Bildschirmanzeige verzerrt sich

Hallo,

bei meinem Röhrenmonitor Philips 107S verstellt sich selbstständig die Bildschirmanzeige.
Die Ecken zieht es immer mehr auseinander.
Mit den Einstellknöpfen am Monitor versuche ich das dann über die Kissenverzerrung zu regulieren, aber das funktioniert inzwischen auch nicht mehr richtig.
Nur wenn ich mit den Grössenformatknöpfen rumspiele, habe ich temporär ein einigermassen brauchbares Bild.
Die Einstellungen gehen aber beim Ausschalten des Monitor verloren :frowning:

Zusätzlich habe ich mir vor einiger Zeit ein ATI Control Panel und ATI Display Driver installiert. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass das irgendwas mit meinem Bildschirmproblem zu tun haben könnte, weil mein Bildschirmproblem erst seit ca. 2 Wochen auftritt.

Für Hilfe wäre ich wirklich dankbar!

Gruß
karin

Hallo karin,

bei meinem Röhrenmonitor Philips 107S verstellt sich
selbstständig die Bildschirmanzeige.
Die Ecken zieht es immer mehr auseinander.

Scheinbar ist dein Monitor dabei sich zu verabschieden…

Zusätzlich habe ich mir vor einiger Zeit ein ATI Control Panel
und ATI Display Driver installiert. Ich kann mir allerdings
nicht vorstellen, dass das irgendwas mit meinem
Bildschirmproblem zu tun haben könnte, weil mein
Bildschirmproblem erst seit ca. 2 Wochen auftritt.

Es könnte daran liegen, dass dein Monitor ausserhalb seiner Spezifikationen betrieben wird. Das führt dann zu erhöhtem Verschleiss, um es Vereinfacht auszudrücken.

MfG Peter(TOO)

Hallo, Peter

Scheinbar ist dein Monitor dabei sich zu verabschieden…

und dann wäre ich auch noch selber schuld :frowning:

Es könnte daran liegen, dass dein Monitor ausserhalb seiner
Spezifikationen betrieben wird. Das führt dann zu erhöhtem
Verschleiss, um es Vereinfacht auszudrücken.

Anscheinend hat es tatsächlich was damit zu tun, ich benutze übrigens den Catalyst Vers. 5.2.

Ich habe jetzt unter „Problembehandlung“ das „Write Combining“ abgeschaltet und beim erneuteten Hochfahren hat sich die Anzeige (nach ein paar Minuten) fast korrekt aufgebaut.
Allerdings beginnt sie sich schon wieder zu verziehen.

Dann habe ich noch irgendwo gelesen, das man bei Problemen mit dem Catalyst-Treiber, das „Fast Writing“ abschalten soll.

Bei dem Treiber steht aber unter „Smartgart“:
gewährleistet System-Stabilität durch automatisches Ausführen einer Serie von Bus-Tests, die ihre optimale Grafikbeschleuniger-Einstellungen bestimmt.

Eine Veränderung der Einstellungen kann zu System-Instabilität führen.

Bei mir ist im Augenblick eingestellt:
AGP-Geschwindigkeit 4x (mehr geht nicht)
Fast Schreiben: Ein

Kann ich es riskieren, das Fast Schreiben auszustellen, oder bekomme ich dann noch mehr Probleme als jetzt?

Gruß
karin

Ich habe jetzt unter „Problembehandlung“ das „Write Combining“
abgeschaltet und beim erneuteten Hochfahren hat sich die
Anzeige (nach ein paar Minuten) fast korrekt aufgebaut.
Allerdings beginnt sie sich schon wieder zu verziehen.

Dann habe ich noch irgendwo gelesen, das man bei Problemen mit
dem Catalyst-Treiber, das „Fast Writing“ abschalten soll.

Bei dem Treiber steht aber unter „Smartgart“:
gewährleistet System-Stabilität durch automatisches Ausführen
einer Serie von Bus-Tests, die ihre optimale
Grafikbeschleuniger-Einstellungen bestimmt.

