Bezugsverhältnis

Hallo,

ich beziehe mich hier auf WKN 897161 bzw. 136627

Nun könnte ich ja faul sein und einfach fragen, was die Experten davon halten. Tu ich auch, aber ich will’s auch selbst wissen.

Eine Erklärung zu dem erstgenannten Wertpapier habe ich schon:

„Eine Doppel-Aktienanleihe ist ein festverzinsliches Wertpapier, dessen Rückzahlung im Vergleich zu gewöhnlichen Reverse Convertibles an die Entwicklung nicht nur eines, sondern zweier Underlyings gekoppelt ist. Bei Fälligkeit hat der Emittent das Wahlrecht, dem Anleger entweder den Nominalbetrag zurückzuzahlen oder eine der beiden Aktien in der dem jeweiligen Bezugsverhältnis entsprechenden Anzahl anzudienen. Dabei wird der Emittent die für ihn günstigste Variante wählen. Als Ausgleich ist die Anleihe mit einem hohen Kupon ausgestattet, der über dem Niveau vergleichbarer gewöhnlicher Reverse Convertibles liegt.“

So weit, so schlecht. Ich komme nämlich mit dem „Bezugsverhältnis“ nicht klar. In diesem Falle wird es mit 157,000 angegeben.

Wenn ich das richtig verstehe, kann mir der Emittent zum Zeitpunkt der Rückzahlung, wenn die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind, eine Aktie von DailmerChrysler andienen. OK.

Also kann ich die Anleihe jetzt für z. B. 92 € kaufen und erhalte zum Fälligkeitstermin 100 € + Zinsen zurück oder der Emittent stellt fest, dass das Underlying (z. B. DaimerlerChrysler) für ihn günstiger ist, da die DC-Aktie zu diesem Zeitpunkt niedrig steht. Wie kommt hier jetzt das Bezugsverhältnis ins Spiel ?

Muss mir wohl noch einen anderen Kostolany kaufen.

Gruss

Andreas

Hallo Andreas,

bei der Doppelaktien-Anleihe bekommst du ja im schlechten Fall die Aktien des Unternehmens das schlechter steht.

Ein Bezugsverhältnis habe ich nirgends gefunden. Ich wüsste auch nicht welchen Sinn das hat. Wobei man es durchaus so ausdrücken könnte wenn man die Begriffe falsch verwendet:

Es ist die Anzahl der zu liefernden Aktien je 5000 Euro Nennwert der Anleihe.

Es heißt dass du entweder 55 Allianz oder 157 DCX bekommst.

Gruß Ivo

*Die Homepage des Emittenten war da doch sehr hilfreich.*