Bisschen Stimmen gehört?

Hallo liebe Experten für Stimmen,

eine Verwandte (20) hat ihre Krankenschwesterlehre mit der Begründung abgebrochen, es hätte sich herausgestellt, das sei nix für sie. Kann schon mal passieren. Aber dann am der Folgesatz: Ich hatte auch Gesundheitsbeschwerden, zum Glück hat mir der Arzt bescheinigt, dass ich deswegen die Lehre abbrechen soll. Ich: Wieso, war dir übel, hattest du Allergien? Sie: Nein,… das war so: ich hörte zum Beispiel Stimmen.
Ich: ?

Geht das? Kann man mal einfach so wegen Überforderung Stimmen hören und es bedeutet dennoch keine Diagnose/wird voraussichtlich keine Folgen haben?

Danke

Geht das? Kann man mal einfach so wegen Überforderung Stimmen
hören und es bedeutet dennoch keine Diagnose/wird
voraussichtlich keine Folgen haben?

Wenn man Stimmen hört, ist das erstmal nur ein Zeichen davon, daß man sich mehr innerlich bewußt wird. Ich würde sagen, sie tauchen meistens dann auf, wenn man an einem Kreuzweg steht und sich für etwas entscheiden muß.

Solange man diese ablehnt - z.B. durch Konzentration auf eine äußere Tätigkeite -, können sie keinen Schaden anrichten und sie verschwinden wieder. Erst wenn man sich ihrem Einfluß unterzieht, kann es gefährlich werden (siehe auch Anneliese Michel).

gruß
rolf

hallo pooh,

Geht das? Kann man mal einfach so wegen Überforderung Stimmen
hören und es bedeutet dennoch keine Diagnose/wird
voraussichtlich keine Folgen haben?

es gibt zumindest eine website, die dies behauptet:

http://www.stimmenhoeren.de/stimme.htm

ich persönlich würde dieses phänomen allerdings ernster nehmen, siehe:

http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,3147,OID1998800…

das war so: ich hörte zum Beispiel

interessant wäre in diesem zusammenhang, welche beschwerden sie denn noch hat. hat sie vielleicht körperliche schmerzen, die medizinisch nicht erklärbar sind ( zb herzschmerzen o.ä. ) ?

grüße,
susanne

Könnte sein…
Trotzdem bitte ich darum „nicht psychologische“ Antworten als solche zu kennzeichnen, oder doch zumindest ein „Meiner Meinung nach“ davor zu setzen (das mach ich auch immer vorsichtshalber, bevor ich „Zeug das möglicherweise Blödsinn sein könnte, von dem ich aber trotzdem überzeugt bin“ schreibe).

Damit will ich jetzt nicht deine Meinung angreifen - sondern lediglich darauf hinweisen, daß ich der Meinung bin, daß man sich im Psychologie Brett an gewisse Paradigmen „anlehnen“ sollte. Wenn das nicht so gedacht ist, bitte melden - dann hab ich die Aufteilung der Bretter falsch verstanden :wink:

3 „Gefällt mir“

Wenn das nur jemand so einfach sagen könnte…
Kann durchaus sein, daß der Arzt recht hat. Muss aber nicht.

Eine Theorie wäre z.B., daß es sich um eine einmalige „Erscheinung“ ausgelöst durch Stress, Überforderung etc gehandelt hat (natürlich gehört auch in dem Fall eine gewisse Veranlagung dazu, weswegen ich der Person von Drogen, vor allem Haluzinogenen stark abraten würde - muss zwar nicht, kann aber mit erhöhter Wahrscheinlichkeit „Psychosenauslösend“ wirken und ich an ihrer Stelle würd’s nicht rausfinden wollen).

Könnte aber auch sein (_könnte_), daß es schlimmer wird. Vielleicht gerade so schlimm, daß sie öfters Stimmen hört, diese aber klar von der Realität unterscheiden kann. Kann auch sein, daß es erste Anzeichen zu Ausbildung/Ausbruch von MPS sind, oder Schizophrenie… Könnte wirklich Alles oder Nichts sein… vielleicht wurden verdrängte Erinnerungen an eine traumatische Situation geweckt? Es gibt so viele Möglichkeiten und jede für sich allein ist imho recht unwahrscheinlich…

Persönlich halte ich es, so wie du das in wenigen Worten beschrieben hast für „recht unbedenklich“: erstmal kein Grund zur Sorge - einfach mal abwarten, (selbst)aufmerksam sein und (wirklich) SOBALD ihr etwas „auffälliges“ …auffällt… (Zeitverlust & „Blackouts“, Seltsame Gedanken oder „mein Körper fühlt sich seltsam an“) einen „Profi“ aufzusuchen. Von der „Allgemeinheit“ wird das - glaub ich - etwas weniger „gelassen“ gesehen (weswegen es mich auch wundert, daß ihr noch niemand irgendwelche „Präventiv-Neuroleptika“ aufgeschwatzt hat).