Eine Veränderung der Einstellungen kann zu System-Instabilität
führen.

Deine ganzen Experimente an den Eigenschaften der Grafikkarte werden dir nichts bringen, wenn dein Monitor das Problem darstellt (was ich übrigens auch vermute). Reiner Aktionismus.

Kann ich es riskieren, das Fast Schreiben auszustellen, oder
bekomme ich dann noch mehr Probleme als jetzt?

Ich denke schon, dass du das machen kannst. Du verminderst damit halt die Leistung deiner Grafikkarte. Aber an den Speicherzugriffseigenschaften der Grafikkarte rumzuspielen, wird auch kaum ein Monitorproblem beheben.

Was Peter mit „Es könnte daran liegen, dass dein Monitor ausserhalb seiner Spezifikationen betrieben wird“ meinte, wird wohl gewesen sein, dass du möglicherweise die Taktrate deines Monitors höher gewählt hast, als dieser es verträgt und somit zu dessen Niedergang aktiv beigetragen hast. Die maximal zulässige Betriebsfrequenz ergibt sich aus der Horizontalfrequenz des Monitors (kHz-Wert auf dem Typenschild) geteilt durch die vertikale Anzahl der Bildpunkte mal 0,95.
Aber wenn der Monitor bereits eine Hacke weg hat, ist es eh zu spät.

Damit du nicht traurig bist: Ich denke nicht unbedingt, das eine absolute Billigmöhre, wie dein Monitor, die Mithilfe des PC-Users braucht, um bei Zeiten dasselbige zu segnen. Mach dir also keine Vorwürfe, sondern sei froh, dass du diesen minderwertigen Augenkrebserzeuger bald los bist und kauf dir diesmal was Vernünftiges. :smile:

LG, Jesse

Hallo karin,

Kann ich es riskieren, das Fast Schreiben auszustellen, oder
bekomme ich dann noch mehr Probleme als jetzt?

Du kannst da am Treiber rumfummeln soviel du willst, DAS hat mit dem Monitor alles nichts zu tun… :wink:)

Die Einstellungen die ich gemeint habe sind die Bildwiederholfrequenz und die Auflösung.
Alles Andere bezieht sich auf die Ansteuerung der Graphik-Karte selbst und hat mit dem Signal für den Monitor nichts zu tun.

Ein guter Monitor schaltet heute sowieso selber ab, wenn sein Signal ausserhalb der zulässigen Parameter liegt. Bei deinem kann es sich auch um eine „normal“ Alterserscheinung handeln, muss also nicht an dir liegen (ausser, dass du diesen gekauft hast).

Ferndiagnosen sind halt immer so eine Geschichte, das solltest du ja auch von deinem Beruf her kennen.

MfG Peter(TOO)

Hallo, Jesse

Deine ganzen Experimente an den Eigenschaften der Grafikkarte
werden dir nichts bringen, wenn dein Monitor das Problem
darstellt (was ich übrigens auch vermute). Reiner Aktionismus.

okay. Danke für die harte Wahrheit - Schluchz :´-(

Aber wenn der Monitor bereits eine Hacke weg hat, ist es eh zu
spät.

Hat er wohl :frowning:

Damit du nicht traurig bist: Ich denke nicht unbedingt, das
eine absolute Billigmöhre, wie dein Monitor, die Mithilfe des
PC-Users braucht, um bei Zeiten dasselbige zu segnen. Mach dir
also keine Vorwürfe, sondern sei froh, dass du diesen
minderwertigen Augenkrebserzeuger bald los bist und kauf dir
diesmal was Vernünftiges. :smile:

Na ja, damals hatte man mir gesagt, dass der Monitor ein Guter wäre.
Was würdest du mir denn zur Neuanschaffung empfehlen?
Wieviel Euros muss man da anlegen?
Langt 17 Zoll?
Wieder Röhre, die Flachbildschirme sind noch nicht ausgereift?

Viele Fragen.

