Hallo!
Mein Freund und ich möchten in der zweiten Februarwoche nach Ägypten fliegen und ich würd bis dahin meine Figur gerne ein bisschen in Form bringen. Ich fühle mich jetzt nicht dick, aber auch nicht fit und meine Problemstellen werden zu Weihnachten immer ein bisschen „intensiver“.
Ich bin ca 163cm groß und wiege… nun ja, inzwiwschen so 60 kg. Hatte schon mal 52 und fühlte mich damit auch entschieden wohler. Hab momentan einfach das Problem, dass das Essen zu gut schmeckt und ich durchs Studium ziemlich viel herum sitze. Will es auch nicht beschönigen: Ich bin ein Sportmuffel.
Wieviel wäre ratsam in einem Monat abzuspecken? Und wie mach ich das am geschicktesten (Im Hinblick darauf, dass ich recht viel Lernstress haben werden im Jänner, sprich viel herumsitze und ein Sportmuffel bin)?
Ich will eigentlich keine Diät machen, weil ich erfahrungsgemäß dann auf den Jojo-Effekt schon warten kann. Ich dachte mir, einfach die Naschsachen wegzulassen und mehr Obst und Gemüse zu essen und auf fettiges eben so weit als möglich zu verzichten wäre mal ein guter Anfang. Ich hab auch fest vor meine Pilates-DVD wieder auszugraben und jeden Tag ein halbe Stunde zu trainieren.
Was denkt ihr, wie sind meine Erfolgschancen? Werde ich so überhaupt etwas abnehmen? Es geht mir vorrangig nicht um das Gewicht sondern um die Esthetik des Körpers.
lg infi
Hi!
Also Innerhalb eines Monats hast du so gut wie keine Chance. Auch solltest du im Monat nicht mehr als max. 1,5 kilo abnehmen, alles andere kommt sofort wieder drauf- Jojo Effekt eben.
Weniger Süßes und wenig Fett sind schonmal ne gute Idee, mehr als das Gewichtabnehmen, was du eigentlich nicht nötig hast, wird die Beckenboden oder auch Schwangerschaftstraining bringen. Das strafft Bauch Busen und Po, und das ist es eher was du willst, oder? Also Beine strecken, Bauchtraining, aber so richtig viel wird man nach einem Monat wohl nicht sehen.
Allerdings wirst du dich besser fühlen 
lg
Kate
Hallo Infi,
Es geht mir vorrangig nicht um das
Gewicht sondern um die Esthetik des Körpers.
Das ist ein sehr guter Ansatz, denn auf gesunde Art und Weise (und ohne Jojo-Gefahr) wirst Du in sechs Wochen keine acht Kilo abnehmen können.
Was Deinen Schlachtplan angeht:
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Fett reduzieren: ja - auf Fett (fast) völlig verzichten: nein; wegen der versteckten Fette geht es ohnehin nicht. Ein bissl Fett muß auch während einer ‚Diät‘ sein und zwar nicht nur als Geschmacksträger und Brennstoff, sondern auch als unverzichtbare Voraussetzung für die Verwertung fettlöslicher Vitamine. Um ‚nebenbei‘ ein paar Pölsterchen loszuwerden, kannst Du z. B. von 3,5 % auf 1,5 %-Milchprodukte, von Salami auf Putenbrust, von Doppelrahmfrischkäse auf Hüttenkäse, von Schweinekotelett auf Hähnchenbrust, etc., umsteigen. Ach ja… Augen auf bei fettreduzierten Lebensmitteln: hier wird das Fett häufig durch Zucker ersetzt, also lohnt ein etwas genauerer Blick auf die Zutatenliste.
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Naschereien und Knabbereien solltest Du ebenfalls nicht vollständig canceln, weil ein absolutes Süßigkeitenverbot unweigerlich zu Heißhunger auf just dieselbigen führt, sondern die Nascherei lediglich einschränken bzw. das Naschwerk gegen Figurfreundlicheres austauschen, zum Beispiel: Zartbitterschokolade mit mindestens 70 % Kakao (die kannst Du auch in einem kleinem Töpfchen schmelzen und zur Hälfte Früchte Deiner Wahl darin tauchen), Popcorn (mit ein bißchen Salz und natürlich ohne Butter), Salzstangen oder ‚Russisches Brot‘, Gummibärchen.
