Bewertung eines Arbeitszeugnisses

Hallo liebe Community :smile:

Ich habe heute nach langem Warten ein Arbeitszeugnis bekommen. Beim Durchlesen wurde is mir dann leicht flau in der Magengegend. Warum, das könnt Ihr gleich selbst feststellen.

Da es hier ja einige Experten zu diesem Thema gibt wäre ich dankbar, wenn Ihr auch mir den gefallen tun würdet, mein Arbeitszeugnis einmal zu bewerten.

Der Übersichtlichkeit halber habe ich es vollständig eingestellt.

Vielen Dank schon einmal! Thomas F.

Zeugnis

Herr xxx, geboren am xxx in xxx, war in der Zeit vom 1. Mai 2008 bis zum 31. August 2008 als Mitarbeiter in der Abteilung Qualitätssicherung in unserem Unternehmen tätig.
[Anmerkung: Es handelt sich um einen privatrechtlichen Träger von Pflegeeinrichtungen in ganz Deutschland]

Seine Tätigkeit übte Herr xxx bundesweit für die xxx Unternehmensgruppe aus.

Zu den Aufgaben von Herrn xxx gehörten:

Die Mitwirkung bei der Durchführung von Qualitätsaudits in den Einrichtungen, insbesondere die

Herr xxx erfüllte die Anforderungen bezüglich der Aufgabenstellung voll und ganz. Er arbeitete selbständig und zielorientiert und fand sich in jeder Situation gut zurecht. Seine Aufgaben erledigte er sorgfältig zu unserer vollen Zufriedenheit.

Herr xxx beherrscht das Instrumentarium des modernen Pflege- und Qualitätsmanagements, welches er in beratender Funktion in den Einrichtungen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erfolgreich vermittelte.

Er war wegen seiner Loyalität und Kooperationsfähigkeit uns seiner freundlichen und zuvorkommenden Art bei Vorgesetzten und Kollegen geschätzt und anerkannt.

Herr xxx verlässt unser Unternehmen auf eigenen Wunsch.

Für die gute Zusammenarbeit bedanken wir uns bei Herrn xxx. Wür wünschen ihm für seinen weiteren beruflichen Lebensweg alles Gute.

Und schon wieder FAQ:2029…

Hallo liebe Community :smile:

Magengegend. Warum, das könnt Ihr gleich selbst feststellen.

Ja, denke schon…

Die Mitwirkung bei der Durchführung von Qualitätsaudits in den Einrichtungen, insbesondere die

* Auf Wunsch des Chefs Meetings mit den Beteiligten vereinbaren
* Vor den Meetings Kaffee kochen, Tassen aufstellen, Papier hinlegen
* Nach den Meetings Tassen wegbringen, Abwaschen, Raum lüften

Überbezahlt, unterqualifiziert.

Ansonsten wäre wohl die Tätigkeitsauflistung von Interesse.

Gruß,
Michael

Danke…

Zum Glück weiß ich, wann es sich um Ironie und Sarkassmus handelt, sobald sie das Beinchen heben um mir an das meinige zu pinkeln…

Ich habe die Auflistugn bewusst weg gelassen, da ich sie für am Wenigsten relevant hielt.

Es handelt sich ja schlicht um die Auflistung, wie sie auch in einer Tätigkeitsbeschreibung stehen könnte. Kommt es in einem Arbeitszeugnis nicht ziemlich genau auf alles andere an, nur darauf nicht?

Ich hatte schon ein schlechtes Gewissen, überhaupt das ganze Arbeitszeugnis einzustellen (Thema Ausführlichkeit)… und jetzt hör’ ich, dass der scheinbar unnötigste Teil wohl auch ncoh rein gehört hätte.

Wenn man ob eines immer wiederkehrenden Themas genervt ist kann man’s doch auch einfach ignorieren, oder?

Der Frager will ignoriert werden!
Moin Garibaldi,

Wenn man ob eines immer wiederkehrenden Themas genervt ist
kann man’s doch auch einfach ignorieren, oder?

