Bitte arbeitszeugnbiss bewerten

hallo.
ich habe zwar schon ein wenig gegoogelt aber ein paar fomulierungen kann ich so nicht finden udn würde gerne mal wissen was ihr dazu sagt.

also:

herr xxx geboren am xx in xx. absolvierte in unserem unternehmen in der zeit vom x bis x eine ausbildung zum elektroniker für betreibstechnik.
die (firma) ist eine hundertprozentige tochtergesellschaft der xx ag. (dann steht da noch was die so machen)

herr xxx zeigte sich gegenüber den ihm gestellten aufgaben aufgeschlossen. er verstand es, das erlernte aufzunehmen und anzuwenden.
neben dem besuch der berufsschule nahm herr xxx auch an freiwilligen weiterbildungskursen unseres hauses teil.
in neuen situationen fand sich herr xxx aufgrund seiner schnellen auffassungsgabe gut zurecht.
herr xxx war oft belastbar und somit eine hilfe für seinen arbeitsbereich. er erledigte alle ihm übertragenen aufgaben sorgfältig und anforderungsgerecht. die arbeitsweise von herrn xxx war durch umsichtigkeit gekennzeichnet. die von ihm gezeigte leistungsbereitschaft entsprach den anforderungen.
herr xxx erzielte anforderungsgerechte arbeitsergebnisse.
während seiner ausbildungs- und tätigkeitszeit erfüllte herr xxx unsere erwartungen. aufgrund seiner kollegialen und freundlichen art verlief die zusammenarbeit mit seinen ausbildern, kollegen und mitauszubildenen stets gut. herr xxx war ein ausgeglichener und hilfsbereiter auszubildender.

wür übernahmenen herrn xxx nach abschluss der ausbildung bis zum xxx befristet als facharbeiter in unerer elektroabteilung über tage. das arbeitsverhältnis endete durch fristablauf.

wir danken herrn xxx für seine engagement und die voll zufriedenstellenden leistungen und wünschen ihm für seinen weiteren beruflichen werdegang alles gute und viel erfolg.


rechtschreibfehler hab ich selbst hinzugefügt :stuck_out_tongue:

Hallo,

ich habe zwar schon ein wenig gegoogelt aber ein paar
fomulierungen kann ich so nicht finden udn würde gerne mal
wissen was ihr dazu sagt.

im Klartext:

Herr x war ein unmotivierter Mitarbeiter mit schwankenden Leistungen, der das nötigste erbrachte.

Auch wenn seine Leistung bestenfalls durchschnittlich ware, eckte er wenigstens nicht mit den Kollegen an.

Nur weil im Anschluss an seine Ausbildung die Auftragslage gut war, haben wir ihn noch befristet weiterbeschäftigt, sind nun aber froh, dass wir ihn los sind.

Note 4.

Gruß

S.J.

Ich finds hundmiserabel…

Guten Tag.

herr xxx zeigte sich gegenüber den ihm gestellten aufgaben
aufgeschlossen. er verstand es, das erlernte aufzunehmen und
anzuwenden.

Übersetzt: „Wenn er was erklärt bekam, stand er interessiert daneben; die Hälfte gab er verstanden zu haben vor und wendete diese dann in der Regel falsch an“. Das ist mit Sicherheit keine 4, sondern eine 7.

neben dem besuch der berufsschule nahm herr xxx auch an
freiwilligen weiterbildungskursen unseres hauses teil.

„Nahm teil“: auch hier guckte er interessiert.

in neuen situationen fand sich herr xxx aufgrund seiner
schnellen auffassungsgabe gut zurecht.

Er war, heißt das in diesem Kontext, recht schnell in der Lage, den Ausgang, den Pausenraum oder welche Möglichkeit auch immer zu finden, der Arbeit aus dem Wege zu gehen.

herr xxx war oft belastbar und somit eine hilfe für seinen
arbeitsbereich.

Ogottogott: Wenn er nicht da war, ging alles doppelt so gut.

er erledigte alle ihm übertragenen aufgaben
sorgfältig und anforderungsgerecht. die arbeitsweise von herrn
xxx war durch umsichtigkeit gekennzeichnet. die von ihm
gezeigte leistungsbereitschaft entsprach den anforderungen.

