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hallo zusammen,

ich habe folgendes problem:
ein vorhandenes foto (3,2 mpixel) soll auf ein fläche von ca. 3 mal 2 meter vergrößert werden.
wie ist das am günstigsten zu machen, um die „pixeligkeit“ möglichst in grenzen zu halten.
alles ist erlaubt, auch irgendwelche filter etc…was weiß ich noch…

gruß

markus

hallo zusammen,

ich habe folgendes problem:
ein vorhandenes foto (3,2 mpixel) soll auf ein fläche von ca.
3 mal 2 meter vergrößert werden.

Wie toll das aussieht, hängt davon ab, aus welcher Nähe man es betrachtet. Aus 5 oder 10 Metern sieht das bestimmt noch akzeptabel aus. Nichtsdestotrotz eine sehr optimistische Idee. 3 Megapixel sind einfach deutlich zu wenig für halbwegs gute Qualität.

wie ist das am günstigsten zu machen, um die „pixeligkeit“
möglichst in grenzen zu halten.

Da im Prinzip kannst du garnix machen, weil du keine Informationen erfinden kannst. Es gibt zwar Programme, die können dir ein Foto von den Abmessungen her Aufblasen, aber mehr Details bekommst du dadurch auch nicht.

Ansonsten rate ich dir, dich mit denen kurzuschließen, die das Poster drucken sollen, was sie dir raten. Ob du ihnen das Originale Foto schicken solltst, oder ein „aufgeblasenes“.

Hi,
3,2 Mp entsricht in etwa 1400 x 2100 Pixel

2100 Pixel dividiert durch 300 cm ergibt 7Pixel oder Treppenstufen
auf
1 cm.
also ca.1,4mm große Pixel.

am besten die Datei so ca um den Faktor 4 interpolieren.
also du stellst z.B in Photoshop ca. 5600 x 8400 Pixel ein .
neu berechnen, Proportionen erhalten, bikubisch.
anschliesend gehst du unter Modus in den LAB Farbraum
wählst den Helligkeitskanal, stellst die Darstellung auf 100%,
wählst einen Ausschnitt mit guter Detailzeichnung.
Nun Filter Unscharf Maskieren
Radius ca. 0,7 bis 1,3 einstellen, Prozent ca. 80-500,
dabei sollte der Schwellenwert ca. auf 0-3 stehen.
diese drei Faktoren sind in etwa ein Anhaltspunkt
bitte die Kombinationen visuell beobachten und ok-klicken wenns am
besten aussieht (vom Schärfeeindruck).
Anschliesend wieder in RGB wandeln.
darauf achten daß in den Voreinstellungen des Programms als Farbraum
Adobe RGB(1998) oder ECI-RGB voreingestellt wurde.
als Rendering Indent: perzeptiv bzw. Bilder bzw. Wahrnehmung.

So nun sollte der Treppeneffekt auf ca. 0,35 mm fürs erste reduziert
sein.

Den Rest erledigt das Rip besser.
(Wichtig war vorher die Schärfe etwas zu optimieren.)

Im Grunde genommen mußt du ohnehin, um es Auszudrucken zum
Dienstleister, der erledigt das, soferne er Fachmann ist, ohnehin
perfekt und rasch.
Eigentlich sollte er sich die Datei ja ohnehin zuerst ansehen.

OL

1 Elefant oder 100000 Ameisen - Nachtrag
Hi,
Entscheidender als der Betrachtungsabstand ist natürlich das Motiv.
je mehr das Motiv vom Detailreichtum lebt umso problematischer ist es.
wird das Format hingegen von einem großen Gegenstand ausgefüllt gibts
kaum ein Problem.

weiters spielt der Bedruckstoff eine wesentliche Rolle.
gerade auf glattem Papier ist natürlich mehr Störung sichtbar
als auf einem Stoff da dieser ja durch die Maschenweite viel verzeiht.
es gibt ganz glatte Stoffe zB. Persenninggewebe das hervorragende
Farbeigenschaften hat eine gute Schärfe, aber trotzdem Störungen
vertuscht.

OL