Billig-PCs

Hallo allerseits

In letzter Zeit kommen immer mehr Billig-PCs auf den Markt. Der Unterschied zu den teuerern Modellen ist anscheinend meist, dass sie ein bisschen weniger Harddisk, Ram und weniger Accessoires haben.
Dazu kommt, dass die billigen PCs meist einen Celeron, die teureren aber eine Pentium Prozessor haben.
Meine Frage nun: lohnen sich die Mehrkosten für einen Pentium? Wie viel schneller sind diese überhaupt? Ich brauche meinen PC für Office, ein paar Games, Internet und ein wenig Bildbearbeitung.

Wäre froh, wenn mir jemand sagen könnte, was er diesbezüglich für Erfahrugen hat.

viele Grüsse, Stephan

Hallo allerseits

In letzter Zeit kommen immer mehr Billig-PCs auf den Markt.
Der Unterschied zu den teuerern Modellen ist anscheinend
meist, dass sie ein bisschen weniger Harddisk, Ram und weniger
Accessoires haben.
Dazu kommt, dass die billigen PCs meist einen Celeron, die
teureren aber eine Pentium Prozessor haben.
Meine Frage nun: lohnen sich die Mehrkosten für einen Pentium?
Wie viel schneller sind diese überhaupt? Ich brauche meinen PC
für Office, ein paar Games, Internet und ein wenig
Bildbearbeitung.

So kann man das nicht sagen, bei den Billig PCs sind meist auch die Komponenten Schrott (schrottiges Motherboard, schlechtes Netzteil NoName Arbeitsspeicher, NoName Grafikkarten, Festplatten was gerade da ist, schlechte Laufwerke etc.) die Gehäuse sind meist auch sehr klapprig so wie die gesamte Verarbeitung. Du kannst dir gerne einen PC mit Celeronprozessor (ist der denn so viel billiger?) zusammen bauen lassen, aber trotzdem sollte auch der Rest der Komponenten in Ordnung sein.

Hallo Stephan,

Ich brauche meinen PC
für Office, ein paar Games, Internet und ein wenig
Bildbearbeitung.
Wäre froh, wenn mir jemand sagen könnte, was er diesbezüglich
für Erfahrugen hat.
viele Grüsse, Stephan

für die von Dir genannten Zwecke langt das, was ich letzt für unser Büro günstigst besorgt hab, guck mal hier unter Komplettsysteme:

http://www.simmbatech.de

Gruß
Gerhard

Dazu kommt, dass die billigen PCs meist einen Celeron, die
teureren aber eine Pentium Prozessor haben.
Meine Frage nun: lohnen sich die Mehrkosten für einen Pentium?

Eigentlich schon. Beim Gesamtpreis eines Komplettsystems, macht das nicht viel aus. Gespart wird da meist (siehe Vorredner) an anderen Komponenten.
Einen preiswerten PC baut man aber eher mit einem Athlon als mit einem Celeron (siehe auch aktuelle c’t, die hat einen guten Test von Billig-PCs).

Wie viel schneller sind diese überhaupt? Ich brauche meinen PC
für Office, ein paar Games, Internet und ein wenig
Bildbearbeitung.

Für Office und Internet reicht jeder PC (ab 50EUR gebraucht), für Bildbearbeitung braucht man mehr Hauptspeicher. Games sind der eigentliche Innovationsmotor bei PC-Systemen: Um aktuelle Games mit voller Qualität zu zocken, brauchst Du eine High-End PC ab 1000EUR, für Spiele die älter als 2 Jahre sind reicht ein 180EUR PC, sind sie älter als 4 Jahre kommst Du mit dem 50EUR Gebraucht-PC aus.

Hallo,

Wie viel schneller sind diese überhaupt? Ich brauche meinen PC
für Office, ein paar Games, Internet und ein wenig
Bildbearbeitung.

Für Office und Internet reicht jeder PC (ab 50EUR gebraucht),

Ja.

für Bildbearbeitung braucht man mehr Hauptspeicher.