Meiner Meinung nach…
ist die Mutter das Problem, und eigentlich dachte ich, ich erlebe es enes Tages, dass sie von den Stimmen spricht. Ich finde auch, die Tochter musste wegen ihrer Mutter auf einem Niveau leiden, über das man in „gewöhnlichen“ Familien gar nicht reden kann und daher nie auf die Idee käme, sich von der „liebenden“ Mutter zu distanzieren. Die ist zugleich ängstlich, hysterisch, aggressiv, aufmerksamkeitssüchtig, hat aber auch „normalere“ und natürlich liebevolle Phasen. Ich habe das immer so empfunden, dass sie vor allem durch ihre Angst die Tochter manipuliert und hemmt und ich war auch der Meinung, dass die Tochter nur deswegen den Pflegeberuf ergriff, weil die Mutter durch „Ach bin ich eine Arme“ Verhalten und durch die Lebensangst so viel Anteilnahme/Mitleid/Opfer von ihr „erpresste“, forderte, manipulierte… (halt eine von diesen, die das eigene Kind bestechen oder verstoßen, wenn sie nicht weiter wissen, jedoch kaum brauchbare Ansätze schaffen, nach denen sich das Kind orientieren könnte, daher wohl auch die „unbefestigte“ Persönlichkeitsstruktur der Tochter. Und eine von diesen mit sehr klischeehaften Vorstellungen über das Familienleben, bis in die kleinsten Sätze muss es mit der Muttervorstellung über die Familienidylle stimmen (selber keine gehabt), ansonsten gibts Krise oder Angst und Ablehnung. Der Vater ist eher ein Schatten.)

Dennoch habe ich gehofft, dass jemand hier sagt, es sei möglich, dass die Stimmen als eine (einmalige) Stresserscheinung kommen. Ich habe aber mit der Tochter nicht viel darüber geredet, weil ich nicht aufdringlich werden wollte. Ich kann ihr auch nicht schildern, was ich denke, weil das sicherlich abgelehnt wird. Die Mutter wird nämlich geliebt. Gebraucht?
Also, ich kann mich nicht einmischen - gibt es „institutionelle“ Lösungen für sowas? Jugendamt wohl nicht, oder (Tochter 20 Jahre)? Außerdem wäre petzen ja kontraproduktiv, warum soll man mir denn glauben, was ich da beobachte.

In Ruhe lassen?

Danke

Hey Martys

Du hast voellig Recht mit deinem Kommentar. Es ist nur so, dass
Thorshammer, nun ja, sagen wir mal, doch so recht ueberzeugt ist von
der absoluten Richtigkeit seiner Weltsicht. Verstaendlich, dass
relativierende Vorbemerkungen ihm paradox erschienen.
-:smile:

Gruss, Tychi

1 „Gefällt mir“

Hallo Tychi

Ich frage mich, welchen Wert Wissen hat, wenn man es für sich behält?

gruß
rolf :smile:

Hallo Tychi

Ich frage mich, welchen Wert Wissen hat, wenn man es für sich
behält?

Hallo Rolf

Einen geringen, ausser fuer den, der es hat. Jedoch ist Wissen nicht
gleich Wissen. Manchmal bedeutet Wissen die Kenntnis von Theorien und
manchmal bedeutet Wissen die Kenntnis von Fakten. Sich dieses
Unterschiedes bewusst zu sein und ihn dem Unwissenden ebenfalls
mitzuteilen, ist fuer diesen eine wertvolle Information.

Gruss, Tychi

4 „Gefällt mir“

hallo Pooh,
Fazit von dem, was ich Dir schreiben möchte: es muß wahrscheinlich ein Experte unmittelbar zu Rate gezogen werden (was sicherlich für Dich, in Deiner Lage, kaum durchführbar ist?). Dennoch, diese erscheint mir als ernstzunehmende Situation.

