Hallo,
bin seit längerem Mitglied der DAK. Im Prinzip von Beginn meiner Ausbildung 2001. Bin jetzt 23 Jahre alt und überlege ernsthaft zur BID-Direkt zu wechseln.
Wie sind da so Eure Meinungen zu?
Warum ich wechseln möchte?
Naja, habe bis jetzt keine Probleme mit der DAK gehabt. Nur habe ich zweimal nach Förderungen gefragt, was z.B. Rückenschule und FEldenkreis Therapie angeht und bekam beide MAle recht unverschämte antworten.
Des weiteren ist der BEitragssatz der BIG natürlich deutlich besser.
hast du denn von der BIG Direkt schon eine Zusage erhalten, dass die von dir genannten Leistungen übernommen werden?
Ich kann dir aus eigener Erfahrung etwas erzählen: Vor zwei Jahren bin ich zu einer BKK gewechselt, die so heißt, wie ein Gebirgszug in Deutschland und mit „T“ beginnt.
Die waren damals auch viel günstiger, als alle anderen Kassen. Aber: Das, was dort an Mist produziert wurde und immer noch produziert wird, ist für eine Krankenkasse schlichtweg unverzeihlich und kann auch durch einen noch so niedrigen Beitragssatz nicht mehr wettgemacht werden (ich bin dort nicht mehr versichert und bezahle lieber wieder einen höheren Beitrag!).
Ich würde mir daher den Wechsel sehr, sehr gut überlegen. In Punkto Service und Mitarbeiterkompetenz fährst in jedem Fall mit den etablierten Kassen meistens wesentlich besser.
Hallo,
als Mitarbeiter der Kasse mit den „unverschämten“ Antworten,
entschuldige ich mich natürlich sofort für den oder die unbekannte
Kollege/Kollegin. Mehr kann ich in diesem Brett dazu nicht sagen,
da ich befangen bin.
Gruss
Günter Czauderna
bin seit längerem Mitglied der DAK. Im Prinzip von Beginn
meiner Ausbildung 2001. Bin jetzt 23 Jahre alt und überlege
ernsthaft zur BID-Direkt zu wechseln.
Muss man über GKV Wechsel ernsthaft nachdenken, wenn 98% der Leistungen identisch sind!
Wie sind da so Eure Meinungen zu?
Gespalten!
Warum ich wechseln möchte?
Naja, habe bis jetzt keine Probleme mit der DAK gehabt. Nur
habe ich zweimal nach Förderungen gefragt, was z.B.
Rückenschule und FEldenkreis Therapie angeht und bekam beide
MAle recht unverschämte antworten.
Unverschämte Antworten bekommen Sie von Mitarbeitern, nicht von Ihrer GKV. Mitarbeiter gibt es auch bei anderen Kassen.
Zur Rückenschule und Feldenkrais Therapie! Ich persönlich bin der Ansicht, dass solche sachen nicht finanziert werden sollten. Das ist 1. Eigeninteresse (Sie haben ja sonst die Schmerzen) und 2. kein existenzielles Risiko.
Wenn Sie glauben, dass Sie etwas für Ihre Gesundheit tun sollten, dann ist das gut und richtig! Tun Sie es!
Des weiteren ist der BEitragssatz der BIG natürlich deutlich
besser.
Ein Beitragssatz muss ersteinmal immer 13,4 (Ausgleichsatz des RSA) plus Verwaltungskosten plus Sonderleistungen sein!
Also, bin auf Eure Ratschläge gespannt…
Denke einmal darüber nach, ob der Arzt von der BIG-BKK pro Quartal den gleichen Betrag erhält, wie von der DAK!
Und denk einmal darüber nach, wie hoch die zusätzlichen Kosten durch das Kassensurfen sind, die die Mitglieder zusätzlich tragen müssen!
ich bin jetzt seit 3 Jahren Mitglied bei der BIG, war vorher genau wie du bei der DAK.