Hm. Mehr als was?

Egal: dennoch gibt es Billiglösungen, die ich an einem Office-PC nicht haben will: manche Graphikkarten machen ein sehr matschiges Bild, das würde mich stören. Mein alter IPB-rechner hat eine Matrox Mystique on Board (2 MB RAM), da ist das Bild sehr angenehm. Zum Spielen taugt sowas aber natürlich überhaupt nicht.

Auch bei Komponenten wie Modem, Brenner und auch Drucker würde ich zusehen, nicht die billigte Lösung zu bekommen.

Gruß,

Sebastian

Hallo Stephan,
sicher kriegt man heute einen PC ohne OS und Zubehör schon für € 250,-.
Mitgeliefert wird dann ein billigstes Board und schlampige Software für die schlampige Hardware. Die Dinger machen gehörig Lärm und bei den eingebauten Komponenten werde ich den Verdacht nicht los, das es sich um B-Ware handelt. Ich habe auch mal 3 von diesen billigen Dingern
fürs Büro gekauft. Sie sind laut und bei 2 PC ist nach einem halben Jahr die Platte über den Jordan gegangen. Dann kauf ich mir lieber gebrauchte Geräte mit guten Komponenten, als diesen Billigkram mit dem ganzen on-board Mist. Oder leg was drauf für vernünftige neue Geräte.
Aktuelle PC z.B. 2,4 Pentium IV, 512MB Ram, 80GB HDD, CD-RW, vernünftigem Gehäuse, ordentlichem Netzteil und vernünftiger GraKa kosten gerade mal € 500,- wenns hoch kommt.
Gruss Sebastian

Die Aussage „Billig-PC“ ist zu allgemein gefasst (wie teuer ist eigentlich billig?). Mit etwas Ahnung kann man sich für ca. 600 - 700 EUR einen durchaus akzeptablen Rechner zusammenstellen, der auch für alle gängigen Spiele, Multimediaanwendungen und zur Bildbearbeitung geeignet ist.

Im Supermarkt, Mediamarkt etc. würde ich sowieso keinen PC kaufen. Wenn schon Fertig-PC, dann nur beim PC-Händler des Vertrauens.

Der Prozessor macht übrigens wirklich noch den kleinsten Preisunterschied zwischen schlechtem und hochwertigem Rechner aus. Mal davon abgesehen ist der Celeron mit Abstand der leistungsschwächste Prozessor für Desktop-PC’s - er schafft in vielen Programmen nicht mal die halbe Rechenleistung eines gleichgelabelten Athlon- oder Pentium 4 - Prozessors. Das beste Preis-/Leistungsverhältnis bekommst du z.Zt. mit einem AMD Athlon XP - Prozessor.

Den größten Preisunterschied macht meist die Grafikkarte, da High-End-Graka’s (z.B. Geforce 58xx/ 59xx-Serie, Radeon 97xx/ 98xx-Serie) mit 250 - 500 EUR das weitaus teuerste Computerteil darstellen. Deshalb werden in Billig-Computer meist Low-End-Grafikkarten eingebaut, die im Einkauf nur ca. 50 - 100 EUR kosten (Geforce 5200/ 4 MX-Serie, Radeon 9200, alles mit der Endung „SE“). Mit denen sind neue Computerspiele nicht mehr ordentlich spielbar, ältere Spiele laufen aber z.T. noch ganz gut. Der schlimmste Fall ist On-Board-Grafik, also eine auf dem Mainboard verbaute Grafikeinheit, diese taugt für 3D-Spiele gar nicht. Wenn im Computer eine billige Grafigkarte verbaut ist, hilft der schnellste Prozessor nichts bei Computerspielen. Dann hast du quasi einen sehr schnellen Büro-PC. :smile:

Nächster wichtiger Unterschied sind billiges Netzteil und Gehäuse. Während ein ordentlich konstruiertes Qualitätsgehäuse ca. 60 - 100 EUR kostet und ein Markennetzteil ab etwa 50 EUR zu kaufen ist, kostet ein Billiggehäuse mit Netzteil zusammen nur 25 - 50 EUR!
Nachteile: Programmabstürze durch Spannungsschwankungen und frühzeitiger Ausfall der Komponenten (besonders Festplatten) durch Überhitzung, störender Geräuschpegel durch billige Lüfter und Dämmung, evtl. Wohnungsbrand bei Netzteilüberlastung… Hier sollte man also tunlichst nicht sparen und auf „billig“ setzen.

