Beziehung - Freundschaft

Hallo,

ich weiß nicht ob die Frage hier richtig ist - was ist die Ursache ich lebe seit Jahren (17) mit meinem Mann wie Bruder und Schwester - ich kann mich auch nicht wirklich erinnern, dass es da mal deutlich anders war und es mehr Interesse gab. Wir sind sehr gut befreundet, haben aber für uns das Thema Sexualität (wie ich glaube das es für Paare üblich ist) seit Jahren fast vollständig ausgeblendet (mich interessiert es mit ihm auch so gar nicht). Ab und an frage ich mich, was die Ursache dafür ist und ob ggf ein anderer Partner, wo das nicht ausgeblendet wird besser passt, allerdings leben wir auch in einem stabilen sehr gut funktionierendem System, was Geborgenheit und Sicherheit bietet (aber es ist ab und an auch ein bischen wie Tod)- die Frage die sich mir stellt ist, ist das nicht langfristig eher riskant so weiterzuleben, da ja wohl Sexualität eine sehr starke Kraft ist und sich früher oder später (bei einem von beiden - meist von außen hevorgerufen) ihren Weg bahnen könnte und dann zu einem späteren Zeitpunkt das heute als stabil erscheinende System mit einem Schlag sprengt.

Wer kennt ähnliches - was kann sagen was ist hier zu tun wo muss man hinschauen, was verbirgt sich hinter dieser Art miteinander umzugehen, den dem Interesse diese Konstellation dann doch aufrecht zu erhalten.

Ich hoffe ich habe damit das richtige Forum getroffen.
Danke für die Antworten
MFG M

Hallo Mut,

was ist die Ursache
ich lebe seit Jahren (17) mit meinem Mann wie Bruder und Schwester

Diese Frage kann dir natürlich keiner beantworten außer du selbst. Ich könnte mir vorstellen, ihr ward beide noch recht jung, als ihr zusammen kamt.
Du hast in der Beziehung das gefunden, was du gesucht hast:

Geborgenheit und Sicherheit

Das geht nun seit 17 Jahren gut, doch nun spürst du, dass dir die Sexualität fehlt.
Aus diesen Fragen

Ab und an frage ich mich,
ob ggf ein anderer Partner, wo das nicht
ausgeblendet wird besser passt

die Frage die sich mir stellt ist, ist
das nicht langfristig eher riskant so weiterzuleben, da ja
wohl Sexualität eine sehr starke Kraft ist und sich früher
oder später ihren Weg bahnen könnte

entnehme ich, dass es nicht nur ein hypothetischer Gedanke ist, der sich mal kurz eingeschlichen hat, sondern dass die ungelebte Sexualität in dir schwelt und sich danach sehnt, gelebt zu werden.

Ob die Umsetzung dergleichen

das heute als stabil erscheinende System mit einem Schlag sprengt

das liegt an euch.
Es bestünde ja auch die Möglichkeit, dass ihr im Gespräch klärt, wie ihr damit umgehen könnt/wollt/werdet. Vllt. wollt ihr als Paar zusammen bleiben und jeder sucht sich noch einen Liebespartner. Kann in völliger Offenheit und Vertrauen funktionieren, denke ich.
Das ist ein Punkt, den du für dich klar kriegen solltest: Willst du die Beziehung noch so, wie sie ist, brauchst du sie noch, die Sicherheit und Geborgenheit und fehlt dir nur der Sex, oder aber sehnst du dich nach etwas völlig neuem?

was verbirgt sich hinter dem Interesse diese Konstellation
aufrecht zu erhalten.

Vielleicht Angst vor dem, was kommt, wenn sie nicht mehr aufrecht erhalten wird?

Alles Gute,
Grüße von jeanne

Hallo!

Ich glaube, daß es diese Konstellation bei SEHR vielen Paaren gibt!
Im Laufe von den Jahren spielt man sich als gutes Team ein-- kommen Kinder dazu, wird es noch schwerer ein Paar zu bleiben (Mann/Frau)…und irgendwann ist es wie in der Herkunftsfamilie!

Der Partner ist der gute Freund, der Zuhörer, der Vertraute-- man kennt sich- seine Macken genauso wie den anderen.

Vielen wird das kaum bewusst sein-- auch die weniger werdende Sexualität spielt da wenig Rolle…- alles ist ja so eingespielt!

