Bewertung eines Zeugnisses

Guten tag zusammen, das zeugnis is schon paar monate älter hätte aber gerne eine einschätzung.

Arbeitszeugnis

Herr XXX, geboren am XX.XX.XXXX in Dortmund, arbeitete vom 01.04.2007 bis zum 15.03.2009 als Team /- Schulungsleiter in unserem Unternehmen.

XXXXXXX. ist ein kleines Unternehmen mit 80 Mitarbeitern. Wir beschäftigen uns vorwiegend
mit der Bearbeitung von Freenet Bestandskunden.

Herr XXXX war als Projektleiterfür Freenet Projekte in unserem Hause tätig.

Er begleitete das jeweilige
Projekt von der Idee über die Entwicklung bis hin zur erfolgreichen Etablierung.

Dabei oblag ihm die Verantwortung für Planung, Kalkulation bis hin zur Erstellung des Portals.

Als Projektleiterstellte er für
das jeweilige Projekt ein zwanzigköpfiges Team zusammen, das er dann koordinierte.

Ferner gehörte zu seinen Aufgaben, die Schulungen für die Freenet Produkte durchzuführen. Darüber hinaus erstellte er
Analysen und überprüfte kontinuierlich den Erfolg seiner Projekte. Nach erfolgreicher Etablierung der Projekte wählte er/sie Mitarbeiter für die weitere Betreuung aus.

Herr XXXX zeichnete sich durch eine außerordentliche Einsatzbereitschaft aus, wobei sein
Enthusiasmus und sein zielorientiertes Engagement stets motivierend auf die Kollegen und Mitarbeiter
wirkte.

Seine Arbeitsweise wurde durch ein sehr gutes analytisch-konzeptionelles und zugleich
pragmatisches Denk- und Urteilsvermögen geprägt. Er zeigte stets außerordentlich große Initiative,
beispielhaften Fleiß und hohen Eifer.

Seine Projekte plante er äußerst zielstrebig und umsichtig. Er war
dadurch in der Lage, auch mit unerwarteten Situationen souverän umzugehen und beendete seine
Aufgaben immer termingerecht.

Er erreichte stets die optimalen und kostengünstigsten Lösungen. Seine
Kreativität und seine Fantasie wurden 2009 belohnt, als er das Seminar Kosten - Leistungsrechnung im
Dialogmarketing mit der Note Sehr Gut bestand.

Herr XXXX besitzt ein umfassendes, detailliertes und
aktuelles Fachwissen, sowohl in Bezug auf Mitarbeiterbetreuung, Schulungsleitung und dem Verkauf.

Als Vorgesetzter war er anerkannt und beliebt. Gegenüber seinen Mitarbeitern verhielt er sich immer offen
und kollegial.

Es gelang ihm daher, die Mitarbeiter seiner Teams auch in schwierigen Situationen zu sehr guten Leistungen zu motivieren. Herr Gebauer hat die besonderen Aufgaben seiner Position stets zu
unserer vollsten Zufriedenheit erfüllt und unseren Anforderungen und Erwartungen in jeder Hinsicht und in allerbester Weise entsprochen.

Herr XXXX hat eine offene und jederzeit hilfsbereite Art. Bei Vorgesetzen, Kollegen und Mitarbeitern
war er gleichermaßen sehr anerkannt und beliebt.
Herr Gebauer verlässt unser Unternehmen nun auf eigenen Wunsch.

Wir bedauern dies ausdrücklich und danken ihm für die verlässliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Für die Zukunft wünschen wir
beruflich und privat alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Dortmund, 18.03.2009
Geschäftsführung

Bisschen schleimig aber ist doch perfekt. Wohl selber geschrieben :smile:

Hallo,

die echten Experten kommen wohl noch, aber zumindest weiß ich, dass das Zeugnis auf das Ausscheidungsdatum datiert sein sollte. (Man möge mich verbessern, falls dem nicht mehr so sein sollte.)

Gruß sannah

Guten Tag, Herr Gebauer.

Herr XXX, geboren am XX.XX.XXXX in Dortmund, arbeitete vom
01.04.2007 bis zum 15.03.2009 als Team /- Schulungsleiter in
unserem Unternehmen.

Wie kommt das Austrittsdatum 15.3. zustande?

Herr XXXX war als Projektleiterfür Freenet Projekte in unserem
Hause tätig.

Wie stimmt das mit der weiter obenen Angabe „Team-/Schulungsleiter“ zusammen?

Als Projektleiterstellte er für
das jeweilige Projekt ein zwanzigköpfiges Team zusammen, das
er dann koordinierte.

Ferner gehörte zu seinen Aufgaben, die Schulungen für die
Freenet Produkte durchzuführen. Darüber hinaus erstellte er
Analysen und überprüfte kontinuierlich den Erfolg seiner
Projekte. Nach erfolgreicher Etablierung der Projekte wählte
er/sie Mitarbeiter für die weitere Betreuung aus.

Ach, so ist das gemeint … Trotzdem, eine Bezeichnung für die Tätigkeit beseitigt die Transparenz der unklaren Fragen auf das Nebulöseste, meine ich …

Herr XXXX zeichnete sich durch eine außerordentliche
Einsatzbereitschaft aus, wobei sein
Enthusiasmus und sein zielorientiertes Engagement stets
motivierend auf die Kollegen und Mitarbeiter
wirkte.

