Bilanzbuchhalter IHK - sinnvoll?

Hallo, liebe Wissende,

ich bitte um eine Einschätzung zu folgender Frage:

Ich bin Miite 40, Betriebswirt von der FH, habe bis 2001 in verschiedenen Funktionen als Angestellter und Selbständiger gearbeitet (Organisation, IT-Projektleitung, Vertrieb), und bin jetzt seit 2001 als Lehrkraft und kaufmännischer Ausbilder in der Berufsvorbereitung tätig.

Diese Arbeit ist zwar ganz nett, aber ich komme halt keinen Schritt voran, vor allem auch beim Gehalt. Der Wiedereinstieg in normale betriebswirtschaftliche Arbeit ist nach 9 Jahren schwierig.

Meine Frage: würde eine Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter IHK Sinn machen? Vielleicht mit Ausrichtung in Richtung Fachdozent o.ä.? Hätte ich vielleicht danach auch Chancen, nochmal im „normalen“ Industriebetrieb im Rechnungswesen einzusteigen?

Finanzierung, Rechnungswesen und Jura haben mir schon als Student Spaß gemacht, so denke ich, dass ich das fachliche gut hinbekomme.

Für Tipps wäre ich Euch dankbar!

Gruß, eoc

Hallo,

zu erst der Hinweis, dass die persönliche Form der Fragestellung möglicherweise gegen FAQ 1129 verstoßen könnte.

Ich bin Miite 40, Betriebswirt von der FH,

… Der Wiedereinstieg in normale betriebswirtschaftliche Arbeit ist nach 9 Jahren schwierig.

Meine Frage: würde eine Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter IHK
Sinn machen?

Mit dem FH-Abschluss, lieber Kollege, solltest Du m. E.(fast)jeden IHK-Bilanzbuchhalter in den Schatten stellen. Ich weiß schon, Bilanzen sind eine besondere Sache. Aber…

Wie wäre es denn mit einem Auffrischungskursus, der Dich auf den aktuellen Stand zu dem Themenkreis ReWe, Bilanzen, Steuern u. Finanzen bringt. Wenn Dir die Thematik schon immer lag, geht es wohl nur darum, früheres Wissen und Können an Tageslicht zu fördern und zu aktualisieren. Unternehmerverbände der verschiedenen Branchen bieten solche Weiterbildungsmaßnahmen ebenso wie diverse Akademien. Man darf hier ja keine konkreten Empfehlungen abgeben. Deshalb nur der (hoffentlich verständliche) Hinweis: im Internet gibt es davon einen ganzen „Haufen“. Ansonsten sind die Personalleute in den Unternehmen meist recht gut informiert.

By the way… meine Aussagen sind nicht nur rein theoretisch. Nach 25 Jahren Beschaffung und Vertrieb erfolgte vor 8 Jahren der Wechsel in den kfm. Bereichsleitung (also u. a. incl. ReWe, Bilanzen und Steuern). Allerdings hatte ich auch das Glück, dass mein Vorstand mit dem Wunsch an mich herantrat, diese Postion zu übernehmen.

Meine Meinung: Den FH-Abschluss bitte nicht verwässern.

Viel Erfolg und Gruß
Zemionow

Mit dem FH-Abschluss, lieber Kollege, solltest Du m.
E.(fast)jeden IHK-Bilanzbuchhalter in den Schatten stellen.
Ich weiß schon, Bilanzen sind eine besondere Sache. Aber…

In diesem Bereich kann der Bibu den Betriebswirt nur auslachen, da diese Weiterbildung tiefer in die Materie geht.

Meine Meinung: Den FH-Abschluss bitte nicht verwässern.

Oder noch besser Zusatzqualifikationen nachholen. Damit ist der Umstieg in andere Bereiche noch besser.