Aufwachen tun viele Menschen dann, wenn plötzlich ein neuer Mensch im Leben auftaucht, der eine Seite zum klingen bringt, die bis dahin geschwiegen hat.

Man verliebt sich- man fühlt sich auf eine Art, die einem mal wieder das Gefühl von Lebendigkeit gibt…und da das alles eine sehr starke Kraft hat-- wird DANN erst mal klar, was einem fehlt!

Wie man dann damit umgeht- ist sicher individuell!
Der eine wird sich sagen, er will so nicht weiterleben- wird diese Gemeinschaft der langen Ehe aufgeben.
Ein anderer wird vielleicht unter dem Verlust leiden–aber das Gefühl von Sicherheit, Geborgenheit ( und das ist ein sehr wichtiges Gefühl) dennoch nie aufgeben wollen!

Wenn Dir klar ist, was in Deiner Ehe abläuft- dann wäre es wirklich gut miteinander zu reden!
Sagen, wie man es sieht-empfindet…mal hören, wie es der andere sieht.

Solange kein neuer Mensch da mit reinspielt- ist es ganz sicher einfacher!

Es wäre ja auch mal interessant zu hören, was der andere davon denkt!

Sicherlich wird das einschneidend sein!
Zumindest, wenn mindestens einer dabei dann doch das Gefühl hat, er vermisst was!

Aber es ist auch eine Chance!
Die Chance einen Weg zu finden!
Entweder indem man versucht die Beziehung wieder „frisch“ zu machen, oder sich Freiräume nimmt, mit denen beide gut leben können!!

Ich glaube, es gibt wahnsinnig viele Menschen, die mit der Sicherheit in einer Ehe sehr zufrieden sind-- ohne Begehren oder Liebe ( ich rede hier von der Liebe, die den Wunsch nach Sexualtität hat).

Und wenn alle- wie immer- damit zufrieden sind-- ist das doch auch vollkommen gut so!!

kitty

Hallo Mut,

was ist die Ursache
ich lebe seit Jahren (17) mit meinem Mann wie Bruder und Schwester

Diese Frage kann dir natürlich keiner beantworten außer du
selbst. Ich könnte mir vorstellen, ihr ward beide noch recht
jung, als ihr zusammen kamt.
Du hast in der Beziehung das gefunden, was du gesucht hast:

Geborgenheit und Sicherheit

Das geht nun seit 17 Jahren gut, doch nun spürst du, dass dir
die Sexualität fehlt.
Aus diesen Fragen

Ab und an frage ich mich,
ob ggf ein anderer Partner, wo das nicht
ausgeblendet wird besser passt

die Frage die sich mir stellt ist, ist
das nicht langfristig eher riskant so weiterzuleben, da ja
wohl Sexualität eine sehr starke Kraft ist und sich früher
oder später ihren Weg bahnen könnte

entnehme ich, dass es nicht nur ein hypothetischer Gedanke
ist, der sich mal kurz eingeschlichen hat, sondern dass die
ungelebte Sexualität in dir schwelt und sich danach sehnt,
gelebt zu werden.

Ob die Umsetzung dergleichen

das heute als stabil erscheinende System mit einem Schlag sprengt

das liegt an euch.
Es bestünde ja auch die Möglichkeit, dass ihr im Gespräch
klärt, wie ihr damit umgehen könnt/wollt/werdet. Vllt. wollt
ihr als Paar zusammen bleiben und jeder sucht sich noch einen
Liebespartner. Kann in völliger Offenheit und Vertrauen
funktionieren, denke ich.

> Gesprächsbversuche wie es weitergehen soll was wir eigentlich noch miteinander wollen gab es immer mal wieder dies wurde aber bisher mehr oder weniger halbherzig geführt - es kam immer wieder was dazwischen (z.Bsp Krankheit, Viel zu tun auf Arbeit) so dass man sich dadurch geschickt wegducken konnte - aber es läuft unausweichlich darauf hinaus > nun ich persönlich denke nicht das parallele Nebenbeziehungen die Lösung sind und funktionieren und mit fällt außer R. Langhans dazu auch kein Beispiel ein, was einigermaßen funktioniert und selbst da ist es anscheinend super antsrengend.

Das ist ein Punkt, den du für dich klar kriegen solltest:
Willst du die Beziehung noch so, wie sie ist, brauchst du sie
noch, die Sicherheit und Geborgenheit und fehlt dir nur der
Sex, oder aber sehnst du dich nach etwas völlig neuem?

