Bewertung Zwischenzeugnis

Hallo,

kann mir jemand sagen, wie mein Zeugnis zu bewerten ist? Könnte man noch was verändern?

Zwischenzeugnis

>Vorstellung des Arbeitgebers

Hallo,

kann mir jemand sagen, wie mein Zeugnis zu bewerten ist?
Könnte man noch was verändern?

Ihr Verhalten gegenüber Kunden, Vorgesetzten und Kollegen war
stets einwandfrei.

Nach meinem Kenntnisstand kommt erst der Arbeitgeber, dann die Kunden und zum Schluß die Kollegen. Stellt er die Kunden vorne an, würde dieses der Aussage wiedersprechen das Du mit den Zielen des Arbeitgebers übereinstimmen würdest, und das Du zu sehr im Interesse der Kunden handeln würdest.
Wie gesagt, mein Wissensstand…
Grüße von der Jagdelste

Servus,

tschäää - da hast Du jetzt grade den fast einzigen Passus in dem Text, der kein Verriss ist, kritisiert. Wie mir scheint - ich bin da kein Profi. Aber ich weiss, dass man ohne Kunden keine Gehälter zahlen kann, weil die Kunden den Umsatz bringen. Und bei dem beschriebenen Tätigkeitsprofil, das zumindest teilweise zum Kunden hin orientiert ist, wäre es doch ziemlich problematisch, gerade die Kuh, die man melken will, ganz ans Ende zu stellen.

Wieauchimmer - der Rest ist, deucht mir, ein ziemlich übler Verriss. Aber das überlasse ich denen, die Ahnung von der Materie haben.

Schöne Grüße

MM

Hallo Martin,

dass das Zeugnis ein „Verriss“ ist habe ich schon mal gehört. Anderer Kommentar war „auch dieses Zwischenzeugnis wurde von jemandem verfasst der nicht wirklich wusste was er tat.“

Ich habe mal ein wenig gebastelt und wollte meiner Chefin folgenden Text nahelegen:

Zwischenzeugnis

Frau …, geboren am …, ist seit dem … als Verwaltungsangestellte in einem befristeten Arbeitsverhältnis in unserem Hause beschäftigt.

>Vorstellung des Arbeitgebers[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

KOMPLETTES Zeugnis!
Hi!

Es wird Die niemand eine brauchbare Bewertung geben können , wenn Du nicht das KOMPLETTE Zeugnis hier rein stellst!

Komplett heißt wirklich ALLES (ok, Namen und Geburtsdatum darfst Du mit einem xxx versehen).

LG
Guido

Hallo Guido,

mein Zeugnis steht seit dem 10.1. im Forum, vielleicht hast du es übersehen

LG
Mona

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Dann LASS es
Hi,

mein Zeugnis steht seit dem 10.1. im Forum, vielleicht hast du
es übersehen

DU möchtest Hilfe - wenn Du meinst, Nachfragen (Firmenbeschreibung, genaues Datum seit WANN) mit überflüssigen Kommentaren abdecken zu müssen (was glaubst Du, worauf ich geantwortet habe?), dann lebe damit, dass Du keine brauchbare Antwort bekommen KANNST.

Gruß
Guido

Nicht bewertbar
Hallo,

wie Guido schon sagte, für eine treffende Bewertung ist das komplette Zeugnis notwendig.

Also her damit oder lass es.
Weitere patzige Antworten kannst du dir sparen.

Gruss,
TR

Hallo,

ich bin seit dem 9.1.2006 bei meinem derzeitigen Arbeitgeber beschäftigt.

Den Namen der Firma möchte ich nicht nennen, es ist nicht unbedingt notwendig, dass mein Arbeitgeber von meiner Recherche erfährt. Es eine kleine Firma mit 18 Angestellten. Bei Eingabe des Firmennamens bei Google würde man meinen Beitrag hier sofort finden.

Meine Antworten sollten keineswegs patzig klingen.

Gruß Mona

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Mona,

ich bin seit dem 9.1.2006 bei meinem derzeitigen Arbeitgeber
beschäftigt.

Gut, und was steht hier: ">Vorstellung des Arbeitgebers

Hallo Petzi,

leuchtet mir nun ein, dass es ein Unterschied ist bei welcher Art von Unternehmen man beschäftigt ist.

XXX e. V. besteht seit über 25 Jahren in XXX und bietet unentgeltlich qual. Hilfe in psych. Beratung, Sozial- und Schuldnerberatung sowie Arbeit u. Qualifizierung an.

