BIEDENKOPF nun auch

Hallo,
Nachstehender Typ hat auch noch nichts dazugelehrnt.
Aber bei den „Schwarzen“ ist das ja eigentlich N O R M A L.

* 28.1.1930 in Ludwigshafen; kath.; verh., 4 Kinder.
1949 Abitur. 1950/54 Studium der Rechtswissenschaften in München
und Frankfurt, Studium der Nationalökonomie in Frankfurt; 1955 Erste,
1960 Zweite Juristische Staatsprüfung. 1958 Doktor der Rechte, 1962
Master of Law, 1963 Habilitation. 1964/70 Ordinarius an der
Ruhr-Universität Bochum; 1971/73 ordentlicher Geschäftsführer der
Henkel GmbH; 1977/90 Rechtsanwalt.
Seit 1966 Mitglied der CDU. 1973/77 Generalsekretär der CDU,
1977/83 stv. Vorsitzender der CDU Deutschlands, 1977/86
Vorsitzender des CDU-Landesverbandes Westfalen-Lippe, 1980/84
Vorsitzender des Präsidiums der CDU NRW, 1986/87 Vorsitzender
des CDU-Landesverbandes NRW. 1980/88 MdL NRW, Vorsitzender
der CDU-Landtagsfraktion. 1976/80 und 1987/90 MdB, seit 1990
MdL Sachsen. Seit Dezember 1991 Vorsitzender des
CDU-Landesverbandes Sachsen.
Seit 27.10.1990 Ministerpräsident des Freistaates Sachsen.

MdBR seit 8.11.1990.

Wie lange klebt er noch auf dem Stuhl.
Wetten werden entgegen genommen.

m f g: J.Spies

Hallo!

Nachstehender Typ hat auch noch nichts dazugelehrnt.

Darüber möchte ich mir kein Urteil erlauben.

Aber bei den „Schwarzen“ ist das ja eigentlich N O R M A L.

Offenbar. So normal wie bei Roten, Grünen oder Blau-Gelben.

Martin

Hallo Josef,

ich bin ganz sicher kein „Schwarzer“. Aber diese Tour, die hier allerdings läuft, finde ich schon sehr zum kotzen. Eine Schar von Hinterbänklern aller Parteien, haben diesen Mann zum Abschuß freigegeben.
Diese Kinkerlitzchen sind nun wirklich nicht mit den Schmiergeldern oder Parteispenden vergleichbar.

Grüße
Michael

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Hallo,
Nachstehender Typ hat auch noch nichts dazugelehrnt.
Aber bei den „Schwarzen“ ist das ja eigentlich N O R M A L.

Ja, hast Recht, die Schwarzen arbeiten weiter.
Die Roten sind schlauer, nehmem ein Ministeramt an, schmeißen dann hin und kassieren eine fette Rente, so 15.000 plus Nebebeinkünfte.
Nicht übel.
Vielleicht kann Oskar Lafontaine dem Biedenkopf mal ein paar Tips geben.
Reg das doch mal an :wink:
Gruß
Rainer

Hallo Josef,

an dem Lebenslauf kann ich nichts Ehrenrühriges entdecken. Ganz im Gegenteil, der Mann hat gewiß nicht auf der faulen Haut gelegen. Was also ist der Vorwurf?

Sollte der Mann vielleicht ein paar Mark zu geringe Miete bezahlt haben? Gibt es Meinungsverschiedenheiten, ob eine bestimmter Raum einer Dienstwohnung vielleicht doch überwiegend privat genutzt wird?

Sollten es Vorwürfe solcher „Qualität“ sein, ist das drittklassige -Verzeihung- Krümelkackerei, die ein Schlaglicht auf Kompetenz und Gedankenwelt der Schreihälse wirft. So kann man einen Menschen zermürben, man kann ihm so die Lust nehmen und ihm die Zeit stehlen. Ist es nicht erbärmlich, wenn einem als Kritik nichts Besseres mit etwas mehr Substanz einfällt? Sind die politischen Gegner und Neider ihrem Ministerpräsidenten in Sachfragen so wenig gewachsen, daß sie in derart tief liegende Schubladen greifen müssen? Haben diese Leute zur Tagespolitik wirklich nichts anderes beizutragen?