Einer der beiden Dir gegebenen Links erscheint mir nicht besonders gut (der über Schizophrenie), es sind schon in den ersten Absätzen Ungenauigkeiten drin (z.B. gibt es wenig optische Halluzinationen bei Schizophrenie, diese dort eher selten; aber akustische, v.a. Stimmen, was ja auf Deine Verwandte zutrifft). Z.B. ist die Erblichkeit der Schizophrenie kein Diskussionsthema, sondern sie steht seit langem fest - wenn auch nicht jeder diese Krankheit bekommt, dessen Vater oder Mutter sie hatten, es gibt klare Zahlen dazu ( wie hoch das prozentuale Risiko bei welchem Verwandtschaftsgrad ist). Daneben: Die Verwandten von schizophrenen Menschen sind oft „ganz besondere Leute“ - was ich nicht negativ verstanden wissen will; manchmal mit besonderen Begabungen!, Du beschreibst bizarre Verhaltenssprünge bei der Mutter. - Unter diesem Aspekt: warum hatte die Mutter Deiner Freundin keine Familie? Heim? Wenn ja - warum? Was weiß man über ihre Herkunftsfamilie? Eine der vielen zu klärenden Fragen.
Ferner: was sagen ihr die Stimmen? Urteile über sie als Person? Aufforderungen? Kommentare? Und: fühlt sie sich davon angesprochen? Wenn ja, ist es umso wichtiger, daß man weiß, was die Stimmen sagen. Es könnte sein, wenn diese ihr Befehle geben, befolgt sie sie … das kann schwierig bis gefährlich für sie werden …
Was meint sie selbst zu diesen Stimmen? Hält sie sie für real? Wer, glaubt sie, spricht da zu ihr - oder wie kommen die Stimmen zustande?
Je nachdem kann es sich um eine isolierte Psychose handeln, oder um Ausdruck einer seelisch ernsteren Krankheit wie Schizophrenie. Oder, worauf Susanne richtigerweise hingewiesen hat, um eine körperliche Krankheit. Es gibt solche Erkrankungen. Darum wäre jetzt zuallererst ein wirklicher Experte zu fragen. Neurologe/Psychiater. Vielleicht - wenn der pychiatrische Befund nicht absolut eindeutig wäre - wäre auch Untersuchung in einer neurologischen Klinik notwendig (einschließlich Untersuchung des Nervenwassers auf Entzündungen im Zentralnervensystem - eine ziemlich harmlose Untersuchung, kein Horror!)

Alles Gute. So etwas ist eine schwere Sorge, auch für Dich. Daß Du engagiert und nicht gleichgültig bist, finde ich sehr sehr anerkennenswert. Das tun oft nur wenige. Mit freundl. Gruß, I.

Da steckt noch mehr dahinter…
Hallo Irmtraut,

erstmal: herzlichen Danke für deine Antwort. Ich weiß kaum was Genaues über die Umstände der „Stimmen“ (ich verdränge das Wort Halluzinationen, weil ich noch immer hoffe, dass es nur was Einmaliges war). Aber vielleicht gibt es mal eine Gelegenheit, das zu klären und auch rauszubekommen/vorzuschlagen, welcher Arzt geeignet wäre. Dank dir bin ich ja jetzt informiert.

Leider bin ich eigentlich kaum in der Lage, was zu unternehmen, weil diesbezügliche und ähnliche Gespräche unerwünscht sind und statt dessen in aller Heftigkeit bei mir das Problem für meine Betrfoffenheit gesucht wird, als Abwehr. Damit meine ich die Mutter. Sie ist halt ein Scheidungskind, 61 Jahre alt und will unbedingt, meiner Meinung nach, eine Familie, und zwar genau nach ihren Vorstellungen (wie gesagt, das betrifft auch den Standard-Wortlaut von Aussagen, die sie hören will und akzeptieren kann.), weil sie vor unbekannten Inhalten Angst hat. Meiner Meinung nach ist sie angstkrank oder sowas, aber wie gesagt: ich habe da nichts zu melden. Zumal da man mir unterstellt, einfach nur unnatürlich sensibel zu sein oder Sachen zu erfinden, weil ich selber aus einer geschiedenen Familie komme.