Danke schon mal für deine Antwort!

Gruß
karin

Hallo, Peter

Du kannst da am Treiber rumfummeln soviel du willst,
DAS hat mit dem Monitor alles nichts zu tun… :wink:)

das denke ich jetzt auch :frowning:

Die Einstellungen die ich gemeint habe sind die
Bildwiederholfrequenz und die Auflösung.
Alles Andere bezieht sich auf die Ansteuerung der
Graphik-Karte selbst und hat mit dem Signal für den Monitor
nichts zu tun.

Ich habe davon fast keine Ahnung, die Bildwiederholfrequenz und die Auflösung lag aber im Rahmen - na ja, egal.

Ein guter Monitor schaltet heute sowieso selber ab, wenn sein
Signal ausserhalb der zulässigen Parameter liegt. Bei deinem
kann es sich auch um eine „normal“ Alterserscheinung handeln,
muss also nicht an dir liegen (ausser, dass du diesen gekauft
hast).

Wie ich schon Jesse schrieb, damals hiess es, es wäre ein Guter.
Was ist denn ein guter Monitor, was sollte der haben und was muss man dafür ausgeben (hab ich Jesse auch schon gefragt)?

Ferndiagnosen sind halt immer so eine Geschichte, das solltest
du ja auch von deinem Beruf her kennen.

Natürlich erwarte ich keine Ferndiagnose, das geht ja nicht. Die Frage ist auch, ob es sich lohnt, ausserhalb einer Garantiezeit, einen Reperaturservice zu beauftragen.

Mir ging es erstmal darum, erkennen zu können, ob die Störungen, die bei mir auftreten, erfahrungsgemäss zu beheben sind, oder ob sich evtl. das baldige Ende meines Monitors ankündigt.

Ich danke dir, für deine Antwort!
Und vielleicht hast du noch ein paar Tipps für mich, für die Anschaffung eines neuen Monitors.

Gruß
karin

P.S. noch eine Frage.
Kann so ein Röhrenmonitor leicht implodieren?
Ich habe schon davon gelesen und ich habe schon etwas Schiss davor.

Na ja, damals hatte man mir gesagt, dass der Monitor ein Guter
wäre.

Da hat man dir was Falsches gesagt. Der 107S war schon immer der Billigschrott von Philips zum Augen killen. Die etwas besseren Monitore von Philips haben ein „B“ getragen für Business-Line, die Guten ein „P“, wie Performance.

Was würdest du mir denn zur Neuanschaffung empfehlen?
Wieviel Euros muss man da anlegen?
Langt 17 Zoll?

Die Größe ist nicht entscheidend für die Bildqualität. Ob dir ein 17"-Monitor groß genug ist, musst du ganz allein selbst entscheiden, mir wären 17" zu klein. Wichtig für die Qualität eines Röhrenmonitors ist in erster Linie, welche Bildröhre verbaut ist und welche Qualität die Steuerelektronik hat. Die besten Bildröhren sind die mit flacher Streifenmaske, insbesondere DiamondTron und Trinitron-Röhren.
Wieviel EUR du anlegen musst, ist davon abhängig, ob du neu oder gebraucht kaufst. Auf eBay bekommst du z.T. sehr hochwertige Röhrenmonitore mit Restgarantie für’n Appel und 'n Ei. Neu gibt es ja mittlerweile eh kaum noch welche zu kaufen. Besonders hochwertige Röhrenmonitore werden kaum noch hergestellt, da sich in diesem Preissegment mittlerweile TFT-Monitore durchgesetzt haben.

Gute Röhrenmonitore in 17" waren z.B.:
NEC MultiSync FE791SB
Compaq P720
Iiyama Vision Master 414 (HM704UTC)
Samsung SyncMaster 757NF

Wieder Röhre, die Flachbildschirme sind noch nicht ausgereift?

Mittlerweile finde ich TFT-Monitore schon sehr ausgereift. Aber auch hier ist nicht alles Gold, was glänzt. Vor allem sind gute TFT-Monitore noch ein ganzes Stück teurer als CRTs.