Es ist also ein Verein der Mitglied in einem Wohlfahrtsverband ist.

Gruß
Mona

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Mona,

XXX e. V. besteht seit über 25 Jahren in XXX und bietet
unentgeltlich qual. Hilfe in psych. Beratung, Sozial- und
Schuldnerberatung sowie Arbeit u. Qualifizierung an.

Und das ist alles? Und auch die Abkürzungen sind genau so?

*wink*

Petzi

Sorry, hatte nicht viel Zeit. Qualifizierte Hilfe und psychologische Beratung ist ausgeschrieben … aber das ist alles

Gruß Mona

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Mona,

ich kopier jetzt mal Dein Zeugnis zusammen und fange mal an mit den Kommentaren.

Zwischenzeugnis

XXX e. V. besteht seit über 25 Jahren in XXX und bietet unentgeltlich :qual. Hilfe in psych. Beratung, Sozial- und Schuldnerberatung sowie :Arbeit u. Qualifizierung an.

Also hier finde ich sowohl den Satz selber als auch die Position merkwürdig. Es gibt ziemlich viele Leute, die meinen, dass dieser Satz zur Firma im Zeugnis überhaupt nix verloren hätte, ich persönlich finde einen solchen (kurzen) Satz wie hier prinzipiell schon ganz gut. Nur: egal wie man das auch betrachtet, dass es den XXX-Verein schon seit 25 Jahren gibt interessiert nun wirklich nicht. Eher wäre „gehört zur y-Gruppe“ (oder sowas ähnliches hattest Du doch weiter unten mal geschrieben). Das heisst, wenn schon „Der xxx e.V. gehört zur y-Gruppe und bietet Hilfe zu blafasel an.“ Alle Abkürzungen gehören natürlich ausgeschrieben (ausser dem e.V.)
Generell wenn man einen solchen Satz reinschreibt gehört der aber als zweiter Absatz rein.

Frau …, geboren am …, ist seit dem 9.1.2006 als
Verwaltungsangestellte in einem befristeten Arbeitsverhältnis
in unserem Hause beschäftigt.

Lautet Dein Arbeitsvertrag wirklich auf Beginn 9.1.2006 und nicht etwa auf den 1. Januar? Steht da wirklich „Verwaltungsangestellte“ im Vertrag? Falls nein - ändern.

Ihr Aufgabengebiet umfasst allgemeine Verwaltungstätigkeiten,
wie z. B. Klientenempfang und Terminkoordination,
Telefonzentrale, allgemeine Schriftwechsel, Bestellwesen,
sowie das Tagungsmanagement. Darüber hinaus übernahm Frau …
die Aktenanlage im Bereich der Schuldnerberatung und die
entsprechende Dateneingabe zur Vorbereitung von
Insolvenzverfahren.

Und das ist alles korrekt und vollständig?

Frau … zeigt stets Engagement und Initiative bei der
Umsetzung der ihr übertragenen Aufgaben.

Ja, sie will ja schon - aber irgendwie kommt trotzdem nix dabei raus.

Dabei identifiziert
Sie sich mit den Zielen des (Name des Arbeitgebers).

Was soll denn der Unfug? Das klingt mir - zusammen mit dem Satz von oben - so als ob man krampfhaft was nettes schreiben wollte.

Auch in schwierigen Situationen und bei hoher Arbeitsbelastung
zeigt sie einen guten Überblick, ist ausdauernd und belastbar.

Okay.

Ihre Aufgaben erledigt Frau stets planvoll, sehr gewissenhaft
und mit hohem Verantwortungsbewusstsein.

Wieder: kein Wort über „termingerecht“ (man könnte aus dem Satz rauslesen, dass Du unendlich langsam gearbeitet hast). Und schlimmer noch: kein einziges Wort über Erfolge. Nichts über „selbstständig“. Sicherlich gibt’s da irgendwas zu erzählen: also rein damit

Frau verfügt über gutes Fachwissen, das sie durch die aktive
Teilnahme an inner- und außerbetrieblichen Fortbildungen
erweiterte.

In welchen Bereichen denn? Musste man Dich womöglich zu Fortbildungen schicken, damit Du überhaupt irgendwas hast machen können?

Weiterhin verfügt sie über sehr gute
Office-Kenntnisse.

