Binnenwert problematik

Ich bräuchte eure Hilfe.

1948 lag der Durchschnittslohn eines Arbeiters bei 1,14 DM bei 48 Wochenstunden. 1992 war der Stundenlohn auf 23,70 DM bei 38 Wochenstunden angewachsen, d.h. das Preisniveau ist in 44 Jahren um 323% gestiegen und in derselben Zeit erhöhten sich die Löhne um 2078%. 1992 konnte sich also ein Arbeitnehmer real 6x mehr kaufen als 1948.
Nominal- und Reallohn sind in einem unterschiedlichen Ausmaß gestiegen, obwohl die Kaufkraft gesunken ist.

Erläutern Sie die Problematik des Binnenwertes einer Währung.

Ich würde mich über jeden Ansatz freuen, den dieser fehlt mir momentan leider noch :frowning:

Hallo Elly,

ich denke man muss das Problem differenziert betrachten. Der Warenwert/Preisniveau ist immer an einen Geldwert gekoppelt und würde bei einen starken Anstieg inflatorische Effekte zeigen. Des weiteren hat sich der Handel (verbesserter Transport/Logistik, grösseres Angebot und Transperenz, kürzere Produktzyklen)und die Art der Ware (weniger Handwerkliche Produkte dafür Massenproduktion, neue Werkstoffe etc.) verändert.
Bei der Lohnpolitik könnte ein Aspeckt sein das unsere Marktwirtschaft stark Exportabhängig ist und hier zusätzlich ein monitärer Rückfluss durch die Exportländer geschieht. Der u.a. auch Auswirkung auf die Löhne hat.
Ich hoffe diese Aspeckte konnten dir bei deiner Antwort helfen.
Viele Grüße
Jörg