Hallo,
ich weiß nicht genau, ob das hier die richtige Sparte für meine Frage ist, hoffe aber das sich der eine oder andere findet, der mir helfen kann.
Ich werde Ende Februar meinen Magisterabschluss in der Tasche haben und würde hinterher gerne an einer Wissenschaftlichen Bibliothek ein Referendariat machen. Nun habe ich in den Anforderungen gelesen, dass ich hierfür die deutsche oder zumindest eine europäische Staatsbürgerschaft haben muss; ich bin allerdings Staatsbürgerin eines außereuropäischen Landes.
Nun meine Frage: Abgesehen davon, dass eine Änderung der Staatsbürgerschaft wohl kaum bis zum angegebenen Bewerbungszeitraum machbar ist, würde ich gerne wissen, ob es überhaupt bei der Bewerbung an sich schon entscheidend ist. Ich persönlich bin kein großer Nationalist und definiere mich nicht durch meine Staatsangehörigkeit, doch finde ich es unnötig diese Prozedur anzustellen, wenn ich nicht mal weiß, ob ich überhaupt angenommen werde.
Außerdem muss man bei der Bewerbung etwas Schriftliches beifügen, das aussagt
1)ich gerichtlich bestraft bin oder ob gegen mich ein gerichtliches Strafverfahren/Disziplinarverfahren anhängig ist
2)ob ein staatsanwaltschaftliches Ermittlungsverfahren gegen mich anhängig ist oder war, ohne dass es zu einem gerichtlichen Verfahren geführt hat.
Wo bekomme ich hierfür etwas Schriftliches?
Und noch zwei letzte Fragen: Mal angenommen ich absolviere mein Referendariat in Bayern - wo ich wohnhaft bin -, kann ich mich dann hinterher immer noch beispielsweise in Berlin für eine Stelle bewerben - sprich: Gibt es da unterschiedliche Anforderungen?
Ist mir eine Stelle nach dem Referendariat sicher? Schließlich bewerbe ich mich ja für ein Referendariat, da ist es doch nicht gesagt, dass an der betreffenden Uni-Bibliothek auch eine Nachfrage nach ausgebildeten Bibliothekaren besteht, oder?
Vielen Dank im voraus all denjenigen, die mir eine Hilfestellung sein können bzw. mir Tipps und Informationen geben können. Auch Erfahrungsberichte würden mich sehr interessieren, da ich nämlich gar nicht mal weiß, ob mein Magisterabschluss ausreichend ist - meistens ist nämlich eine Promotion erwünscht.
Liebe Grüße,
Mel