Will es auch nicht beschönigen: Ich bin ein Sportmuffel.
Dann nutze die Möglichkeiten, die Dir der Alltag bietet. Ein paar Treppen werden sich mit Sicherheit auftreiben lassen; wenn Du zur Uni mit den Öffentlichen fährst, kannst Du eine oder zwei Stationen früher aussteigen und den Rest zu Fuß zurücklegen oder - so denn die Uni in zumutbarer Entfernung liegt - gleich dorthin und zurücklaufen.
Was denkt ihr, wie sind meine Erfolgschancen? Werde ich so
überhaupt etwas abnehmen?
Keine acht Kilo, aber das eine oder andere ist durchaus realistisch. Und den Rest kaschierst Du mit einem geschickt gewählten Badeanzug bzw. Bikini und evtl. einem Pareo. 
Grüße
Renee
Hi Renee,
Es geht mir vorrangig nicht um das
Gewicht sondern um die Esthetik des Körpers.
Das ist ein sehr guter Ansatz,
Bist Du da sicher? Wenn die Ästhetik des Körpers vom Gewicht abhängig gemacht wird, dann ist das Gewicht das Problem.
Für Ästhetik selbst hilft nur Bewegung/Muskeltraining/Sport.
Gruß,
Anja
Hallo!
Mein Freund und ich möchten in der zweiten Februarwoche nach
Ägypten fliegen und ich würd bis dahin meine Figur gerne ein
bisschen in Form bringen. Ich fühle mich jetzt nicht dick,
aber auch nicht fit und meine Problemstellen werden zu
Weihnachten immer ein bisschen „intensiver“.
das ist nichts beunruhigendes,willkommen im Club
Ich bin ca 163cm groß und wiege… nun ja, inzwiwschen so 60
kg. Hatte schon mal 52 und fühlte mich damit auch entschieden
wohler. Hab momentan einfach das Problem, dass das Essen zu
gut schmeckt und ich durchs Studium ziemlich viel herum sitze.
Will es auch nicht beschönigen: Ich bin ein Sportmuffel.
Wieviel wäre ratsam in einem Monat abzuspecken? Und wie mach
ich das am geschicktesten (Im Hinblick darauf, dass ich recht
viel Lernstress haben werden im Jänner, sprich viel herumsitze
und ein Sportmuffel bin)?
Lernen und Diät passt sowieso nicht zuasmmen.
Ich will eigentlich keine Diät machen, weil ich
erfahrungsgemäß dann auf den Jojo-Effekt schon warten kann.
Ich dachte mir, einfach die Naschsachen wegzulassen und mehr
Obst und Gemüse zu essen und auf fettiges eben so weit als
möglich zu verzichten wäre mal ein guter Anfang.
mach mal den Versuch Fett und Zucker so gut wie es geht zu trennen.
Sahnetorte,mal als Beispiel genannt oder Vollmilchschokolade
diese (leckeren)Kombinationen sind soooo fies!
Ich hab auch
fest vor meine Pilates-DVD wieder auszugraben und jeden Tag
ein halbe Stunde zu trainieren.
ok,es kommt ja bald der Tag der guten Vorsätze,gell
Schönen Urlaub jetzt schon!
Kai
Hallo!
realistisch sind 2 Kilos in einem Monat, damit du das Gewicht auch
hälst und nicht gleich wieder zunimmst. Reduziere etwas Fett und „leere
Kohlenhydrate“ und treibe Sport (schwimmen und Radfahren zum aufwärmen
und Pilates, Yoga oder Gewichtstraig um den Körper zu festigen und
Muskeln aufzubauen) - du wirst sehen, dass du dich dann auch mit nur 2
Kilos weniger besser fühlst und du kannst dir ein langfristiges Ziel
setzten.
Viel Erfolg!
Dein „Zuviel“ war nicht innerhalb eines Monats da, warum sollte es in
so kurzer Zeit wieder verschwinden?