Das fragt einer, der weder in die schwarze, noch in die rote, grüne oder gelbe Ideologie-Schublade paßt.

Gruß
Wolfgang

Hi Wolfgang!

an dem Lebenslauf kann ich nichts Ehrenrühriges entdecken.
Ganz im Gegenteil, der Mann hat gewiß nicht auf der faulen
Haut gelegen. Was also ist der Vorwurf?

Ganz sicher nicht. Aber seine vita zeigt sehr deutlich, wie sich ein Mensch durch Geld korrumpieren lassen kann!

Sollte der Mann vielleicht ein paar Mark zu geringe Miete
bezahlt haben? Gibt es Meinungsverschiedenheiten, ob eine
bestimmter Raum einer Dienstwohnung vielleicht doch
überwiegend privat genutzt wird?

Es geht hier um sechsstellige Beträge, nicht um ein „paar“ Mark. Es geht darum, daß zeitweise der halbe Bekannten- und Freundeskreis der Biedenkopfs auf Staatskosten im Gästehaus logieren durfte. Es geht darum, daß Biedenkopf sich Urlaubsaufenthalte auf Luxusyachten sponsorn läßt und anschließend behauptet (im ZDF bei „Was nun Herr Biedenkopf?“) das wäre eine kleine Schabracke gewesen ohne jeden Komfort!
Wegen so etwas sind in anderen Ländern schon Regenten gestürtzt.

Sollten es Vorwürfe solcher „Qualität“ sein, ist das
drittklassige -Verzeihung- Krümelkackerei, die ein Schlaglicht
auf Kompetenz und Gedankenwelt der Schreihälse wirft.

Ach ja? Majestätsbeleidigung nannte man so etwas früher! Der Bundesrechnungshof ist also ein Krümelkacker, wenn er bemerkt, daß Biedenkopf eine Miete von 75 DM pro Quadratmeter zahlen müßte, aber nur 8,50 DM pro Quadratmeter gezahlt hat? Solche Vorwürfe sind also „unterste Schublade“ für Dich? Ich würde so etwas „Vorteilsnahme im Amt“ nennen! Aber wahrscheinlich bin ich auch nur ein kleinkarierter Pfennigzähler mit zu großen Ansprüchen an die Vorbildfunktion von Politikern!

So kann

man einen Menschen zermürben, man kann ihm so die Lust nehmen
und ihm die Zeit stehlen. Ist es nicht erbärmlich, wenn einem
als Kritik nichts Besseres mit etwas mehr Substanz einfällt?
Sind die politischen Gegner und Neider ihrem
Ministerpräsidenten in Sachfragen so wenig gewachsen, daß sie
in derart tief liegende Schubladen greifen müssen? Haben diese
Leute zur Tagespolitik wirklich nichts anderes beizutragen?

Biedenkopf als die Lichtgestalt der deutschen Politik oder was? Was König Kurt mit seinem Finanzminister angestellt hat war doch schon erbärmlich. Und wie er sich in dieser Sache präsentiert wirft auch kein gutes Licht auf ihn.

Gruß
Tom

Hi Michael,

Eine
Schar von Hinterbänklern aller Parteien, haben diesen Mann zum
Abschuß freigegeben.

wobei sich mir der Verdacht aufdrängt, daß vor allem Leute aus
seiner eigenen Partei ihn demontieren wollen. Die Aussage
von Eggert ist doch nichts anderes gewesen als eine unverhohlene
Aufforderung, endlich den Sessel (für ihn???) frei zu machen.
Es ist und bleibt einfach ein Drecksgeschäft…

Diese Kinkerlitzchen sind nun wirklich nicht mit den
Schmiergeldern oder Parteispenden vergleichbar.

