Bin Ratlos

Halli Hallo,

aaaalso, vielleicht habt ihr ein paar tips für mich:

Weiblich, 33, 2 Kids (9 & 6), beide in der schule incl. Hort bis 17 Uhr.

Ich bekomme ALG I und rutsche im Januar 2007 ins ALG II
Ich habe Eigentum, das laut meinen Infos ca. 15 qm zu groß ist.
Beim Amt gelte ich als ungelernt, da ich 14 Jahre aus meinem erlernten Beruf raus bin.
Danach han ich 8 Jahre eine feste Anstellung gehabt allerdings nur angelernt, was bei dem Amt genauso viel wie nichts zählt…
Daraufhin war ich 6 Monate arbeitslos und habe dann wieder als Anlernkraft 1,5 Jahre gearbeitet,was aber leider befristet war.

Nun hatte ich mir überlegt einen totalen Neustart zu machen, wollte wieder zur Schule gehen, neue Ausbildung u.s.w.
Ist es wirklich so das ich in dieser Zeit keinen Anspruch auf irgendetwas habe ???

Ich schreibe jede Woche mindesten 5 Bewerbungen auch auf Ausbildungsplätze und sammle die Absagen…
Ich weiß nicht mehr wie es weiter gehen soll.
Vor allen weil ich den Kids nichts mehr bieten kann, jeder cent ist vergeben und ich hab das Gefühl ich bin in nem „Dauerkreisel“ und weiß nicht mehr wo es raus geht.

Falls ihr tips oder infos habt wäre ich euch sehr dankbar.

lieben Gruß,
sandra

Hallo Sandra

Du bist mit 100.000en in derselben Situation. Umschulungen gibts nur noch in Ausnahmefällen, da man aus den 90ern gelernt hat, damals wurde meistens am A- Markt vorbei umgeschult um die Statisiken zu schönen. Als Ergebnis, sieht man jetzt auf einmal Überschüsse bei der BA.
Für ungelernte Arbeitskräfte, sind schliesslich die neuen EU Länder da, die gehen auch hier für 3,50€s arbeiten, was in ihrer heimat schon spitzenmässig ist, wo ihr Kostenfaktor an Lebenshaltungskosten bei weitem niedriger ist.
Vielleicht als Tipp: Evtl. reich heiraten und guten Ehevertrag aushandeln, ja ich weiss, klingt wie sich verkaufen

LG
Mikesch

Hallo Sandra

Du bist mit 100.000en in derselben Situation.

Das ist mir schon klar, das ich da nicht die Einzige bin

Umschulungen

gibts nur noch in Ausnahmefällen, da man aus den 90ern gelernt
hat, damals wurde meistens am A- Markt vorbei umgeschult um
die Statisiken zu schönen. Als Ergebnis, sieht man jetzt auf
einmal Überschüsse bei der BA.

Darum geht es ja, bin ich noch kein Ausnahmefall ?
Bei anderen gilt oft noch der Ausbildungsberuf, bei mir ist nichts mehr…

Für ungelernte Arbeitskräfte, sind schliesslich die neuen EU
Länder da, die gehen auch hier für 3,50€s arbeiten, was
in ihrer heimat schon spitzenmässig ist, wo ihr Kostenfaktor
an Lebenshaltungskosten bei weitem niedriger ist.

Ich würde sogar mit Freude die Strasse fegen, wenn ich dadurch wüßte das meine Kinder auch mal den Wunsch nach Eis essen gehen erfüllt bekommen würden.

Vielleicht als Tipp: Evtl. reich heiraten und guten Ehevertrag
aushandeln, ja ich weiss, klingt wie sich verkaufen

Sorry, aber SO bin ich nicht und SO werde ich nie werden.
Ich stehe auf meinen eigenen Füßen und das wird immer so bleiben, auch wenn ich nichts mehr habe.

Auch wenn es mir nicht wirklich geholfen hat, vielen Dank
für Deine Antwort

LG
Mikesch

Hallo Sandra

Darum geht es ja, bin ich noch kein Ausnahmefall ?

Das entscheidet allein deine zuständige Arbeitsagentur bzw. der Sachbearbeiter. Grundlage -> http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/index.html (ab § 77). Dabei ist zu beachten, dass das keine Muss- sondern Kann-Bestimmungen sind. Es besteht also selbst bei Vorliegen der Voraussetzungen nicht ein einklagbares Recht auf z.B. eine Umschulung.

