Bezeichnung Maaßarbeit

Wann darf man eine Anfertigung als Maßarbeit bezeichnen? Es gibt ein Trachtengeschäft das seine Ware im Osten produzieren läßt und sie, weil sie kleine Änderungen (was ja auch ganz normal ist) machen läßt, als Maßarbeit verkauft und natürlich horrende Summen dafütr verlangt. Gelernte Schneidermeister haben da gar keine Chance!
Vielleich weiß jemand, ab wann man eine Arbeit als MAßARBEIT bezeichnen darf und ob es eine Vorschrift gibt die das regelt

Hallo Helga,

Unter echter Maßanfertigung ist schon so etwas zu verstehen wie z. B. diese Seite zeigt:

http://www.massanfertigung-ulf-friedrich.de/massanfe…

Schau auch mal hier …

http://www.masskonfektion.net/massanzug/

Das von dir geschilderte Procedere entspricht m. E. noch nicht mal einer Maßkonfektion >>

http://de.wikipedia.org/wiki/Ma%C3%9Fkonfektion

Meine Tochter, selbst Schneiderin, bezeichnete dieses geschilderte Vorgehen, immer vorausgesetzt, dass nicht vorher Maß genommen wurde, als schlichte Konfektionsware, die kundenspezifisch abgeändert wird, in manchen Häusern noch Standard.

Sie hat aber im gleichen Atemzug erklärt, dass sie dies so nicht als Tatsache dahinstellen könnte, sie wäre keine Juristin …

Daraus lässt sich leicht der Rückschluss ziehen, dass man in der Branche mit dem Begriff Maßschneiderei, Maßanfertigung zur Zeit vorsichtig umgeht …

Hallo!

Das ist aus meiner Sicht „Maßänderung“ und nichts anderes.

Wie wenn ich in ein Ladengeschäft gehe, die Hose gekürzt werden muss, das Händler gibt die Hose in eine Änderungsschneiderei - fertig.

Nur: Ob man da „angreifen“ kann, scheint mir sehr fraglich. Die Branche ist bekanntlich ein Haifischbecken, in dem sich zusätzlich Quallen und Piranyas tummeln…

Grüßle
Jogi