Bla und Blubb wirkte n stömme auch grammatisch.

Herr XXXX besitzt ein umfassendes, detailliertes und
aktuelles Fachwissen, sowohl in Bezug auf
Mitarbeiterbetreuung, Schulungsleitung und dem Verkauf.

In Bezug auf dem Dativ ist auch grammatisch falsch.

Dann das Zeugnisdatum 18. gegenüber dem Austrittsdatum 15.3. - sieht nicht gut aus. Der 15.3. war ein Sonntag - habt ihr da zusammen einen gelötet und du hast der Frau des Geschäftsführers, oder dessen Hund …? Das wäre nämlich meine Vermutung bei der Diskrepanz der beiden Daten.

Er koordinor, er motivor und so weiter und so audi - die „soft skills“, das Wichtigste bei einer Führungskraft, stimmen. Aber: Kann der Kerl auch was? Das kommt mir hier zu kurz. Sprich: Mit was für Tuhls kann er umgehen? Gehört m.E. unbedingt mit hinein.

GEK

Wie kommt das Austrittsdatum 15.3. zustande?

Habe selbst gegündigt. Und das zum 15.03.

Herr XXXX zeichnete sich durch eine außerordentliche
Einsatzbereitschaft aus, wobei sein
Enthusiasmus und sein zielorientiertes Engagement stets
motivierend auf die Kollegen und Mitarbeiter
wirkte.

Bla und Blubb wirkte n stömme auch grammatisch.

wirkten?

Dann das Zeugnisdatum 18. gegenüber dem Austrittsdatum 15.3. -
sieht nicht gut aus. Der 15.3. war ein Sonntag - habt ihr da
zusammen einen gelötet und du hast der Frau des
Geschäftsführers, oder dessen Hund …? Das wäre nämlich
meine Vermutung bei der Diskrepanz der beiden Daten.

Denke mal darum geht es hier nicht, und das solche anmerkungen durchaus unpassend sind! Sowas ist beleidigend.

Aber naja man kann ja nicht immer Respekt von anderen Personen erwarten!

Habe selbst gegündigt. Und das zum 15.03.

Dann wäre es nicht falsch, wenn das auch im Zeuknis stünde.

wirkten?

Joh.

Denke mal darum geht es hier nicht,

Denken ist Glückssache, könnte man sagen.

und das solche anmerkungen durchaus unpassend sind! Sowas ist
beleidigend.

Siehe das von mir verwendete Interpunktionszeichen „?“, welches im Deutschen einen Fragesatz abschließt. Wenn du dich also von einer Frage beleidigt fühlst, dann dä.

Noch mal inhaltlich: Wenn ein unübliches Beendigungsdatum in einem Zeugnis steht, ist das für jeden sachkundigen Empfänger ein Grund zum Nachfragen - und der 15. ist zwar nicht völlig, aber doch weitgehend unüblich, weil im allgemeinen der letzte Tag eines Monats der übliche Beendigungstermin ist. Wenn dann noch Zeugnis- und Beendigungsdatum, wie bei dir, nicht übereinstimmen, steht sofort der Gedanke im Raum, dass es Unregelmäßigkeiten gegeben haben könnte , die dazu geführt haben. Wenn du dann Glück hast und trotzdem in die engere Wahl kommst, wirst du damit rechnen müssen, dass der Empfänger dich fragt - und auch wenn vielleicht nicht die Frage so kommt wie bei mir, könnte sie doch lauten, ob es denn einen ungünstigen Vorfall gegeben hat, der dies auslöste. Dann beleidigt zu sein, ist dein gutes Recht, verbessert aber deine Chancen nicht erheblich.

Wir hatten hier im Forum schon das eine oder andere Zeugnis mit, sagen wir mal, versteckten Hinweisen. Und auf Nachfrage kam dann auch meist etwas Ungünstiges ans Tageslicht.

Und im richtigen Leben hatte ich mal eine Bewerbung auf dem Tisch von einem jungen Mann, der fachlich sehr gut war, zur fraglichen Stelle prima passte und auch ein gutes Zeugnis hatte. Blöderweise hielt ich letzteres, weil mir etwas „spanisch“ vorkam, gegen das Licht und entdeckte ein vermutlich mit dem Fingernagel eingeprägtes Bild einer Flasche. Ei, was wollte mir der Zeugnisaussteller damit wohl sagen?

Aber naja man kann ja nicht immer Respekt von anderen Personen
erwarten!

Was nützt es dir, wenn du mit Samthandschuhen angefasst wirst und dann mit deinem Zeugnis vor Mauern läufst, bloß weil eine Ungereimtheit drin ist?

Was ist jetzt gelaufen? Zeugnis vorgelegt, zugegebenermaßen provokante Rückfrage gestellt, eingeschnappt - schon allein letzteres lässt mich schon wieder etwas vermuten, nämlich, dass ich mit meiner Ursprungsvermutung zwar nicht in der Sache, aber doch im Kern richtig lag. Und solche Denkprozesse beim Gegenüber kannst du nicht verhindern.

GEK