Klar, TFT-Monitore haben schon ein paar bauartbedingte Nachteile, z.B. die feste Bildauflösung, die sich nur unter großem Verlust an Bildqualität ändern lässt (Interpolation). Deshalb benötigt man zum Zocken am Computer eben für große TFTs auch teure und leistungsstarke Grafikkarten. Ein anderer Nachteil ist es, dass noch kein TFT wirklich alles ganz perfekt kann. Bildschirme mit großer Farbtreue und großem Einblickwinkel, die perfekt fürs Büro und Bildbearbeitung sind (PVA und MVA-Panel), sind meist etwas langsam zum Spielen und Monitore, die sehr gute Reaktionszeiten haben (TN+Film-Panel) können dunkle Farben meist schlechter darstellen und haben einen geringeren Einblickwinkel. Mittlerweile gibt es aber schon sehr viele TFT-Monitore, die einen recht guten Kompromiss darstellen (meist S-IPS-Panel) und sogar den einen oder anderen wahren Alleskönner (mit PVA Overdrive-Panel).

Wenn man sich ein wenig mit der Materie auseinandersetzt, wird man heutzutage sicher den perfekten TFT-Monitor für sich finden, da bin ich mir ganz sicher. Nur für Grafiker (wegen der höheren Farbtiefe und der natürlicheren Darstellung dunkler Farbtöne) und für Computerspieler mit schwächeren Grafikkarten (weil man bei TFT-Monitoren die Bildauflösung nicht ohne hohen Qualitätsverlust reduzieren kann) sind CRT-Monitore noch erste Wahl.

LG, Jesse

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Hallo, Jesse

Da hat man dir was Falsches gesagt. Der 107S war schon immer
der Billigschrott von Philips zum Augen killen. Die etwas
besseren Monitore von Philips haben ein „B“ getragen für
Business-Line, die Guten ein „P“, wie Performance.

jetzt untergräbst du meinen Glauben in die bessere Beratung von Fachgeschäften.
Der Monitor wurde mir von einem Angestellten in einem Computerfachgeschäft empfohlen und verkauft.
Nix Billigmarkt oder so. Das gibt mir schon zu denken.

Den Rest deines sehr aufschlussreichen und ausführlichen Postings werde ich mir morgen genau anschauen (wenn der Monitor mal nicht verzerrt ist) - allerdings kenne ich viele Fachbegriffe nicht.

Vielen Dank für deine Tipps!

Gruß
karin

allerdings kenne ich viele
Fachbegriffe nicht.

Du darfst gern fragen, wenn dir was unklar ist. :smile:

Gruß, Jesse

Hallo, Jesse

allerdings kenne ich viele
Fachbegriffe nicht.

Du darfst gern fragen, wenn dir was unklar ist. :smile:

nun, z.B. flache Streifenmaske - was ist das?
Dann, Qualität der Steuerelektronik, darunter kann ich mir auch nichts vorstellen.

Zu den anderen Begriffen, wie PVA und MVA-Panel und S-IPS-Panel habe ich was im Lexikon von prad.de gefunden:
http://www.prad.de/new/monitore/lexikon.html

Da ich als Computerspieler (Adventures) eine schlechte Grafikkarte (Radeon 9200 Se) besitze, werde ich mich wohl nach einem 17 Zoll Röhrenmonitor umschauen. Für grössere Röhrenmonitore habe ich leider keinen Platz :frowning:

Liebe Grüsse
karin

nun, z.B. flache Streifenmaske - was ist das?

Es gibt verschiedene Bildröhrentypen: Lochmaske, Streifenmaske, Schlitzmaske und Ellipsoidmaske, wobei letztere beide eigentlich nur Verbesserungen der herkömmlichen Lochmaske sind.