Bei anderen gilt oft noch der Ausbildungsberuf, bei mir ist
nichts mehr…

Das mag ich gern glauben, aber was ist mit der Tätigkeit, die du 8 Jahre gemacht hast? Da sollten sich doch Kenntnisse angesammelt haben. Mal recherchieren, ob es in die Richtung was an Kursen gibt, wo man ansetzen kann? -> http://www.kurs.de/kurs/index.jsp

Wenn du das abgecheckt hast, dann kommt noch ein Blick in die Arbeitslosenstatistik hinzu http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/… (es bringt nämlich nicht viel eine Umschulung/Weiterbildung für etwas zu beantragen, wo dein zuständiges AA sagt „tut uns leid, aber in dem Bereich haben wir hier bereits x00 Arbeitslose. Da schulen wir niemanden mehr um/weiter“).

Und dann lässt du dir einen Termin bei deinem Sachbearbeiter geben und besprichst mit dem die Chancen. Oder du lässt dir Vorschläge machen, ob (und in welchem Bereich) noch Umschulungen/Weiterbildungen gefördert werden. Aber auf jeden Fall musst du da aktiv werden. Angebote von denen bekommst du mit Sicherheit keine ohne danach zu fragen.

MfG

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Hallo Sandra

Darum geht es ja, bin ich noch kein Ausnahmefall ?

Das entscheidet allein deine zuständige Arbeitsagentur bzw.
der Sachbearbeiter. Grundlage ->
http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/index.html (ab § 77).
Dabei ist zu beachten, dass das keine Muss- sondern
Kann-Bestimmungen sind. Es besteht also selbst bei Vorliegen
der Voraussetzungen nicht ein einklagbares Recht auf z.B. eine
Umschulung.

Ist klar, mein Arbeitsberater sagt ich bin kein Ausnahmefall, habe keine Chance auf einen Arbeitsplatz und eh keine Möglichkeiten.

Bei anderen gilt oft noch der Ausbildungsberuf, bei mir ist
nichts mehr…

Das mag ich gern glauben, aber was ist mit der Tätigkeit, die
du 8 Jahre gemacht hast? Da sollten sich doch Kenntnisse
angesammelt haben. Mal recherchieren, ob es in die Richtung
was an Kursen gibt, wo man ansetzen kann? ->
http://www.kurs.de/kurs/index.jsp

Prima, tut mir Leid aber ich habe dort Innenjalousien par Hand zusammengebaut, Lamellen gestanzt u. s. w. für diese Aufgaben gibt es keine Bezeichnung und leider auch keine Schulung…

Wenn du das abgecheckt hast, dann kommt noch ein Blick in die
Arbeitslosenstatistik hinzu
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/…
(es bringt nämlich nicht viel eine Umschulung/Weiterbildung
für etwas zu beantragen, wo dein zuständiges AA sagt „tut uns
leid, aber in dem Bereich haben wir hier bereits x00
Arbeitslose. Da schulen wir niemanden mehr um/weiter“).

Und dann lässt du dir einen Termin bei deinem Sachbearbeiter
geben und besprichst mit dem die Chancen. Oder du lässt dir
Vorschläge machen, ob (und in welchem Bereich) noch
Umschulungen/Weiterbildungen gefördert werden. Aber auf jeden
Fall musst du da aktiv werden. Angebote von denen
bekommst du mit Sicherheit keine ohne danach zu fragen.

Das habe ich ja nun schon getan. Antwort:

Sie sind erst 13 Jahre aus Ihrem erlernten Beruf raus, ich kann Sie darin nicht mehr Vermitteln und eine berufliche Neuorientierung wäre erst nach 15 Jahren möglich…

Ich verstehe das alles nicht. Ständig wird gesagt die Leute wollen nicht arbeiten und wenn man will oder sich weiterbilden möchte dann darf man nicht und es werden einem Steine in den Weg gelegt.

MfG

Ich verstehe das alles nicht. Ständig wird gesagt die Leute
wollen nicht arbeiten und wenn man will oder sich weiterbilden
möchte dann darf man nicht und es werden einem Steine in den
Weg gelegt.

Hallo Sandra,

ich mische mich mal kurz ein. Diesen Satz möchte ich so nicht stehenlassen. Neue Steine legt Dir keiner in den Weg, aber die vorhandenen räumt auch keiner für Dich weg.