Na, immerhin was :wink: Nee, im Ernst: das ist mir zu wenig - klingt wieder so, als ob man krampfhaft noch was nettes schreiben wollte. „Der sichere Umgang mit Programmen wie Office, Dingsda und Bumsda war ihr selbstverständlich“ oder so.

Ihr Verhalten gegenüber Kunden, Vorgesetzten und Kollegen war
stets einwandfrei.

Okay.

Sie trug zu einer guten und effizienten
Teamarbeit bei.

Was soll denn das? Hast Du Deine Aufgaben an alle Leute um Dich rum verteilt und dann den Rest der Zeit ratschend an der Kaffeemaschine verbracht? Falls nicht, muss der Satz anders werden :wink:

Wir bedauern, dass das Arbeitsverhältnis mit der Befristung
zum 31.03.2008 endet

In dem Zusammenhang von oben höre ich da ein lautes „Gottseidank werden wir die auf diese Tour unauffällig los“

und wünschen Frau … für ihren weiteren
beruflichen und privaten Lebensweg alles Gute und weiterhin
viel Erfolg.

Aktuelles Datum und hochrangige Unterschrift muss dann da noch kommen.

Und zur Frage der Zeitform. Da bin ich unsicher *zuGuidoschiel* Aber ich würde annehmen, dass ein Zwischenzeugnis in der Gegenwart geschrieben wird und erst das Abschlusszeugnis in der Vergangenheit. Da es sich aber bei Dir noch um 6 Wochen handelt würde ich mir das überlegen, ob sich das lohnt zum hin- und herändern.

*wink*

Petzi

Hallo Petzi,

XXX e. V. besteht seit über 25 Jahren in XXX und bietet unentgeltlich :qual. Hilfe in psych. Beratung, Sozial- und Schuldnerberatung sowie :Arbeit u. Qualifizierung an.

Also hier finde ich sowohl den Satz selber als auch die
Position merkwürdig. Es gibt ziemlich viele Leute, die meinen,
dass dieser Satz zur Firma im Zeugnis überhaupt nix verloren
hätte, ich persönlich finde einen solchen (kurzen) Satz wie
hier prinzipiell schon ganz gut. Nur: egal wie man das auch
betrachtet, dass es den XXX-Verein schon seit 25 Jahren gibt
interessiert nun wirklich nicht. Eher wäre „gehört zur
y-Gruppe“ (oder sowas ähnliches hattest Du doch weiter unten
mal geschrieben). Das heisst, wenn schon „Der xxx e.V. gehört
zur y-Gruppe und bietet Hilfe zu blafasel an.“ Alle
Abkürzungen gehören natürlich ausgeschrieben (ausser dem e.V.)
Generell wenn man einen solchen Satz reinschreibt gehört der
aber als zweiter Absatz rein.

In meinen bisherigen Zeugnissen haben sich meine Arbeitgeber nie vorgestellt.

Frau …, geboren am …, ist seit dem 9.1.2006 als
Verwaltungsangestellte in einem befristeten Arbeitsverhältnis
in unserem Hause beschäftigt.

Lautet Dein Arbeitsvertrag wirklich auf Beginn 9.1.2006 und
nicht etwa auf den 1. Januar? Steht da wirklich
„Verwaltungsangestellte“ im Vertrag? Falls nein - ändern.

Der Arbeitsvertrag lautet wirklich dass ich seit dem 09.01.2006 als Verwaltungsangestellte beschäftigt bin. Dies kam zustande, da ich bis zum 06.01.2006 bei der vorherigen Firma beschäftigt war.

Ihr Aufgabengebiet umfasst allgemeine Verwaltungstätigkeiten,
wie z. B. Klientenempfang und Terminkoordination,
Telefonzentrale, allgemeine Schriftwechsel, Bestellwesen,
sowie das Tagungsmanagement. Darüber hinaus übernahm Frau …
die Aktenanlage im Bereich der Schuldnerberatung und die
entsprechende Dateneingabe zur Vorbereitung von
Insolvenzverfahren.

Und das ist alles korrekt und vollständig?

Klingt meines Erachtens ein bischen dünn. Werde meiner Chefin folgenden Text vorschlagen:
Zu ihren Aufgaben im Verwaltungsbereich gehörten:

  • Erstkontakt mit Klienten/Klientinnen,
  • Klientenverwaltung,
  • Terminverwaltung, -koordination,
  • Aktenführung,
  • Schriftverkehr,
  • Protokollführung,
  • Tagungsmanagement.