Ich bereue den Wechsel bis jetzt nicht. Ich fühle mich bei der BIG sehr gut aufgehoben. Sie haben seit Jahren einen stabilen relativ niedrigen Beitragssatz (12,1 %) und die Leistungen stimmen (Akkupunktur zählt z.B. dazu).
Ob allerdings die von dir genannten Behandlungen gezahlt werden, wage ich zu bezweifeln. Aber erkundige dich doch einfach mal bei der BIG.
Hallo,
nun denn, da ich gebten wurde und nicht von mir aus antworte,
dann dazu folgendes.
Grundsätzlich hat Thorulf das genau auf den Punkt gebracht.
Selbstverständlich wird in der heutigen Zeit zunächst immer
auf den Beitragssatz geschaut, zumal, wenn man seine Krankenkasse
nur vom Gehaltszettel her kannte. Wenn man aber sich den Leistungskatalog mal genau anschaut, gibt es hie und da doch kleine,
aber feine Unterschiede. So wurde die DAK von ÖKO mit der Note
„Gut“ bewertet und rangiert von 150 gestesteten Krankenkassen
an 2. Stelle (1. Platz übrigens die HEK). Ebenso ging es im
Testverfahren was die Zusatzversicherungen anging. Bei den
Integrierten Versorgungen (d.h. die Hand in Hand-Behandlung zwischen
Ärzten und Krankenhäusern) ist die DAK inzwischen Marktführer und
was die Serviceleistungen angeht (Ausnahmen, wie bei Ihnen sind
zwar sehr, sehr bedauerlich, lassen sich aber bei dieser Größen-
ordnung nie ganz vermeiden - schliesslich arbeiten da auch nur
Menschen), ist die DAK seit Jahrzehnten mit ihren Geschäftsstellen-
netz führend in Deutschland. Das sind nur wenige Beispiele -
gleichwohl, unser Beitragssatz ist nicht der niedrigste, aber wenn
wir nun hören, dass Krankenkassen zum Jahr 2006 die Beiträge erhöhen
müssen, und da sind auch Betriebskrankenkassen dabei, dann ist die
DAK mit ihrem Satz, der 2006 stabil bleiben soll (??!!!) doch
gut aufgestellt.
Vorredner sprach von der BKK T…, wie man hört, steht da eine
weitere Fusion ins Haus, aber momentan nur ein gerücht.
Also, nichtz wechseln, vielleicht nochmal anrufen oder hingehen, da
lässt sich bestimmt vieles klaeren.
Gruss
Günter Czauderna
vielen Dank für die Blumen. Das Wechselfieber hat nun seit 3 oder 4 Jahren die GKV fest in der Hand. Die Mechanismen kennt man von der PKV. Die Kosten steigen, weil die Jungen und Gutverdienenden wechseln und weil Kassen sich mit unrealistischen prämien am Markt gegenseitig unterbieten. Das ganze wird dann von Krediten finanziert und von den anderen Kassen ausgeglichen (s.a. BKK Heilberufe!).
Es gibt nur zwei Alternativen:
RSA abschaffen und alles voll freigeben - dann wird es nicht lange dauern bis die Ersten heulen! Das wäre Wettbewerb!
Die Einheitskasse - und das ist sozialistische Planwirtschaft, die ich niemals akzeptieren werde!
Ich glaube Nr. 1 würde den großen, alten und etablierten und einigen kleinen und feinen Kassen sehr gut zu Gesicht stehen. Die DAK wird daran nicht kaputt gehen. Die wird stehen wie eine deutsche Eiche.
Aber im heutigen System braucht sich keiner Gedanken machen. Wenn seine Kasse Pleite geht, dann wechselt er wieder. Für ne Bratpfanne oder zwei Stunden Rückenschule!
Du bis Deutschland - weiter so!
In Kanada nennt man das die Zeit der Lemminge!
Wann wird irgendwer in Deutschland verstehen, dass Versicherungen keine Bratpfannen sind, die man kauft und wieder wegwirft!
Und wann hört der Schwachsinn auf Dinge zu versichern, die nicht versicherungswürdig sind - Rückenschule, Schutzimpfungen, Vorsorgeuntersuchungen, etc.