>>> ja das muss ich überdenken - was ich beobachten konnte im Umfeld ist, dass ein großteil der Frauen, die sich unter ähnlichen Umständen auch nach Jahren der Ehe getrennt hatten - dies 3-4 Jahre später sehr bereut haben und meinten einer Illusion nachgerannt zu sein.

Also muss ich der Frage beantworten wie will ich die nächsten X Jahre mit oder ohne Partner tatsächlich leben und was ist von den Vorstellungen umsetzbar aus eigener Kraft.

VG M.

was verbirgt sich hinter dem Interesse diese Konstellation
aufrecht zu erhalten.

Vielleicht Angst vor dem, was kommt, wenn sie nicht mehr
aufrecht erhalten wird?

Alles Gute,
Grüße von jeanne

Hallo!

Es fällt euch beiden doch anscheinend schwer, darüber offen zu sprechen, auch weil ihr möglicherweise nicht wisst, ob euch dieses „stabile System“ wichtiger ist, als eines Tages eine Beziehung mit funktionierendem Sex mit einem anderen Partner.

Wie wäre es denn mit einer Eheberatung? Manchmal lässt sich mit einem professionellen Dritten offener reden und besser herausfinden, was beide eigentlich wollen.

Wenn ihr Angst habt, dass herauskommt, dass ihr nicht dasselbe wollt: Das kommt irgendwann sowieso zum Tragen. Aber eine Eheberatung kann euch unterstützen, dass ihr beide eine Lösung findet, mit der ihr gut leben könnt.

Nur Mut!

LG ChrisTine

Hallo,

ich glaube, je näher sich zwei Menschen sind, je mehr sie voneinander wissen und je mehr sie sich vertrauen, desto unerotischer wird die ganze Sache. Je mehr man einen Menschen wirklich liebt, desto mehr weigert man sich, ihn als Sexobjekt zu betrachten. Sex in einer tiefen und innigen Beziehung ist meiner Ansicht nach nicht essentiell. Da ist Vertrauen viel wichtiger. Das ist ja gerade der wesentliche Unterschied zwischen einer Beziehung und einer Affaire. Eine Affaire ohne Sex ist nicht denkbar, da es bei einer Affaire ja ausschließlich um Sex geht. Eine Beziehung ist aber 1000 mal mehr als eine Affaire. Dazu kommt für mich noch, dass Sex in unserer Gesellschaft sehr hochstilisiert wird, was den inneren Druck erhöhen kann, man müßte unbedingt Sex haben. Dann klappt es erst recht nicht :smile:
LG, Rolo

Gedankenansätze
Hallo Jeanne,

vorab möchte ich sagen, dass ich es gut finde, Dein Thema hier im Brett „Psychologie“ zur Diskussion zu stellen und nicht etwa bei „Lust & Liebe“.

>>> ja das muss ich überdenken - was ich beobachten
konnte im Umfeld ist, dass ein großteil der Frauen, die sich
unter ähnlichen Umständen auch nach Jahren der Ehe getrennt
hatten - dies 3-4 Jahre später sehr bereut haben und meinten
einer Illusion nachgerannt zu sein.

Ich halte es für „bedenklich“, weil nicht authentisch, im Rahmen einer neuen Liebe (Liebelei, Affäre, Begeisterung) die langjährige Beziehung aufzugeben - da fehlt m. E. der „Entwircklungs- oder Reife-Prozess“ im Vorfeld. Nach 3 bis 4 Jahren wird nämlich auch das Leben mit dem vermeintlichen Traummann zu Routine und viele Träume erweisen sich als Illusionen.

Wenn Du allerdings in Dir selbst erkennst, dass die derzeitige Beziehung Dich nicht erfüllt, dass etwas fehlt, dann fusst der Entschluss, die Beziehung zu beenden auf einer klaren Erkenntnis und Entscheidung, die Du auch in 1000 Jahren noch als real bewerten wirst.
Zwar kann sich dann der Wunsch (bisweilen auch der Traum) vom irgendwie besseren Leben immer noch als Trugbild entpuppen, aber unter anderen Aspekten: Vieleicht ist es finanziell nicht mehr so gut oder die ach so wichtige Sicherheit ist weg - im entscheidenden Trennungsaspekt dürfte sich in den meisten Fällen allerdings was zum Positiven geändert haben, weil man/frau darauf achtet und dies einen hohen Stellenwert hat (immerhin wurde dafür viel aufgegeben).