OK, dann ignorieren wir eben Deine Anfrage!
Immerhin willst Du etwas wissen und ich bin immer wieder baff, mit welcher Chuzpe Frager hier auftreten.

Gandalf

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Ich habe die Auflistugn bewusst weg gelassen, da ich sie für
am Wenigsten relevant hielt.

Ist es so schwer, die Brettbeschreibung zu lesen und sich daran zu halten ?

Bei Arbeitszeugnissen kommt es fast auf jedes Wort an. Weglassen von einzelnen Passagen läßt eine Beurteilung des Zeugnisses nicht zu. Also entweder alles oder gar nichts.

Es handelt sich ja schlicht um die Auflistung, wie sie auch in
einer Tätigkeitsbeschreibung stehen könnte. Kommt es in einem

Und darauf kann es ankommen.

Ich hatte schon ein schlechtes Gewissen, überhaupt das ganze
Arbeitszeugnis einzustellen (Thema Ausführlichkeit)… und

In der Brettbeschreibung wird genau da sgefordert, also gibt es keinen Grund für ein schlechtes Gewissen.

Wenn man ob eines immer wiederkehrenden Themas genervt ist
kann man’s doch auch einfach ignorieren, oder?

Dann wundern sich die Fragesteller, warum sie keine Antworten bekommen.

Nordlicht

MOD Job & Karriere

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sobald sie das Beinchen heben um mir an das meinige
zu pinkeln…

Ob die Person, die die FAQ:2027 in mühesamer Kleinarbeit zusammengeschrieben hat, das gerne liest ??!

:wink:

mfg M.L.

Guten Tag.

Es handelt sich ja schlicht um die Auflistung, wie sie auch in
einer Tätigkeitsbeschreibung stehen könnte. Kommt es in einem
Arbeitszeugnis nicht ziemlich genau auf alles andere an, nur
darauf nicht?

Nun, vor so viel geballtem Sachwissen verblasst natürlich die genannte FAQ nebst aller hier versammelten Experten und deren Aussagen. Es fragt sich nur, warum du denn dann überhaupt hier postest, wenn du doch eh selbst am allerbesten weißt, was „relevant“ ist und was nicht?

Die Tätigkeitsbeschreibung ist sogar - zunächst, und zwar, bevor ich mir den Rest überhaupt durchzulesen bereit bin - das Relevanteste an dem ganzen Wisch. Warum? Weil eine reine Tätigkeitsbezeichnung fast nie aussagt, wie der Job hierarchisch und/oder von seiner Wertigkeit her im Betrioebsgeschehen einzuordnen ist. Zumal viele Namen „Assistant Supervision Manager“ u. dgl. lauten, was alles und nix heißen kann. Viel wichtiger als ein Titel, der mich vor Ehrfurcht rückwärts vom Hocker kugelt, ist also der tatsächliche Inhalt der Stelle - und den kriegt man nur aus der Tätigkeitsbeschreibung.

Sagen wir mal, ich suche einen Entwickler für Datenbanken, der SQL Server beherrschen und möglichst noch drei bis zwei andere Systeme halbwegs kennen soll. Nützt es mir dann etwas, wenn derdiedas Bewerber/in/um vorher „Senior Software Construction Overhead Assistance Manager“ war? Wenn sich die Tätigkeit als „Handlanger der Projektsekretärin im Unterprojekt ‚webbasierte Buntiklickispiele‘“ erweist? Mit den Tätigkeiten Kaffeemaschine bewachen, Rundschreiben verteilen, Telefondienst schieben, Terminkalender pflegen? Na siehst du.

GEK

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direkte uebersetzung

Herr xxx erfüllte die Anforderungen bezüglich der
Aufgabenstellung voll und ganz.

er erkannte die wesentlichen aufgaben und erfuellte sie ohne weitere eigeninitiative.