Aufgaben in der Schuldnerberatung ab September 2007:

  • Aktenanlage,
  • Erstellung von Gläubigerverzeichnissen,
  • Erstellung und Auswertung von außergerichtlichen
    Schuldenbereinigungsplänen,
  • Vorvereitung von Insolvenzverfahren.

Frau … zeigt stets Engagement und Initiative bei der
Umsetzung der ihr übertragenen Aufgaben.

Ja, sie will ja schon - aber irgendwie kommt trotzdem nix
dabei raus.

Dabei identifiziert
Sie sich mit den Zielen des (Name des Arbeitgebers).

Was soll denn der Unfug? Das klingt mir - zusammen mit dem
Satz von oben - so als ob man krampfhaft was nettes schreiben
wollte.

Auch in schwierigen Situationen und bei hoher Arbeitsbelastung
zeigt sie einen guten Überblick, ist ausdauernd und belastbar.

Okay.

Ihre Aufgaben erledigt Frau stets planvoll, sehr gewissenhaft
und mit hohem Verantwortungsbewusstsein.

Wieder: kein Wort über „termingerecht“ (man könnte aus dem
Satz rauslesen, dass Du unendlich langsam gearbeitet hast).
Und schlimmer noch: kein einziges Wort über Erfolge. Nichts
über „selbstständig“. Sicherlich gibt’s da irgendwas zu
erzählen: also rein damit

Frau verfügt über gutes Fachwissen, das sie durch die aktive
Teilnahme an inner- und außerbetrieblichen Fortbildungen
erweiterte.

In welchen Bereichen denn? Musste man Dich womöglich zu
Fortbildungen schicken, damit Du überhaupt irgendwas hast
machen können?

Meine Fortbildungen: Zeit-, Selbstmanagement; Effektives Selbstmanagement und Arbeitsorganisation; Projektmanagement; Arbeitsmarktcoaching - Training für Anleiter und Coaches; PC Fortbildung; Word für Fortgeschrittene. Diese Fortbildungen wurden betriebsintern und betriebsexternen Referenten durchgeführt. An den Fortbildungen haben alle Kolleginnen/Kollegen teilgenommen.

Weiterhin verfügt sie über sehr gute
Office-Kenntnisse.

Na, immerhin was :wink: Nee, im Ernst: das ist mir zu wenig -
klingt wieder so, als ob man krampfhaft noch was nettes
schreiben wollte. „Der sichere Umgang mit Programmen wie
Office, Dingsda und Bumsda war ihr selbstverständlich“ oder
so.

Ihr Verhalten gegenüber Kunden, Vorgesetzten und Kollegen war
stets einwandfrei.

Okay.

Sie trug zu einer guten und effizienten
Teamarbeit bei.

Was soll denn das? Hast Du Deine Aufgaben an alle Leute um
Dich rum verteilt

Ich habe auch delegiert soweit dies datenschutzrechtlich möglich war.

und dann den Rest der Zeit ratschend an der
Kaffeemaschine verbracht?

Dazu blieb während meiner Arbeitszeit von 30 Stunden leider keine Zeit.

Falls nicht, muss der Satz anders
werden :wink:

Wir bedauern, dass das Arbeitsverhältnis mit der Befristung
zum 31.03.2008 endet

In dem Zusammenhang von oben höre ich da ein lautes
„Gottseidank werden wir die auf diese Tour unauffällig los“

Ist eigentlich quatsch, sonst hätten sie ja den Vertrag verlängert. Vielleicht meinte sie dies vom menschlichen her.

und wünschen Frau … für ihren weiteren
beruflichen und privaten Lebensweg alles Gute und weiterhin
viel Erfolg.

Aktuelles Datum und hochrangige Unterschrift muss dann da noch
kommen.

steht drunter; unterschrieben von der Vorsitzenden des Vereins, von der Geschäftsführerin und von meiner Fachbereichsleiterin.

Und zur Frage der Zeitform. Da bin ich unsicher

*zuGuidoschiel* Aber ich würde annehmen, dass ein
Zwischenzeugnis in der Gegenwart geschrieben wird und erst das
Abschlusszeugnis in der Vergangenheit. Da es sich aber bei Dir
noch um 6 Wochen handelt würde ich mir das überlegen, ob sich
das lohnt zum hin- und herändern.

Das Zeugnis wurde übrigens auf Briefpapier (ohne Name und Anschrift im Adressfeld) geschrieben. Ist das korrekt? Oder sollte man es auf neutralem Briefpapier der Firma schreiben?

