stimmt. das hab ich völlig unterschlagen.
89 war aber im prinzip auch eine „revolution von oben“. schliesslich durften die ostdeutschen nichts zu unserer verfassung beitragen. und auch sonst ist eigentlich alles vom westen in den osten gekommen.
oder wüsstest du irgendwas, was wir aus der ex-ddr übernommen hätten?
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…
schliesslich durften die ostdeutschen nichts zu unserer
verfassung beitragen.
Leider hast Du recht …
und auch sonst ist eigentlich alles vom
westen in den osten gekommen.
oder wüsstest du irgendwas, was wir aus der ex-ddr übernommen
hätten?
Von Ausnahmen, die ich nicht kenne, abgesehen ist’s wohl so.
(Fast) 100% Kindergartenbetreuung, Krebsregister uvm. wurde ersatzlos abgeschafft bzw. nicht realisiert.
Gruss, Stucki
Mit dem „kleinen gefreiten“, dachte ich, war Hitler gemeint.
Es ist aber genau so, wie du sagst: Die dolchstoßlüge stammt von Ludendorff und Hindenburg. Ludendorff hat ja dann 1923 ganz unmittelbar die verbindung zu Hitler hergestellt und zusammen mit dem brüllaffen in München geputscht. Leider haben sich die polizisten nicht getraut, auf die beiden herren zu schießen. Bei roten arbeitern hatten sie weniger probleme.
Gruß von Jens
ICh halte Bismarck für den besten und größten Politiker der Neuzeit. Sicherlich mögen zahlreiche seiner Handlungen kontrovers gewesen sein, aber er hat allein über Wilhelm II hinweg regiert und es geschafft, alle Staaten zu Deutschlands gunsten gegeneinander auszuspielen und so aus den Kriegen rauszuhalten. Bismarck ist für mich ein absolutes Vorbild in Sachen Politik.
Nun, Bismarks Innenpolitik war ja nicht gerade vom Feinsten, oder. Sowohl der Kulturkampf als auch die Sozialistengesetze waren einfach eine Schande für jeden Rechtsstaat.
Über die Aussenpolitik lässt sich allerdings trefflich streiten. Wenn man seine Bündnisssysteme betrachtet (Zweibund und Tripelallianz), dann zeigt sich, dass diese Gegeneinander gerichtet waren und sich gegenseitig aufhoben. (hab ich unten irgendwo geschrieben)
Für einen „genialen“ Politiker ist es auch imho ein armutszeugniss, wenn er eine Situation schafft, die nur er beherrschen kann. (ein genialer Taktiker war es schon *g*). Ein Politiker und Staatsmann sollte immer an die Zeit nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Politik denken.
Wenn man schon EINEN deutschen Politiker der Neuzeit heraushebt, wie wäre es mit Stresemann (leider viel zu früh verstorben)? Der hat eine weitgehende Revision von Versailles durchgesetzt, ohne über reale milit. Machtmittel zu verfügen. Das war Staatskunst.
Gruss
Mike
ICh halte Bismarck für den besten und größten Politiker der
Neuzeit. Sicherlich mögen zahlreiche seiner Handlungen
kontrovers gewesen sein, aber er hat allein über Wilhelm II
hinweg regiert und es geschafft, alle Staaten zu Deutschlands
gunsten gegeneinander auszuspielen und so aus den Kriegen
rauszuhalten. Bismarck ist für mich ein absolutes Vorbild in
Sachen Politik.