Deine Kinder sind nach Deinen Aussagen bis 17.00 außerhaus. Wie wäre es in der Zeit mit einem VHS-Kurs. (Buchhaltung, Englisch, Tippen) was auch immer Dir entspricht.
Aus Deiner Vika geht Dein Wohnort nicht hervor. Hier in Berlin gibt es diverse Frauenprojekte, die ebenfalls Kurse anbieten. Dort und auch in der VHS sind die Gebühren für ALG-Empfänger sehr gering.

Letztendlich ist es so, in Deine Bildung und damit Deine Zukunft kannst Du nur selber investieren.
Alles Gute
PP

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Rat kommt
Hi,

habt ihr ein paar tips für mich:

Weiblich, 33, 2 Kids (9 & 6), beide in der schule incl. Hort
bis 17 Uhr.

Also massenhaft Zeit, etwas vernünftiges anzustellen!
Das beginnt mit einer Neuorientierung, welche schliesslich in eine Fortbildung mündet.

Ich bekomme ALG I und rutsche im Januar 2007 ins ALG II
Ich habe Eigentum, das laut meinen Infos ca. 15 qm zu groß
ist.

Also taucht die finanzielle Frage gar nicht auf. Sowohl Geld als auch Zeit scheinen da zu sein, letzteres sogar reichlich.

Beim Amt gelte ich als ungelernt, da ich 14 Jahre aus meinem
erlernten Beruf raus bin.

DAS ist dein Hauptproblem. Du hast 14 Jahre lang nichts getan, um für den Arbeitsmarkt gerüstet zu sein. Aber mit 33 ist es noch lange nicht zu spät.
(…)

Nun hatte ich mir überlegt einen totalen Neustart zu machen,
wollte wieder zur Schule gehen, neue Ausbildung u.s.w.

Genau.

Ist es wirklich so das ich in dieser Zeit keinen Anspruch auf
irgendetwas habe ???

Diese Anspruchsgedanken kannst du gleich mal aus deinem Gedächtnis löschen. Die behindern dich nur, und ich kann nicht ausschliessen, dass diese sich auch in anderer Weise bei dir äussern, schlimmstenfalls in einem Vorstellungsgespräch.
Auch wenn es nur aus Frust rausrutscht, es macht einen schlechten Eindruck.

Ich schreibe jede Woche mindesten 5 Bewerbungen auch auf
Ausbildungsplätze und sammle die Absagen…

Ich sehe darin eher eine schlechte Strategie.

Ich weiß nicht mehr wie es weiter gehen soll.
Vor allen weil ich den Kids nichts mehr bieten kann, jeder
cent ist vergeben

„Nichts mehr bieten“?
Dann ist es an der Zeit, dass sie erfahren lernen, wie gut es ihnen geht. Schonmal daran gedacht, den Fernseher abzuschaffen?
(…)
Ich denk, „sich an der eigenen Nase fassen“ beschreibt die Situation hinreichend, und ich meine, dass du das schon fast begriffen hast.

Gruss,

Hi,

habt ihr ein paar tips für mich:

Weiblich, 33, 2 Kids (9 & 6), beide in der schule incl. Hort
bis 17 Uhr.

Also massenhaft Zeit, etwas vernünftiges anzustellen!
Das beginnt mit einer Neuorientierung, welche schliesslich in
eine Fortbildung mündet.

Klar habe ich Zeit, das Problem ist nur das Fortbildungen auf einen Grundberuf aufgebaut sind, welcher bei mir ja nicht mehr existiert…

Ich bekomme ALG I und rutsche im Januar 2007 ins ALG II
Ich habe Eigentum, das laut meinen Infos ca. 15 qm zu groß
ist.

Also taucht die finanzielle Frage gar nicht auf. Sowohl Geld
als auch Zeit scheinen da zu sein, letzteres sogar reichlich.

Moment, das verstehe ich nicht so ganz. Im ALG II wird mir von dem bißchen noch wieder etwas abgezogen wegen zuviel qm und von dem was über bleibt kann ich warscheinlich nicht leben…

Beim Amt gelte ich als ungelernt, da ich 14 Jahre aus meinem
erlernten Beruf raus bin.

DAS ist dein Hauptproblem. Du hast 14 Jahre lang nichts getan,
um für den Arbeitsmarkt gerüstet zu sein. Aber mit 33 ist es
noch lange nicht zu spät.

