Bildgröße 4:3 oder 3:2?

Hallo,

ich hab jetzt eine neue Kamera *freu*, die mich vor ungeahnte Probleme stellt :wink: Ist eine Panasonic Lumix TZ5, und die bietet mir die Möglichkeit, Bilder in 3 verschiedenen Formaten zu speichern. Ich frage mich jetzt, ob ich das Format 4:3 oder 3:2 wählen soll, konkret für einen bevorstehenden Urlaub. Da werden wir sicher viele Bilder machen, auch Landschaftsaufnahmen, wo man ja gerne viel draufbringt.

Ich weiß, dass 4:3 als optimal für den Bildschirm gilt, und 3:2 das übliche Format für Abzüge ist. Ich bin der Typ für Abzüge, d.h. es wird ein klassisches Fotoalbum geben, vielleicht auch eine Diashow am PC, aber das ist zweitrangig. Drucken lasse ich die Fotos immer bei Pixum. Soweit ich weiss, ist Pixum einigermaßen flexibel, was die Größen der Fotos betrifft, aber so genau weiß ich das nicht.

Was würdet ihr mir nun raten: Die Bilder 4:3 oder 3:2 zu speichern? Wenn ich sie 4:3 aufnehme, ist einfach mehr Platz auf den Bildern und ich sehe auch mehr auf dem Display. Aber wird dann beim Ausdruck was abgeschnitten? Oder nicht? Oder sieht dieses Format als Ausdruck vielleicht nicht so gut aus, z.B. weil man einfach ein anderes Format gewohnt ist? (Das 16er-Format finde ich als Ausdruck furchtbar).

(Die Kamera bietet sogar die Möglichkeit, automatisch alle 3 Formate zu speichern, da frage ich mich allerdings dann wieder, ob ich mir damit nicht bloß einen Haufen Aufwand mache und Speicherplatz verbrauche, nur weil ich mich vorher nicht genug informiert habe :wink:)

Vielen Dank für Tips!!

Julia

Ich weiß, dass 4:3 als optimal für den Bildschirm gilt, und
3:2 das übliche Format für Abzüge ist.

Das hast du richtig erkannt.

Was würdet ihr mir nun raten: Die Bilder 4:3 oder 3:2 zu
speichern?

Das ist letztendlich deine Entscheidung. Ich finde 3:2 gefälliger, es ist eben das klassische Fotoformat und die meisten Fotoalben etc. sind auf dieses Format geeicht.

Und sieh es mal so: Im Fernsehen (mittlerweile) und Kino wählt man auch eher schmalere Formate (von der Höhe her). Vor allem bei Dokumentationen sieht man eigentlich kein 4:3 mehr.

Aber
wird dann beim Ausdruck was abgeschnitten? Oder nicht?

Nein. Ein guter Belichter druckt die Fotos eh von der Rolle. Da ist es mehr oder weniger egal, welches Format du hast. Egal ob 4:3 oder 3:2, es wird nichts abgeschnitten. Außer du stellst es so ein.

Hallo Julia,

ich würde dir immer zum größtmöglichen Format raten.
Digitale Fotos kann man am PC bearbeiten, abschneiden geht immer, dranschneiden nicht.
Allerdings ist die Frage auch, wieviel Pixel die Kamera bei den verschiedenen Formaten aufs Bild bringt, falls du mal Poster oder sowas ähnliches anfertigen lassen willst.
Wenn das zu wenig sind, ist ab einer gewissen Größe Schluss, oder man muss interpolieren und sowas ist meistens nicht so gut.

Ich frage mich jetzt, ob ich das Format 4:3 oder
3:2 wählen soll, konkret für einen bevorstehenden Urlaub. Da
werden wir sicher viele Bilder machen, auch
Landschaftsaufnahmen, wo man ja gerne viel draufbringt.

Kurze Zwischenbemerkung:
Landschaftsaufnahmen, auf denen möglichst viel drauf ist sind meistens sehr öde und sagen für den unbefangenen Betrachter so gut wie gar nichts aus. Dafür kauft man sich billiger Postkarten.
Besser ist es, charakteristische Details der Landschaft, die einem was bedeuten, mit großer Blende in Großaufnahme zu bringen.

(Die Kamera bietet sogar die Möglichkeit, automatisch alle 3
Formate zu speichern, da frage ich mich allerdings dann
wieder, ob ich mir damit nicht bloß einen Haufen Aufwand mache
und Speicherplatz verbrauche, nur weil ich mich vorher nicht
genug informiert habe :wink:)

Wenn du Zeit genug hast, die Bilder sorgfältig auszuwerten, warum nicht?
Speicherplatz ist heute eigentlich kein Problem mehr.
Ich hab 2 Gigabyte und bin, obwohl ich häufig bewegte Bilder mit Ton (kurze Filmaufnahmen) dazwischen habe, bisher noch nicht an der Rand gestoßen.

Okay, 2 Gigabyte Reserve hab ich allerdings auch meist dabei und, was wichtiger ist, einen Reserve- Akku.

Kostet heut alles nicht mehr sehr viel.

Ich hoffe, ich hab dir ein paar Tipps gegeben, möchte allerdings ausdrücklich anmerken, dass ich kein Profi bin.