Da ich momentan krank bin habe ich meiner Chefin telefonisch mitgeteilt, dass ich mit ihr gern in einem persönlichen Gespräch über das Zeugnis sprechen möchte.
Sie ist dazu bereit und sagte, ich solle mir doch mal Gedanken über Änderungen machen.

Gruß
Mona

Hi Mona,

Hiiiillfeee - was hast Du denn mit unserer Formatierung angestellt :wink: Das ist ja bös durcheinander geraten…

In meinen bisherigen Zeugnissen haben sich meine Arbeitgeber nie
vorgestellt.

wie gesagt, da scheiden sich die Geister ob sowas rein muss oder eben nicht. Da nimm einfach die Meinung des Expertens Deiner Wahl (ich bin keiner - also Experte, und finde dass ein schlauer Satz zur Firma durchaus sehr hilfreich sein kann, den Rest einzuordnen)

Der Arbeitsvertrag lautet wirklich dass ich seit dem 09.01.2006 als
Verwaltungsangestellte beschäftigt bin. Dies kam zustande, da ich bis
zum 06.01.2006 bei der vorherigen Firma beschäftigt war.

Okay, und die Daten in Deinem Lebenslauf passen auch dazu? Ist ja doch ein eher unübliches End- bzw. Anfangsdatum.

Klingt meines Erachtens ein bischen dünn. Werde meiner Chefin folgenden Text vorschlagen:
Zu ihren Aufgaben im Verwaltungsbereich gehörten:

  • Erstkontakt mit Klienten/Klientinnen,
  • Klientenverwaltung,
  • Terminverwaltung, -koordination,
  • Aktenführung,
  • Schriftverkehr,
  • Protokollführung,
  • Tagungsmanagement.

Unter allem ausser „Tagungsmanagement“ kann ich mir als verwaltungstechnischer Laie was vorstellen. Ist das ein fixer Beriff für Deinesgleichen? Ansonsten wäre da vielleicht noch ein Wort zur Erläuterung nötig.

Aufgaben in der Schuldnerberatung ab September 2007:

Davon ist ja nirgends im Zeugnis die Rede, dass Du Schuldnerberatung erst im Sept. 2007 übernommen hast. Wenn dem so ist, gehört das in den Fliesstext „Aufgrund ihrer tollen Leitstungen haben wir Frau x zum 1.9 die selbstständige Leitung der Schuldnerberatung übertragen.“

  • Aktenanlage,
  • Erstellung von Gläubigerverzeichnissen,
  • Erstellung und Auswertung von außergerichtlichen
    Schuldenbereinigungsplänen,
  • Vorvereitung von Insolvenzverfahren.

Da Du das alles selber geschrieben hast, gehe ich davon aus, dass das vollständig und korrekt ist und keine Aufgaben fehlen, die „aussergewöhnlich schwierig“ sind oder Dir eventuell einen Vorteil gegenüber Mitbewerbern verschaffen könnten.

Meine Fortbildungen: Zeit-, Selbstmanagement; Effektives Selbstmanagement und Arbeitsorganisation; Projektmanagement; Arbeitsmarktcoaching - Training für Anleiter und Coaches; PC Fortbildung; Word für Fortgeschrittene.

*schluck* Gibt’s da irgendwelche Zertifikate drüber? Und die Sache mit dem Coaching: warum war das für Deinen Job wichtig? Da fehlt mir der Bezug? Wenn’s nur ein „Bonbon“ vom Chef war, ist’s ja in Ordnung, hast Du jedoch in dieser Richtung gearbeitet, MUSS das rein. Ansonsten würde ich die Fortbildungen tendenziell eher rauslassen, bin aber unsicher (Guido, was meinst Du dazu?)

Ich habe auch delegiert soweit dies datenschutzrechtlich möglich war.

Der Klarheit halber: meine Einwände bezogen sich darauf, was ein Dir böses unterstellen wollender Personaler denken könnte :wink: Und wenn Du in einer Position warst, delgieren zu können, dann sollte das erwähnt werden.

und dann den Rest der Zeit ratschend an der
Kaffeemaschine verbracht?

Dazu blieb während meiner Arbeitszeit von 30 Stunden leider keine
Zeit.

Siehe oben :wink:

In dem Zusammenhang von oben höre ich da ein lautes
„Gottseidank werden wir die auf diese Tour unauffällig los“

Ist eigentlich quatsch, sonst hätten sie ja den Vertrag verlängert.