Die Streichung der Brillen und der Erkältungemittel war ein guter Anfang!
Hallo Thorulf,
wollte nur nochmal klarmachen, dass weder der BEitragssatz, noch die nicht erbrachte Leistung der Rückenschule mich dazu gebracht hat über einen Wechsel der GKV nachzudenken.Es ging einfach auch um den Umgang miteinander. Wenn es mir wie von dir erwähnt um die Rückenschule ginge, hätte ich wohl eher die Frage stellen müssen, welche KAsse, die gut ist übernimmt die Kosten etc.
Naja, deine Einstellung zu der Problematik der Rückenschule finde ich sowieso sehr mutig.
Ich hatte 2 Bandscheibenvorfälle und frage mich natürlich, warum bin ich versichert wenn die KAsse dann die Nachbehandlung nicht zahlt.
Ebenso ein Beispiel war, dass ich zur eigentlichen Vorbeugung eines Bandscheibenschadens Feldenkreis Therapie machen wollte.
Diese wurde ebenfalls von der DAK nicht übernommen, da man dort befürwortete, dass ich operiert werden soll.
Hm, was soll ich sagen. Mit den selbst finanzierten Therapiekosten trat Besserung ein. Komisch, oder?Warum versucht eine Kasse nicht zuerst das „kleinere Übel“ für sie zu wählen und es mit z.B. MEthoden wie Feldenkreis bei Patienten zu versuchen?NEin, wir hauen das Geld direkt raus und wollen die teuersten Ausgaben.Ist das im Sinne der VErsichertengemeinschaft?
Naja, das weicht schon alles sehr von meiner Frage ab.
Diese ja eigentlich nur war, was ihr zu einem Wechsel sagt.
Würdet ihr eigentlich, sobald es möglich ist, in die PKV eintreten?Und wenn ja, warum?
Naja, deine Einstellung zu der Problematik der Rückenschule
finde ich sowieso sehr mutig.
Die ist nicht muti, sondern kaufmännisch. Jeder Versicherungskunde sollte eigenverantwortlich etwas für seine Gesundheit tun!
Ich hatte 2 Bandscheibenvorfälle und frage mich natürlich,
warum bin ich versichert wenn die KAsse dann die
Nachbehandlung nicht zahlt.
Die Nachbehanddlung ist Krankengymnastik!
Ebenso ein Beispiel war, dass ich zur eigentlichen Vorbeugung
eines Bandscheibenschadens Feldenkreis Therapie machen wollte.
Vorbeugung sollte Eigeninteresse sein!
Diese wurde ebenfalls von der DAK nicht übernommen, da man
dort befürwortete, dass ich operiert werden soll.
Hm, was soll ich sagen. Mit den selbst finanzierten
Therapiekosten trat Besserung ein.
Medizinsich gesehen, kann man einen Bandscheibenvorfall nicht mit Feldenkreis behandeln, nur vorübergehende Linderung und Besserung verursachen! Die OP kommt dann sowieso! Rausgeschoben, nicht aufgehoben!
Komisch, oder?Warum
versucht eine Kasse nicht zuerst das „kleinere Übel“ für sie
zu wählen und es mit z.B. MEthoden wie Feldenkreis bei
Patienten zu versuchen?NEin, wir hauen das Geld direkt raus
und wollen die teuersten Ausgaben.Ist das im Sinne der
VErsichertengemeinschaft?
Mittel- bis langfristig günstiger!
Naja, das weicht schon alles sehr von meiner Frage ab.
Diese ja eigentlich nur war, was ihr zu einem Wechsel sagt.
Ich finde den teil der Diskussion viel Interessanter!
Würdet ihr eigentlich, sobald es möglich ist, in die PKV
eintreten?Und wenn ja, warum?
Wäre die Frage, on Du die Voraussetzugen mitbringst (Bei Angestellten Bruttoeinkommen deutlich über 47.000 Euro!
Die Atteste zu den zwei Bandscheibenvorfällen. Hier ist mit einem Zuschlag zu rechnen.