Juristisch sicher nicht, aber Kinkerlitzchen wie diese (und auch
gerade auf Kommunalebene) „versauen“ nun mal genauso wie die
großen Affären das Vertrauen der Menschen in die Politik…

MfG Claus

Hallo Tom,

den Wahrheitsgehalt einzelner Vorwürfe kennen wir wahrscheinlich beide nicht. Aber selbst wenn Freunde Biedenkopfs in einem Gästehaus logierten - liebe Güte, besonders erschütternd finde ich das nicht, eigentlich nicht einmal der Rede wert. Natürlich findet sich ein Hinterbänkler, der seinen Taschenrechner zückt: Soundsoviel Personen, verlängertes Wochenende, die hätten in der Luxussuite des Kempinski…so, und schon haste den fünfstelligen Betrag. Die Beanstandung einer Fahrt/Reise auf der Yacht von wem auch immer liegt auf dem gleichen Niveau.

Höhe der Mietzahlungen für eine Dienstwohnung, die eigentlich nie ganz privat ist, die nur zur Dienstausübung bezogen wurde, da soll jemand etwas von 75 DM/qm fabuliert haben? Entweder wurden Aussagen des Rechnungshofes aus dem Zusammenhang gerissen oder die Leute spinnen schlicht. Und selbst wenn es so wäre - 8,50 DM statt 75 DM - sind das in meinen Augen immer noch Peanuts. So ein geringfügiger Mist wird von neidvollen Kleingeistern hochgespült, die sonst nicht viel zu sagen haben.

Es war und ist überall zu beobachten: Wenn einige Leute in der sachlichen Arbeit wenig zu leisten vermögen, steigen sie ab, suhlen sich im Dreck, in der Hoffnung, daß er sie hochspült. Die ach so korrekten Pfennigfuchser haben ihr Opfer, klagen wegen ein paar Tausendern an. Der kleine Mann, der so viel Geld noch nie auf dem Haufen gesehen hat, stimmt in die Entrüstung mit ein. Dabei interessiert es niemanden mehr, daß dringend nötige Arbeit und ein ganzer Apparat blockiert werden, was jeden Tag ein Vielfaches des beklagten Betrages kostet.

Moralapostel und Erbsenzähler schafften es unlängst, den Präsidenten der USA über eine halbe Amtszeit zu beschäftigen. Hochgespült wurde dabei die personifizierte gefährliche Unfähigkeit und menschenverachtende, fromme Dummheit.

Ob in Firmen, in Behörden oder in der Politik, es sind überall die ganz kleinen Lichter, die danach geiern, jemandem am Zeug flicken zu können, ganz korrekt, versteht sich. Den Unterschied zwischen kriminellen Machenschaften und vielleicht etwas weiter Auslegung eines harmlosen Sachverhalts mit Beträgen weit unterhalb der Geringfügigkeitsgrenze bekommen solche Buchhalter nicht unter ihre Ärmelschoner.

Wer in diesen Worten allerdings die Befürwortung von Korruption und Vorteilsnahme sieht, hat nichts begriffen.

Gruß
Wolfgang

Hi Tom!

an dem Lebenslauf kann ich nichts Ehrenrühriges entdecken.
Ganz im Gegenteil, der Mann hat gewiß nicht auf der faulen
Haut gelegen. Was also ist der Vorwurf?

Ganz sicher nicht. Aber seine vita zeigt sehr deutlich, wie
sich ein Mensch durch Geld korrumpieren lassen kann!

Das halte ich für eine eher harsche Aussage.
Der Mann hat in den Augen vieler eine tolle Karriere hingelegt. Einige sehr erfolgreiche Leute aus Politik und Wirtschaft haben das ganz ähnlich gemacht.
Ich halte nun wirklich nichts von privater Bereicherung im Amt, aber Du gehst hier zu weit indem Du den Mann auf diese perfide Weise angreifst.
Plötzlich sind die Verdienste um den Gammelladen Sachsen, den er zu Beginn seiner Amtszeit vorgefunden hatte, nichts mehr wert?

Sollte der Mann vielleicht ein paar Mark zu geringe Miete
bezahlt haben? Gibt es Meinungsverschiedenheiten, ob eine
bestimmter Raum einer Dienstwohnung vielleicht doch
überwiegend privat genutzt wird?

Es geht hier um sechsstellige Beträge, nicht um ein „paar“
Mark. Es geht darum, daß zeitweise der halbe Bekannten- und
Freundeskreis der Biedenkopfs auf Staatskosten im Gästehaus
logieren durfte.

Dafür sollte er Miete nachbezahlen.