Ich frage mich nur, was dann mit der Tochter passieren kann? Wer siegt da, die ängstlichen Eltern oder die liebenden Eltern? Falls es was Ernsthaftes ist, natürlich. Und wenn sie mal doch bei einem Psychiater landet - wird man da ihr elterliches Umfeld klären wollen?

Ich bin aber nicht liebevoll besorgt um die Mutter oder den Vater in dieser Geschichte, auch wenn ich weiß, dass solche Phänomene gut zu erklären sind und dass man grundsätzlich solchen (überängstlichen) Menschen helfen kann. Ich bin durch die Umstände dazu gezwungen, Umgang mit der Familie zu haben und leider neige ich auch dazu, der Mutter unverblümt meine Meinung zu sagen, was selbstverständlich dazu führt, dass man die Schuld bei mir sucht.

Ich ertrage diese Art Psychoterror (Angstattacken, endlose Vorwürfe, einzeln auch Erpressungen usw.) sehr schlecht und wehre mich dann, was die Tochter aber nicht tut, da sie ja an die liebende Mutter glaubt (mit Recht, eigentlich - es ist nur eine problematische Liebe) und daher wird mir wohl kaum je jemand glauben, dass man mit dem Heilungsprozess bei der Mutter anfangen müsste.

Tja. Pech gehabt, oder?

Gruß

Pooh

Theorien
Hi Tychi,
als neutraler Beobachter werde ich ja immer von beiden Seiten angegriffen, also gebe ich mal wieder meinen Senf dazu :smile:

Manchmal bedeutet Wissen die Kenntnis von Theorien und
manchmal bedeutet Wissen die Kenntnis von Fakten.

Soweit ich weiß beruhen die Behauptungen aller neuen und anerkannten und seriösen und absolut unhypothetischen aktuellen Wissenschaften (wenn man denn die Psychologie selbstbewußterweise zu den Wissenschaften zählen will, was ja schon extrem gewagt ist) auf Theorien :smile:

Außerdem ist es nur gerecht, wenn Esoteriker (was immer das ist) auch in anderen Brettern schreiben, denn in ihrem treiben sich ja haufenweise diverse Trolle herum (OK, Naturglaube und Trolle passen wahrscheinlich gut zusammen :wink:), die sich noch nie mit esoterischen Theorien beschäftigt haben und sich trotzdem/gerade deshalb als Experten fühlen…

MfG

Tai

Hi,

Außerdem ist es nur gerecht, wenn Esoteriker (was immer das
ist) auch in anderen Brettern schreiben,

Aug um Auge? Wenn mir ein Mathematiker ein Rechnenfehlers
beweist, dann ist es auch gerecht, wenn ich dafür einem
Koch die „Suppe“ versalze? Seltsame Auffassung von Gerechtigkeit
hast du.:smile:

die sich noch
nie mit esoterischen Theorien beschäftigt haben…

Woher willst du denn das wissen? Vielleicht sind diese
oder zumindest einige davon, eben nur zu einem anderen
Schluss gekommen. Man ist nicht nur Experte, wenn man blind
allem folgt.
Nix für ungut, ist nicht böse gemeint.

Gruß
Walden

Hi Walden

Man ist nicht nur Experte, wenn man blind allem folgt.

Stimmt, die besten Experten sind die, die sehend allen anderen vorauseilen :smile:

MfG

Tai

1 „Gefällt mir“

total off topic, 2 Sorten Theorien
Hallo Tai

Manchmal bedeutet Wissen die Kenntnis von Theorien und
manchmal bedeutet Wissen die Kenntnis von Fakten.

Soweit ich weiß beruhen die Behauptungen aller neuen und
anerkannten und seriösen und absolut unhypothetischen
aktuellen Wissenschaften (wenn man denn die Psychologie
selbstbewußterweise zu den Wissenschaften zählen will, was ja
schon extrem gewagt ist) auf Theorien :smile:

Das Wort Theorie hat mindestens zwei Bedeutungen:

  1. Ein reines Gedankengebaeude, das empirisch kaum belegt oder
    vielleicht sogar widerlegt ist.

Beispiele:

 Meiner neuen Tippstrategie (Theorie) zufolge, werde ich bei der 
 naechsten Ziehung der Lottozahlen den Jackpot knacken. 

 Es gibt einen Teufel. Deshalb geschieht soviel Schlechtes auf der 
 Welt. 

