Moin,
eine Kollegin, deutlich im presbiopen Alter
, schimpft über ihre Brille.
Mein Vorschlag bifokale KL zu versuchen wurden mit „Der Arzt/Optiker (?) sagt, es keine solchen KL.“.
Ich vermute - zugunsten des AA/Optikers - das die Äußerung fehlerhaft wiedergegeben wurde und gemeint war, dass sie keine KL tragen kann und damit auch keine Bifo-KL.
Oder aber der AA/Optiker hat keine Erfahrung mit diesen - doch etwas anspruchsvolleren Linsen, bzgl. der Anpassung - schlicht keine Erfahrung und rettet sich mit obiger Aussage.
Hat jemand schon mal versucht solche KL zu tragen? Wird man bei dem entsprechenden Vorschlag/Wunsch mit Ausreden davon abgebracht?
Das es diese KL gibt, läßt sich mit jeder Suchmaschine und Sucheingabe „Kontaktlinse bifokal/multifokal“ beweisen.
Bin mal an Berichten aus der Praxis interessiert, möglichst eigene.
Danke.
Gruß Volker
Hallo,
Bei meiner vorletzten Augenkontrolle (bin 60+) habe ich dieses Thema mit meiner Augenärztin besprochen. Ihre Aussage: „Ich verschreibe Ihnen gerne Bifokal/Gleitsicht-Kontaktlinsen, aber bisher hat kein Patient diese Linsen dauerhaft vertragen.“ Dementsprechend habe ich dann weiche Kontaktlinsen und für die Nähe eine Lesebrille gewählt.
Es grüßt
Der Daimio
Moin Daimio,
herzlichen Dank für Deine Erfahrung.
Die Aussage der AA „Die KL wurden nicht dauerhaft vertragen.“ (sinngemäß) müsste man nun auch genau hinterfragen.
Da diese KL außer den „Standard-Parametern“ Rückfläche (Krümmung), Durchmesser und Dioptrie, weitere Parameter haben, an denen „gedreht“ werden kann, sind sie sehr viel schwieriger erfolgreich anzupassen.
Deshalb werden sie wohl von den meisten Optikern/AA gemieden. Für einen „Ich-kann-auch-KL-Anpasser“ sind sie jedenfalls nicht sinnvoll einzusetzen.
Da die Kollegin ohnehin nicht sehr zufrieden mit ihrem Optiker ist und unbedingt von der Brille weg möchte, sucht sie jetzt einen KL-Spezialisten/KL-Institut und wird dort ihr Anliegen vortragen.
Gruß Volker