Hallo,
ich bin ein Fan von Weihnachtsbeleuchtung. Nun kam mir in den Sinn wegen des Stromverbrauches und den Ärger mit defekten Birnchen die Birnchen einer Lichterkette in LED’s zu tauschen. Bei den Lichterketten wo ich die Birnen tauschen möchte handelt es sich um Lichterketten für aussen. Ich habe mal gezählt, es sind in den Lichterketten immer 8 Birnchen in Reihe geschaltet. Wenn ich nun die Ausgangsspannung des Trafos von 24V Gleichrichte und auf 24V Stabilisiere z.b. mir einem LS7824, die LED in Warmweiß haben eine Typische Spannung von 3,2-3,4 Volt, dann sollte ich doch die Birnchen austauschen können. Die LED’s in der Reihenschaltung bekommen ja dann um die 3V das sollten sie dann doch Jahrelag überstehen.
Hat jemand schon mal sowas gemacht, oder kann mir sagen ob ich da nicht einen elementaren Denkfehler mache. Im Netz habe ich einen Versand gefunden, der verkauft 50 diffuse LED’s in Warmweiß für ca 15 Euronen. Die Lichterkette die ich umrüsten will hat 400 Lämpchen. Ich weis, das wird nicht billig, ich denke aber langfristig habe ich weniger Ärger mit den defekten Birnchen und meine Stromrechnung wird es mir auch danken.
Lese Dir zunächst mal die unten stehende Seite durch.
Das Problem bei der Reihenschaltung von LED sind die unterschiedlichen Kennlinien. Auch bei LED´s vom selben Typ.
Danke Nicki,
für den Tip, man könnte doch für jedes System zusätzlich einen Strombegrenzer mit den BF245 einbauen. Das ist zwar ein wenig aufwendiger, aber man könnte dien Strom in jeden System auf 20mA begrenzen, dann würde man nicht Gefahr laufen, das eine Diode zuviel Strom zieht. Wie machen die das nur bei den Kauflichterketten, ich habe mal so eine alte Lichterkette demontiert, das waren die Dioden auch nur in Reihe geschaltet. Vor den Dioden war ein Kasten, da war nur ein Brückengleichrichter drinn nicht mal ein Kondensator zur ersten Glättung der Spannung. Und diese Kette hält schon Jahre. Ich kann es mir nur erklären, das schon während der Fertigung der Dioden darüber rechnung getragen wurde.
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Ich habe mal
gezählt, es sind in den Lichterketten immer 8 Birnchen in
Reihe geschaltet. Wenn ich nun die Ausgangsspannung des Trafos
von 24V Gleichrichte und auf 24V Stabilisiere z.b. mir einem
LS7824, die LED in Warmweiß haben eine Typische Spannung von
3,2-3,4 Volt, dann sollte ich doch die Birnchen austauschen
können. Die LED’s in der Reihenschaltung bekommen ja dann um
die 3V das sollten sie dann doch Jahrelag überstehen.
Hallo Punter,
erstmal: ein gesundes und glückliches neues Jahr.
Ich empfehle Dir folgendes:
Die 24 Volt des Trafos gleichrichten und sieben mit 1000-2000 µF, aber nicht stabilisieren. Das ergibt ca. 32 Volt. Vor jede 8-er-Gruppe von Led’s schaltest Du einen BF245c (max. 25mA). Wenn Du nicht die volle Helligkeit brauchst, dann würde ich den BF245b nehmen (max. 15 mA). Source und Gate verbinden, Plus natürlich an Drain. Die max. Verlustleistung des BF245 beträgt 300mW wenn der Fet unter 50°C gehalten wird.
Die Arbeitsspannung von LED’s hat große Toleranzen. Wenn sie bei Deinigen aber über 3 Volt liegt, dann beträgt die Verlustleistung am Fet weniger als 200mW, und das ist problemlos.
Wenn ich richtig gerechnet habe, brauchst Du 50 Fet’s, aber der Vorteil gegenüber billigeren Widerständen ist: Toleranzen in den Arbeitsspannungen der LED’s werden aufgefangen.
Gruß, Edi
Wie machen die das nur bei den
Kauflichterketten, ich habe mal so eine alte Lichterkette
demontiert, das waren die Dioden auch nur in Reihe geschaltet.
Vor den Dioden war ein Kasten, da war nur ein
Brückengleichrichter drinn nicht mal ein Kondensator zur
ersten Glättung der Spannung. Und diese Kette hält schon
Jahre. Ich kann es mir nur erklären, das schon während der
Fertigung der Dioden darüber rechnung getragen wurde.