Bin am rechnen

Hallo liebe Wissende !
Bin am rechnen !
Wann verkauft man ein Auto? Im konkreten beispiel 5 jahre alt 100 TKM gelaufen… und absolut nix dran. will sagen nicht einen cent für reparaturen.
Nun stellt sich aber die frage - weiterfahren ? oder in zahlung geben ?
weiterfahren bedeutet - kein geld ausgeben. risiko - kommt jetzt doch was ?
wie sehr ihr das ?
mfg
t.

hi

du kannst glück haben und weiter 100tkm ohne mängel fahren
du kannst aber auch pech haben und mit einem auto mit erst 20tkm tausende von euros in reparaturen stecken zu müssen
behalt die kiste wenn du damit zufrieden bist. neue autos haben idr neue probleme. und umgekehrt
habe selbst einen E36 2,0 6zyl und ausser der üblichen verschleisteile ist in 140tkm noch nichts gekommen (toitoitoi)

Jason

Hallo!
Bei mir läuft das genau anders:
Ich habe mir bis jetzt immer Autos, welche 5 Jahre alt sind gekauft.
Natürlich nur top gepflegte und ausgewählte Typen, von denen ich weiss dass es damit wenig Probleme gibt, Ersatzteile günstig sind und sich gut reparieren lassen.
Wenn mal was ist baue ich dann selbst.
So bin ich bis jetzt sehr gut und günstig gefahren. Die Autos waren aber nur ausgewählte ältere VW-Typen. Die aktuellen VW-Typen sind für mich nicht mehr interessant, da wird es in Zukunft wohl eine edelere deutsche Automarke werden.
Das ist bei mir aber eine Ausnahme, weil nicht jeder seine Autos selbst reparieren kann und will.

Wenn Du uns mal deinen Autotyp verrätst könnte man dazu vielleicht mehr sagen.
Bei hochwertigen Fahrzeugen kann man diese oft problemlos 10 Jahre fahren, Ersatzteile gibt es auch zu normalen Preisen.

Japanische Typen laufen die ersten 5 Jahre ohne Probleme, dann wird es aber arg teuer wenn mal was zu bauen ist. Die Japaner haben auch völlig überteuerte Preise für Serviceteile.

Grüße, Steffen!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

rechnen kann man da IMHO wenig weil Du

  1. nur vermuten kannst wie lange Du das Auto, wenn Du es nicht verkaufst, noch fahren wirst und welche Reparaturkosten dann auf Dich zukommen und
  2. neben dem rein finanziellen Aspekt die Frage mitspielt wie lange Du „Lust“ auf dieses Auto hast oder wann Dich der Wunsch nach einem neuen Auto umtreiben wird.

Wer mit seinem Auto sehr zufrieden ist wird es behalten auch wenn er sich rechnerisch mit einem anderm Wagen verbessern würde, während einen unzufriedenen Fahrer Geldargumente auch nicht vom Kauf eines anderen Autos abhalten werden.

Wenn Du den Wagen nagelneu als Erstbesitzer gekauft hast und bislang zufrieden bist würde ich ihn auf jeden Fall noch ein paar Jahre behalten. Ansonsten ist der Wertverlust einfach zu hoch und Du hast einfach nur Geld vernichtet wenn Du das Auto jetzt abstößt.

Ich vermute aber daß Deine „Spinnerei“ weniger auf die reale Erwartung von Reparaturkosten, sondern allein die Liebäugelei mit einem neuen Kauf in Verbindung steht, oder? :smile:

Gruß,

MecFleih

Hallo,

ich selbst bin in einer ähnlichen Situation. Fahre einen Golf IV TDI mit annähernd 100.000 km, 4 Jahre alt. Bin aber selbst der Meinung, bereits den optimalen Verkaufszeitpunkt verpasst zu haben, da ich im vergangenen Jahr 2.500 Euro ins Auto investiert habe – (die darin enthaltenen Chiptuning-Kosten wären aber vermeidbar gewesen). Aber auch ohne letzteres waren neue Kupplung, Luftmassemesser, Zahnriemenwechsel und ständig neue Glühbirnen (Lästigkeitsfaktor!) fällig. Jetzt steht noch ein Stoßdämpferwechsel bevor.
Da ich in den Jahren davor noch Radio/CD-Wechsler + gutes Lautsprechersystem sowie eine Standheizung einbauen ließ, wäre es wirtschaftlich unsinnig, den Wagen zu verkaufen, da ich nach dem Stoßdämpferwechsel und Reifenkauf davon ausgehe, wieder ein paar Jahre Ruhe zu haben…mein nächstes Fahrzeug wird aber kein Golf mehr werden.
Für mich stellt sich daher eher die Frage: verkaufe ich besser z. B. bei 150.000 oder 200.000 km?

Ob man einen Wagen mit 100.000 km verkauft oder nicht kommt eben auf die Umstände an…

Ciao, Christoph.

Hallo,

zuerst kann man nie genau sagen, was passieren wird, nur von
Wahrscheinlichkeiten bzw. Erfahrungen ausgehen.

Ich hatte bis 2002 einen Passat, Bj 89., ca. 1992 als gebrauchten
preisgünstig für 13T DM gekauft. Das Teil hatte nach den
ca. 9 Jahren bei mir inzwischen über 200T km drauf, lief aber
wie ein Bienchen. -> macht also knapp 1600DM = ca 800€ pro Jahr
als Anschaffungskosten.

