Hallo ich habe eine Frage zu diesem Thema,
eine Freundin von mir hat im Ausland ihre Hochschulreife gemacht um später auf einer Universität ihr Diplom zu machen. Sie hat ungefähr 5 JAhre studiert bis sie dann am Ende ihr „Diplom im Bereich Verwaltungsfachwirt(in)“ bekommen hat. nun gibt es aber ein Problem:
- Sie hat die Bildungsnachweise, sprich eine Kopie vom Diplom zu den vorhergesehenden Ämtern zugeschickt und die meinten, dass sie zwar die Hochschulreife anerkennen in Deutschland nicht allerdings ihren Diplomabschluss, weil es einen solchen „Beruf“ in Deutschland nicht gibt. Ist das Möglich?`Ich finde das ein bisschen dreist, dass ein Diplomabschluss nicht anerkannt wird, zumal das LAnd indem sie das Diplom geschrieben hat auch in der EU ist. Ich hab im Internet recherchiert und herausgefunden, dass es den BEruf doch gibt. Woran könnte es also liegen, dass dieser Studienabschluss nicht in Deutshcland anerkannt wird? Kennt sich jemand damit aus und könnte mir eine Auskunft erteilen, ich wäre sehr froh darüber.
Ich bedanken mich schonmal im vorraus für die Antworten und hoffe dass mir jemand weiterhelfen kann.
mfg
m.
- Sie hat die Bildungsnachweise, sprich eine Kopie vom Diplom
zu den vorhergesehenden Ämtern zugeschickt und die meinten,
dass sie zwar die Hochschulreife anerkennen in Deutschland
nicht allerdings ihren Diplomabschluss, weil es einen solchen
„Beruf“ in Deutschland nicht gibt.
Ein akademischer Grad ist kein Beruf.
Anerkannt werden ausländische akademische Grade dann nicht, wenn sie nicht mit deutschen vergleichbar sind.
Ist das Möglich?`Ich finde das ein bisschen dreist, dass ein
iplomabschluss nicht anerkannt wird, zumal das LAnd indem sie das
iplom geschrieben hat auch in der EU ist.
Das hat nichts mit Dreistigkeit zu tun, sondern mit der aktuellen Rechtslage.
Das Problem wird sich aber wohl bald erledigt haben, wenn das Land in dem der Abschluss erworben wurde dem Europäischen Qualifikationsrahmen beigetreten ist. Ziel ist es ab 2010 alle formal und informell erworbene Bildung (inklusive Abschlüsse) EU-weit vergleichbar und damit anerkennbar zu machen. Das Land in dem der Abschluss erworben wurde muss den Abschluss dann also im nächsten Jahr in einen nationalen Qualifikationsrahmen einstufen, der dann in den Europäischen Qualifikationsrahmen und dann in den Deutschen „umgerechnet“ wird.
Gruß Andreas
Hallo,
achso jetzt habe ich das besser verstanden. Das liegt also noch an der „veralteten“ Rechtslage, die 2010 neu geregelt wird. Also wird 2010 höchwahrscheinlich das Diplom in Deutschland anerkannt sein?
achso jetzt habe ich das besser verstanden. Das liegt also
noch an der „veralteten“ Rechtslage, die 2010 neu geregelt
wird.
Inwiefern das ganze umgesetzt wird steht leider noch in den Sternen, aber das sich etwas ändern wird ist klar.
Also wird 2010 höchwahrscheinlich das Diplom in Deutschland anerkannt :sein?
Garantieren kann ich es nicht. Der Staat in dem es erworben wurde muss wiegesagt den EQR umsetzen und das Diplom einstufen, damit es in den deutschen Qualifikationsrahmen umgerechnet werden kann.
Das Diplom wird dadurch zwar nicht zu einem deutschen Diplom, aber zu einem Ausbildungsstand, der in das deutsche Bildungssystem integriert ist.
Hier gibt es Näheres:
http://www.bibb.de/de/21696.htm
Gruß Andreas
Umgekahrt muß es genauso sein. Berufliche Fortbildung (Techniker, Meister etc. ) gibt es doch nur in Deutschland. Diese müssen auch im Ausland richtig anerkannt sein.
Hi,
Anerkannt werden ausländische akademische Grade dann nicht,
wenn sie nicht mit deutschen vergleichbar sind.
wer „anerkennt“ denn? Wenn ich als Unternehmen jemanden einstellen möchte der ein Diplom einer dt. Hochschule hat oder etwas, dass ich selbst als gleichwertig einstufe was interessiert mich da die Behördenmeinung? Ebenso möchte ich Abschlüsse von Uni xy NICHT anerkennen, weils eine Fantasiehochschule ist. Wer hindert mich?
VG,
J~
Wie aus dem Eingangsbeitrag des Themas hervorgeht, geht es hier um Behörden.
Gruß Andreas