Hallo Silvia,
bloß paar Stichworte zum Weitergraben ohne Anspruch auf annähernde Vollständigkeit und Erleuchtungswert:
Ich darf eine Arbeit über Bilanzierungsprobleme in der Pharma-
und Chemiebranche schreiben… das Problem ist nur, ich finde
herzlich wenig dafür.
Die Arbeit soll im Bereich Forschung & Entwicklung (F&E)
Aktivierung/Bewertung eigener Aufwendungen (Entwicklung, Markteinführung); Nutzungsrechte an selbst entwickelten Stoffen - Stille Reserven daraus - Vergleichbarkeit HGB vs IAS - US GAAP
Sonst im Bereich Aktiva:
Anlagevermögen in der Produktion: lange technische Nutzungsdauer, je nach Grad der Spezialisierung aber bloß kurze rentable Zeit bis die Generics kommen (dürfen)
Rückstellungen
Hier besonders Produkthaftung. Enge Definition von „Drohenden Verlusten aus schwebenden Geschäften“ nach HGB
Produktion: „Going Concern“ vs. künftiges Altlastenrisiko bei Stichtagsbetrachtung - Passivierungsverbot für Aufwendungen, auch wenn wirtschaftlich dem laufenden Betrieb zuzurechnen
und evtl. Risiko der Märkte
Wirkung auch auf Aktiva: Abschreibungszeiträume für immaterielle Rechte (Zulassung), Aggregate in der Produktion
angesiedelt sein.
Hinweise auf weitere Problemfelder sind auch willkommen.
Erschwerend kommt noch hinzu, dass HGB, IAS und US-GAAP
miteinander verglichen werden sollen.
Hat jemand Links oder Buchvorschläge
Buchholz, „Internationale Rechnungslegung“, Erich Schmidt Verlag Bielefeld bietet eine nicht superakademische, aber klare Synopse
Schöne Grüße
MM