Also muss ich der Frage beantworten wie will ich die nächsten
X Jahre mit oder ohne Partner tatsächlich leben und was ist
von den Vorstellungen umsetzbar aus eigener Kraft.

Ob Du die nächsten Jahre mit oder ohne Partner leben wirst, ob Du ggf. mit einem Partner zusammen wohnen wirst oder einen bzw. mehrere Partner hast, spielt m. E. keine wesentliche Rolle und Du kannst es auch nur soweit beeinflussen, wie Du es entscheiden kannst. Wenn Du allerdings davon Deine jetzige Entscheidung abhängig machst, bleibe bei Deinem jetzigen Partner, weil Du vom neuen auch bald „abhängig“ würdest. Entscheidend ist in Deinem 2. Satz das Wort „eigener“, denn dann bist Du bei Dir. Diese eigene Kraft ist das einzige, worauf Du Dich verlassen kannst: falls der Partner stirbt oder Dich verlässt oder damit droht usw. usf… Wer das erkannt hat udn akzeptiert, wird und kann beziehung viel befreiter erleben und genießen: Sicherheit dank Gemeinsamkeit mag gut sein, das Wissen um eigene Stärke ist beruhigender.

Mut und Erfolg

Vielleicht Angst vor dem, was kommt, wenn sie nicht mehr aufrecht erhalten wird?

Ein altes Sprichwort sagt „Was Du tust, das tue gut - und bedenke das Ende!“ Angst wäre da ein schlechter Ratgeber, aber die Bedenkzeit ist wichtig.

Hi.
Seh ich genau konträr. Je intimer man jmd. kennt, desto prickelnder, intimer ist der Sex. Subjektiv gesehen würde ich sagen, dass „Sexobjekt“ das falsche System ist, um von seiner Partnerin zu denken. So denke ich, jetzt mal ganz introspektiv gesehen, z.B. nicht von meiner Partnerin. Ein ausgefülltes Sexleben und eine ernsthafte Beziehung schließen sich aber in keinster Weise aus.

ad:

Hallo,

ich glaube, je näher sich zwei Menschen sind, […]desto
unerotischer wird die ganze Sache. Je mehr man einen Menschen
wirklich liebt, desto mehr weigert man sich, ihn als Sexobjekt
zu betrachten.

Die Behauptung, dass in einer tiefen und innigen Beziehung Sex nicht essentiell sei ist absolut daneben, Fortpflanzung ist *DER* Grund, weshalb sich überhaupt Partnerschaften bilden.

ad:

Sex in einer tiefen und innigen Beziehung ist
meiner Ansicht nach nicht essentiell.

[…].

Also ich fühl’ mich von der Gesellschaft zu garnichts gezwungen.
Gesellschafts-bashing per se ist unproduktiv.

ad:
Dazu kommt für mich noch,

dass Sex in
unserer Gesellschaft sehr hochstilisiert wird, was den inneren
Druck erhöhen kann, man müßte unbedingt Sex haben. Dann klappt
es erst recht nicht :smile:
LG, Rolo

@Tom/ off topic

Hallo jeanne

Hallo Tom,

deine Zeilen an mich sind ja ganz nett, aber meinst du nicht auch, dass die Ursprungsposterin die bessere Adressatin wäre *g*?

Grüße, j.

vorab möchte ich sagen, dass ich es gut finde, Dein Thema hier
im Brett „Psychologie“ zur Diskussion zu stellen und nicht
etwa bei „Lust & Liebe“.

>>> ja das muss ich überdenken - was ich beobachten
konnte im Umfeld ist, dass ein großteil der Frauen, die sich
unter ähnlichen Umständen auch nach Jahren der Ehe getrennt
hatten - dies 3-4 Jahre später sehr bereut haben und meinten
einer Illusion nachgerannt zu sein.

Ich halte es für „bedenklich“, weil nicht authentisch, im
Rahmen einer neuen Liebe (Liebelei, Affäre, Begeisterung) die
langjährige Beziehung aufzugeben - da fehlt m. E. der
„Entwircklungs- oder Reife-Prozess“ im Vorfeld. Nach 3 bis 4
Jahren wird nämlich auch das Leben mit dem vermeintlichen
Traummann zu Routine und viele Träume erweisen sich als
Illusionen.