Das es nicht zu spät ist weiß ich, deshalb möchte ich gern neu starten

(…)

Nun hatte ich mir überlegt einen totalen Neustart zu machen,
wollte wieder zur Schule gehen, neue Ausbildung u.s.w.

Genau.

Ist es wirklich so das ich in dieser Zeit keinen Anspruch auf
irgendetwas habe ???

Diese Anspruchsgedanken kannst du gleich mal aus deinem
Gedächtnis löschen. Die behindern dich nur, und ich kann nicht
ausschliessen, dass diese sich auch in anderer Weise bei dir
äussern, schlimmstenfalls in einem Vorstellungsgespräch.
Auch wenn es nur aus Frust rausrutscht, es macht einen
schlechten Eindruck.

??? Wenn es so einfach wäre, hätte ich im August direkt mit der Schule anfangen können, allerdings wurde mir gesagt das ich als Schülerin keinerlei finanzielle Unterstützung bekommen würde.
Das sind doch keine Anspruchsgedanken, das ist meine kleine Existenz incl. zwei toller Kinder, die mir sogar sagen das sie nicht unbedingt zum Schulausflug müssen wenns zu teuer sein sollte…

Ich schreibe jede Woche mindesten 5 Bewerbungen auch auf
Ausbildungsplätze und sammle die Absagen…

Ich sehe darin eher eine schlechte Strategie.

Auch das verstehe ich nicht, ich bemühe mich um Arbeit, wo ist das eine schlechte Strategie ?

Ich weiß nicht mehr wie es weiter gehen soll.
Vor allen weil ich den Kids nichts mehr bieten kann, jeder
cent ist vergeben

„Nichts mehr bieten“?
Dann ist es an der Zeit, dass sie erfahren lernen, wie gut es
ihnen geht. Schonmal daran gedacht, den Fernseher
abzuschaffen?

s.o. meine Kinder sind weder verwöhnt noch sonst irgendetwas.
Der Fernseher ist nur eine Stunde die Woche an für die Beiden.
Und wenn ich den jetzt verkaufe wäre das auch nicht schlimm, nur bringt er höchstens 50 Euro…
Bitte unterstelle mir keinen Luxus den ich mir eh nicht leisten kann.
Ich kaufe sehr sparsam ein und auch das kennen die Kinder und machen prima mit, ich bin sehr stolz auf die Beiden, wenn ich sehe was deren Freunde so alles haben oder bekommen finde ich es schön wenn sie darauf ganz locker reagieren und einfach sagen „da haben wir kein Geld für“ und wirklich hinter mir stehen.

Und in Sachen abschaffen: Ich habe schon einmal überlegt vieles abzuschaffen, da ich aber keinen Luxus lebe habe ich nicht das wirklich etwas Geld bringen würde.
Was ich habe das habe ich und weshalb sollte ich nen Schrank verkaufen wenn ich dann nicht mehr wüßte wohin mit unseren Klamotten ?
Und vor allem wenn der Schrank noch nicht mal nen Einkauf wert ist…

(…)
Ich denk, „sich an der eigenen Nase fassen“ beschreibt die
Situation hinreichend, und ich meine, dass du das schon fast
begriffen hast.

Gruss,

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Ich verstehe das alles nicht. Ständig wird gesagt die Leute
wollen nicht arbeiten und wenn man will oder sich weiterbilden
möchte dann darf man nicht und es werden einem Steine in den
Weg gelegt.

Hallo Sandra,

ich mische mich mal kurz ein. Diesen Satz möchte ich so nicht
stehenlassen. Neue Steine legt Dir keiner in den Weg, aber die
vorhandenen räumt auch keiner für Dich weg.

Ich erwarte von niemandem das man mir mal eben den Weg frei macht.

Deine Kinder sind nach Deinen Aussagen bis 17.00 außerhaus.
Wie wäre es in der Zeit mit einem VHS-Kurs. (Buchhaltung,
Englisch, Tippen) was auch immer Dir entspricht.
Aus Deiner Vika geht Dein Wohnort nicht hervor. Hier in Berlin
gibt es diverse Frauenprojekte, die ebenfalls Kurse anbieten.
Dort und auch in der VHS sind die Gebühren für ALG-Empfänger
sehr gering.

Und da liegt wieder ein Problem das ich diese Kurse nicht bezahlen kann…habe gefragt ob ich einen Zuschuß bekommen kann aber den gibt es nicht, auch nicht wenn ich es abstottern würde…

Letztendlich ist es so, in Deine Bildung und damit Deine
Zukunft kannst Du nur selber investieren.