Auch die restlichen Komponenten, wie Motherboard, Laufwerke, Festplatten und Arbeitsspeicher sind bei Billig-PC’s in der Regel „NoName“ mit billiger Bauweise und geringerer Leistung. Hier sind die Leistungeinbußen aber meist nicht so gravierend, wie bei billigen Grafikkarten und Prozessoren (solange keine veralteten Komponenten verbaut werden). Trotzdem wird derselbe Computer mit 5400er Festplatte eines Billigherstellers und billigem DDR266/CL3-Speicher bis zu 30% langsamer sein, als ein PC mit 7200er High-End-Platte und DDR400/CL2-Markenspeicher.

Wichtig für den Preis und die Leistung sind meistens nicht die Kapazitäten der Bauteile, sondern deren Qualität und Rechenleistung. Z.B. sagt die Menge des Speichers einer Grafikkarte nicht das geringste über deren Leistung aus, mehr als 128 MB sind derzeit absolut nutzlos. Eine Radeon 9800 XT mit 128MB ist trotz weniger Speicher über 20mal schneller als eine Radeon 9200SE mit 256MB. Ähnliches gilt auch für Festplatten, hier sind Modell, Cachegröße und Umdrehungszahl entscheidend für die Leistung - aber wenigstens hat mehr Speicher hier auch einen realen Vorteil. :wink:

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Vergiss es einfach …
Hallo,

kauf dir mal die neueste CT und ließ den Test der Billig-PCs, der sich 100% mit meiner mehrjährigen Erfahrung deckt.

Absoluter Schrott, der eigentlich gleich im nächsten Container entsorgt gehört. Wenn plötzliche Neustarts wegen grottenschlechter EMV schon zum Alttag gehören möchte ich gar nicht erst wissen, wie die Dinger im Normalbetrieb laufen. Unerträglicher Lärm, unscharfe Grafikausgabe, quälend lahme Performance, klappernde, scharfkantige Gehäuse und schlechte oder keine Serviceleistungen runden das Gesamtbild dann ab.

Finger weg !!

Gruß

Matthias

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

für die von Dir genannten Zwecke langt das, was ich letzt für
unser Büro günstigst besorgt hab, guck mal hier unter
Komplettsysteme:

http://www.simmbatech.de

Der Actions-PC dieses Assemblers ist ein ganz typisches Beispiel, wo bei billigen PC’s gespart wird:

DIE PFINGST-GEIZPOSTEN-Aktion!!

CPU AMD K7 XP3000+ Socket A
Gh ATX Midi Tower SM-Tech F3 USB-Front
HD 160GB Hitachi 7200Umin
Dimm Modul 256 MB SDDRRAM PC333
VGA AGP 128MB Radeon 9200se DDR TV-OUT

Hier wurden ein starker Highend-Prozessor und eine sehr schnelle und große Festplatte verbaut, also alles, was dem Kunden Leistungsfähigkeit suggeriert (und wo im Vergleich zu schwächeren Produkten kein großer Preisunterschied besteht).

Dagegen ist die Grafikkarte das schwächste, was es aktuell zu kaufen gibt und wirklich nur für Büroanwendungen geeignet. Hier wurde da, wo der Kunde eh nicht genau hinguckt (wer kennt schon den Unterschied zwischen Radeon 9200SE und Radeon 9800XT…) mächtig Geld gespart. Aber wozu braucht man einen Spitzenprozessor, wenn die Grafikkarte schon bei 10% der Prozessorleistung am Limit ist? Für Büroanwendungen ist dieser Prozessor zu schade, er wäre ein idealer Spieleprozessor. Aber zum Spielen ist die Grafikkarte viel zu schwach.
Diese Zusammenstellung ist so, als würde man einen Porsche-Motor in eine Ente einbauen.