Gruß, Nemo.

Moin,

ich würde dir immer zum größtmöglichen Format raten.
Digitale Fotos kann man am PC bearbeiten, abschneiden geht
immer, dranschneiden nicht.

Das sagen auch Leute, die schon länger „Digital Fotografieren“.

Zitat: 
16:9 Sensoren
. . .
Fazit:
Auch wenn ein Hersteller lobenswerterweise seiner Kamera ein 28mm-Weitwinkel-Zoom spendiert, 
sollte er ihr auch den größeren 4:3 Sensor mitgeben. 
Bei aller Begeisterung für Breitformat ... es gibt sehr viele Motive, 
die besser mit 4:3 aufgenommen werden. 
(sh. nebenstehendes Beispiel)
Abgesehen davon bietet ein 4:3 Bild erheblich mehr Möglichkeiten für Ausschnittvergrößerungen. 
Nicht ohne Grund waren früher die 6x6-Kameras so beliebt!

Aus jedem 4:3 Foto kann am PC ein 16:9 Bild erstellt werden! 
Der Weitwinkel bleibt aber erhalten!

http://www.henner.info/vergl.htm#16:9

Siehe Bedienungsanleitung Seite 32
Bei 4:3 ist die Bildgröße 9M-Pixel
bei 3:2 ist die Bildgröße 8,5M-Pixel
bei 16:9 ist die Bildgröße 7,5M-Pixel
auch als download: Bedienungsanleitung Deutsch 11 MB
http://tda.panasonic-europe-service.com/docs/2z488b9…

Ich hoffe, ich hab dir ein paar Tipps gegeben, möchte
allerdings ausdrücklich anmerken, dass ich kein Profi bin.

Gruß, Nemo.

Und lieber 2x 1Gb-Karte als eine 2GB-Karte nehmen. :wink:
http://www.henner.info/rettung.htm

mfg
W.

Ich habe mir genau ein Modell dieser Serie gekauft (TZ-3), weil diese als wirklich einzige Kompakte die 3:2 möglich machen, OHNE Weitwinkelwirkung zu verlieren (die bei den Kompakten sowie oft kümmerlich ist). Diese Kamera haben einen übergroßen Chip, bei dem im 4:3-Format links und rechts ein wenig beschnitten wird, und bei 3:2 oben und unten, beim 16:9 nochmal anders. Wenn man sich in den technischen Daten die Pixel-Angaben der drei Formate ansieht, hat jedes andere Kantenlängen. Das ist genial, besonders weil diese Kamera sowieso schon 28mm Anfangsbrennweite hat (damit kommt man sogar in London gut durch). Meine Canon G6 hat das Verhältnis 4:3. Wenn ich auf 3:2 umstelle, dann bleiben von den 36mm Anfangsbrennweite nur noch um die 40mm, weil ja beschnitten wird. Das ist völlig ungenügend. Und einen WW-Konverter für über 160 Euro mit dürftiger Randschärfe ist da auch keine Lösung.

Also: Als „Abzug-Typ“ würde ich Dir empfehlen, auf 3:2 einzustellen, auf die niedrigste ASA-Zahl (alle anderen gehen, aber das Rauschen wird unschön bzw. die Software glättet mickymouse-haft). Ich habe beste Erfahrungen gemacht damit.

Gruß, Artefakt

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

ASA? Und Auflösung?
Hallo,

erstmal danke an alle!

Also: Als „Abzug-Typ“ würde ich Dir empfehlen, auf 3:2
einzustellen, auf die niedrigste ASA-Zahl

Ähm. ASA? Sorry, bin echt Laie, drum hab ich ja die schlaue Kamera. Ich werde wohl meistens den Automatik-Modus benutzen. Wo/wie/welche ASA-Zahl?

Und da fällt mir noch was ein: Die TZ5 bietet mir im Automatik-Modus an, zwischen 8,5 und 4,5 MP zu wählen. Mir genügt eigentlich 4,5 aber da wir einen USA Urlaub vor uns haben, bin ich am Überlegen ob ich doch lieber 8,5 MP nehmen soll, weil vielleicht aus dem einen oder anderen Bild doch ein Poster werden soll. Mir wurde aber gesagt, dass die Qualität eher schlechter ist bei 8,5 MP.
Gibt es hierzu auch noch Tips?

DANKE!

Julia

Hallo Julia,

ich habe auch eine TZ-5 und habe für mich die Formatfrage so beantwort:
ich mache kaum noch Abzüge, sondern erstelle hochauflösende Diashows für den Fernseher. Der hat das 16:9-Format und daher habe ich jetzt dieses an der Kamera eingestellt.

Nachteilig ist dies nur bei Hochkantaufnamen, da hier die Bildhöhe knapp ist.

Als Kompromiss finde ich aber auch 3:2 gut.
a) Standart-Foto-Format und b)kann man durch beschneiden auch meist das 16:9 gut nachträglich erzeugen. Das 4:3-Format hat m.E. nur Sinn, wenn man Fotos auf alten Röhrenfernsehern oder am 4:3-PC-Monitor formatfüllend anzeigen will.

gruss

Jörg