Er arbeitete selbständig und

zielorientiert und fand sich in jeder Situation gut zurecht.

andauernd haette ein kollege gern geholfen, aber er wollte nicht…

Seine Aufgaben erledigte er sorgfältig zu unserer vollen
Zufriedenheit.

viel schaden hat er nicht anrichten koennen…

Herr xxx beherrscht das Instrumentarium des modernen Pflege-
und Qualitätsmanagements, welches er in beratender Funktion in
den Einrichtungen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
erfolgreich vermittelte.

besserwisserische praxisferne schulkenntnisse wollte er unbedingt anbringen…

Er war wegen seiner Loyalität und Kooperationsfähigkeit uns
seiner freundlichen und zuvorkommenden Art bei Vorgesetzten
und Kollegen geschätzt und anerkannt.

er war ein absoluter arschkriecher ohne eigene meinung und eigeninitiative!

ein vernichtendes zeugnis!!

gruss
khs

Ich möchte das hier mal zum Abschluss bringen: Ich komme gerade aus einem schweizer Diskussionsforum zurück, in dem gerade die Nazi-Deutschen und insbesondere unser Finanzminister in tausend Stücke gerissen werden. Was ich damit sagen will? Nun… mir fällt immer wieder auf, wie schnell Diskussionen im I-Net ins (sehr) Negative kippen. Das ist wie die allgemeine Aggression im Straßenverkehr - nur in der Potenz 10… ich habe mir die FAQ leider erst nachträglich durchgelesen und kann die hier aufgeführten Argumente jetzt (endlich) verstehen. Nun ist das hier aber ein Frage-Antwort- und kein Diskussionsforum. Deshalb möchte ich hiermit mal einen Strich unter meine Anfrage ziehen. Nur soviel noch: Habe mein Arbeitszeugnis vorab als PDF bekommen. War darüber so baff, dass ich vorhin dort angerufen habe. Antwort: „Das Arbeitszeugnis soll die Note GUT“ widerspiegeln. So viel zum Thema „ein wahrlich vernichtendes Zeugnis“. Die eigentliche Antort auf meine Frage wäre wohl gewesen: „Die Zeugnisautorin hat absolut keinen Schimmer vom Zeugnishandwerk“. Mir wurde Nachbesserung zugesagt - ich hoffe das Beste. Einen angenehmen Abend noch.

Hallo Garibaldi, (grüßen ist auch hier üblich!)

Was ich
damit sagen will? Nun… mir fällt immer wieder auf, wie
schnell Diskussionen im I-Net ins (sehr) Negative kippen.

nun ja, wie man in den Wald hineinruft…

Nun ist das hier aber ein Frage-Antwort-
und kein Diskussionsforum.

Jain. Über einige Fragen kann und muß diskutiert werden.

„Das
Arbeitszeugnis soll die Note GUT“ widerspiegeln. So viel zum
Thema „ein wahrlich vernichtendes Zeugnis“. Die eigentliche
Antort auf meine Frage wäre wohl gewesen: „Die Zeugnisautorin
hat absolut keinen Schimmer vom Zeugnishandwerk“. Mir wurde
Nachbesserung zugesagt - ich hoffe das Beste. Einen angenehmen
Abend noch.

Aber wie Dir schon zu Anfang gesagt wurde, läßt sich die eine wie die andere Aussage nur bestätigen/widerlegen, wenn das komplette Zuegniss vorliegt.
Wenn Du behauptest, einige Passagen seine irrelevant und das auch nach mehrmaligen anderslautenden Behauptungen immer noch meinst, hast Du entweder nicht versanden was Dir die Antworter sagen wollten oder wolltest es nicht verstehen.
Und dann diesem Zusammenhang ganz harmlos Nazideutschland einzuflechten und Aggression hoch zehn, na gut, dann hilf Dir in Zukunft selber!

Gandalf

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MODERATOR/IN: bitte abschließen oder löschen…
…da die aufgekommene Diskussion grundsätzlicher Natur ist und voraussichtlich nicht zur Klärung der Frage beitragen kann. Vielen Dank!