Sag ich doch :wink: Hätte man Dich behalten wollen, hätte man Deinen Vertrag verlängert, da dies aber nicht der Fall ist, konnte man Dich so elegant loswerden :wink: Schöner klingt da, dass leider keine Gelder für Deine Stelle locker gemacht werden konnten, so dass man leiderleider Deinen Vertrag nicht verlängern kann.

Aktuelles Datum und hochrangige Unterschrift muss dann da noch
kommen.
steht drunter; unterschrieben von der Vorsitzenden des Vereins, von der Geschäftsführerin und von meiner Fachbereichsleiterin.

Boah, das ist ja ne richtige Unterschriftensammlung *fg*

Das Zeugnis wurde übrigens auf Briefpapier (ohne Name und
Anschrift im Adressfeld) geschrieben.

Firmenbriefpapier? Ansonsten guck mal in die FAQ, da steht alles zu den Formalitäten.

Sie ist dazu bereit und sagte, ich solle mir doch mal Gedanken
über Änderungen machen.

Na, dann frisch Gesellin - ans Werk! Schreib einen Entwurf nach all den Vorschlägen von hier, stell das rein und gehe mit dem Werk in das Gespräch.

*wink*

Petzi

Hallo Petzi,

Hiiiillfeee - was hast Du denn mit unserer Formatierung
angestellt :wink: Das ist ja bös durcheinander geraten…

Sorry, wird nicht wieder vorkommen.

Okay, und die Daten in Deinem Lebenslauf passen auch dazu? Ist
ja doch ein eher unübliches End- bzw. Anfangsdatum.

Weiß ich nun auch nicht mehr, wie dies überhaupt zustande kam, steht aber auch so im Lebenslauf.

Unter allem ausser „Tagungsmanagement“ kann ich mir als
verwaltungstechnischer Laie was vorstellen. Ist das ein fixer
Beriff für Deinesgleichen? Ansonsten wäre da vielleicht noch
ein Wort zur Erläuterung nötig.

Ich war für die Organisation von Sitzungen, Fortbildungen, Veranstaltungen etc. zuständig.

Davon ist ja nirgends im Zeugnis die Rede, dass Du
Schuldnerberatung erst im Sept. 2007 übernommen hast. Wenn dem
so ist, gehört das in den Fliesstext „Aufgrund ihrer tollen
Leitstungen haben wir Frau x zum 1.9 die selbstständige
Leitung der Schuldnerberatung übertragen.“

Stimmt nicht ganz so, denn ich habe nicht die selbstständige Leitung der Schube übernommen. Habe dort Verwaltungsaufgaben übernommen (Aktenanlage,Erstellung von Gläubigerverzeichnissen, Erstellung und Auswertung von außergerichtlichen Schuldenbereinigungsplänen, Vorbereitung von Insolvenzverfahren), bin nicht Berater.
„Tolle Leistungen“ wird man wohl nicht schreiben, da man mit den Leistungen nicht zufrieden war (nach 4 Monaten Einarbeitungszeit hatte man erwartet, dass 30 Std. wöchentlich ausreichen. Hinzufügen muss ich noch, dass ich nicht wirklich einen festen Arbeitsplatz hatte, d. h. ich habe dort gearbeitet, wo grad ein Büro frei war)

Da Du das alles selber geschrieben hast, gehe ich davon aus,

dass das vollständig und korrekt ist und keine Aufgaben
fehlen, die „aussergewöhnlich schwierig“ sind oder Dir
eventuell einen Vorteil gegenüber Mitbewerbern verschaffen
könnten.

Was heißt „außergewöhnlich schwierig“ oder evtl. Vorteile gegenüber Mitbewerbern verschaffen?

*schluck* Gibt’s da irgendwelche Zertifikate drüber? Und die
Sache mit dem Coaching: warum war das für Deinen Job wichtig?
Da fehlt mir der Bezug? Wenn’s nur ein „Bonbon“ vom Chef war,
ist’s ja in Ordnung, hast Du jedoch in dieser Richtung
gearbeitet, MUSS das rein. Ansonsten würde ich die
Fortbildungen tendenziell eher rauslassen, bin aber unsicher
(Guido, was meinst Du dazu?)

Ich habe auch delegiert soweit dies datenschutzrechtlich möglich war.