Normale Reparaturen aller 2 Jahre in Verbindung mit Durchsicht
und TÜV (immer ca. 500…1000DM pro 2 Jahre) hielten sich gut
in Grenzen. So ein billiges, dabei recht großes und komfortables
Auto werde ich kaum nochmal bekommen.
Fazit: Wenn Du das Auto schon 4 Jahre fährst, und gerade mal
100T km weg sind, dann ist es am billigsten solange zu behalten,
bis die Reparaturkosten wegen Verschleiß deutlich hochgehen.
Ein neues wird allemal teurer sein, macht natürlich aber mehr
Spaß .
-> siehe auch Posting weiter oben „Kostenoptimaler Fahrzeugverkauf“
Gruß Uwi

Bin am rechnen !
Wann verkauft man ein Auto? Im konkreten beispiel 5 jahre alt
100 TKM gelaufen… und absolut nix dran. will sagen nicht
einen cent für reparaturen.
Nun stellt sich aber die frage - weiterfahren ? oder in
zahlung geben ?
weiterfahren bedeutet - kein geld ausgeben. risiko - kommt
jetzt doch was ?
wie sehr ihr das ?
mfg
t.

Hi!

Bin am rechnen !

Wann verkauft man ein Auto? Im konkreten beispiel 5 jahre alt
100 TKM gelaufen… und absolut nix dran. will sagen nicht
einen cent für reparaturen.

…genau hier würde ich empfehlen, die Kiste schleunigst abzustossen, denn ein Auto, welches 5 Jahre ohne Service gefahren wurde, ist physisch und monetär eine Gefahrenquelle…

Nun stellt sich aber die frage - weiterfahren ? oder in
zahlung geben ?
weiterfahren bedeutet - kein geld ausgeben. risiko - kommt
jetzt doch was ?
wie sehr ihr das ?

Nehmen wir an, Du meintest mit „keinen Cent“, dass Du ausserhalb der vorgeschriebenen Wartungen keine Reparaturkosten hattest, so hängt die Entscheidung zunächst einmal vom gefahrenen Modell und dem zu erwarteneden Wiedervekaufserlös ab.
Einen großen Benz kannst Du bis 160.000 Km fahren, bevor es Geld kostet. Ein alter Opel kostet evtl. früher schon etwas.
Ein japanisches Auto würde ich verkaufen, da hier Reparaturen sehr teuer sind. Dasselbe gilt für Exoten wie Lancia.

Generell kann man bei modernen autos von einer relativ problemlosen Laufzeit bis 150.000 Km ausgehen. Für Dich bedeutet das noch 2,5 Jahre.

Der Wertverlust ist ab 100.000 Km auch nicht mehr so schlimm.
Früher sagte man ja, man müsse einen Wagen bis 100.000 Km verkauft haben.
Heute kann man diese Grenze etwas höher ansetzen. Gerade große Autos wird man auch mit 150.000 km noch gut los.

Grüße,

Mathias

Hi tamnsari,

du meinst wahrscheinlich deinen Y.

Die Frage die sich stellt, ist ob die Reparaturen in den nächsten Jahren höher sind als der Vorteil des geringeren Wertverlustes.
Dabei gibt es imho 3 Sorten Reparaturen.

  1. Verschleißteile. Da ist die Frage welche du gerade gemacht hast und welche demnächst fällig werden. z.B. Bremsen. Sind die bei 80000 erneuert worden oder noch original?
    Da du beim Verkauf keinen Gegenwert für die gemachten Bremsen erhälst, andererseits auch nicht weniger erhälst wenn sie noch nicht gemacht sind, musst du das einkalkulieren.

  2. Dinge, die ein Autoleben halten sollten, aber doch immer mal kaputt gehen. Lichtmaschine, elektrische Fensterheber, Kupplung, Radlager, Zylinderkopfdichtung, …

  3. Dinge, die normalerweise nie kaputtgehen. Motor, Getriebe, …
    Wenn da was passiert ist es der GAU.

Nun musst du rechnen.
Der Y kostet neu 13000,-€
Für deinen alten kriegst du z.b. 5000,-€
in 5 Jahren und mit 200000 km kriegst du noch 1000€ für das Auto.
Der Vorteil des Wertverlustes beträgt also 4000€.

Verschleißteile werden immer fällig, wobei du rechnen kannst. Sind z.B: alle 80000km die Bremsen fällig, macht es keinen Unterschied ob du den Wagen von 0-100000km fährst oder von 100000-200000km. Bei anderen Teilen kann es ähnlich oder genauso aussehen.

Kritisch sind die Teile unter 2. Hier kannst Du 4000€ ausgeben, bis es teurer wird den Wagen weiterzufahren. Und für 4000€ kann eine Menge kaputtgehen.
Teil 3. kannst Du eher vergessen, Totale Motorschäden sind doch eher selten.

Wenn der Wagen also bisher problemslos fuhr, anständig gewartet und behandelt wurde, ist es finanziell wohl günstiger ihn noch ein paar Jahre zu fahren. Zumal du das Auto ja magst und gerne fährst.

Andererseits ist der neue Ypsilon schon Klasse, bei einem Neuwagen hast du halt nochmal Garantie, und der effektive Vorteil von sagen wir mal 2000€ steht eigentlich in keinem Verhältnis zu den Kosten, die insgesamt über 100000 km ohnehin anfallen. Das dürften so um die 30000€ sein.

Liebe Grüße,

Max

Danke an alle Poster …
Fazit: es wird weiter gefahren.
Zur Debatte standen:
Alfa Coupe, ab Mitte Februar
AUDI A3, teuer teuer
LANCIA COUPE, ab Mitte Februar, und eben
weiterfahren.

Das werden wir auch tun.
den letzten ausschlag gab eine ganz andere Information, oder war das sahnehäubchen auf der entscheidung.
Zitat aus gewöhnlich gut informierten Kreisen; "Die renten werden in kürze VOLL versteuert.
wer weis was dehnen noch so alles einfällt.
mfg
t.