'Billigst' bei Neuemissionen

Hallo,

eine weitere Frage zu Neuemissionen:

Wenn man z.B. bei der comdirect eine Neuemission (Bookbuildingverfahren) zeichnet, kann man wählen, ob man dies mit Limit oder „billigst“ tun will. Was bedeutet nun „billigst“ in diesem Zusammenhang? Ist der maximale Preis nicht durch die vorgegebene Preisspanne festgelegt (und somit auch eine „billigst“ - Order faktisch limitiert)?

Herzlichen Dank!

Andreas

prinzipiell hast du schon recht! eigentlich wurde das bookbuilding-verfahren entwickelt, um dem anleger ne chance zu geben seine preisvorstellungen der bank mitzuteilen. da aber jeder neuemission überzeichnet ist, erreicht der preis immer die obere bookbuilding-spanne. nur wer billigst zeichnet hat ne chance etwas zu bekommen! wenn du billigst zeichnest, dann nimmst du automatisch die obere b-spanne in kauf…

wenn du billigst zeichnest, dann nimmst
du automatisch die obere b-spanne in
kauf…

Es kann also auch bei einer „billigst“ - Order (die ja eigentlich unlimitiert ist) nicht passieren, daß ich plötzlich irgendwelche weit höheren Preise zahlen muß? Oberste Grenze (und damit faktisches Limit) bildet der Höchstpreis der angegebenen Preisspanne?

Nochmals herzlichen Dank!

Andreas

wenn du billigst zeichnest, dann nimmst
du automatisch die obere b-spanne in
kauf…

Es kann also auch bei einer „billigst“ -
Order (die ja eigentlich unlimitiert ist)
nicht passieren, daß ich plötzlich
irgendwelche weit höheren Preise zahlen
muß? Oberste Grenze (und damit faktisches
Limit) bildet der Höchstpreis der
angegebenen Preisspanne?

Bei Neuemissionen gibt es nicht „irgendwelche weit höheren Preise“ (solange man nicht außerbörslich am Handeln ist). Zu Beginn der Zeichnung wird die Bookbuilding-Spanne festgelegt, d.h. die Spanne, in der der Emissionspreis liegen wird. Nach Ablauf der Zeichnungsfrist wird dann der tatsächliche Emissionspreis festgelegt, der immer innerhalb der vorher festgelegten Spanne liegt, dafür ist die Angabe der Spanne schließlich da.

Kai