Da steckt noch mehr dahinter…
Hallo Irmtraut,
erstmal: herzlichen Danke für deine Antwort. Ich weiß kaum was Genaues über die Umstände der „Stimmen“ (ich verdränge das Wort Halluzinationen, weil ich noch immer hoffe, dass es nur was Einmaliges war). Aber vielleicht gibt es mal eine Gelegenheit, das zu klären und auch rauszubekommen/vorzuschlagen, welcher Arzt geeignet wäre. Dank dir bin ich ja jetzt informiert.
Leider bin ich eigentlich kaum in der Lage, was zu unternehmen, weil diesbezügliche und ähnliche Gespräche unerwünscht sind und statt dessen in aller Heftigkeit bei mir das Problem für meine Betrfoffenheit gesucht wird, als Abwehr. Damit meine ich die Mutter. Sie ist halt ein Scheidungskind, 61 Jahre alt und will unbedingt, meiner Meinung nach, eine Familie, und zwar genau nach ihren Vorstellungen (wie gesagt, das betrifft auch den Standard-Wortlaut von Aussagen, die sie hören will und akzeptieren kann.), weil sie vor unbekannten Inhalten Angst hat. Meiner Meinung nach ist sie angstkrank oder sowas, aber wie gesagt: ich habe da nichts zu melden. Zumal da man mir unterstellt, einfach nur unnatürlich sensibel zu sein oder Sachen zu erfinden, weil ich selber aus einer geschiedenen Familie komme.
Ich frage mich nur, was dann mit der Tochter passieren kann? Wer siegt da, die ängstlichen Eltern oder die liebenden Eltern? Falls es was Ernsthaftes ist, natürlich. Und wenn sie mal doch bei einem Psychiater landet - wird man da ihr elterliches Umfeld klären wollen?
Ich bin aber nicht liebevoll besorgt um die Mutter oder den Vater in dieser Geschichte, auch wenn ich weiß, dass solche Phänomene gut zu erklären sind und dass man grundsätzlich solchen (überängstlichen) Menschen helfen kann. Ich bin durch die Umstände dazu gezwungen, Umgang mit der Familie zu haben und leider neige ich auch dazu, der Mutter unverblümt meine Meinung zu sagen, was selbstverständlich dazu führt, dass man die Schuld bei mir sucht.
Ich ertrage diese Art Psychoterror (Angstattacken, endlose Vorwürfe, einzeln auch Erpressungen usw.) sehr schlecht und wehre mich dann, was die Tochter aber nicht tut, da sie ja an die liebende Mutter glaubt (mit Recht, eigentlich - es ist nur eine problematische Liebe) und daher wird mir wohl kaum je jemand glauben, dass man mit dem Heilungsprozess bei der Mutter anfangen müsste.
Tja. Pech gehabt, oder?
Gruß
Pooh