Es geht darum, daß Biedenkopf sich
Urlaubsaufenthalte auf Luxusyachten sponsorn läßt und
anschließend behauptet (im ZDF bei „Was nun Herr Biedenkopf?“)
das wäre eine kleine Schabracke gewesen ohne jeden Komfort!
Wegen so etwas sind in anderen Ländern schon Regenten
gestürtzt.

Was bitte geht es Dich an, wo Herr Biedenkopf Urlaub macht?
Das ist doch alle nur der Neid der Leute, die eben keine Freunde mit Booten haben.
Dieser Vorwurf der Korruption auf einer solchen Basis ist doch einfach lächerlich.

Sollten es Vorwürfe solcher „Qualität“ sein, ist das
drittklassige -Verzeihung- Krümelkackerei, die ein Schlaglicht
auf Kompetenz und Gedankenwelt der Schreihälse wirft.

Ach ja? Majestätsbeleidigung nannte man so etwas früher! Der
Bundesrechnungshof ist also ein Krümelkacker, wenn er bemerkt,
daß Biedenkopf eine Miete von 75 DM pro Quadratmeter zahlen
müßte, aber nur 8,50 DM pro Quadratmeter gezahlt hat? Solche
Vorwürfe sind also „unterste Schublade“ für Dich? Ich würde so
etwas „Vorteilsnahme im Amt“ nennen! Aber wahrscheinlich bin
ich auch nur ein kleinkarierter Pfennigzähler mit zu großen
Ansprüchen an die Vorbildfunktion von Politikern!

Nein. Bzgl. der Wohung bin ich Deiner Ansicht. Nur schätze ich, hätte ein leiser Kommentar gereicht und Biedenkopf hätte die Differenz beglichen. Glaubst Du im Ernst, daß dr sich noch für 200.000 DM hin oder her interessiert?
Der bezahlt das und fertig. Vermutlich hatte er das gar nicht gemerkt.

So kann
man einen Menschen zermürben, man kann ihm so die Lust nehmen
und ihm die Zeit stehlen. Ist es nicht erbärmlich, wenn einem
als Kritik nichts Besseres mit etwas mehr Substanz einfällt?
Sind die politischen Gegner und Neider ihrem
Ministerpräsidenten in Sachfragen so wenig gewachsen, daß sie
in derart tief liegende Schubladen greifen müssen? Haben diese
Leute zur Tagespolitik wirklich nichts anderes beizutragen?

Biedenkopf als die Lichtgestalt der deutschen Politik oder
was? Was König Kurt mit seinem Finanzminister angestellt hat
war doch schon erbärmlich. Und wie er sich in dieser Sache
präsentiert wirft auch kein gutes Licht auf ihn.

…was wieder einmal zeigt, daß Du mit Deiner roten Brille nach wie vor nichts gelernt hast.
Niemand ist perfekt und Biedenkopf ist ein Mann des Geldes. Er hat in Sachsen viel getan und nun reitet man auf einer Urlaubsreise herum.
Der Mann kann sich selbst 5 Boote kaufen. Der braucht das auf die Tour sicherlich nicht.
Dieses Messen mit zweierlei Maß ärgert mich persönlich wirklich. Kriminelle Kommunisten in der Regierung zu haben ist o.k. Aber ein Ministerpräsident, der Urlaub mit einem Freund macht (und dabei noch nicht mal mit ihm schläft. Kritik hieran wäre ob der unsäglichen Spießigkeit in diesem Lande ja noch nachvollzihbar…), ist inakzeptabel?

Mann oh mann…

Sorry, mathias, es ist nicht egal…
Hi Mathias
Als ich mal Zeitangestellter beim Staat war, durfte ich ein Verbot der Annahme von Geschenken unterschreiben.
darin wurde mir explizit verboten
das Bezahlenlassen von Urlaubsreisen
kein Witz…

Scherzfrage: ist ein Ministerpräsident ein Staatsbediensteter…

Ich empfinde es als bodenlose Frechheit, das Dinge, die dem normalen Staatsdiener und Beamten explizit verboten werden, beim obersten Dienstherren plötzlich nicht mehr so schlimm sind. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen und es werden Sonderrechte eingeführt, was dem Bürger einfach nicht verständlich zu machen ist.

