Hallo.
Der Ursprungsartikel wurde gelöscht, während ich mir untigen Sums abschwitzte. Mangels hellseherischer Begabung fiel ich natürlich in diese Falle, sehe aber auch nicht ein, dass ich jetzt umsonst zugange war. Anregung : Schließt solche Artikel erst ab und löscht sie dann, meinetwegen eine halbe Stunde später. Dann schreibt man wenigstens nicht als für die Rundablage.
Die Firma sagt, die Kunden wünschen immer mehr auf die Masken
drauzupappen, damit würde halt alles kleiner und sie könnten
keine Rücksicht auf solche Leute wie unsere Kollegin nehmen!!!
Das zeugt weder von einer gesunden Einstellung dem Kunden gegenüber, noch von etwelchem Basiswissen im Thema Softwareergonomie. Der Marktwunsch nach mehr Klicki und Bunti je Maske ist auch nach meiner Erfahrung in der Tat vorhanden, kommt aber üblicherweise nicht von den geplagten Anwendern, die den Mäuseschiss den ganzen Tag vor Augen haben müssen, sondern von deren Vorgesetzten, die auch den Sonderfall „Rosenmontag im Schaltjahr bei Vollmond unter Hochdruckeinfluss bei Ostwind“ noch abgebildet haben wollen. Dummerweise ist man als Softwareentwickler gezwungen, sich im Ernstfall nach den Entscheidern zu richten, die ja auch diejenigen sind, welche den Kram bezahlen.
Dennoch gibt es Grenzen : So würde ich eine Software, die bei gängiger Auflösung wie 1024*768 nicht komplett in ein Fenster passt, schlicht nicht abnehmen.
Für den konkreten Fall scheint mir die einfachste Lösung ein größerer Bildschirm zu sein, wozu dann allerdings auch noch eine bessere Grafikkarte gehört (Flimmern fehlt ja gerade noch in der Sammlung …). Die Kosten dafür bewegen sich im dreistelligen Bereich, sollten also noch tragbar sein. Problematisch wird es natürlich, wenn nicht sauber kommuniziert wird, weshalb gerade Frau X so ein Kino bekommt und alle anderen - vor allem die Chefs, die einen großen Schwa Schirm als Prestigeobjekt betrachten - nicht. Dann geht nämlich das Gequengele los. Um solche Diskussionen gar nicht erst aufkommen zu lassen, sollte der Betriebsarzt oder, so nicht vorhanden, der MDK, ein entsprechendes Gutachten annfertigen. Möglicherweise bekommt der Arbeitgeber sogar etwas zugeschossen (falls die Sehkraft der Betroffenen an der Maulwurfsgrenze liegt).
Gruß Eillicht zu Vensre