Guten Abend liebe Experten.
Ich studiere Chemie D. im 3 Semester. Ich will als Wahlfach „Biochemie“ wählen. Ist das nicht zu früh? Normalerweise macht man den als Wahlpflichtfach im 6. und 7. Semester. Also Organik hatte ich bis jetzt nicht, nur Analytik, Anorganik 1 und 2, Physik, Mathe etc. Werde ich mit diesen Vorkenntnissen was verstehen, oder sollte man erst die Organik-Scheine machen?
Danke im Voraus.
Mikhail
Hallo,
sicher hängt das von den genauen Umständen (d.h. dem tatsächlichen Lehrstoff und der Art, wie er behandelt wird) an Deiner Uni ab.
Meine bescheidene Erfahrung (mit Chemie UND Biochemie im Nebenfach) und hat mich gelehrt, dass es für uns nicht nötig war, in organischer Chemie was verstanden zu haben, um Biochemie machen zu können.
Klar - es ist nie verkehrt, auch etwas über die Grundlagen zu wissen, aber Biochemie ist (fast) soweit weg von organischer Chemie, wie die Chemie von der Quantenmechanik. Ich hoffe, Du verstehts, was ich sagen will.
Also: Wenn Dich Biochemie interessiert, dann mach es. Unabhängig von Vorkenntnissen in anderen Fächern - wenn Du gut sein willst, musst Du Dich sowieso reinknien. Also los! Im 6. Semester kannst Du dann möglicherweise schon Laborpraktika machen oder ein Industriepraktikum, oder mit einer Diplomarbeit (Masterarbeit?) anfangen. Du verlierst Doch nichts, im schlimmsten Fall läßt Du#s halt wieder und kommst im 6. Semester nochmal darauf zurück.
LG
Jochen