ich weiss nicht ob ich hier richtig bin.
Über Email bekam ich gestern eine Anfrage über ein von mir ins Internet
gestelltes Bild. Der Herr wolle dieses Foto für ein Gästeverzeichniss
und Hompage eines Ferienortes verwenden. Ich erlaubte ihm, dass er das Foto für diese Zwecke haben kann.
Heute bekam ich per Mail die Frage, was ich dafür haben möchte!
Tja, was kann ich für dieses Foto verlangen? Vielen Dank schon mal für Eure Antwort. Gruß Joachim
Erstmal gehe ich davon aus dass Du der Fotograph warst. Die Bildrechte lägen sonst nämlich nicht bei Dir. Was Du verlangst ist natürlich Deine Sache und hängt sehr von der Bildqualität, dem Motiv und dem Verwendungszweck ab. Das geht von kostenlos bis etwa 150 EUR. Letzteres sind aber dann schon Preise für Profifotos von Bildagenturen die für gewerbliche Nutzung angeboten werden.
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Naja
150 Euro sind bei werblicher Nutzung im Internet sicher weit unter
dem Wert.
Je nach Nutzungszweck und Umfang sind die Preise auch erheblich
höher.
Diese werden auch bezahlt. So liegt die durchschnittliche Nutzung für
werbliche Zwecke im www bereits deutlich höher.
Also liegt die Obergrenze sicher in dem Bereich die auch die beiden
großen Bildagenturen verlangen, die haben einen Online
Gebührenrechner. Das das am Markt bezahlt wird, zeigen die
Zuwachsraten dieser Agenturen.
Onlinegebührenrechner gibts auch auch den Hps der Fotografeninnungen
Es bedeutet aber nicht, daß jeder für jeden Verwendungszweck das auch
berrechnen muß.
Gerade wenns im privaten Berreich ist kanns auch was individuelles
sein.
OL
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Das ist wirklich Verhandlungssache. Wenn der Interessierte sonst fast alle Fotos selber gemacht hat oder fast kostenlos erhalten hat, sind ihm 150 Euro sicher zu viel.
Wenn es Dir quasi egal ist, dass Dein Foto dort als Werbung verwendet wird, weil Du üblicherweise gar kein Geld für Deine Fotografierei bekommst, freust Du Dich wahrscheinlich schon über 50 Euro.
Vom Gefühl her (das in diesem Fall wohl zählt) würde ich den Betrag so von 50 bis 80 Euro für ein nicht dominantes Illustrationsbild (d.h. nicht als Titelbild bzw. Imageträger - das wäre sicher einiges mehr wert). Du kannst Dir ja einen Betrag „von 70 bis 100 Euro vorstellen“ und - wenn das Gegenüber erschüttert ist, beiläufig fragen, was er üblicherweise für Bilder dieser Art zahlt. Du kannst ja noch nach unten anpassen. Allerdings unbedingt mit dem Hinweis „Verwendung für Homepage bzw. … Darüber hinausgehende Verwendung macht eine neuerliche Preisregelung notwendig. Die Rechte zur Verwendung dieses Bildes werden nicht (!) exklusiv vergeben.“ Letzteres bedeutet, dass sowohl Du als auch irgendwer anderer dieses Motiv auch zeitgleich verwenden können. Eine Einschränkung für genau denselben Verwendungszweck kann man ja ausschließen - es wäre ja blöd, wenn jede zweite Fremdenverkehrsgemeinde mit dem gleichen lachenden Kindergesicht wirbt …
Exklusivrechte lassen sich auch wieder unterteilen: Für eine bestimmten Zeitraum und/oder eine bestimmte Branche. Oder das Bild ist so toll, dass eine Firma oder Institution Dir dieses Motiv wirklich mit allen Rechten abkaufen will - das kostet aber dann schon zwischen 500 und ein paar Tausend Euro - wieder Verhandlungssache. Dann darfst Du aber dieses Motiv (und auch ähnliche aus der gleichen Serie) nicht mehr verwenden.
150 Euro sind bei werblicher Nutzung im Internet sicher weit
unter dem Wert. Je nach Nutzungszweck und Umfang sind die Preise auch
erheblich höher.
