Hi!
Fazit:
1.) die Deutschen sind auf der Autobahn einfach Maniacs.
Das stimmt eindeutig. Obwohl ich auch die Holländer…
…die fahren halt einfach nur langsam. Die sind es nicht gewöhnt, dass einer von hinten mit über 140 ankommt…
Dennoch machen einen die Jungs ab und an fertig, das sehe ich auch so.
2.) kein Raser ohne Penner
Das hat aber nicht immer einen Zusammenhang.
In den allermeisten Fällen gibt es diesen Zusammenhang.
Rasen kann ich ohne zu gefährden, auch langsam fahren.
Das ist genau der Trugschluß.
Wer zu langsam fährt, provoziert große Differenzgeschwindigkeiten und somit gefährliche Situationen.
Die Frage ist nur, was „zu langsam“ ist. Ich meine, dass, entsprechende Witterungsverhältnisse, Motorleistung und Verkehrsaufkommen vorausgesetzt, 160 Km/h auf der linken Spur das Minimum darstellen.
Wer zum Überholen nach links wechselt, sollte dies mit Vollgas tun, sofern sein Wagen unter 150 PS hat.
Genrell sollte man wenigstens versuchen, 130 - 140 zu fahren, wenn man auf der Autobahn überholt.
110-120 ohne für den Überholvorgang auch nur zu beschleunigen und sich dabei noch über den schön niedrigen Durcschnittsverbrauch freuen, während hinten die anderen Autofahrer Vollbremsungen hinlegen müssen, sind einfach nicht akzeptabel.
Nur wenn jeder auf seinem Standpunkt beharrt gibts Zoff (oder
Unfälle).
Das ist klar.
3.) die Übelsten Verkehrsgefährder sind die Rentner, denn zu
dieser Gruppe gehörten die Letztgenannten aus obigem Besipiel
hauptsächlich.
Autsch. Da hast Du wieder in ein Wespennest gestochen 
Ich habe in den letzten 15 Jahren so viel Zeit auf der Autobahn verbracht, dass ich meine Aussage getrost als empirisch belegt bewerten kann… 
Ich teile zwar Deine Ansicht, beziehe aber regelmässig verbale
Prügel dafür. Die Rentner kommen dann immer mit der Statistik,
das Rentner am wenigsten in Unfälle verwickelt sind.
50 Jahre unfallfrei, hinter sich 500 Tote…
Das hat aber meiner Meinung nach zwei Gründe, die die
Statistik wertlos machen:
Die jährliche Fahrleistung ist um ein vielfaches geringer. Wer
weniger fährt hat schon allein weniger Möglichkeiten in einen
Unfall verwickelt zu sein als ein Vielfahrer.
Und dann kommt noch dazu, das viele Rentner Unfälle
verursachen (durch planlosen Spurwechsel, abrupte Fahrmanöver
etc.).
Nur sind die bei der Aufnahme des Unfalles schon längst weg,
weil sie es garnicht gepeilt haben das ihretwegen hinter ihnen
10 Autos in einen Crash verwickelt wurden.
Genau so ist es.
4.) silberne E-Klassen Baujahr 1996 sollte man weiträumig
umfahren…
Erfahrungsgemäss sind es fast immer die Fahrer der kleinsten
Fahrzeuge von den Herstellern, die so drauf sind. Fahrer von
S-Klasse oder A8 fallen deutlich weniger auf als z.B. C-Klasse
oder A4. Ausnahmen bilden z.T. die BMW-Fahrer (nicht
persönlich nehmen). Obwohl mir hier am meisten die 5er-Fahrer
auffallen.
Meine aktuellen Erfahrungen sind ähnlich. Zu den Rasern gehören in der Tat hauptsächlich die Genannten.
Zu den Pennern jedoch gehören in den meisten Fällen die typischen Rentnerkutschen, wie Opel Omega, Mercedes E, VW Jetta/Vento/Bus.
Und: die Leute, die wirklich auf übelste Weise ihren Fahrstil durchsetzen egal was hinten bzw. vorne passiert, sind zu 99% Männer.
Frauen schlafen ab und an vor sich hin und pennen in der Mittelspur, fahren aber nach kurzer Lichthupe rechts rüber. Männer, v.a. die älteren, bleiben häufig erst mal stur auf ihrer Spur oder gehen noch zusätzlich in die Eisen.
Gestern abend gab es dazu eine nette Sendung, ich glaube bei Kabel 1. Das TV-Team war zu einer „Aufklärungsaktion“ mit der Polizei FFB unterwegs. Es wurden die typischen, superärgerlichen Nachlässigkeiten wie Mittelspur-Pennen, Nicht-Blinken im Kreisel, Nichteinhalten des Reißverschlußprinzips bei endender Fahrspur u.s.w. überwacht und die Leute freundlich über ihre Fehler informiert.
War sehr interessant, denn alle zeigten sich einsichtig. Vielleicht hat´s ja geholfen, denn, und das möchte ich hier auch noch einmal ganz klar herausstellen, in Zukunft werden auch Blockierer und Mittelspur-Schnarcher stärker verfolgt werden.
Grüße,
Mathias