Hallo Olaf,
dies geschieht nach dem so genannten „Meistausführungsprinzip“. Das bedeutet, das der Skontroführer zunächst einmal alle Kauf- und Verkaufgebote zu einem Wertpapier sammelt, gegenüberstellt und dann ermittelt, zu welchem Kurs die meisten Umsätze gemacht werden.
Alles klar? - Noch nicht ganz?
O.k., ein einfaches Beispiel:
Für ein Wertpapier liegen folgende Kurse vor:
24,20 Euro - 17.200 Kaufaufträge - 13.500 Verkaufaufträge
24,50 Euro - 15.100 Kaufaufträge - 21.900 Verkaufaufträge
24,70 Euro - 10.700 Kaufaufträge - 29.000 Verkaufaufträge
Demnach können zu einem Kurs von 24,50 Euro die meisten Umsätze getätigt werden, nämlich 15.100 Stück. Eigentlich ganz easy, oder?
Was den zweiten Teil Deiner Frage angeht, kann ich Dir leider nicht weiterhelfen, denn mir fehlt dazu die brühmte Glaskugel auf dem Schreibtisch. Ich persönlich kenne auch nicht so arg viele Day-Trader, die durch Ihr Tun bislang ein erkleckliches Auskommen erwirtschaftet haben. Ganz im Gegenteil.
Viel wichtiger erscheinen mir die Fragen:
- Wann brauche ich wieviel Geld und wofür?
- Welche Rendite benötige ich (nach Steuern und Inflation!!!) um dies zu erreichen?
- Was für ein Risiko-Typ bin ich überhaupt?
Wer das für sich geklärt und umgesetzt hat und dann immer noch Geld über hat, kann ja damit ein bisschen Zocken gehen. Wenn es dann weg ist - tja, Pech gehabt. Aber der Rest ist verplant und damit tabu! Nur so wird ein Schuh draus.
Aber das ist meine ganz persönliche Meinung 
Viel Erfolg und beste Grüße
Stephan
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