Ich möchte so gerne, mir fällt die Decke auf den Kopf…

Alles Gute
PP

Ist klar, mein Arbeitsberater sagt ich bin kein Ausnahmefall,
habe keine Chance auf einen Arbeitsplatz und eh keine
Möglichkeiten.

Aha. Und das lässt du dir sagen und gehst dann frustriert wieder heim?

Prima, tut mir Leid aber ich habe dort Innenjalousien par Hand
zusammengebaut, Lamellen gestanzt u. s. w. für diese Aufgaben
gibt es keine Bezeichnung und leider auch keine Schulung…

Und damit stelst du dich dir noch selbst in den Weg. Irgendwas wirste doch können worauf sich aufbauen lässt. Auf der Seite gibts nun wirklich massenweise Kurse und es ist keine Bedingung, dass die auf deine vorherige Tätigkeit aufbauen. Das war mir nur der naheliegendste Gedanke (ich wusste ja nicht was du die 8 Jahre gemacht hast). Womit würdest du denn dann eine Umschulung begründen wollen?

Sie sind erst 13 Jahre aus Ihrem erlernten Beruf raus, ich
kann Sie darin nicht mehr Vermitteln und eine berufliche
Neuorientierung wäre erst nach 15 Jahren möglich…

Und wozu mach ich mir dann die Mühe und verlinke dir das SGB, wo du persönlich nachlesen kannst, welche Voraussetzungen gelten? Hast du da mal drin gelesen? Wenigstens den § 77? http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/__77.html Wo steht da was von 15 Jahren?

Wenn dein Vermittler/Sachbearbeiter nicht „will“, dann druck dir den § aus und lass dir nen Termin bei dessen Chef geben. Was verlierst du? Mehr als unbeliebt kannste dich dort nicht machen.

MfG

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Ist klar, mein Arbeitsberater sagt ich bin kein Ausnahmefall,
habe keine Chance auf einen Arbeitsplatz und eh keine
Möglichkeiten.

Aha. Und das lässt du dir sagen und gehst dann frustriert
wieder heim?

Naja, das erste Mal schon, da das Gespräch sehr anstrengend war, denn Er meinte ich könne nur 16 Stunden arbeiten, woraufhin wir uns fast gestritten haben und ich dann für 28 Stunden aufgenommen wurde (da waren die Kids noch nicht im Hort)der Rest des Gespräches war noch schlimmer, ich wäre nicht zu vermitteln und, und, und…
Ich gebe zu, danach war ich so fertig das ich einfach nach Hause fuhr.

Prima, tut mir Leid aber ich habe dort Innenjalousien par Hand
zusammengebaut, Lamellen gestanzt u. s. w. für diese Aufgaben
gibt es keine Bezeichnung und leider auch keine Schulung…

Und damit stelst du dich dir noch selbst in den Weg. Irgendwas
wirste doch können worauf sich aufbauen lässt. Auf der Seite
gibts nun wirklich massenweise Kurse und es ist keine
Bedingung, dass die auf deine vorherige Tätigkeit aufbauen.
Das war mir nur der naheliegendste Gedanke (ich wusste ja
nicht was du die 8 Jahre gemacht hast). Womit würdest du denn
dann eine Umschulung begründen wollen?

Begründet ist es m. E. nach schon durch die Tatsache das ich so nicht vermittelt werden kann.
Der AB hat gesagt eine Umschulung geht in meinem Fall nur aus gesundheitlichen Gründen.

Sie sind erst 13 Jahre aus Ihrem erlernten Beruf raus, ich
kann Sie darin nicht mehr Vermitteln und eine berufliche
Neuorientierung wäre erst nach 15 Jahren möglich…

Und wozu mach ich mir dann die Mühe und verlinke dir das SGB,
wo du persönlich nachlesen kannst, welche Voraussetzungen
gelten? Hast du da mal drin gelesen? Wenigstens den § 77?
http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/__77.html Wo steht da
was von 15 Jahren?

Wenn dein Vermittler/Sachbearbeiter nicht „will“, dann druck
dir den § aus und lass dir nen Termin bei dessen Chef geben.
Was verlierst du? Mehr als unbeliebt kannste dich dort nicht
machen.

Das werde ich machen, das er mich eh nicht leiden kann weiß ich ja schon.

