Mein Mann 58 Jahre alt 40 Dienstjahre bei der Bahn.
30 Jahre nie krank gewesen,nach 3 Bandscheibenvorfälle und 2 schweren Thrombosen oft krank.
Er hat seid 6 Jahren einen Arbeitsplatz,wo er gut klar kommt und seine Arbeit gut verrichtet.
Nun kommt eine neue Chefin,sie möchte nicht das er diese Arbeit weiter ausübt.
Er soll Aufhebungsvertrag unterschreiben oder zur Reintigration weit vom Wohnort entfernt teilnehmen.
Wir fragen uns was wollen sie ihn reintrigieren,er darf nicht heben,nicht sitzen und er ist farbuntauglich.
Sein Job den er jetzt macht war genau das richtige,ganzen Tag in Bewegung.
Wir waren am Donnerstag zum Anwalt,promt kam heute per Einschreiben,er ist bis zum 5.07 von der Arbeit frei gestellt.
Am 5.7 muß er zum Gespräch nach Leipzig,darf diesmal seinen Anwalt mitbringen.
Ihm haben sie schon 4 mall allein vorgehabt und angschimpft,er sollte etwas unterschreiben.Hat es aber nicht getan.Mein Mann ist Legastheniker und er wollte die Unterlagen mit nach Haus nehmen.
Das erlaubte man ihn aber nicht.
Sie versuchen ihn jetzt fertig zu machen,das er sagt er geht.
Das können wi aber nicht,er bekommt mit seiner Krankheit und seinem Alter keine Arbeit mehr.
Ich möchte noch anmerken,in gesunden Jahren 4 facher Aktivist und 6 mal bester seines Faches.
Bis vor einem halben Jahr immer mit der Chefin unterwegs gewesen wenn Bahnhöfe eröffnet oder Meetings stattfanden.Bei den Kollegen als ganz netter und hilfsbereiter Kollege bekannt.
Und die neue Cheffin macht ihn jetzt das Leben zur Hölle.
Was kann da jetzt auf ihn zukommen?Fristlose Kündigung?
Ein Antrag auf Schwerbehinderung läuft.
Vielleich können Sie uns einen Rat geben.
MfG
Ursula
Hallo Ursula, so einfach ist es nicht mit der fristlosen Kündigung dafür bedarf es einen guten Grund und wenn Ihr jetzt einen Anwalt eingeschaltet habt ist das Gut und der kann euch auf jeden Fall juristisch besser beraten al ich. Und eine reintegration ist sowieso sehr wacklig da er ja schon eine ganze Zeit in seinem jetztigen Job gearbeitet hat.Also lasst Euch keine Angst machen die Arbeitgeber versuchen es immer erst mit harten Bandagen. Also redet mit eurem Anwalt klartext damit er die Situation richtig einschätzen kann.
Das mit dem Anwalt ist bereits eine gute Sache. Auf jeden Fall nichts unterschreiben ohne das der Anwalt zustimmt bzw. Ihnen empfiehlt es zu unterschreiben. Weiterhin würde ich die neue Chefin bei dem Personalrat des Arbeitgebers oder Betriebsrat (was bei Ihnen zutrifft) wegen Mobbing (anschreien, keine Unterlagen mitnehmen …) anmahnen lassen.
Nochmals nichts ohne Anwalt unterschreiben oder zusagen, Sie haben jetzt die Chance mit sehr sehr viel Geld und erhobenen Hauptes in der Ruhestand zu gehen. Weiterhin würde ich - wenn für die Bahn zuständig - bei der Berufsgenossenschaft einen Antrag auf arbeitsbedingte Anerkennung einer Berufskrankheit stellen. Wegen des Mobbings könnte Ihr Mann auch krank
werden, weil das die Chefin so verursacht. Weiterhin haben solche „Vorgesetzten“ immer Angst vor der Öffentlichkeit… aber die genauen Formulierungen gegenüber der Chefin überlassen Sie Ihrem Anwalt.
Kopf hoch und Ihr Mann soll immer betonen, dass er der Bahn gegenüber stets loyal ist und war sowie im Rahmen seiner gesundheitlichen Möglichkeiten auch bereit ist
Leistung zu bringen. Auf jeden Fall nicht schlapp machen oder wenn Ihr Mann es nicht mehr nervlich schafft - dann zum Arzt. So lange Ihr Mann sich so verhält seine Bereitschaft zeigt zu arbeiten und immer zur Arbeit kommt - außer im Krankheitsfall - und keine silbernen Löffel klaut oder der Chefin eine auf das Maul haut - wird eine fristlose Kündigung nicht möglich sein. Befragen Sie hierzu Ihren Anwalt.
Mein Mann 58 Jahre alt 40 Dienstjahre bei der Bahn.
30 Jahre nie krank gewesen,nach 3 Bandscheibenvorfälle und 2
schweren Thrombosen oft krank.
Er hat seid 6 Jahren einen Arbeitsplatz,wo er gut klar kommt
und seine Arbeit gut verrichtet.
Nun kommt eine neue Chefin,sie möchte nicht das er diese
Arbeit weiter ausübt.
