in unserem Betrieb werden seit 2002 immer häufiger Notebooks statt PCs eingesetzt.
Alle Notebooks werden gleich konfiguriert und erhalten ein individuelles Administrator- und Bios-Passwort.
Die Passwörter werden samt allen sonstigen Informationen über dieses Notebook (Besitzer, Seriennummer, Inventarnummer, Zubehör ect.) in eine Datenbank eingetragen.
Nun zu meinem Problem.
Bei einem Toshiba Tecra S2 Notebook ist ebenfalls ein Bios-Passwort eingetragen. Bei Eingabe des Passwortes aus der Datenbank tritt der Fehler auf, dass dieses Passwort nicht korrekt sei.
Mögliche Gründe könnten sein, dass das Passwort falsch in der Datenbank gepflegt wurde, das Passwort auf ein Standardpasswort zurückgesetzt wurde, da das Notebook ca. ein Jahr keinen Strom hatte und somit die CMOS-Batterie entladen sein könnte oder, dass Passwörter mit Sonderzeichen nicht zulässig sind (wie zum Beispiel bei einigen HP-Notebooks).
Da für dieses Notebook (Kaufjahr 2005) kein Support seitens Toshiba mehr existiert und eine Reparatur (ca. 230€) sich nicht lohnen würde, suche ich seit einiger Zeit nach einer Möglichkeit den CMOS zu löschen um somit das Bios auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen.
Das Herausnehmen der Batterie war ohne Erfolg. Auch ein mehrtägiges Herausnehmen half nicht.
Gibt es eine andere Möglichkeit das Passwort herauszunehmen?
Etwa ein Masterpasswort oder eine Software?
Das Herausnehmen der Batterie war ohne Erfolg. Auch ein
mehrtägiges Herausnehmen half nicht.
Nur, um sicherzugehen: Du sprichst von der CMOS-Batterie und nicht vom Notebookakku?
Wenn Die die CMOS-Batterie entfernt hast, wirst Du das Notebook geöffnet haben. Schau’ bitte mal nach, ob es einen Jumper „Clear CMOS“ gibt. Falls ja, steckst Du den einen Platz weiter und danach wieder zurück. Möglicherweise ist bei so einem Jumper auch nichts zu stecken, sondern es sind nur zwei (oft halbmondförmige) Lötstellen auf dem Board. Dann beide für ein paar Sekunden mit einem Draht überbrücken.
Der Ausbau der Batterie für etwa 3 Minuten wird übrigens im Netz als Lösung angegeben, deshalb meine Frage eingangs.
Hallo Peter,
ich kenne dieses Problem von Dell, IBM und HP. Toshiba leider nicht, ist mir unbekannt, doch vielleicht ist es ähnlich:
Das Passwort steht in einem EEProm. Das ist ein Speicherbaustein, der auch ohne Pufferung (Strom) seine Information behält.
Möglichkeiten:
Service kontaktieren. Hier kann ein Masterpasswort evtl. berechnet werden (Eigentumsnachweis und diverse Service-Tags nötig). Irgendwelche Cracks schaffen das nicht, weil denen die Herstellerinformationen fehlen.
Gute Lötprofi’s löten diesen Baustein aus und setzen einen neuen, unbeschriebenen ein. Somit kein Passwort vorhanden. Das ist jedoch eine recht windige Sache, weil man hier viel zerstören kann.
Bei 1-2-3 gibt es hier oft für ca. 15 Euro’s Hilfe.
Das Ganze hat ja auch seinen Sinn. Das Passwort ist ein recht wirksamer Diebstahlschutz. In deinem Falle ist das natürlich blöd.
Google doch mal nach diesem Problem.
Vor einiger Zeit habe ich bei (m)einem Dell das Gleiche gemacht. Ich habe es mit viel Schwitzen, löten und Informationen dann (wie beschrieben) geschafft.
Empfehlen würde ich das nicht.
Andere Chance: Evtl. Bios-Update flashen oder einen gleichen, defekten Rechner mit einem heilen Board umbauen.
Sorry.
Hallo Peter,
ich kenne dieses Problem von Dell, IBM und HP. Toshiba leider
nicht, ist mir unbekannt, doch vielleicht ist es ähnlich:
Das Passwort steht in einem EEProm. Das ist ein
Speicherbaustein, der auch ohne Pufferung (Strom) seine
Information behält.
Möglichkeiten:
Service kontaktieren. Hier kann ein Masterpasswort evtl.
berechnet werden (Eigentumsnachweis und diverse Service-Tags
nötig).
Toshiba selbst würde das Passwort wieder entfernen. Jedoch würde das 230€ kosten. Das lohnt sich nicht.
Irgendwelche Cracks schaffen das nicht, weil denen die
Herstellerinformationen fehlen.
Gute Lötprofi’s löten diesen Baustein aus und setzen einen
neuen, unbeschriebenen ein. Somit kein Passwort vorhanden.
Nun, ich bin aber kein Lötprofi.
Andere Chance: Evtl. Bios-Update flashen oder einen gleichen,
defekten Rechner mit einem heilen Board umbauen.
Flashen war auch erfolglos. Leider haben wir kein anderes Modell dieses Notebooks, das es Wert wäre es „auszuschlachten“.
das habe ich ja auch so gesagt: EEprom wechseln oder Berechnung vom Hersteller.
Die Sache mit der Pufferbatterie und den Jumpern greift bei den Notebooks nicht, da die Daten nicht in einem flüchtigen Speicher liegen. Das trifft nur auf viele normale PC-Boards zu. Ebenfalls die Sache mit den Masterpasswörtern.
Es wäre sonst auch zu einfach.
Hallo Peter,
für Toshiba-Books gibt es einen speziellen Adapter, das Book muss aber einen LPT-Port haben 1-2-3 Nr: 130280164607
Ob das allerdings so reibungslos funktioniert, kann ich nicht sagen, da ich es noch nie getestet habe.
Wenn dir aber so viel an diesem Book iegt, denke ich dass es einen Versuch wert ist.
Grüsse
Hi, ich hab das jetzt eher so verstanden das man 2 lötstellen
miteinander verbinden muss… nicht als Jumper. aber kann
mich auch täuschen.
So habe ich das auch verstanden. Jumper heißt nicht, daß da Stifte und ein Stecker dran sein müssen. Oft findet man auch die Ausführung als Lötstellen. Die wiederum sehen oft so aus, wie zwei gegenüberliegende Halbmonde. Sind diese Jumper gesetzt, befindet sich da meist ein Leiterbahnsteg dazwischen, sind sie nicht gesetzt, fehlt dieser oder wurde unterbrochen.
Auf manchen Boards sind die dutzendweise vorhanden. Da man an den Jumpern normalerweise eher selten etwas ändert, ist diese Bauart auch praktikabel.