das hat mit Neid…
(ich segel auch gerne)
wirklich gar nichts zu tun

Das hat was mit Wasser predigen, Schampus saufen, und Gülle an die Bürger ausschenken zu tun. Wenn einer, wie jetzt Biedenkopf, die Bodenhaftung verliert, dann muß er halt damit rechnen, das das rauskommt und ausgeschlachtet wird.
Der selbstherrliche Stil, der bei diesen langjährigen Ministerpräsidenten (und Kanzlern) einreisst, führt zu deren Sturz, weil das „an der Basis“ gar net gut ankommt.
Die Verdienste von Biedenkopf um Sachsen bleiben davon unberührt.
Aber ich finde, er sollte ein Einsehen haben und, zum besten seiner Partei und des Landes Sachsen, rechtzeitig vor der Wahl den Sessel für einen Nachfolger freimachen. Ich möchte ihm nicht wünschen, das die Sachsen-CDU den Weg der Bundes-CDU nimmt…

Über ähnliche Affären stürzten auch Streibel und Späth.
Und die Verdienste von Späth um BW bestreiten net mal seine härtesten Gegner.

Gruß
Mike

Hi!

Als ich mal Zeitangestellter beim Staat war, durfte ich ein
Verbot der Annahme von Geschenken unterschreiben.
darin wurde mir explizit verboten
das Bezahlenlassen von Urlaubsreisen
kein Witz…

Ich weiß.
Nur stellt sich hier, und nun wird es fieselig, die Frage, ob es ein „Bezahlenlassen von Urlaubsreisen“ ist, wenn ich einen Freund auf seinem Boot besuche. Hingefahren ist er ja sicherlich selber, der Herr Biedenkopf.

Scherzfrage: ist ein Ministerpräsident ein
Staatsbediensteter…

Warum nicht?

Ich empfinde es als bodenlose Frechheit, das Dinge, die dem
normalen Staatsdiener und Beamten explizit verboten werden,
beim obersten Dienstherren plötzlich nicht mehr so schlimm
sind. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen und es werden
Sonderrechte eingeführt, was dem Bürger einfach nicht
verständlich zu machen ist.

Das darf nicht sein, schon klar.
Aber ich sehe hier eben kein vergehen.
Wenn Du als Beamter von der Zulassungsstelle in das Ferienhäuschen eines Freundes fährst, um dort ein zackiges Wochenende zu verbringen, juckt das doch auch keinen.
Nur auf einen Flug darfst Du Dich nicht einladen lassen.

das hat mit Neid…
(ich segel auch gerne)
wirklich gar nichts zu tun

Das hat was mit Wasser predigen, Schampus saufen, und Gülle an
die Bürger ausschenken zu tun. Wenn einer, wie jetzt
Biedenkopf, die Bodenhaftung verliert, dann muß er halt damit
rechnen, das das rauskommt und ausgeschlachtet wird.
Der selbstherrliche Stil, der bei diesen langjährigen
Ministerpräsidenten (und Kanzlern) einreisst, führt zu deren
Sturz, weil das „an der Basis“ gar net gut ankommt.
Die Verdienste von Biedenkopf um Sachsen bleiben davon
unberührt.
Aber ich finde, er sollte ein Einsehen haben und, zum besten
seiner Partei und des Landes Sachsen, rechtzeitig vor der Wahl
den Sessel für einen Nachfolger freimachen. Ich möchte ihm
nicht wünschen, das die Sachsen-CDU den Weg der Bundes-CDU
nimmt…

Wird sie nicht. Man wird ihn auch wiederwählen.
Ich bin, wie gesagt, nciht der Meinung, daß er hier bewußt etwas falsch gemacht hat.

Über ähnliche Affären stürzten auch Streibel und Späth.
Und die Verdienste von Späth um BW bestreiten net mal seine
härtesten Gegner.

Späth stürzte doch nicht.
Weißt Du eigentlich, was der heute macht?
Der lacht doch über die Sozis.

Grüße,

Mathias

Hi Mathias!

Plötzlich sind die Verdienste um den Gammelladen Sachsen, den
er zu Beginn seiner Amtszeit vorgefunden hatte, nichts mehr
wert?

