Hallo,
nach der Schließung dieses Bankhauses durch die Bafin dürfte dies wohl traurige Wahrheit sein (BFI-Bank AG Dresden). Warten wir mal nun die 6 Wochen ab, ob eine Sanierung möglich ist, aber dies wird wohl unwahrscheinlich sein.
Gruß
André
Hallo,
nach der Schließung dieses Bankhauses durch die Bafin dürfte dies wohl traurige Wahrheit sein (BFI-Bank AG Dresden). Warten wir mal nun die 6 Wochen ab, ob eine Sanierung möglich ist, aber dies wird wohl unwahrscheinlich sein.
Gruß
André
Hi!
Bei einer Insolvenz ja.
Interessant ist hier aber auch, dass die BFI Bank nicht am deutschen Einlagensicheurngsfonds teilgenommen hatte und somit die Kunden ihr Geld los sind. Welche Gläubiger im Falle einer Abwicklung zuerst befriedigt werden, dürfte klar sein. Dass dann für den Privatkunden nichts mehr überbleibt, ebenfalls…
Grüße,
Mathias
Bist du dir sicher? Passende Nachrischten
Hallo Mathias,
ich kopiere hier mal schnell den Text aus dem Reuterssystem rein:
**BFI Bank: Beide Vorstände zurückgetreten - BaFin verhängt Moratorium
DRESDEN/DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die beiden Vorstände der BFI Bank AG
Wolfgang Schneider und Michael L. Wiedenroth sind am Dienstag mit
sofortiger Wirkung zurückgetreten. Hintergrund für diesen Schritt sei die „zu
starke Einmischung des Aufsichtsratsvorsitzenden in das operative Geschäft“,
schreibt GSC Research unter Berufung auf ein am Dienstag auf der
Hauptversammlung in Dresden verlesenes Rücktrittsschreiben. Die beiden Vorstände
seien erst gar nicht zur Aktionärsversammlung erschienen.
Schneider wurde am 21. November 2002 aus dem Aufsichtsrat in den Vorstand
bestellt, während Wiedenroth sogar erst seit dem 1. Februar 2003 als
Vorstandsmitglied tätig war. Ende Februar hatte der ehemalige Vorstandschef
Klaus-Peter Kirschbaum im Rahmen der Restrukturierung die BFI Bank verlassen.
BAFIN VERHÄNGT MORATORIUM
Bereits am Montagabend habe das Bundesaufsichtsamt für
Finanzdienstleistungen (BaFin) ein Moratorium über die BFI Bank verhängt und
damit bis auf weiteres den Geschäftsverkehr untersagt. Ferner sei ein Zahlungs-
und Veräußerungsverbot erlassen worden, hieß es. Grund sei ein erheblich
ungedeckter Wertberichtigungsbedarf, der zum Verlust von mehr als die Hälfte des
haftenden Eigenkapitals geführt habe. Durch das Moratorium soll die Fortsetzung
der Sanierung ermöglicht werden.
Zum Februar standen bei der BFI Bank den Angaben von GSC Research zufolge
216 Millionen Euro Kunden-Verbindlichkeiten in der Bilanz, 27 Millionen Euro
davon in Form von Spareinlagen. Die Einlagen der Kunden sind nach den Worten
einer BaFin-Sprecherin bis zu einer Summe von 20.000 Euro über die
Entschädigungseinrichtung Deutscher Banken (EDB) GmbH abgesichert. Was mit
diesen Betrag übersteigenden Guthaben geschehen wird, hängt dagegen von der
weiteren Entwicklung ab. In der jüngsten Vergangenheit sei es allerdings nur
einer einzigen Bank gelungen, den Verlust des Eigenkapitals wieder
auszugleichen, erklärte die Sprecherin./yh/hi/aa**
Gruß Ivo
Hallo,
naja, im EDB sind sie (zwangsweise), im Einlagensicherungsfonds, den Mathias wohl meinte, eben nicht:
http://www.bdb.de/download/broschueren/Einlagensiche…
Dann gibt es halt nur 90% von der Einlage, max. 20.000. Manchmal lohnt es sich halt schon, eine richtige Bank zu wählen.
Gruß
Christian
Stimmt…
Gruß Ivo
Hi!
ich kopiere hier mal schnell den Text aus dem Reuterssystem
rein:
Zum Februar standen bei der BFI Bank den Angaben von GSC
Research zufolge
216 Millionen Euro Kunden-Verbindlichkeiten in der Bilanz, 27
Millionen Euro
davon in Form von Spareinlagen. Die Einlagen der Kunden sind
nach den Worten
einer BaFin-Sprecherin bis zu einer Summe von 20.000 Euro
über die
Entschädigungseinrichtung Deutscher Banken (EDB) GmbH
abgesichert. Was mit
diesen Betrag übersteigenden Guthaben geschehen wird, hängt
dagegen von der
weiteren Entwicklung ab. In der jüngsten Vergangenheit sei es
allerdings nur
einer einzigen Bank gelungen, den Verlust des Eigenkapitals
wieder
auszugleichen, erklärte die Sprecherin./yh/hi/aa
Deckt sich das nicht mit meinem Artikel?
Grüße,
Mathias