Da ich 4 Experten angeschrieben und keine Antwort erhalten habe, stelle ich diese Frage hier doch mal öffentlich - vielleicht weiss jemand etwas darüber. Bisphosphonate werden wohl auch gegen Knochenmetastasen und Osteoporose gegeben. Meine Frage ist, ob eine Gabe sinnvoll zur Vorbeugung gegen Knochenmetastasen ist, wenn bereits eine Brustkrebserkrankung (T4/G3) vorliegt und weder Herceptin noch Tamoxifen genommen werden kann (das übliche Programm liegt hinter mir). Wie gesagt, ich wollte hier eigentlich nur Experten zu diesem heiklen Thema ansprechen. Vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben, ob 12x mtl. Infusionen sinnvoll wären. Vielen Dank!!
Hallo Mona,
allgemeines zu deinem Thema findest du bei Google (brustkrebs+bisphosphonate).
Was du jetzt brauchst, ist aber ein Arzt dem DU vertraust!
Den musst du suchen und finden!
Ein ganz hervorragender, niedergelassener Onkologe ist Dr. Karcher in Heidelberg!
LG und alles, alles Gute wünscht dir
Rüdi
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Hallo Mona,
als erstes stimme ich meinem Vorposter zu: Dieses Forum kann natürlich keine Arzt ersetzen. Ein paar Infos habe ich trotzdem für Dich: Biphosphonate wirken nicht gegen Metastasen sonder lindern deren Folgen: den Verlust von Knochensubstanz und dadurch bedingte Instabilität. Das geschieht durch eine Hemmung der Osteoklasten (Das sind normale Knochenzellen, die den Abbau von „hartem“ Knochen betreiben; fachchinesische Details gibt’s hier: http://www.presseerklaerungen.de/pressemappen/texte/…). Ob eine Propphylaxe bei noch nicht vorhandenen Metastasen Sinn macht weiss ich nicht. Immerhin haben auch diese Medikamente potentielle Nebenwirkungen. Eine Diskussion aus Patientensicht habe ich hier gefunden: http://www.krebs-kompass.org/Forum/showthread.html?t…
Alles Gute wünscht
Dennis
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