Habe ich das mit auch nur einem Wort behauptet? Warum unterstellst Du mir solche Sachen? Aber ich bin der Meinung, daß Leistung in der Vergangenheit nicht persönliches Fehlverhalten der Gegenwart aufwiegt.

Es geht hier um sechsstellige Beträge, nicht um ein „paar“
Mark. Es geht darum, daß zeitweise der halbe Bekannten- und
Freundeskreis der Biedenkopfs auf Staatskosten im Gästehaus
logieren durfte.

Dafür sollte er Miete nachbezahlen.

Da sind wir uns ja einig. Sprechen wir uns in einem Monat nochmal und sehen was bis dahin passierte. Bin gespannt ob er seine Schulden begleicht!

Was bitte geht es Dich an, wo Herr Biedenkopf Urlaub macht?

Nix!

Das ist doch alle nur der Neid der Leute, die eben keine
Freunde mit Booten haben.
Dieser Vorwurf der Korruption auf einer solchen Basis ist doch
einfach lächerlich.

Ach ja? Komischerweise liefen da einige Immobiliendeals zwischen Schlereth und Biedenkopf. Sachsen Landesregierung macht sich komischerweise auch für die Vermarktung von Grundstücken von Biedenkopfspezl Schlereth stark. Ganz davon abgesehen, daß Schlereth Biedenkopf persönlich durch 3 mal 20.000 DM Spenden im Wahlkampf unterstützte.
Ich sage Dir im Ernst, Mathias: Wäre ich an Biedenkopfs Stelle gewesen, dann wäre ich da mit mehr Fingerspitzengefühl rangegangen.

Nein. Bzgl. der Wohung bin ich Deiner Ansicht. Nur schätze
ich, hätte ein leiser Kommentar gereicht und Biedenkopf hätte
die Differenz beglichen. Glaubst Du im Ernst, daß dr sich noch
für 200.000 DM hin oder her interessiert?

Du überschätzt eindeutig das Gehalt eines Ministerpräsidenten.

Der bezahlt das und fertig. Vermutlich hatte er das gar nicht
gemerkt.

Hat es nicht gemerkt? Der hat Küchenmädchen, Koch und Putzfrauen und merkt nicht, daß er dafür nix zahlt?

…was wieder einmal zeigt, daß Du mit Deiner roten Brille
nach wie vor nichts gelernt hast.

Gähn! Du nervst mit Deinen dämlichen Kommentaren! Habe ich Dich schon jemals in eine Ecke gestellt? Der konservative Münchner BWL-Juppie oder so? Also laß’ das auch bei mir bleiben, bittesehr!

Niemand ist perfekt und Biedenkopf ist ein Mann des Geldes. Er
hat in Sachsen viel getan und nun reitet man auf einer
Urlaubsreise herum.

Siehe oben!

Der Mann kann sich selbst 5 Boote kaufen. Der braucht das auf
die Tour sicherlich nicht.

Kann er nicht. Im übrigen gehörte diese Yacht gar nicht seinem Freund. Das Ding war gemietet und kostet schlappe 100.000 US-Dollar die Woche. Biedenkopf hat nix gezahlt. Hat wahrscheinlich nix vom Preis gewußt.

Dieses Messen mit zweierlei Maß ärgert mich persönlich
wirklich. Kriminelle Kommunisten in der Regierung zu haben ist
o.k. Aber ein Ministerpräsident, der Urlaub mit einem Freund
macht (und dabei noch nicht mal mit ihm schläft. Kritik hieran
wäre ob der unsäglichen Spießigkeit in diesem Lande ja noch
nachvollzihbar…), ist inakzeptabel?

Im Gegnsatz zu Biedenkopf stehen Trittin und Fischer zu ihrer Vergangenheit. Hätte Biedenkopf gesagt: „Sorry, war ein Versehen, ich begleiche meine Schulden auf der Stelle“ wäre das alles kein Problem gewesen. Die Tatsache, aber, daß sich König Kurt keiner Schuld bewußt ist, und die Mitarbeiter die auch nur einen Ton sagen, ihre Papiere abholen können, zeigt nur nach welcher Gutsherrenmanier dieser Mann das Zepter schwingt!

