Hallo Franky,
- Wie steuerst du das Kabel an ? Was für Kabel verwendest du ?
Wie ist der Empfänger aufgebaut ?
Ich habe keine Verstärkerstufe, da der Leitungswiderstand
recht gering ist.
Der Ohmsche Widerstand ist auch nicht das Problem.
Bei 100kBaud gehen wir mal von 1MHz Bandbreite aus.
Für dein Kabel setzen wir 100pF als Kapazität ein.
Dann ist dein Port mit 1.5kOhm belastet, hat dein Kabel 1nF sind es nur noch 150Ohm. Hinzu kommen noch Reflexionen auf dem Kabel, welche dein Signal weiter verzerren, da mit Sicherheit keine richtige Anpassung besteht.
Ich gehe direkt mit dem Ausgangssignal eines
Controlers (5V) auf eine Zweidrahtkupferleitung (Querschnitt
0.5mm²). Der Empfänger ist ein analoges Gegenstück: Controler
mit digitalem Eingangspin.
Tja, für so etwas sind beide nicht geschaffen !!
Am Eingang des Empägers habe ich mir das Signal nicht
angesehen, aber es funktioniert prima mit ca. 1 Meter Kabel,
aber mit 7-8 Meter wertet der Empfänger ein ganz anderes
Signal aus. Verstärken bringt wohl nichts, da der Pegel selber
groß genug sein dürfte.
Das Problem ist nicht der Pegel sondern der Strom (Das C des Kabels muss nämlich bei jeder Flanke umgeladen werden), den dein Port nicht bringt und die falsche Anpassung.
Das Kabel hat nur ein paar Ohm Widerstand.
Das ist auch nicht das Problem.
Die induktiven und kapazitiven Anteile scheinen
das Signal zu verzerren ??
Genau, so eine Leitung ist in Wirklichkeit ein RLC-Tiefpass.
Die Bits werte ich im Empfänger
immer zeitmittig aus; Synchronisation erfolgt über einen 0-1
Übergang zu Beginnn eines jeden Bitstromes (ca. 50bit lang)
Tja, wenn du dir die Signale ansiehst, wirst du dich nicht mehr Wundern.
Bei solchen Frequenzen gelten halt schon die HF-Regeln.
Hierbei habe ich noch gar nicht von Störungen, welche von aussen eigestreut werden gesprochen.
MfG Peter(TOO)