Bildformat

3te Frage für heute:
Wieso sind eigentlich die gängigen Papiergrößen (9x13;10x15…)bei KB nicht proportional zu dem Negativformat, so dass jedes Bild beschnitten werden muss?

Hi!
Zumindest bei 10x15 passt das Papierformat ganz gut zu 24x36mm, oder? Ansonsten habe ich auf den Dias/Negativen immer mehr als später auf dem Papierabzug. Das sollte man schon beim Fotografieren bedenken (oder gleich Dias machen :smile:

cu Jörg

3te Frage für heut

e:

Wieso sind eigentlich die gängigen Papiergrößen
(9x13;10x15…)bei KB nicht proportional zu dem Negativformat,
so dass jedes Bild beschnitten werden muss?

Das kommt daher, dass die Ur-Leica in den Dreißiger Jahren das damalige Kinofilm-Format (18x24mm auf dem senkrecht durch den Filmprojektor laufenden Film) verdoppelt hat, da für „stehende“ Bilder mehr Qualitätsreserve notwendig war als für bewegte Bilder. Der heutzutage als 35-mm(Kleinbild)-Film bezeichnete Film ist eigentlich ein Kinofilm.

Es gibt ja auch den 70-mm-Kinofilm mit beidseitiger Perforation zum Fotografieren in Spezialkassetten für Linhof usw., wenn einem die 120er bzw. 220er Rollfilme zu kurz sind.

War vielleicht ein kleiner Denkfehler damals, da ein Bild mit z.B. 24x32mm harmonischer, kompakter wirkt. Nicht umsonst hat das Din-Format (man kann zum Din-Institut sonst stehen wie man will) ein Seitenverhältnis von 1 zu Wurzel aus 2 (= 1 zu 1,41…).

Auch die Dia-Rahmen mit 24x32-Ausschnitt sollten dem Problem Rechnung tragen - haben sich aber wohl nie durchgesetzt.

Schau Dir mal die Formate der Fachkameras an (die Dinger mit dem Tuch hinten dran). Die gabs schon ettliche Jährchen vor der KB-Kamera.
Die haben nämlich genau diese Negativformate (18x24, 13x18 etc.)
Das anze nennt sich übrigens Idealformat und ist m.E. auch viel harmonischer in der Aufteilung als der KB-Schlauch.

Gandalf