Ohne die Qualität + Motiv des Bildes und die Art/Umfang der Nutzung zu kennen ist jede Aussage völlig aus der Luft gegriffen. Da können selbst 150 Euro weit überzogen sein.
Also liegt die Obergrenze sicher in dem Bereich die auch die
beiden großen Bildagenturen verlangen, die haben einen Online
Gebührenrechner. Das das am Markt bezahlt wird, zeigen die
Zuwachsraten dieser Agenturen.
Allerdings darf man die großen Bildagenturen nicht mit einem Hobbyfotografen verwechseln. Hier werden an die Bildqualität ganz andere Maßstäbe angesetzt. Leider verwechseln dies immer mehr Leute, dass man zum fotografieren halt doch mehr braucht als nur eine Digicam.
150 Euro sind bei werblicher Nutzung im Internet sicher weit
unter dem Wert. Je nach Nutzungszweck und Umfang sind die Preise
auch
erheblich höher.
Ohne die Qualität + Motiv des Bildes und die Art/Umfang der
Nutzung zu kennen ist jede Aussage völlig aus der Luft
gegriffen. Da können selbst 150 Euro weit überzogen sein.
Das ist richtig, Art und Umfang sind entscheidend, ich erläuterte
aber die durchschnittlich marktüblichen Preise und die sind nun
einmal so.
Das läßt ja offen , das die einen Bilder besser vermarktet sind als
die anderen. Auch das sich Bilder die nicht so überzeugen, schlechter
vermarkten lassen.
Aber offenbar findet das Bild ja auch Anklang (also sind Qualität und
Motiv kein Thema)und sollte deshalb auch zu marktüblichen Preisen
gehandelt werden, oder zumindest sollten marktübliche Preise als
Verhandlungsbasis angesehen werden.
Was anderes ist es bei Herstellungspreisen, hier spielt die Qualität
die entscheidende Rolle, aber nicht beim Nutzungsentgelt!
Also liegt die Obergrenze sicher in dem Bereich die auch die
beiden großen Bildagenturen verlangen, die haben einen Online
Gebührenrechner. Das das am Markt bezahlt wird, zeigen die
Zuwachsraten dieser Agenturen.
Allerdings darf man die großen Bildagenturen nicht mit einem
Hobbyfotografen verwechseln. Hier werden an die Bildqualität
ganz andere Maßstäbe angesetzt. Leider verwechseln dies immer
mehr Leute, dass man zum fotografieren halt doch mehr braucht
als nur eine Digicam.
Das letztere ist sicher richtig, aber der Wert wird doch durch die
Nutzung bestimmt und nicht durch die Qualität der Aufnahme.
Denn ein schlechtes Foto wird eben nicht genützt und ein gutes schon,
und dann sogar sehr oft, darum bringt das gute Foto (soferne es nicht
geklaut wird) dem Hersteller mehr ein als das schlechte das nur
einmal wenn überhaupt genutzt wird.
Das Bildagenturen so hohe Maßstäbe ansetzen, kann ich meiner
Beobachtung nach allerdings nicht nachvollziehen.
Es scheint meist so, das es sich um Zweitmaterial, Varianten etc.
(also mehr oder weniger Ausschußmaterial) handelt, das ansonsten gute
Fotografen, über Bildagenturen anbieten, bevor sie es in die
Schuhschachtel auf nimmerwiedersehn packen.
Der Marktvorteil ist wohl, daß sich Werbeagenturen halt leichter tun
aus dem Angebot der Bildagenturen was auszusuchen, als sich selbst
was auszudenken. Auch der Termindruck spielt eine Rolle.
Die Agenturen können das dann meist Problemlos an Ihren Kunden
weiterverrechnen, fallen dadurch dann doch keine weiteren
Aufwendungen wie Fototerminüberwachung etc. an. Außerdem machts auch
nichts wenn die Nutzungshonorare deutlich höher sind als üblich (also
an der Obergrenze)
Der Durchschnitt ist immer von 0 bis Obergrenze.
Grüße OL