten der Gesellschaft aus. Wir bedauern seine
Entscheidung, danken ihm für seine Arbeit und wünschen ihm
wieterhin viel Erfolg und persönlich alles Gute

Böse Leser (nein, eigentlichnicht nur diese) würden fragen, wo denn die beruflichen Wünsche sind!

OK, es ist ein belangloses Zeugnis ohne echte Wertung, was mit viel Zusammendrücken der Augen bestenfalls einer 3 entspricht.

LG
Guido

Grüße,

habe gestern mein Arbeitszeugnis als Versicherungsfachmann erhalten nun würde ich von Euch gerne erfahren was Ihr davon haltet, gemäß Aussage meines Chef´s sollte es in Schulnoten gesprochen 2 - 2,5 sein.

Paar Brummer drin, wenn die geschraubt werden passt das mit dem 2er Bereich:

Die Prüfung zum Versicherungsfachmann wurde mit Erfolg abgelegt.

Bestanden: 4,0.

Ab 01.01.2006 war er als Kundenbetreuer in der Agentur … eingesetzt. Er wirkte bei der Pflege und dem Ausbau bestehender Kundenverbindungen mit und gewann neue Kunden.
Durch den Abschluss neuer Verträge sorgte Herr … für eine Erhöhung der Vertragsdichte. Durch die Neuordnung und Verlängerung bestehender Verträge trug er zu Bestandssicherung bei. Er nutzte die seitens der Gesellschaft zur Kundenbetreuung eingesetzten Computerprogramme.

Würde ich nicht in Noten ausdrücken, da es ein unbewertetes und teilweise redundantes Inhaltsverzeichnis ist. Wenn Wertungen mit Absicht weggelassen sind: 5.
(Man könnte auch behaupten: Wenn es so wenig zu sagen gibt dass man sich schon wiederholen muss um ein Zeugnis vollzukriegen… dann ist das 4er Bereich.)

Herr … verfügte über umfassende Fachkenntnisse.

Dafür gibt’s noch ne 4, wenn der Lehrer nett ist - ne 3 gibt’s erst für’s Einsetzen.

Bei Vorgesetzten, Kollegen und Kunden war er geschätzt.

Mit der Reihenfolge wäre das - wie sagt der Lehrer so gern „Du kriegst ne 6 weil’s keine 7 gibt“, aber wie Guido schon sagte, sicher keine Absicht.

Wir bedauern seine Entscheidung, danken ihm für seine Arbeit und wünschen ihm wieterhin viel Erfolg und persönlich alles Gute

Kein tiefes Bedauern, keine Berufswünsche wäre höchstens noch unterer 2er Bereich (wenn die Berufswünsche einfach nur vergessen wurden).

Gruss,
Michael