Grüße
Tom

Hi

…so ‚normal‘ wie Kurt damals schon war:

Das Kampfblatt

Die Wandlung zum Kampfblatt begann eigentlich mit dem Tode Benno Ohnesorgs. Zwar gab es auch schon vorher Artikel zu Vietnam und den Notstandsgesetzen, doch dem Rektor, der Kultur und dem Uni-Sport wurde noch mehr Platz eingeräumt. Doch die Schüsse in Berlin veränderten auch die BSZ. Anfänglich eher zurückhaltend, schwappte nun auch die Welle der Empörung und des Protestes bis in die BSZ: Überschriften wie „Revolte gegen Springer!“ waren auf der Titelseite gang und gäbe.

1969 wird die BSZ noch kritischer: Der damalige Rektor Kurt Biedenkopf wird zur Zielscheibe, nachdem er sich im Januar für eine Abschaffung der Studierendenschaft als Zwangskörperschaft ausgesprochen hatte.

…jeder bleibt sich gleich…

Gruss
jan

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi!

Plötzlich sind die Verdienste um den Gammelladen Sachsen, den
er zu Beginn seiner Amtszeit vorgefunden hatte, nichts mehr
wert?

Habe ich das mit auch nur einem Wort behauptet? Warum
unterstellst Du mir solche Sachen? Aber ich bin der Meinung,
daß Leistung in der Vergangenheit nicht persönliches
Fehlverhalten der Gegenwart aufwiegt.

Nein, aber vielleicht sollte man mal nachrechnen, ob die ausstehenden Mietzahlungen überhaupt relevant sind angesichts der riesigen finanziellen Vorteile, die King Kurt während seiner Amtszeit für Sachsen herausgeholt hat.

Es geht hier um sechsstellige Beträge, nicht um ein „paar“
Mark. Es geht darum, daß zeitweise der halbe Bekannten- und
Freundeskreis der Biedenkopfs auf Staatskosten im Gästehaus
logieren durfte.

Dafür sollte er Miete nachbezahlen.

Da sind wir uns ja einig. Sprechen wir uns in einem Monat
nochmal und sehen was bis dahin passierte. Bin gespannt ob er
seine Schulden begleicht!

Das wird er wohl tun. Was soll er denn sonst machen?

Was bitte geht es Dich an, wo Herr Biedenkopf Urlaub macht?

Nix!

Das ist doch alle nur der Neid der Leute, die eben keine
Freunde mit Booten haben.
Dieser Vorwurf der Korruption auf einer solchen Basis ist doch
einfach lächerlich.

Ach ja? Komischerweise liefen da einige Immobiliendeals
zwischen Schlereth und Biedenkopf. Sachsen Landesregierung
macht sich komischerweise auch für die Vermarktung von
Grundstücken von Biedenkopfspezl Schlereth stark. Ganz davon
abgesehen, daß Schlereth Biedenkopf persönlich durch 3 mal
20.000 DM Spenden im Wahlkampf unterstützte.
Ich sage Dir im Ernst, Mathias: Wäre ich an Biedenkopfs Stelle
gewesen, dann wäre ich da mit mehr Fingerspitzengefühl
rangegangen.

Ich auch.
Dennoch ist es o.k., mit einem Geschäftsfreund auf einem Boot zu sitzen.

Nein. Bzgl. der Wohung bin ich Deiner Ansicht. Nur schätze
ich, hätte ein leiser Kommentar gereicht und Biedenkopf hätte
die Differenz beglichen. Glaubst Du im Ernst, daß dr sich noch
für 200.000 DM hin oder her interessiert?

Du überschätzt eindeutig das Gehalt eines Ministerpräsidenten.

Als er Miprä wurde, war er bereits stinkreich.
Das Gehalt hatte er nicht nötig.

Der bezahlt das und fertig. Vermutlich hatte er das gar nicht
gemerkt.

Hat es nicht gemerkt? Der hat Küchenmädchen, Koch und
Putzfrauen und merkt nicht, daß er dafür nix zahlt?

Wer weiß?
Du merkst, beides sind Unterstellungen, sonst nichts, oder?