Bei billigen Monitoren sind meist Bildröhren mit einer Lochmaske verbaut. Hier teilt praktisch ein Lochblech die Bildfläche in einzelne diskrete Bildpunkte auf. Bei in hochwertigen Monitoren verbauten Streifenmasken wird die Bildfläche statt eines Lochbleches durch sehr feine, horizontal gespannte Drähte aufgeteilt. Aus Gründen der Stabilität und Geometrie ist ein Lochblech sehr ungünstig, da ca. 40 - 50% seiner Gesamtfläche eben aus Blech besteht. Der Elektronenstrahl, der das Bild erzeugt, trifft also nur auf etwa die Hälfte der eigentlichen Fläche (Phosphorschicht), auf der das Bild erzeugt wird. Dadurch ist das Bild von Lochmasken weniger hell und kontrastreich - es fehlt einfach die Hälfte der Bildinformation. Die anderen 50% der Bildinformation sorgen dafür, daß sich die Lochmaske ausdehnt, weil die Energie des Elektronenstrahls beim Auftreffen auf das Blech in Wärme umgewandelt wird. Dadurch leidet zusätzlich die Bildschärfe.

Bei der Streifenmaske (Aperture Grille) geht sehr wenig Bildinformation verloren, weil die Drähte sehr dünn sind und nur ca. 10% der Bildfläche ausmachen. Dadurch liefern Streifenmasken eine viel höhere Helligkeit und einen besseren Kontrast, sie haben eine höhere Brillianz. Außerdem liefern die Streifenmaske das schärfere Bild, da mehr (und geometrisch günstiger verteilte) Bildinformation tatsächlich auf der Phosphorschicht der Röhre in sichtbares Bild umgewandelt werden kann und sich die horizontal gespannten Drähte der Streifenmaske natürlich nur in Längsrichtung ausdehnen und es somit zu keinen sichtbaren Verschiebungen der Bildfläche kommt.

Dann, Qualität der Steuerelektronik, darunter kann ich mir
auch nichts vorstellen.

Man kann einen Monitor entweder billig bauen oder gut. neben der Bildröhre selbst steckt noch eine ganze Menge anderer Technik in einem Röhrenmonitor, von der die Bildqualität abhängt.

Ein Beispiel:
Der Elektronenstrahl, der die Bildinformation auf die Bildfläche bringt, zeichnet das Bild Zeile für Zeile von oben nach unten auf die Phosphorschicht, wo sie in ein sichtbares Bild umgewandelt wird. Dazu muss er mehrere tausend Mal pro Sekunde sehr präzise über die Bildfläche geführt werden. Arbeitet die Ablenkeinheit unpräzise, weil billige Teile verbaut wurden, überschneiden sich die Bildzeilen oder der Elektrodenstrahl erreicht nicht überall genau die Phosphorschicht, was sich in Fehlern der Bildgeometrie und Bildschärfe äußert. Die meisten billigen Monitore werden in höheren Auflösungen schnell unscharf, besonders am Rand und haben grobe Fehler der Bildgeometrie. Die Liste könnte man auf sämtliche Bauteile erweitern. Die Knackpunkte bei billigen Röhrenmonitoren sind meist minderwertiger Zeilentrafo und Netzteil. Während ersterer nur die Augen schädigt, kann ein Kurzschluß in einem billigen Netzteil (hab ich schon mehrfach erlebt) durch Brandgefahr direkt das Leben gefährden.

Da ich als Computerspieler (Adventures) eine schlechte
Grafikkarte (Radeon 9200 Se) besitze, werde ich mich wohl nach
einem 17 Zoll Röhrenmonitor umschauen. Für grössere
Röhrenmonitore habe ich leider keinen Platz :frowning:

Das ist richtig, deine Grafikkarte ist eigentlich eine billige Bürokarte und für 3D-Spiele nicht im Entferntesten gedacht. Auf einem TFT-Monitor mit einer nativen Auflösung von 1280x1024 Bildpunkten könntest du damit nicht mal mehr in 5 Jahre alten Spielen einen Blumentopf gewinnen. Das reicht wirklich gerade mal für grafisch anspruchslose Spiele in geringer Auflösung. Und ansehnliche 800x600 Pixel gibt es wirklich nur auf Röhrenmonitoren.