Lahmarschig, unselbständig … gerade so viel Einsatz, dass wir ihn nicht abschießen konnten.

herr xxx erzielte anforderungsgerechte arbeitsergebnisse.

Mit ganz viel gutem Willen, ständiger Anleitung, Gebeten und erhöhter Messtoleranz kam hin und wieder kein Ausschuss heraus.

während seiner ausbildungs- und tätigkeitszeit erfüllte herr
xxx unsere erwartungen.

Wir haben nicht viel Gescheites von ihm erwartet, und genau das hat er auch geleistet.

aufgrund seiner kollegialen und freundlichen art verlief die
zusammenarbeit mit seinen ausbildern, kollegen und mitauszubildenen
stets gut.

Unsere anderen Mitarbeiter sind im Umgang mit schwierigen Fällen richtig gut …

herr xxx war ein ausgeglichener und hilfsbereiter auszubildender.

„Ausgeglichen“ => gleichmäßig Null. „Hilfsbereit“ => Immer bereit, etwas besser zu wissen und irgendwo dazwischenzuquasseln.

wür übernahmenen herrn xxx nach abschluss der ausbildung bis
zum xxx befristet als facharbeiter in unerer elektroabteilung
über tage. das arbeitsverhältnis endete durch fristablauf.

Fehlt noch „Gott seis gepfiffen und gebassgeigt“. Übernommen wurde er aus politischen Gründen, bestimmt nicht wegen seiner Leistung.

wir danken herrn xxx für seine engagement und die voll
zufriedenstellenden leistungen

Die nach dem Vorstehenden keiner mehr glauben wird.

und wünschen ihm für seinen
weiteren beruflichen werdegang alles gute und viel erfolg.

Weg ist das Wiesel, und wir machen jetzt erst mal eine gute Flasche auf.

Zusammenfassend gesagt, ist das kein Zeugnis, sondern eine Hinrichtung. Ich würde dazu passend eine Note der Abschlussprüfung sowie der Berufsschule im untersten Viererbereich erwarten, also gerade so durch die Gesellenprüfung gekommen. Außerdem wäre meine nächste Frage - wenn ich keinen, aber auch wirklich gar keinen, anderen Bewerber hätte - welche disziplinarischen Probleme es gegeben hat.

Wenn du nicht so schlecht warst, wie ich hier orakelt habe, dann solltest du direkt zu einem Fachanwalt gehen und gegen dieses Zeugnis massiv vorgehen. Das ist beim besten Willen nicht wohlwollend zu nennen: Selbst wenn du wirklich eine Viererprüfung hingelegt und im Betrieb keine Bäume ausgerissen hast, ist so eine Beurteilung unter aller Kanone. Keine 3, keine 4 und eigentlich auch keine 5 mehr.

Gruß Eillicht zu Vensre

also ich habe die prüfung mit 85% bestanden…
hmm… also so wie ihr en interpretiert heist das für mich das bei meinen arbeiten eig nur scheiße rauskam… wenn denn mal was kam…

also ich weis das ich im handwerklichen nich der geschickteste bin dennoch wurde ich mal von meinem ausbilder bezüglich meines wissens gelobt. naja… wie auch immer… wie soll man denn nachweisen das man nicht so scheiße war wie dort beschrieben? kann man das jetzt nach über einem jahr überhaupt noch? oh und was die aussage über das teilnehmen an den weiterbildungsmaßnahmen betrifft so waren das mehr so interne geschichten die mit meinem beruf nichts zutun hatten und mein chef das im grunde nicht beurteilen kann da es dafür lediglich eine teilnahmebescheinigung gab.

wie soll man denn nachweisen das man nicht so scheiße war wie dort
beschrieben? kann man das jetzt nach über einem jahr überhaupt
noch?

Was genau ist an „Wenn du nicht so schlecht warst, wie ich hier orakelt habe, dann solltest du direkt zu einem Fachanwalt gehen und gegen dieses Zeugnis massiv vorgehen.“ unverständlich?