Bin umgeknickt, wurde geröngt aber die Bänder?

Hallo
Ich in gestern beim Tennis umgeknickt. Bin vermutlich 90° umgeknickt da ich am meinem schuh auf der seite die roten spuren vom tennis platz gesehen hab und das normalerweise nicht der Fall ist… Also, bin ich halt umgenknickt und hatte sehr starke schmerzen. Ich habe mich dann hingesezt und die Schmerzen haben ein bisschen nachgelassen. Ich habe nicht gekühlt, und auch nicht wirklich das bein hochgelegt. Ich konnte aber eigentlich noch reltativ gut gehen. Am nächsten Morgen tat es immer noch weh und war angeschwollen. Ich bin dann gleich zum Röntgen gegangen ( ohne vorherigen Arztbesuch ), beim Röntgen stellte sich heraus das alles „ok“ ist… Ich hab mir natürlich die Röntgenaufnahmen angeschaut ( es war ein Komparativ dabei also nicht soo schwer etwas abnormales festzustellen ). Also wie der Arzt es sagte sind mit allen Knochen alles ok, man sieht aber die Schwellung und mein verletzter Knöchel hat mehr „weis“ auf dem Röngtenbild als mein normaler… Ich habe habe dann auch die Frau gefragt die mir gesagt alles ist ok, was ich denn jetzt machen soll, sie hat gesagt einfach abwarten… Ich hab mich aber natürlich schlau gemacht, und mir ist aufgefallen das man auf Röntgenbildern überhaupt nicht die Bänder sieht… Meine Frage jetzt: Wie weiß ich das mit meinen Bändern alles ok ist? Und sollte ich doch zu meinem Hausarzt gehen und der mich gegebenfalls zu einem Osteopathen schicken?
Vielen Dank für eure Antworten

Hallo,

… Ich bin
dann gleich zum Röntgen gegangen ( ohne vorherigen Arztbesuch
), beim Röntgen stellte sich heraus das alles „ok“ ist…

Wusste gar nicht, dass das so überhaupt geht.

Meine Frage
jetzt: Wie weiß ich das mit meinen Bändern alles ok ist? Und
sollte ich doch zu meinem Hausarzt gehen und der mich
gegebenfalls zu einem Osteopathen schicken?

Zum Osteopathen schickt der dich hoffentlich nicht. Vielleicht eher zum Chirurgen (Unfallchirurgen) oder Orthopäden. In meinen Augen wäre es geschickter gewesen, da gleich hinzugehen oder auch zum Hausarzt. Dann hätten die evlt. schon durch die Untersuchung einen Bandschaden vermuten oder gar ausschließen können um zielgerichteter zu weiter zu untersuchen.

ICH würde hier also zum Orthopäden oder Unfallchirurgen gehen, weil mein internistisch veranlagter Hausarzt mit solchen Dingen nix am Hut hat. Aber es gibt durchaus Hausärzte, die da andere Schwerpunkte setzen.

VG
Monroe

Hallo Catherine.E,

geschwollen heißt immer…Gewebe ist verletzt. Das können die Bänder sein oder die Gelenkkapsel.
Das sieht man nicht auf einem Röntgenbild.

Also müßtest Du jetzt noch einmal zu einem Orthopäden oder, wenn es ganz schlimm wird, in die Notaufnahme.

Als Notfallmaßnahme gilt immer bei einem geschwollenen Gelenk das Wort…PECH…das wie folgt aufschlüsselt:

P = Pause (nicht belasten, an Stützen laufen)
E = Eis (nicht auf die nackte Haut)
C = Compression ( Compressionsverband)
H = Hochlagern

Besser ist, dass einzuhalten, um nicht noch mehr Schaden anzurichten. Schnell können noch mehr Strukturen in Mitleidenschaft geraten. Bitte lieber nicht belasten.

Ein Wackelfuß, den man meist bei einem Bänderriß hat, ist meist im geschwollenen Zustand schwer zu erkennen, da die Flüssigkeit den Fuß noch etwas stützt.

Vielleicht kann der Arzt erst einmal eine Sonographie machen, denn ein CT ist sehr strahlenbelastend.
Ein MRT wäre besser, strahlenfrei, aber wahrscheinlich nicht kurzfristig möglich. Ein Versuch wäre es Wert.

Alles Gute
merkur3

Hallo,

die in der Radiologie haben nichts falsch gemacht. Ihre Aufgabe war es in diesem Fall, Röntgenbilder (die i.A. dazu dienen, Knochen darzustellen) anzufertigen und zu beurteilen. Deswegen warst du da und das haben sie auch getan: Die Knochen waren in Ordnung, also sagte man dir, alles sei okay.
Mit deinem primären Besuch beim Radiologen hast du zu spezifisch suchen lassen, sodass Fehler im großen Ganzen übersehen werden konnten.

Mann rennt wegen Fiebers ja auch nicht zum Experten für ausgeschriebene tropische Erkrankungen, sondern erst mal zu einem „allgemeineren“ Arzt, der sich einen Überblick verschafft und dann ggf. an weitere Fachschaften überweist, wenn er sich dafür einen Sinn und Zweck für den Behandlungserfolg erwartet.

Ab zum Hausarzt oder zum Unfallchirurgen.
Grüße

Liete

P.S.: Du meinst hoffentlich den Orthopäden und nicht den Osteopathen ; )