Hmnja,… naja
Hallo,
genau wie ich es mir dachte - die Tätigkeitsbeschreibung bietet einige Tücken.
80%-Stellenpensum und erhöhte dieses zum 1. Mai 2008 af 85%.
Also, man hat ja normalerweise 40 Stunden die Woche. 80% sind somit 4 Tage, 85% sind 4 Tage und 2 Stunden. Hallo - Banane? Welchen Unterschied machen diese 2 Stunden?
In Anbetracht der ausgeübten Tätigkeit halte ich dieses Detail für zu wenig relevant als dafür signifikant Platz zu vergeuden.
Bereich Online der Abteilung Verlag und befindet sich seit dem 1. September 2009 in einem 100%-Stellenpensum.
Das ist schon interessanter.
In seiner Funktion als Produktmanager im Bereich
Inseratenmarketing war er für folgende Aufgaben zuständig:
Sind die auch schön in Reihenfolge absteigender Wichtigkeit geordnet?
So wie ich es einschätze, aus unternehmerischer Sicht definitiv nein.
Außerdem werden hier m.E.n. gleichartige Sachverhalte mit synonymer Begrifflichkeit widergekäut und das erweckt dadurch den Eindruck von „Was sollen wir sagen… keine Ahnung, wie macht man eine Seite voll?“
- Planen, Konzipieren, Realisieren sowie Weiterentwickeln von Themenbeilagen und Sonderseiten in der Zeitung XY
- Budgetplanung
Die fehlt unten!
ka verfügt über sehr gute Fachkenntnisse im Bereich Printmedien und Inserateverkauf.
Ganz toll. Wäre aber eigentlich interessanter, wenn er irgendwelche konkreten Erfolge erzielt hätte als wenn er nur „Kenntnisse“ hat.
Aufgrund seiner guten Leistungen wechselte er in den Bereich Online.
Leider gibt das Zeugnis keinen Hinweis darauf, was die „guten Leistungen“ konkret waren, daher kann man auch ein „Wegbefördern“ unterstellen.
Im Produktmanagement Online ist er für folgende Aufgaben zuständig:
Gleiches wie oben. Redundant, nicht nach Wichtigkeit geordnet.
Als Personaler würde ich mich von Begriffen erschlagen sehen, die zeilenweise keinen logischen Zusammenhang bilden was schlimmstenfalls den Rückschluss zulässt, dass ka Lückenfülleraufgaben wahrnimmt.
Wir lernten ka als Verantwortungsbewussten und engagierten Mitarbeiter kennen. Seine analytischen Fähigkeiten sowie seine unternehmerische und vernetztee Denkweise ermöglichen ihm auch unter hohem Arbeitsdruck eine qualitativ hochstehende Leistung.
Sind die Tippfuhler und Groß-kleinschreibung von Dir oder so im Zeugnis?
Warum lernte man ihn nur so kennen? Ist er es nicht mehr?
Und wird ihm nur eine hochqualitative Leistung ermöglicht oder erbringt er sie sogar?
ka arbeitet sehr selbstständig und erledigt seine Arbeiten exakt und speditiv.
Warum drückt man sich hier um den Ausdruck der Zufriedenheit?
Er versteht es, Prioritäten zu setzen,
Klingt irgendwie nicht der Position angemessen.
denkt mit
Er kann sogar seine Schuhe binden! [Selbstverständlichkeit]
und bringt eigene Ideen mit ein
…leider… [sonst würde man sagen, dass man diese würdigt]
und findet sich auch in neuen Situationen schnell zurecht.
Das mit den „neuen Situationen“ kann man aus der Tätigkeitsbeschreibung erkennen. Klingt aber leider so, dass man ihn von hier nach da schiebt und nicht so sehr nach „Überall brauchbar“.
Er verfügt über ein sicheres Auftreten, berät Kunden sehr kompetent und stellt auch unter Zeitdruck komplexe Sachverhalte verständlich dar.
Allgemeinposten. Nichts konkretes.
ka wird durch seine zuvorkommende Art von Mitarbeitern wie Kunden geschätzt.
Aber weniger vom Unternehmen = schlechtes Verkaufstalent.
Er bringt sich aktiv ins Team ein,
Große Klappe…
Konflikte geht er an
Schürt sie…
und schlägt dabei konsensfähige Lösungen vor.
Die wir aber lieber nicht umsetzen weil konsens nicht immer gleichbedeutend mit „gut für’s Unternehmen“ ist.
Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen ist freundlich und korrekt.
Aber wie sein Verhalten gegenüber Kunden ist dürfen wir nicht sagen, weil ein Zeugnis wohlwollend formuliert sein muss.
Und die Kolleginnen erwähnen wir (unüblicherweise) separat, weil er gegenüber diesen ganz besonders freundlich war…
Dieses Zwischenzeugnis stellen wir auf Wunsch von ka aus.
Ohne Grund?
ka steht in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis. Wir danken ihm an dieser Stelle für seinen wertvollen Einsatz und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit."
Kein einziges Wort von konkreten Erfolgen, und somit kurzum: vernichtend.
Gruß,
Michael