Der Klarheit halber: meine Einwände bezogen sich darauf, was
ein Dir böses unterstellen wollender Personaler denken könnte
:wink: Und wenn Du in einer Position warst, delgieren zu können,
dann sollte das erwähnt werden.

Bei uns werden 1€-Mitarbeiter beschäftigt.

Sag ich doch :wink: Hätte man Dich behalten wollen, hätte man
Deinen Vertrag verlängert, da dies aber nicht der Fall ist,
konnte man Dich so elegant loswerden :wink: Schöner klingt da,
dass leider keine Gelder für Deine Stelle locker gemacht
werden konnten, so dass man leiderleider Deinen Vertrag nicht
verlängern kann.

Sicher klingt das schöner, entspricht aber nicht der Wahrheit.

Vielen Dank auch, dass du so fleißig mein Zeugnis zerpflückst, somit habe ich schon einige wichtige Tips erhalten. Vielleicht lege ich meiner Chefin auch mal so einen Zeugnisgenerator ans Herz :wink:

LG
Mona

Hallo Mona,

Sorry, wird nicht wieder vorkommen.

war kein Problem :wink: Ich war nur im ersten Moment etwas irritiert…

Weiß ich nun auch nicht mehr, wie dies überhaupt zustande kam,
steht aber auch so im Lebenslauf.

Dann passst’s - wobei Du da nochmal nachdenken solltest, was Du auf diese Frage antwortest, sollte sie eines Tages mal in nem Vorstellungsgespräch gestellt werden.

Unter allem ausser „Tagungsmanagement“ kann ich mir als
verwaltungstechnischer Laie was vorstellen. Ist das ein fixer
Beriff für Deinesgleichen? Ansonsten wäre da vielleicht noch
ein Wort zur Erläuterung nötig.

Ich war für die Organisation von Sitzungen, Fortbildungen,
Veranstaltungen etc. zuständig.

Dann schreib das doch genauso rein.

Stimmt nicht ganz so, denn ich habe nicht die selbstständige
Leitung der Schube übernommen. Habe dort Verwaltungsaufgaben
übernommen

Schon - aber Dein Aufgabenbereich wurde doch erweitert? Das MUSS rein.

„Tolle Leistungen“ wird man wohl nicht schreiben, da man mit
den Leistungen nicht zufrieden war

Ah ja, danach liest sich das Zeugnis auch :wink:

Hinzufügen muss ich noch, dass ich nicht wirklich
einen festen Arbeitsplatz hatte, d. h. ich habe dort
gearbeitet, wo grad ein Büro frei war)

Dann ist´s verständlich, dass Du dort gehst, hat aber im Zeugnis nix verloren.

Was heißt „außergewöhnlich schwierig“ oder evtl. Vorteile
gegenüber Mitbewerbern verschaffen?

Naja, von einer „Verwaltungskraft“ erwarte ich, dass sie Ablage kann - einen Vorteil gegenüber Mitbewerbern hättest Du, wenn Du zudem noch suaheli und altgriechisch in Wort und Schrift beherrschst oder irgendeine schulungsintensive Verwaltungssoftware, die nicht jeder kann. Sprich, irgendwas halt, was in Deinem Berufsfeld vielleicht eher ungewöhnlich ist, und was nicht jeder kann.

:wink: Und wenn Du in einer Position warst, delgieren zu können,
dann sollte das erwähnt werden.

Bei uns werden 1€-Mitarbeiter beschäftigt.

Ah ja - das heisst, Du durftest Aufgaben an die Jungs abgeben? Dann sollte das unbedingt rein, dass Du die dann auch „überwacht“ hast.

Sicher klingt das schöner, entspricht aber nicht der Wahrheit.

Naja, vielleicht lässt sich ja bei der Formulierung ein netter Mittelweg finden?

Vielen Dank auch, dass du so fleißig mein Zeugnis zerpflückst,

gerne :smile:

Vielleicht
lege ich meiner Chefin auch mal so einen Zeugnisgenerator ans
Herz :wink:

DAS tu bitte nicht! Wenn’s denn schon sein muss, formuliere Dein Zeugnis um und lass es hier nochmal „zerpflücken“ und diesen fertigen Entwurf legst dann Deiner Chefin vor. Sowas ist eigentlich immer der beste Weg.

*wink*

Petzi

Hallo Petzi,

Weiß ich nun auch nicht mehr, wie dies überhaupt zustande kam,
steht aber auch so im Lebenslauf.