LG, Jesse

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Hallo, Jesse

du hast die Fachbegriffe sehr verständlich erklärt, vielen Dank dafür!

… Die Knackpunkte bei billigen
Röhrenmonitoren sind meist minderwertiger Zeilentrafo und
Netzteil. Während ersterer nur die Augen schädigt, kann ein
Kurzschluß in einem billigen Netzteil (hab ich schon mehrfach
erlebt) durch Brandgefahr direkt das Leben gefährden.

Das bringt mich jetzt doch wieder zu der Überlegung, mir evtl. eine bessere Grafikkarte in Kombination mit einem geeigneten Flachbildschirm zuzulegen.
Ich habe nämlich Angst vor so einem Kurzschluss, wie du es beschreibst. Ausserdem hätte ich mehr Platz auf meinem Schreibtisch, ganz davon abgesehen, dass ich meinen Monitor selbst nicht bewegen kann, weil er viel zu gross und zu schwer ist.

Da ich als Computerspieler (Adventures) eine schlechte
Grafikkarte (Radeon 9200 Se) besitze, werde ich mich wohl nach
einem 17 Zoll Röhrenmonitor umschauen. Für grössere
Röhrenmonitore habe ich leider keinen Platz :frowning:

Das ist richtig, deine Grafikkarte ist eigentlich eine billige
Bürokarte und für 3D-Spiele nicht im Entferntesten gedacht.

Nun, dass meine Grafikkarte nicht zur High-End-Lösung gehört, hat man mir in dem Fachgeschäft (nicht das, von dem ich den Monitor habe) gesagt, aber für meine Zwecke (Adventures), würde es seinen Zweck erfüllen.

Doch die Anforderungen um neuere Computerspiele spielen zu können, steigen ständig - ich glaube, für „The Westerner“ von Ende 2003 (hat mir übrigens nicht gefallen), musste ich mir den Catalyst-Treiber installieren, um das Spiel zum Laufen zu bekommen.

Mit diesem Treiber konnte ich eigentlich auch die letzten neuen Adventures mit meiner einfachen Grafikkarte spielen.
Vielleicht hat dieses Tuning meinem alten Monitor (6 Jahre alt) den Rest gegeben.

Ich weiss gerade nicht mehr, in welche Richtung ich gehen soll.
Nochmal ein besserer Röhrenmonitor, mit alter Grafikkarte und meinem Treiber und abwarten, bis die Preise für gute TFT-Monitore sinken?
Oder eine gute Grafikkarte und ein entsprechender TFT-Monitor.
Die Entscheidung hängt schon auch von der Finanzierbarkeit ab.

Ich muss mich allerdings bald entscheiden, denn der alte Monitor ist hinüber und mir tun schon nach kurzer Benutzung die Augen weh.

Liebe Grüsse
karin

Ich habe nämlich Angst vor so einem Kurzschluss, wie du es
beschreibst.

Das passiert fast nur bei Billiggeräten. Bei hochwertigen Monitoren, wie den von mir empfohlenen Geräten, brauchst du keine Angst zu haben, die haben für den Fall des Falles eine verlässliche Sicherheitsabschaltung.

Ausserdem hätte ich mehr Platz auf meinem
Schreibtisch, ganz davon abgesehen, dass ich meinen Monitor
selbst nicht bewegen kann, weil er viel zu gross und zu schwer
ist.

Ein 17"-Monitor müsste so zwischen 10 - 15 kg wiegen, das sollte noch zu handeln sein. Der hohe Platzbedarf ist sicher ein großer Negativpunkt bei Röhrenmonitoren.

Nun, dass meine Grafikkarte nicht zur High-End-Lösung gehört,
hat man mir in dem Fachgeschäft (nicht das, von dem ich den
Monitor habe) gesagt, aber für meine Zwecke (Adventures),
würde es seinen Zweck erfüllen.