Er soll Aufhebungsvertrag unterschreiben oder zur
Reintigration weit vom Wohnort entfernt teilnehmen.
Wir fragen uns was wollen sie ihn reintrigieren,er darf nicht
heben,nicht sitzen und er ist farbuntauglich.
Sein Job den er jetzt macht war genau das richtige,ganzen Tag
in Bewegung.
Wir waren am Donnerstag zum Anwalt,promt kam heute per
Einschreiben,er ist bis zum 5.07 von der Arbeit frei gestellt.
Am 5.7 muß er zum Gespräch nach Leipzig,darf diesmal seinen
Anwalt mitbringen.
Ihm haben sie schon 4 mall allein vorgehabt und angschimpft,er
sollte etwas unterschreiben.Hat es aber nicht getan.Mein Mann
ist Legastheniker und er wollte die Unterlagen mit nach Haus
nehmen.
Das erlaubte man ihn aber nicht.
Sie versuchen ihn jetzt fertig zu machen,das er sagt er geht.
Das können wi aber nicht,er bekommt mit seiner Krankheit und
seinem Alter keine Arbeit mehr.
Ich möchte noch anmerken,in gesunden Jahren 4 facher Aktivist
und 6 mal bester seines Faches.
Bis vor einem halben Jahr immer mit der Chefin unterwegs
gewesen wenn Bahnhöfe eröffnet oder Meetings stattfanden.Bei
den Kollegen als ganz netter und hilfsbereiter Kollege
bekannt.
Und die neue Cheffin macht ihn jetzt das Leben zur Hölle.
Was kann da jetzt auf ihn zukommen?Fristlose Kündigung?
Ein Antrag auf Schwerbehinderung läuft.
Vielleich können Sie uns einen Rat geben.
MfG
Ursula
Liebe Ursula,
das ist genau der richtige Weg, den ihr da beschreitet.
- nichts unüberlegtes unterschreiben, was später Schwierigkeiten bereitet. Falls es wirklich zu einer Entlassung kommen sollte, steht ja dann die Frage der Abfindung. Bei einem Aufhebungsvertrag gibt es nichts, da dein Mann ja mit der Beendigung seines Arbeitsverhältnissens einverstanden ist.
- zum Gespräch immer einen „neutralen“ Zeugen mitnehmen (ein Anwalt, Betriebsrat/Personalrat deines Vertrauens um später etwas bezeugen zu können ist richtig.
- ich würde euch raten, die Problematik der Gewerkschaft (transnet, GDL jenachdem wo organisiert) mitzuteilen und um Hilfe zu bitten, denn die haben Erfahrung im Umgang mit „krankheitsbedingtem“ Mobbing.
Ich wünsche euch viel Kraft, diese Problematik zu meistern.
Mfg moeve
Hallo Ursula,
da ich leider noch nicht besonders alt bin und erst seit 2 Jahren im Berufsleben, kann ich nur empfehlen das sie sich einen guten Anwalt für Arbeitsrecht suchen oder und in der Gewerkschaft anfragen, die hat auch immer Unterstützung in solchen fragen.
Mehr kann ich leider nicht für sie tun.
MFG
Aza
Liebe Ursula,
tut mir leid, euch dabei nicht helfen zu können. An eurer Stelle würde ich ein Beratungsgespräch bei einem Anwalt für Arbeitsrecht führen. Alles Gute dabei.
Freundliche Grüße
Liebe Ursula,
wie es scheint, passt Ihr Mann nicht mehr in das Gefüge bzw. die Vorstellung der neuen Chefin und mein Eindruck ist, daß man ihn loswerden möchte. Eine fristlose Kündigung droht keinesfalls, da müsste schon ein Grund vorliegen , der eine verhaltensbedingte Kündigung rechtfertigt. Ich gehe davon aus, daß Ihr Mann keinen solchen Grund wie Beleidigungen, Diebstahl ect . geliefert hat, sondern brav seine Arbeit verrichtet.
Im Grunde genommen haben Sie alles richtig gemacht und nichts unterschrieben und einen Anwalt konsultiert.
Was ich aus der Ferne nicht so recht beurteilen kann ist die Häufigkeit und Dauer seiner Erkrankungen und was dem Arbeitgeber"zugemutet" werden kann-ich weiß, es klingt schrecklich und unmenschlich, aber die Frage ist dennoch im Raum.
Was ist der Grund für die Freistellung?
Mein Rat an sie: Den Arbeitsplatz erhalten, solange es geht, parallel dazu bei dem Versorungsamt wegen der Schwerbehinderung persönlich vorsprechen und dezent auf beschleunigtes Verfahren drängen. Ab 30% GdB besteht Kündigunggsschutz. Denkbar wäre auch der Einsatz eines Mediators, der versucht mit allen Beteiligten die Konflikte zu beheben. Nichts ohne Anwalt unterschreiben, auf keinen Fall einen Aufhebungsvertrag, (Sperre, Einbußen bei einer Abfindung ect.)Gibt es einen Betriebsrat bei der Bahn? Der wäre auf jeden Fall einzubinden.
Mehr kann ich heute dazu nicht sagen. Wenn Sie weiter Fragen haben- gerne. Ihnen alles Gute-
lupus1200