Dann passst’s - wobei Du da nochmal nachdenken solltest, was
Du auf diese Frage antwortest, sollte sie eines Tages mal in
nem Vorstellungsgespräch gestellt werden.

Nu isses mir wieder eingefallen :smile:. Mein damaliger Chef bat mich erst zum 6.1.06 zu kündigen, da alle Mitarbeiter (Kollegin und Chef) in Urlaub waren.

„Tolle Leistungen“ wird man wohl nicht schreiben, da man mit
den Leistungen nicht zufrieden war

Ah ja, danach liest sich das Zeugnis auch :wink:

Tja, trotz Überstunden (die ich z. T. nicht aufgeschrieben habe) und Arbeit zu Hause war die Arbeit einfach nicht zu bewältigen. Und wie schon gesagt, als „Nichtsesshafte“ mal hier und mal dort.
Aber das gehört nicht rein ins Zeugnis.

Naja, von einer „Verwaltungskraft“ erwarte ich, dass sie
Ablage kann - einen Vorteil gegenüber Mitbewerbern hättest Du,
wenn Du zudem noch suaheli und altgriechisch in Wort und
Schrift beherrschst

-( beherrsche noch nicht mals Englisch. Hatte zwar vor 7 Jahren Wirtschaftsenglisch in der Wirtschaftsschule, aber davon ist nicht mehr viel von da.

oder irgendeine schulungsintensive

Verwaltungssoftware, die nicht jeder kann. Sprich, irgendwas
halt, was in Deinem Berufsfeld vielleicht eher ungewöhnlich
ist, und was nicht jeder kann.

Verwaltungssoftware war der InsO-Manager, aber da ist nix besonderes dabei.

DAS tu bitte nicht! Wenn’s denn schon sein muss, formuliere
Dein Zeugnis um und lass es hier nochmal „zerpflücken“ und
diesen fertigen Entwurf legst dann Deiner Chefin vor. Sowas
ist eigentlich immer der beste Weg.

habe das Zeugnis etwas geändert.

Frau …, geboren am …, ist seit dem … als Verwaltungsangestellte in einem befristeten Arbeitsverhältnis in unserem Hause beschäftigt.

Zu ihren Aufgaben im Verwaltungsbereich gehörten:

  • Erstkontakt mit Klientinnen und Klienten,
  • korrekte Verwaltung der Klientendaten
  • effiziente Terminverwaltung und -koordination,
  • ordnungsgemäße Pflege der Akten,
  • Schriftverkehr mit Klienten,
  • korrektes Führen der Protokolle,
  • Planung und Organisation von Tagungen.

Aufgrund einer Umstrukturierung im (Name AG) umfasst der Arbeitsbereich von Frau … seit September 2007 folgende Aufgaben in der Schuldnerberatung:

  • Neuanlage von Akten,
  • Erstellung und Pflege von Gläubigerverzeichnissen,
  • Erstellung und Auswertung von außergerichtlichen
    Schuldenbereinigungsplänen,
  • Vorbereitung von Insolvenzverfahren.

Frau … zeichnet sich durch ein hohes Maß an Lern- und Arbeitsbereitschaft aus. Ihre Aufgaben erfüllt sie stets planvoll, sehr gewissenhaft und mit hohem Verantwortungsbewußtsein. Dabei identifiziert Sie sich mit den Zielen des (Name des Arbeitgebers).

Auch in schwierigen Situationen und bei hoher Arbeitsbelastung zeigt sie einen guten Überblick. Sie verfügt über eine schnelle Auffassungsgabe und erledigt Ihre Aufgaben stets planvoll, sehr gewissenhaft und mit hohem Verantwortungsbewusstsein. Die ihr übertragenen Arbeiten hat Frau … stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt.

Frau verfügt über ein gutes Fachwissen, das sie durch ihre aktive Teilnahme an inner- und außerbetrieblichen Fortbildungen eigenständig erweiterte und wendete dies mit großem Erfolg im Arbeitsgebiet an. Weiterhin verfügt sie über sehr gute Office-Kenntnisse.

Ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden war stets vorbildlich. Im Team hat sich Frau … als hilfsbereite und freundliche Mitarbeiterin schnell integriert. Von unseren Klientinnen und Klienten wird sie als einfühlsame und kompetente Ansprechpartnerin sehr geschätzt.

Wir danken ihr für die stets guten Leistungen und wünschen Frau … für ihren weiteren beruflichen und privaten Lebensweg alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Wie schauts aus???

Mona