Kommt auf die Spiele an, selbst bei etwas aufwändigeren 3D-Adventures/ Rollenspielen, die schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben, wie Gothic 2 oder Morrowind wird sie schnell an ihre Grenzen stoßen.

Doch die Anforderungen um neuere Computerspiele spielen zu
können, steigen ständig - ich glaube, für „The Westerner“ von
Ende 2003 (hat mir übrigens nicht gefallen), musste ich mir
den Catalyst-Treiber installieren, um das Spiel zum Laufen zu
bekommen.

Der Catalyst-Treiber hat nix mit gestiegenen Hardwareanforderungen zu tun. Das ist der ganz normale Grafik-Treiber deines Kartenherstellers ATI, den brauchst du immer zwingend zum Betrieb deiner Grafikkarte. Ohne den kannst du den Monitor nur im Kompatibilitätsmodus mit 640x480 Pixel und 60Hz betreiben. :smile:

Mit diesem Treiber konnte ich eigentlich auch die letzten
neuen Adventures mit meiner einfachen Grafikkarte spielen.
Vielleicht hat dieses Tuning meinem alten Monitor (6 Jahre
alt) den Rest gegeben.

Nein. Wie gesagt, der Catalysator ist der normale Grafiktreiber. Den brauchst du zwingend zum Betrieb der Grafikkarte, er ist weder ein Tuningtool noch zerstört er Monitore.
Ob ein Spiel mit deiner grafikkarte läuft, hängt von den Hardwareanforderungen des Spieles, von der gewählten Farbtiefe (16 oder 32 bit), der Bildauflösung und zugeschalteten Features, wie Kantenglättung (AntiAliasing) und Anisotroper Filterung ab. Ein Spiel, das bei 800x600er Bildauflösung und 16bit Farbtiefe ohne AA/AF noch gerade so mit deiner Grafikkarte läuft, wird bei 1280x960er Auflösung, 32bit Farbtiefe und 4xAA/AF zur Diashow.

Ich weiss gerade nicht mehr, in welche Richtung ich gehen
soll.
Nochmal ein besserer Röhrenmonitor, mit alter Grafikkarte und
meinem Treiber und abwarten, bis die Preise für gute
TFT-Monitore sinken?
Oder eine gute Grafikkarte und ein entsprechender TFT-Monitor.
Die Entscheidung hängt schon auch von der Finanzierbarkeit ab.

Naja, die von mir genannten 17"-Röhrenmonitore mit Streifenmaske kosten neu zwischen 150 - 175 EUR, falls du sie noch zu kaufen bekommst.
Eine günstige und für den Hausgebrauch gut spieletaugliche Grafikkarte, mit der du einen 19" TFT-Monitor problemlos füttern kannst, kostet ab ca. 120 EUR (z.B. ATI Radeon X700 Pro). Ein qualitativ hochwertiger und halbwegs spieletauglicher TFT-Monitor in 19" kostet nochmal mindestens 450 EUR.

Ich muss mich allerdings bald entscheiden, denn der alte
Monitor ist hinüber und mir tun schon nach kurzer Benutzung
die Augen weh.

Ich würde mir vielleicht einen gebrauchten CRT-Monitor auf eBay ersteigern. Gebrauchte 17" Monitore der Oberklasse mit DiamondTron-Röhre gehen da als 3jährige Geräte z.T. für 20 - 30 EUR weg. Leider muß man ziemlich aufpassen bei Gebrauchtgeräten auf eBay, dass man nicht übern Tisch gezogen wird. Dann hättest du aber erstmal wieder ein Guckloch und kannst in Ruhe auf deine neue Grafikkarte + TFT-Monitor sparen. :smile:

Gruß, Jesse

Hallo, Jesse

du hast mir wirklich sehr weitergeholfen!
Vielen Dank dafür.

Ich bemühe mich jetzt um einen deiner vorgeschlagenen Röhrenmonitore.

Viele liebe Grüsse
karin