Das Gehäuse nebst Netzteil ist von der billigen Sorte mit schlechter Verarbeitungsqualität und allen schon unten angesprochenen Problemen. Würde mich nicht wundern, wenn die Festplatte nach 2 Jahren den Abgang macht oder die billigen ElKo’s des (übrigens für Büro-PC’s recht brauchbaren) Billig-Mainboards durch das billige Netzteil lange vor ihrer Zeit ableben. :smile:

Dieser Rechner wäre zum selben Preis viel ausgewogener und sinnvoller nutzbar, wenn man statt des Athlon XP 3000+ „nur“ einen Athlon 2400+ und dafür wenigstens eine Radeon 9600 Pro - Grafikkarte eingebaut hätte.
Für ein vernünftiges Gehäuse und Netzteil und die für Windows XP sehr angeratene Speicheraufstockung auf 512 MB müsste man dann allerdings paar Euro drauflegen.

Hi,

Der Actions-PC dieses Assemblers ist ein ganz typisches

[…]

Hier wurden ein starker

[…]

Diese Zusammenstellung ist so, als würde man einen
Porsche-Motor in eine Ente einbauen.

stimmt. Deshalb hab ich den ja auch nicht gekauft. Ich brauchte was Kleines für´s Büro und hab diesen bestellt:

Simmba Line 7 AMD Athlon XP 2200+ 256 MB + 80 GB HD + DVD
CPU AMD K7 XP2200+ Socket A
CPU Kühler AMD SM Silent Pro
Gh ATX Midi Tower SM-Tech F3 USB-Front
MB SM-Asrock K7S8X 6 x USB 2.0 1 AGP,5 PCI,3xDDR,Sound 5.1,Lan 10100
HD 80.0GB Excelstor 7200 rpm
LW FDD 3,5" TeacMitsumiAlps 1,44 MB
CDROMDVD LG 48x16x
Dimm Modul 256 MB SDDRRAM PC333
VGA AGP 64 MB GforceIV MX440SE + TV-OUT
Soundchip Realtek ALC 5.1 o.B.
Mouse PS-2 Wheel mit Scroll-Rad
Netzwerk 10-100 MBit TP only o.B.
Tastatur PS2 stand. dt.

Hab ihm dann nur noch ein 2. RAM Modul für 21 Euro verpaßt und hab für 340 Euro nen kompletten Rechner für Office Anwendungen und Internet in unserer Testamentsvollstreckung.

Mehr sollte es hier doch auch nicht werden, wenn ich es recht verstanden habe?

Mit mehr Geld kann man mehr machen, ganz klar. Bei meinem privaten PC Selbstbau hat allein die Graka mehr gekostet,als die komplette Gurke im Büro. Aber im Büro erfüllt das Teil seinen Zweck und tut gut seinen Dienst.

Gruß
Gerhard

stimmt. Deshalb hab ich den ja auch nicht gekauft. Ich
brauchte was Kleines für´s Büro und hab diesen bestellt:

Simmba Line 7 AMD Athlon XP 2200+ 256 MB + 80 GB HD + DVD

Jo, dass war jetzt auch in keinster Weise persönliche Kritik oder dergleichen. Die Herstellerseite hat mir nur gerade ein gutes beispiel geliefert, um zu erklären, worauf man beim Kauf eines Billig-PC’s achten sollte und wie die Tricks der Hersteller aussehen, um gleichzeitig werbewirksam zu sein und den Preis niedrig zu halten.
Es ist halt IMMER ein Haken dran, wenn ein PC sehr preiswert ist und man sollte erkenne, wo. Und ob man damit leben kann.

Gruß, Jesse