Wenn Du allerdings in Dir selbst erkennst, dass die derzeitige
Beziehung Dich nicht erfüllt, dass etwas fehlt, dann fusst der
Entschluss, die Beziehung zu beenden auf einer klaren
Erkenntnis und Entscheidung, die Du auch in 1000 Jahren noch
als real bewerten wirst.
Zwar kann sich dann der Wunsch (bisweilen auch der Traum) vom
irgendwie besseren Leben immer noch als Trugbild entpuppen,
aber unter anderen Aspekten: Vieleicht ist es finanziell nicht
mehr so gut oder die ach so wichtige Sicherheit ist weg - im
entscheidenden Trennungsaspekt dürfte sich in den meisten
Fällen allerdings was zum Positiven geändert haben, weil
man/frau darauf achtet und dies einen hohen Stellenwert hat
(immerhin wurde dafür viel aufgegeben).

Also muss ich der Frage beantworten wie will ich die nächsten
X Jahre mit oder ohne Partner tatsächlich leben und was ist
von den Vorstellungen umsetzbar aus eigener Kraft.

Ob Du die nächsten Jahre mit oder ohne Partner leben wirst, ob
Du ggf. mit einem Partner zusammen wohnen wirst oder einen
bzw. mehrere Partner hast, spielt m. E. keine wesentliche
Rolle und Du kannst es auch nur soweit beeinflussen, wie Du es
entscheiden kannst. Wenn Du allerdings davon Deine jetzige
Entscheidung abhängig machst, bleibe bei Deinem jetzigen
Partner, weil Du vom neuen auch bald „abhängig“ würdest.
Entscheidend ist in Deinem 2. Satz das Wort „eigener“, denn
dann bist Du bei Dir. Diese eigene Kraft ist das einzige,
worauf Du Dich verlassen kannst: falls der Partner stirbt oder
Dich verlässt oder damit droht usw. usf… Wer das erkannt hat
udn akzeptiert, wird und kann beziehung viel befreiter erleben
und genießen: Sicherheit dank Gemeinsamkeit mag gut sein, das
Wissen um eigene Stärke ist beruhigender.

Mut und Erfolg

Vielleicht Angst vor dem, was kommt, wenn sie nicht mehr aufrecht erhalten wird?

Ein altes Sprichwort sagt „Was Du tust, das tue gut - und
bedenke das Ende!“ Angst wäre da ein schlechter Ratgeber, aber
die Bedenkzeit ist wichtig.

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@ jeanne/off topic
Hallo jeanne,

deine Zeilen an mich sind ja ganz nett, aber meinst du nicht
auch, dass die Ursprungsposterin die bessere Adressatin wäre

die Ursprungsposterin ist ohne Zweifel meine Adressatin. Ich schrieb in der Anrede lediglich Deinen Namen, weil meine Gedanken aus Deinen Ausführungen entstanden . . .

Da ich das gefühl hatte, Deine Gedanken irgendwie „weiterzuführen“, habe ich Dich als erste Ansprechpartnerin genannt. Das muss übrigens keineswegs heißen, dass mein Text in Deinem Sinn ist oder ich Dir das „unterstellen“ will.

Ich habe quasi von Dir, liebe jeanne, den Ball aufgefangen und spiele ihn weiter.

Hi,

mit diesem Einwand habe ich gerechnet. Klar ist Sex in einer Beziehung nicht ausgeschlossen, aber ob man sich von seinem Partner trennen sollte, weil das körperliche Interesse im Laufe der Jahre abgenommen hat? Ich meine, wenn sonst alles paßt! (Der nächste Einwand ist bestimmt der: Paßt denn alles, wenn der Sex keinen Spaß mehr macht? :smile:)Die kleinen Schusseligkeiten und Vertrautheiten des Alltags machen eine Beziehung im Laufe der Jahre meiner Meinung nach schon eher unerotisch. Es muss natürlich nicht sein, aber es kann. Und der Fortpflanzungstrieb ist für mich auch etwas anderes als die nackte Geilheit, wenn ich das mal so schreiben darf. Um ein Kind zu zeugen, muss man nicht 7 mal die Woche heißen Sex haben. Man kann z. B. auch viel Spaß mit einer Prostituierten haben, aber man liebt sie nicht. Sex ohne Liebe ist möglich und Liebe ohne Sex auch. Aber da gibt es sicher kein Gesetz. Ich teile Ihre Ansicht, wonach es womöglich ein Fehler in der Einstellung ist, zu glauben, man würde seine Partnerin als Sexobjekt betrachten, wenn man mit ihr Sex hätte.

LG, Rolo