Realistisch sind 1 kg / Momat durch Ernährungsumstellung und
Bewegung, beides langfristi. Für immer, um genau zu sein.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Der Weg ist das Ziel
Hallo,
In Größenordnungen abzunehmen, so wie du es veranschlagt hast, ist nicht nur unnatürlich, sondern auch ungesund und auf keinen Fall zu empfehlen. Erst recht wenn du dein momentanes Gewicht, also das Ausgangsgewicht, betrachtest. Wärest du einer Gewichtskategorie jenseits von 100kg zuzuordnen, so mag ein solches Ziel realistisch sein, schließlich ist da bereits mit kleineren Veränderungen viel erreichbar.
Das Problem ist jedoch nicht nur der reine Gewichtsverlauf, mit jeder Diät, Zunahme und Abnahme an Gewicht, veränderst du deinen Energiehaushalt, dein Wohlbefinden und vor allem die Beschaffenheit der Haut und Muskulatur, je nachdem welche „Problemzonen“ betroffen sind und inwiefern man überhaupt von Problemzonen reden kann (Frauen sind da sehr unterschiedlich in ihren Ansichten über sich selbst)
Das beste Rezept für ein gesundes, verantwortungsbewusstes und erfolgreiches Abnehmen ist eine Kombination aus:
- ausbalancierter Energiehaushalt (Essen + Bewegung)
- Wille und Entschlossenheit
- Regelmäßigkeit
- Freude und Wohlbefinden (psychologische Komponente)
Hier einige Vorschläge praktischer Natur:
- Obst und Gemüse statt Schokoriegel
- Auf Zutaten achten
- Mindestens 30min Bewegung am Tag, und damit ist nicht nur ein simpler Spaziergang gemeint, sondern kombiniere das pro Woche mit 2-3 mal Jogging, Radfahren oder Walking (je nach Leistungsvermögen). Beachte dabei jeweils deinen Leistungslevel und überschreite ihn nicht.
- Gezielte Übungen für den Körper (Gymnastik, Yoga, Pilates, Hanteln, Fitnessstudio)
–> Die unter Punkt 3 aufgezählten Tätigkeiten dienen eher der Fettverbrennung, das „Feintuning“ schaffst du nur durch Muskelaufbau und Straffung mittels der unter Punkt 4 genannten Übungen.
- Belohne dich selbst in Relation zu deinen Maßnahmen, also gönne deinem Körper auch Entspannung und ordentliche Nahrung, wenn du ihm dafür was abverlangst.
- Es ist nicht immer die Menge an Essen, sondern die Struktur und Regelmäßigkeit, die entscheidet
…d.h.
- Feste Tageszeiten für die Mahlzeiten
- Lieber mehrere kleine Mahlzeiten, als wenige große
Drei Randnotizen:
-
Ich finde nicht das acht Kilo wirklich notwendig sind, es reichen sicher auch weniger. Bei einem gut trainierten Körper fallen ein paar Kilos mehr (verglichen mit deinem Wunschgewicht) nicht auf, wenn er denn richtig in Form gebracht ist. Dein Wunschgewicht könnte man als „sehr schlank“ bezeichnen. Es reicht doch auch „schlank“, oder?
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Mehr als ein bis zwei Kilo werden es vorerst nicht werden (und das auch nur wenn du deine Sportmuffligkeit ablegen solltest
), zudem ist es nicht ratsam ein Ziel, was so sorgfältig und kontinuierlich angesteuert werden muss, auf einen kurzfristigen Termin wie einen bevorstehenden Urlaubstermin festzulegen. Wer sagt dir, dass es danach so weitergeht?
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Lernen und Sport lässt sich schon verbinden. Beim Sport laufen Prozesse ab, die dein Wohlbefinden, deine Auffassungsgabe und dein seelisches Gleichgewicht beeinflussen können, seien es durch Glückshormone oder einen besseren Stoffwechsel. Schon von daher ist Sport geeignet dein Denkvermögen und deine Konzentration zu schulen. Seien wir doch ehrlich, wer kann schon den ganzen Tag lernen ohne Frischluft, ohne Abwechslung oder ohne sich einfach mal „abzureagieren“. Stress setzt bekanntermaßen auch an. Es gibt also auch psychische Faktoren.
Sport ist da sehr hilfreich. Aber, halte stets Maß!
Gruß,
Micha