…einer darauf kommt, (etwa jetzt ?)
dass ein politiker auch ‚dienstlich‘ telefonieren kann.
gruss, der mit spannung wartende - digi
oder wie war das fuer die ‚bevoelkerung‘ mit den steuern
fuer surfen am arbeitsplatz?
…einer darauf kommt, (etwa jetzt ?)
dass ein politiker auch ‚dienstlich‘ telefonieren kann.
gruss, der mit spannung wartende - digi
oder wie war das fuer die ‚bevoelkerung‘ mit den steuern
fuer surfen am arbeitsplatz?
…einer darauf kommt, (etwa jetzt ?)
dass ein politiker auch ‚dienstlich‘ telefonieren kann.oder wie war das fuer die ‚bevoelkerung‘ mit den steuern
fuer surfen am arbeitsplatz?
Hallo Microdigi,
das Zitat in „Animal Farm“ brauche ich wohl kaum wiederzugeben…
Nicht nur das Fliegen oder das Telefonieren, sondern auch die Mitarbeiter der Bundestagsabgeordneten, für die er 240.000 DM p.a. zur Verfügung hat, werden häufig zweckentfremdet: statt den Abgeordneten zu unterstützen, werden sie für Parteiarbeit eingesetzt. Beispielsweise im eigenen Wahlkreis, womit der Abgeordnete einen unschätzbaren Vorteil gegenüber einem Mitbewerber besitzt, der auf keine staatlich finanzierten Vollzeit-Mitarbeiter bauen kann.
Zu nennen wären auch Pressemitteilungen, die Bundestagsfraktionen absetzen und von ihnen (wiederum durch staatliche Finanzierung) bezahlt werden. Diese Mitteilungen werden jedoch in der Regel als Werbung für die eigene Partei benutzt und haben ursprünglich mit der Fraktion wenig zu tun, womit auch hier Leistungen zweckentfremdet.
Die Hälfte der Abgeordneten in unseren 17 Regierungen besitzen neben dem Regierungs- ein Abgeordnetenmandat und kassieren dafür doppelte Bezüge. Dies ist verfassungwidrig.
Das sind nur drei Beispiele, die mir auf die Schnelle einfallen und jedem zu denken geben sollten, der von „Sozialschmarotzern“ spricht; wo die tatsächlichen Schmarotzer sitzen, sollte nun hinlänglich bekannt sein, und es besteht keinerlei Anlass, diesen Parteien wieder und wieder die Stimme zu geben.
(Siehe u.a. „Das System“, Hans Herbert von Arnim, 2001, Droemer)