MfG

du gibst dich ziemlich dreist und arrogant

DAS ist dein Hauptproblem. Du hast 14 Jahre lang nichts getan,

um für den Arbeitsmarkt gerüstet zu sein.

sie hat in den 14 jahren 2 kinder großgezogen und war 8 jahre lang fest angestellt. das ist nicht gerade „nichts“.
daß diese anstellung nicht in ihrem erlernten beruf war, zeugt eher für ihre flexibilität.

Schonmal daran gedacht, den Fernseher
abzuschaffen?

das lasse ich vollkommen unkommentiert - obwohl es mir außerordentlich schwer fällt…

kopfschüttelnd
ann

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Hallo Ann

vielen Dank für Deine netten Worte.

Ich habe auch ehrlich gesagt in den 8 Jahren damals nicht viel zusätzlich getan, allerdings war ich (und 450 weitere Kollegen) der Meinung wir haben einen guten Job und dieser sei fest…
Nunja innerhalb von drei Monaten, nach der Erklärung das unser Lohn etwas später kommt, waren 250 Leute Arbeitslos durch Insolvenz.
10 Monate später war der Rest dran und der Laden war platt…

Klar ich kann arbeiten, bin derzeit am kellnern ab und an nur kann ich nicht davon existieren, ich möchte eben gern nen festen Job und da ich den so nicht bekomme, hoffe ich auf eine Chance zum Neustart.
Deshalb bewerbe ich mich ja auch auf Ausbildungsstellen.

lg, sandra

sie hat in den 14 jahren 2 kinder großgezogen und war 8 jahre
lang fest angestellt. das ist nicht gerade „nichts“.
daß diese anstellung nicht in ihrem erlernten beruf war, zeugt
eher für ihre flexibilität.

Schonmal daran gedacht, den Fernseher
abzuschaffen?

das lasse ich vollkommen unkommentiert - obwohl es mir
außerordentlich schwer fällt…

kopfschüttelnd
ann

kann ja sein,
Hi,

sie hat in den 14 jahren 2 kinder großgezogen und war 8 jahre
lang fest angestellt. das ist nicht gerade „nichts“.

Sandra sucht Arbeit, und dafür sind 2 Kinder grossgezogen zu haben kein hilfreiches Argument, oder gar eine Leistung, die in diesem Zusammenhang zählen würde.
Das reicht vielleicht für einfache Hilfstätigkeiten, aber davon will sie ja wegkommen.
Wie du und ich das sehen, ist zweitrangig.
Man muss einfach sehen, dass Sandra damit nicht weiterkommt.

daß diese anstellung nicht in ihrem erlernten beruf war, zeugt
eher für ihre flexibilität.

Kann man so sehen.
Man kann es auch so sehen, dass sie sich von Fall zu fall gehangelt hat ohne grossen Weitblick.

Schonmal daran gedacht, den Fernseher
abzuschaffen?

das lasse ich vollkommen unkommentiert - obwohl es mir
außerordentlich schwer fällt…

Was ist denn daran so schlimm?
Gerade für Menschen in existentiellen Notlagen ist es doch deprimierend, ständig Halbwahrheiten, angebliche Trends, das Schlechte dieser Welt usw. eingehämmert zu bekommen.
Es mag zwar eine Minderheitenmeinung sein, aber es ist doch nicht völlig aus der Welt, zu sagen, dass Fernsehen dick, faul und dumm macht?
Weshalb gibt es Familien, die bewusst ohne Fernseher leben?

Gruss,

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Hallo an alle,

weiß denn nun wirklich niemand ob man als Schülerin mit 33 und mit zwei Kindern einen Unterhaltszuschuß oder ähnliches bekommen kann ?

Die Arbeitsagentur sagt das ich von denen nichts bekomme, da eine Schülerin in dem Sinne nicht Arbeitslos ist und ja auch nicht zur Verfügung steht. Soweit verstehe ich es ja auch aber wie Sieht es denn mit dem Sozialgeld / ALG II aus ? bestände dort nicht eine Möglichkeit ?

Wenn ich Vormittags zur Schule gehe könnte ich ja auch noch jobben gehen, allerdings damit wohl nicht einmal die Grundsicherung aufbringen…

Wäre nett wenn sich noch Jemand meldet, vielleicht hat es Jemand von Euch mal versucht oder davon gehört ?