Niemand ist perfekt und Biedenkopf ist ein Mann des Geldes. Er
hat in Sachsen viel getan und nun reitet man auf einer
Urlaubsreise herum.

Siehe oben!

Der Mann kann sich selbst 5 Boote kaufen. Der braucht das auf
die Tour sicherlich nicht.

Kann er nicht.

siehe oben!

Im übrigen gehörte diese Yacht gar nicht seinem
Freund. Das Ding war gemietet und kostet schlappe 100.000
US-Dollar die Woche. Biedenkopf hat nix gezahlt. Hat
wahrscheinlich nix vom Preis gewußt.

Natürlich nicht. Und wenn, wenn interessiert´s?
Fragt Dein Chef Dich nach dem Beruf Deines Freundes, in dessen Wohnung Du eingeladen bist?

Dieses Messen mit zweierlei Maß ärgert mich persönlich
wirklich. Kriminelle Kommunisten in der Regierung zu haben ist
o.k. Aber ein Ministerpräsident, der Urlaub mit einem Freund
macht (und dabei noch nicht mal mit ihm schläft. Kritik hieran
wäre ob der unsäglichen Spießigkeit in diesem Lande ja noch
nachvollzihbar…), ist inakzeptabel?

Im Gegnsatz zu Biedenkopf stehen Trittin und Fischer zu ihrer
Vergangenheit. Hätte Biedenkopf gesagt: „Sorry, war ein
Versehen, ich begleiche meine Schulden auf der Stelle“ wäre
das alles kein Problem gewesen. Die Tatsache, aber, daß sich
König Kurt keiner Schuld bewußt ist, und die Mitarbeiter die
auch nur einen Ton sagen, ihre Papiere abholen können, zeigt
nur nach welcher Gutsherrenmanier dieser Mann das Zepter
schwingt!

Das ist lediglich eine Frage des persönlichen Umgangs mit Konflikten. Finde ich hier nicht wirklich interessant.
Der Unterschied ist, daß Trittin und Fischer es aus reiner Frechheit immer noch nicht für nötig hielten, sich aus der Politik in diesem Land zurückzuziehen während Biedenkopf eben erst mal nachrechnet, ob die Vorwürfe stimmen. Der mediale Einsatz ist derselbe, nur die Schwere des Deliktes nicht.

Aber das zeigt nur wieder, wo die Sache hier hindriftet…

Grüße,

Mathias

Hallo,
Nachstehender Typ hat auch noch nichts dazugelehrnt.
Aber bei den „Schwarzen“ ist das ja eigentlich N O R M A L.

Verheiratet mit Ingrid Kuhbier, der Tochter des Fritz Ries, was Biedenkopf in seiner Biographie gerne unterschlägt. Fritz Ries, Nazi und Kriegsgewinnler durch Ariesierung, erhielt 1972 von Helmut Kohl das Grosse Bundesverdienstkreuz. Marianne Strauss, Frau von FJS, war an Ries’ Firma Pegulan beteiligt, und zwar auf die Weise, dass sie erst einmal Anteile an der Firma erhielt, die sie erst durch angelaufende Gewinne daraus zu begleichen hatte.

Nachzulesen in: „Schwarzbuch Helmut Kohl“, Bernt Engelmann, Steidl-Verlag

Eine Suche via google.de mit dem Eintrag „kurz biedenkopf fritz ries“ in die Suchmaske fördert ebenfalls interessante Beiträge zutage.

Marco

Hallo Josef,

Deinen Ärger kann ich gut verstehen. Mich regt sowas schon lange nicht mehr auf - hat aber nichts mit resignation meines politischen naturells zu tun. es wird solche affären - oder egal wie man das nennen mag, immer geben. immer, und dabei ist es schon lange egal, in welchem politischen spektrum. das ist schon zur normalität in unserem lande geworden.

nur : in einem land, wo die damen und herren politiker ihre eigene machtgeilheit und bereicherungssucht über die lösung der ernsthaften probleme stellen, sollte sich dann auch niemand wundern, daß unsereins nicht mit einem eimer wasser ins schwimmbad geht. ganz einfach. auch biedenkopf geht - eine frage der zeit. wann ? bald. gruß tom und halt den kopf hoch.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]