Hi,
ist das hier das richtige Brett dafür? ich überlege, zu einem billigeren Stromanbieter zu wechseln. Wo kann man sich denn informieren, welche gut und günstig sind? Muss man irgendwas wichtiges beachten?
Gruß
Nelly
Hi,
ist das hier das richtige Brett dafür? ich überlege, zu einem billigeren Stromanbieter zu wechseln. Wo kann man sich denn informieren, welche gut und günstig sind? Muss man irgendwas wichtiges beachten?
Gruß
Nelly
Hi
Schau mal auf www.verivox.de - Jahresverbrauch und PLZ eintragen und ab geht die Post.
Es sollte kein Paket mit Vorkasse wie z.B. FlexStrom GmbH sein
In Sahcne Tipps hab ich sonst weniger
Hallo,
Wenn man ein vermeintlich oder wirklich günstiges Angebot gefunden hat, sollte man sich hinsetzen und einen Taschenrechner bemühen.
Der örtliche Stromversorger berechnet einen Preis pro Kilowattstunde. In dem Preis der Kilowattstunde sind die reinen Energiekosten, Netznutzung, Abgaben für EEG und KWKG und Stromsteuer enthalten. Liegt durchschnittlich bei 0,13 bis 0,15 €.
Zusätzlich werden Leistungs- und Verrechnungspreise berechnet. Dies kann man als „Zählermiete“ bezeichnen, es handelt sich hier um einen Jahrespreis - liegt durchschnittlich bei 70-90 €/ Jahr.
Man nimmt also die letzte Stromrechnung und nimmt den Gesamtverbrauch des letzten Jahres und multipliziert diesen mit dem Preis des neuen Stromanbieters, dann die monatliche Grundgebühr mal 12. (Bitte darauf achten, ob die Mehrwertsteuer inclusive ist.) Dann einfach mit der letzten Rechnung vergleichen.
Bitte auch darauf achten, ob der Stromverbrauch der letzten Jahre geschwankt hat oder ob dieser ungefähr gleich ist.
Der Zähler gehört dem örtlichen Versorger und man schließt einen Vertrag über die Lieferung der Energie mit dem neuen Anbieter ab. Sollte etwas an der Stromleitung oder Stromzähler nicht in Ordnung sein, ist der örtliche Stromversorger zuständig. Es wird aber nichts berechnet.
Die Lieferung durch den neuen Anbieter muß man sich so vorstellen: Die gesamte Strommenge ist wie ein See zu sehen. Oben wird etwas eingefüllt und unten sind jede Menge Zapfhähne. Die Stromproduzenten halten den See auf einem Level, d. h. wenn man sich für einen Anbieter in Berlin entscheidet und wohnt in Köln, dann wird in Berlin ein Hahn mehr aufgedreht und in Köln der vom örtlichen Versorger etwas geschlossen. Das wird zwischen den Erzeugern durch Absprachen und „Fahrpläne“ geregelt.
Ach ja, den Begriff Kilowattstunde kann man sich auch ganz anschaulich vorstellen. Wenn ein Haarföhn mit 1000 Watt eine Stunde läuft, dann ist ein kWh - also eine Kilowattstunde verbraucht.
Liebe Grüße
Marion