Vielen Dank,
sandra

Hallo Sandra,

Du könntest Dich auch selbstständig auf einen Abschluß vorbereiten, wenn Du einen Kurs nicht bezahlen kannst. Wenn Du Dich z.B. für eine Abschluß als Bürokauffrau oder so vorbereiten würdest. Bei der IHK nachfragen,was man können muß, Bücher leihen, sich Leute per Internet suchen, die einem evtl. helfen können, wenn man alleine nicht weiter kommt und sich im Anschluß bei der IHK zur Prüfung anmelden. So fallen dann nur die Prüfungsgebühren an.

LG, Elke

Hallo Sandra,

Du hast also 8 Jahre in einer Produktionsabteilung eines Jalousieherstellers gearbeitet. 8 Jahre entsprechen mehr als der doppelten Zeit einer regulären Ausbildung. Bei vielen Weiterbildungskursen wird entweder eine Ausbildung oder eine entsprechende Tätigkeit für die doppelte Ausbildungszeit vorausgesetzt.

Erkundige Dich doch mal, ob Du nicht eine Ausbildung zur Industrie-Meisterin oder Technikerin machen kannst. Dafür kannst Du u.U. auch Meister-Bafög bekommen.

Auf der anderen Seite könnte ich mir vorstellen, dass auch eine Weiterbildung in Bezug auf Deine erste Ausbildung möglich wäre. Nur weil sie für die Arbeitsagentur nicht mehr zählt, muss sie nicht zwingend auch für die Weiterbildung nutzlos sein. Auch bei anderen Ausbildungsgängen gibt es die Möglichkeit Meister-Bafög zu bekommen. Ich kenne jemanden, der es bekommt, aber eine Weiterbildung zum Betriebswirt macht.

Frage doch mal bei den entsprechenden Weiterbildungsträgern in Deiner Umgebung nach!

Viele Grüße

Anne

Hallo Anne,

Du hast also 8 Jahre in einer Produktionsabteilung eines
Jalousieherstellers gearbeitet. 8 Jahre entsprechen mehr als
der doppelten Zeit einer regulären Ausbildung. Bei vielen
Weiterbildungskursen wird entweder eine Ausbildung oder eine
entsprechende Tätigkeit für die doppelte Ausbildungszeit
vorausgesetzt.

Ja die Voraussetzung in dem Falle habe ich, das Problem liegt hierbei bei einigen Sachen wieder an „entsprechender Tätigkeit“

Erkundige Dich doch mal, ob Du nicht eine Ausbildung zur
Industrie-Meisterin oder Technikerin machen kannst. Dafür
kannst Du u.U. auch Meister-Bafög bekommen.

Also darüber habe ich noch gar nichts gehört und wäre ich auch nicht drauf gekommen, da werde ich mal gleich anfangen zu suchen, ob es da eine Möglichkeit gibt.

Auf der anderen Seite könnte ich mir vorstellen, dass auch
eine Weiterbildung in Bezug auf Deine erste Ausbildung möglich
wäre. Nur weil sie für die Arbeitsagentur nicht mehr zählt,
muss sie nicht zwingend auch für die Weiterbildung nutzlos
sein. Auch bei anderen Ausbildungsgängen gibt es die
Möglichkeit Meister-Bafög zu bekommen. Ich kenne jemanden, der
es bekommt, aber eine Weiterbildung zum Betriebswirt macht.

Das ist mir klar, es gibt Kurse für den aktuellen Trend aber nur um auf dem laufenden zu bleiben, bin gelernte Friseurin und sowas bringt mich da nicht weiter, weshalb ich ja dort gern meinen Meister gemacht hätte, was ich aber nicht darf, erst müßte ich drei Jahre in Vollzeit arbeiten und diese nachweisen, leider gibt es in meiner Umgebung nicht viele Angebote dazu, da alles auf 400,- Euro-Basis läuft.

Frage doch mal bei den entsprechenden Weiterbildungsträgern in
Deiner Umgebung nach!

Das werde ich auf jeden Fall machen und vielen Dank dafür
lg, sandra

Hallo an alle,

weiß denn nun wirklich niemand ob man als Schülerin mit 33 und
mit zwei Kindern einen Unterhaltszuschuß oder ähnliches
bekommen kann ?

hi,

solltest du tatsächlich SCHÜLERIN werden wollen, informiere dich ggf. mal über´s bafög; da gibt´s unter gewissen voraussetzungen zahlungen.

http://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/schueler-bafoeg.php…

nur ´n tipp, vielleicht passt´s ja auf dich (sorry, wenn nicht).