Bibliotheksauflösung

Es geht um die Bibliotheksauflösung eines Verwandten und meine Frage ist, wie geht man am besten vor. Neben Katalogisieren und selbst verkaufen gibt es bei mir nun die möblichkeit die gesammte bibliothek abzugeben und unter folgenden Kommisionen verkaufen zu lassen:

Wir vereinbaren per schriftlichen Vertrag folgende Kommission:
Alle Bücher bis 1000 Euro werden mit 50% kommissioniert.
Bücher über 1000 Euro mit 40%
Ab 2000 Euro bekommen wir noch 30%.
Sollte ich noch exorbitant teure Titel finden, werden diese extra verhandelt.

Ist das ein gutes Angebot?
Wohin kann man sich wenden um sich beraten zu lassen?

Über Antwort würde ich mich sehr freuen
Lieben Grüß Louisa

Hallo Louisa,
ich denke hier wäre ein unverbindlicher Anruf bei einem Notar ratsam. Was Rechte des Käufers bzw. Verkäufers angeht wid dieser euch wahrscheinlich am besten beraten können.
Alles liebe und viel Glück Silke

Hallo!
Eine Frage: ist es in der Tat eine aus dem Rahmen fallende Bibliothek von höherem Wert oder die standardmäßigen „alten Bücher“, über die ein bekannter Händler einmal sagte: „Ich bin Antiquar und kein Lumpensammler“? Wie aus anderen Threads hervorgeht, wird der Wert eines solchen Bestandes gerne überschätzt, da man dazu neigt „alt“ mit „wertvoll“ gleichzusetzen.

Hallo Louisa,

Es geht um die Bibliotheksauflösung eines Verwandten und meine
Frage ist, wie geht man am besten vor.

diese Frage kann man pauschal unmöglich beantworten

Neben Katalogisieren
und selbst verkaufen gibt es bei mir nun die möblichkeit die
gesammte bibliothek abzugeben und unter folgenden Kommisionen
verkaufen zu lassen:

Wir vereinbaren per schriftlichen Vertrag folgende Kommission:
Alle Bücher bis 1000 Euro werden mit 50% kommissioniert.
Bücher über 1000 Euro mit 40%
Ab 2000 Euro bekommen wir noch 30%.
Sollte ich noch exorbitant teure Titel finden, werden diese
extra verhandelt.

???
meiner bescheidenen Kenntnis des Begriffs „Kommission“
bzw. „kommissionieren“ aus Buchhandelszeiten heißt das im Klartext: der Händler Eures Vertrauens stellt die Bücher bei sich ins Regal, oder auf seine Internetseite. WENN er etwas verkauft, kriegt Ihr die angeführten Prozente.
Verkauft er nichts, kriegt ihr irgendwann die nicht verkauften Bücher zurück.

Ist das ein gutes Angebot?

ohne Kenntnis der Autoren und der Buchtitel, des Erscheinungsjahrs, des Erhaltunszustands usw. kann niemand auf dieser Welt eine Aussage darüber machen.

Wohin kann man sich wenden um sich beraten zu lassen?

normalerweise kann man jeden in einer öffentlichen Bücherei tätigen Bibliothekar um eine Grobeinschätzung bitten.
Des Weiteren solltest Du zumindest auf der Seite:
http://www.zvab.com/index.do
stichprobenartig nach den Büchern suchen. Du findest dort durch die Bandbreite des Angebots auch eine Bandbreite von Preisen für antiquarische Bücher.

letzter Punkt - es ist natürlich alles eine Preisfrage.
Wenn Du alle Bücher pauschal in Kommission gibst, bist Du den Ärger und den Zeitaufwand los.

viele Grüße
geli

Hallo!

Wenn die Prozente gut sind, heißt das noch nicht, dass die Preise gut sind.

Alles bei Ebay für einen Euro anbieten und dann die Prozente einstecken, kann jeder.

Hm…

Sogar ich.

Hm…

Soll ich es machen?

Grüße

Andreas

danke für eure tipps

Hi Louisa,

es gibt im Grunde zwei Möglichkeiten:
1.) du stellst den ganzen Krempel bei ebay ein und wartest, was apssiert, oder
2.) du rufst Antiquar A und lässt dir ein Angebot machen und rufst dann Antiquar B und lässt dir ein Angebot machen und… (Fortsetzung solange du magst)
und verkaufst zum besten Preis. Falls du aus Berlin bist, kannst` mich gerne persönlich anschreiben, dann mache ich dir auch ein Angbeot (habe ein Antiquariat)

Viel Glück

Es geht um die Bibliotheksauflösung eines Verwandten und meine
Frage ist, wie geht man am besten vor. Neben Katalogisieren
und selbst verkaufen gibt es bei mir nun die möblichkeit die
gesammte bibliothek abzugeben

Hallo, Louisa et alii!
Entschuldigt bitte, wenn ich die Frage auf ein Nebengeleise umleite:
Könnte man wissenschaftliche Bücher an eine Institution (z. B. Universitätsbibliothek), die interessiert ist, nicht auch kostenlos abgeben/stiften, aber eine steuerlich wirksame Spendenquittung bekommen?
Schönen Gruß!
Hannes