 Um eine Frau zu erobern, muss man Desinteresse vortaeuschen. 

 Wenn man an einem Kreuzweg steht, d.h. eine schwierige 
 Entscheidung bevorsteht, ist es normal, dass man Stimmen hoert. 
  1. Eine Erklaerung unserer Wahrnehmungen (der Welt), die aus
    Begriffen, Beobachtungen und weitgehend widerspruchsfreien
    Zusammenhaengen zwischen ihnen besteht. Mit einer solchen Theorie
    sind zutreffende Voraussagen moeglich.

Beispiele:

 Physik 
 Evolutionslehre 
 Psychologie 
 Psychiatrie 

Astrologie, Die Atkins-Diaet und die Psychoanalyse sind Grenzfaelle.

So. Thorshammer Aussagen gehoeren zur Kategorie 1, serioese
Wissenschaften zur Kategorie 2. In meinem Ausgangsposting meinte ich
mit Theorien die der Kategorie 1 und mit Fakten offensichtlich
richtige Feststellungen (es regnet) oder Aussagen von Theorien der
Kategorie 2.
Alles klar? Schoen.

Gruss, Tychi

1 „Gefällt mir“

Hi Tychi

  1. Ein reines Gedankengebaeude, das empirisch kaum belegt oder
    vielleicht sogar widerlegt ist.

Beispiele:

(…)Um eine Frau zu erobern, muss man Desinteresse vortaeuschen.(…)

Empirisch kaum belegt? Das funktioniert doch seit 30.000 Jahren so in beide Richtungen. Anders geht´s gar nicht! :smile:

MfG

Tai

Hi Tychi

  1. Ein reines Gedankengebaeude, das empirisch kaum belegt oder
    vielleicht sogar widerlegt ist.

Beispiele:

(…)Um eine Frau zu erobern, muss man Desinteresse vortaeuschen.

(…)

Empirisch kaum belegt? Das funktioniert doch seit 30.000
Jahren so in beide Richtungen. Anders geht´s gar nicht! :smile:

Wo ist die Studie, die das objektiv belegt?
Jemand, der durch Desinteresse eine Frau erobern konnte, wird auf
diese Methode schwoeren. Aber er wird nie erfahren, ob er mit
Engagement nicht vielleicht zwei Frauen oder eine attraktivere haette
erobern koennen. Persoenliche Erfahrungsberichte koennen diese Frage
nur dann klaeren, wenn es ihrer genuegend viele gibt und eine
ordentliche statistische Auswertung gemacht wurde.
Selbst die Vorgehensweise des erfolgreichsten Frauenaufreissers
funktioniert moeglicherweise nur bei ihm, und ein anderer, der es ihm
gleichtun will, kann klaeglich scheitern.
Deswegen gehoert die Desinteresse-Theorie zur Kategorie 1.

Gruss, Tychi

Hi Tai Shui,

Man ist nicht nur Experte, wenn man blind allem folgt.

Stimmt, die besten Experten sind die, die sehend allen anderen
vorauseilen :smile:

Das würde ich sogar unterschreiben, nur fürchte ich,
dass sich unsere Vorstellungen von sehend unterscheiden.
Werfen wir doch einen Blick ins Esobrett:
Thread „Doppelwelt“, wenn jemand von einer Schale träumt
und daraus schließt, dass es eine Parallelwelt gibt,
dann betrachte ich das nicht als sehend, sondern als
das was es ist: als träumend.
Das magst du aber natürlich halten wie du willst!

Gruß
Walden

Hi Walden

(…)wenn jemand von einer Schale träumt
und daraus schließt, dass es eine Parallelwelt gibt,
dann betrachte ich das nicht als sehend, sondern als
das was es ist: als träumend.

Das ist wieder ein schönes Beispiel, wie man sich über Begriffe streiten kann. Auch psychologisch-medizinische Schlafforscher reden ja von „Traumwelten“, wenn sie Wahrnehmung innerhalb eines Traumes bezeichnen. Im Prinzip spricht ja auch nichts dagegen, Träume und Vorstellungen als „eigene“ Welt zu sehen.

MfG

Tai

Hi Tai Shui,

Im Prinzip spricht ja auch nichts dagegen, Träume und Vorstellungen als eigene Welt zu sehen.

und diese dann als Wirklichkeit verkaufen?
Es ist ja nicht der Traum, es ist der Schluss.

Gruß
Walden